Thaddäus Schindler vergleicht in seiner Predigt „Warum Christsein mehr ist, als ein Ticket zu benutzen“ Glauben mit einem Konzert-Ticket: Viele behandeln ihn wie einen Freifahrtschein für die Zukunft – abgehakt, weggeschoben, ohne heutige Relevanz. Doch genau das verkennt den Kern. Christsein, so Thaddäus, ist kein statisches „Himmelsticket“, sondern ein lebendiger Prozess, der jetzt beginnt.
Sein zentraler Punkt: Das „ewige Leben“ startet nicht erst nach dem Tod, sondern entfaltet sich im Hier und Heute. Statt das Ticket in der Schublade zu vergessen, geht es darum, Teil der „Vorband“ zu sein – aktiv, gestaltend, mit allen Höhen und Tiefen. Mit einem provokanten Bild aus der Offenbarung (Gemeinde in Laodizea) zeigt er auf, wie halbherziger Glaube – weder heiß noch kalt – zu innerer Leere führt. Die Botschaft: Christsein ist keine Versicherung, sondern eine Einladung, jetzt zu leben, neu zu werden und die Welt mitzugestalten. Nicht als Zuschauer, sondern als Mitspieler.