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Der Anlass ist aktuell – aber nicht überraschend. Man streitet, ob die Branche die KI jetzt als Wettbewerb betrachten sollte oder nicht. Das Exempel statuiert die Steuerberaterkammer Berlin und das Unternehmen Accountable, die Kammer sieht ggf. einen möglichen Wettbewerbsverstoß bei der Verwendung des Begriffs „KI-Steuerberater“. Für Jens Henke, im Gespräch mit Uli Britting, fühlt sich das eher wie eine PR–Rauchbombe an, beide diskutieren aber ausgiebig über die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Steuerberatung. Beide sehen große, warnen aber vor den Risiken unkritischer Nutzung, denn bei Details und einer nachhaltigen Sachverhaltsaufnahme, lässt die KI ihres Erachtens noch deutlich Feinheiten vermissen. Auch sind u.a. Haftungsfragen vielfach noch ungeklärt und unterstreichen die Bedeutung menschlicher Kontrolle und des Vier-Augen-Prinzips. Ein spannender Blick in die Zukunft unserer Branche.
Gast
Host:
Enttabuisierung des Themas häusliche Gewalt ist eines der Ziele, das Ann Rheinheimer zusammen mit Unternehmensgründerin Sogol verfolgt. Denn auch 2026 gibt es noch zu viele Hürden, häusliche Gewalt anzuzeigen und sich Beratung oder Unterstützung zu holen – darunter auch Kapazitätsengpässe. Das erklärt Ann im Gespräch mit Uli in dieser Episode, zu einem leider sehr wichtigen Thema unserer Zeit.
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Gast
Host:
Ulrich Britting
ba tax gmbh
In einer zweiten Runde zwischen Gastgeber Ulrich Britting und CEO Martin Hoffmann, geht es erneut um Familienangelegenheiten bzw. ihre Erbfolgen. Aus Martin´s Sicht wird zu wenig und zu wenig öffentlich über Erbschaftssteuer gesprochen, geschweige denn diskutiert. Er stösst das dann jetzt mal an, weil er 26 Millionen Euro geerbt hat, keine Steuern dafür zahlt und sich das für ihn offensichtlich nicht richtig anfühlt. Warum gibt es gerade für die großen Vermögen eine steuerliche Verschonung? Ziemlich unbequem das Ganze, geht es doch um Steuergerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Seid gespannt.
Gast
Martin Hoffmann:
Host:
Ulrich Britting
ba tax gmbh
Schnackt man mit Carsten Schulz, geht einem das Herz auf. So viele Ideen, neue Aspekte, basierend auf einem großen Miteinander, neuen Strukturen und wertebasierten, langfristigen Strategien. Wundervoll. Im Gespräch mit Uli Britting schildert Carsten Schulz den Hintergrund für seine Transformationsleidenschaft, seine Motive und Ziele, die im Grunde weit über Themen wie Effizienz und Standards hinausgehen. Wie viel Eigenständigkeit will der Einzelne erhalten, wie regelt sich auf einer so breiten Basis eine Nachfolge und wie nehme ich bei all diesen Veränderungen auch alle Mitarbeitenden mit? Und weil der Prozess offenbar derart beflügelt hat, reden wir und die beiden im Gespräch sogar über Genossenschaftsmodelle, ihr Für und Wider und ob sie am Ende des Tages eine valide Alternative zu Private Equity-Diskussionen sind. Eine wahnsinnig kurzweilige Episode von ba taxter – oder was meint ihr?
Gast
Casten Schulz
Host:
Ulrich Britting
ba tax gmbh
Im Gespräch zwischen Jens Henke und Ulrich Britting geht es um das Wesentliche: um unsere Identität und – am Ende des Tages – um Stärke. Private Equity ist ein Thema, keine Frage. Und nicht nur, weil sich gerade sogar der Bundesrat damit beschäftigt. So auch wir. Das Dilemma in allen persönlichen Belangen: wirtschaftliche Ziele versus berufliche Unabhängigkeit, unter anderem auch getrieben durch regulatorische Risiken.
