In seiner Predigt „Piraterie im Herzen“ beschreibt Thaddäus Schindler wie Emotionen unser Leben unerwartet kapern können -> wie Piraten, die ein Schiff entführen. Oft steuern wir mit klaren Zielen und Werten durchs Leben, doch plötzlich übernehmen Wut, Angst oder Trauer das Ruder, fesseln unsere Vernunft und lenken uns in unerwünschte Richtungen. Inspiriert von Thomas Harrys Buch „Die Kunst, dich selbst zu führen“, zeigt Thaddäus: Emotionen sind weder gut noch schlecht, aber sie bestimmen unser Handeln, wenn wir sie ignorieren oder ihnen blind folgen.
Die zentrale Frage ist: Wer führt eigentlich dein Schiff?
Die schlechte Nachricht: Manche Emotionen lassen sich nicht einfach abschütteln. Die gute: Wir können lernen, handlungsfähig zu bleiben – durch Bewusstsein, Akzeptanz und die Entscheidung, nicht jeder Regung zu folgen. Vier prägnante Zitate unterstreichen seine Botschaft, etwa: „Wir scheitern nicht an Aufgaben, sondern an uns selbst.“
Thaddäus plädiert dafür, Emotionen weder zu dämonisieren noch ihnen Macht zu geben, sondern sie als Kompass zu nutzen – ohne das Steuer ganz aus der Hand zu geben. Eine Einladung, die eigene innere Navigation zu überprüfen.