Gast
Jens Henke
Host:
Ulrich Britting
ba tax gmbh
Noel Meyer steckt einen an. Mit Ideen, seinen Visionen, seinem Mut und seiner Auffassung. Und er nimmt dabei im Gespräch mit Ulrich Britting kein Blatt vor den Mund, hat auch gar kein Problem, von eigenen Niederlagen zu sprechen. Er ist Coach, berät Unternehmen und bietet offensichtlich fachliche sowie mentale Expertise. Sein Case „900 Grad“ ist wundervoll und macht Mut zur Transformation auf Seiten von uns Kollegen. Er offenbart auch die Bedeutung von Sichtbarkeit und Kommunikation und schildert dabei sehr nachhaltig, was es heißt, die Mitarbeitenden auf einem solchen Prozess mitzunehmen. Wie sieht bei einem solchen Weg das, was es heißt, sie zu beteiligen, was schlussendlich zu flacheren Hierarchien, kürzeren Entscheidungswegen und schnelleren Prozessen führt. Dass hiermit auch ein Shift in der Unternehmenskultur, in der Bereitschaft für mehr Miteinander und Wandel einhergeht, ist klar. Welche Mitarbeitenden solche Veränderungen begleiten können und sollten, hat er bei seinen Projekten auch erfahren. Wer Neues mag, sollte reinhören.
Host:
Gast:
Diese Episode ist wieder einmal sehr kurzweilig, weil nach vorn. Mit Jens Henke klärt Ulrich Britting, was es heißt in unserer Branche eine Haltung zu haben. Das ist ja schon mal was. Vielmehr geht es aber darum, diese Haltung auch zu leben, privat –… easy, im Job?
Gast
Host:
Eigentlich war er erfolgreicher Softwareentwickler und Konzernmann, klingt unauffällig. Und dann war da die Famlie und mit ihr die Verantwortung für ein Unternehmen in einem internationalen Netzwerk aber einem eher traditionellen Business: Landmaschinen. So etwas nennt man auch Paradigmenwechsel. Martin Hoffmann schildert Uli Britting sehr lebhaft von seinem Spagat zwischen Tradition und Fortschritt, wie Mut so ankommt und warum elektrifiziert was anderes ist als elektrisch. Er schildert die Chancen einer Unternehmensnachfolge, den Einfluss von nachhaltigen Geschäftsmodellen.
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Host:
Sonstiges:
Veronika von Heise Rotenburg ist sehr umtriebig: Zum einen steht sie für ein eindrucksvolles zirkuläres Geschäftsmodell von Everphone, das nicht nur CO₂ spart, sondern auch den deutschen Nachhaltigkeitspreis gewinnt. Herzlichen Glückwunsch. Und das eben trotz der Idee zu skalieren und des Ziels profitabel zu wachsen. Das wird Euch richtig motivieren: Profit und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Und sie spricht sehr offen über die Themen, die sie als CFO heute schwer beschäftigen, wie zum Beispiel Budget, KI, Cybersecurity oder den klugen Einsatz von Daten und vorteilhaften ESG-Kriterien. Danke für den Austausch liebe Veronika.
Host:
ba tax gmbh
Gast dieser Folge
Uli Britting steht ja auch auf Menschen die Akzente setzen, Gamechanger, erstrecht – wenn Sie Gutes im Schilde führen. Niklas van Riesen, CEO von atflow, ist so einer. Er packt einfach ein Thema an, auf das niemand Bock hat. Die Zeiterfasung. Und er sagt, sie sei jetzt zukünftig, wenn es nach ihm geht, sogar nutzerfreundlich. Niklas und sein Laden denken das Thema nämlich radikal neu. Das ist schon mal gut. Und das, obwohl er einer Hamburger Kanzlei entspringt. Wundervoll. Wie konnte er sich durchsetzen, 25 Pilotkanzleien gewinnen und was hält er von der Branche, in Zukunft? Führung ist king, sagt er. Und dann haut er noch ein, zwei Dinge raus zum Thema Provisionen bei Systemhäusern und ihre Blockier-Funktion sowie Ideen, der Amerikanisierung der IT in unserer Branche zu begegnen. Kritisch und spannend, finden wir. Und Ihr?
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