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Karla Spiritus - Letzte Hilfe: Sterben begleiten, Abschied nehmen und dem Leben mehr Leben geben
Wir sprechen viel darüber, wie wir gesund bleiben, Krankheiten behandeln und Lebensqualität zurückgewinnen. Aber was bedeutet Gesundheit und Menschlichkeit, wenn Heilung nicht mehr möglich ist? Und wie können wir Menschen am Ende ihres Lebens begleiten, ohne uns von Unsicherheit oder Angst lähmen zu lassen?
In dieser Folge spreche ich mit Karla Spiritus über Sterbebegleitung, Trauer und die Bedeutung von Letzter Hilfe. Karla begleitet Menschen in schwierigen Lebensphasen, ist Kursleiterin für Letzte Hilfe und beschäftigt sich mit Mimikresonanz – der bewussten Wahrnehmung und Einordnung mimischer Signale. Dabei geht es um eine Fähigkeit, die auch in der Physiotherapie und anderen Gesundheitsberufen zentral ist: Menschen aufmerksam wahrzunehmen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.
Wir sprechen darüber, warum Sterben ein Teil des Lebens ist, wie wir Angehörige und schwerkranke Menschen unterstützen können und weshalb es wichtig ist, sich mit dem Lebensende auseinanderzusetzen, bevor wir selbst damit konfrontiert werden. Denn Begleitung bedeutet nicht immer, eine Lösung zu finden. Manchmal bedeutet sie vor allem, präsent zu sein, zuzuhören und einen Menschen nicht allein zu lassen.
🕊️ Letzte Hilfe: Was wir über Sterben, Vorsorge, Leidenslinderung und Abschied wissen sollten
❤️ Sterbe- und Trauerbegleitung: Wie wir Menschen in schwierigen Lebensphasen unterstützen können
🗣️ Kommunikation und Mimikresonanz: Wie wir emotionale Signale wahrnehmen und besser auf Menschen eingehen
🩺 Physiotherapie und Gesundheit: Warum Zuwendung, Würde und Lebensqualität auch dann wichtig bleiben, wenn Heilung nicht mehr das Ziel ist
👨👩👧👦 Familie und Gemeinschaft: Welche Rolle Zugehörigkeit und menschliche Nähe am Lebensende spielen
🌱 Umgang mit dem Tod: Warum wir als Gesellschaft offener über Sterben und Abschied sprechen sollten
Wenn wir lernen können, Leben zu retten – warum lernen wir dann nicht genauso selbstverständlich, Menschen am Ende ihres Lebens zu begleiten?
Karla hat gemeinsam mit Kantor Martin Hanke einen Flashmob beim International Last Aid Congress 2026 in Liechtenstein organisiert und umgesetzt.
🎬 Das Video dazu findest du hier:
Flashmob beim International Last Aid Congress 2026 ansehen
Dazu passt ein Gedanke von Cicely Saunders, einer Pionierin der modernen Hospizbewegung:
„Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“
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Fabian hat wieder was geschrieben:
Hier geht es zum Rückenbuch Nr. 2: Dein Begleiter auf dem Weg mit Rückenschmerz
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Rückenschmerzen verstehen ist das eine. Aber was passiert, wenn wir längst wissen, dass Bewegung wichtig ist, und unserem Rücken trotzdem nicht vertrauen?
In dieser besonderen Folge des Physio Podcasts stellt Fabian sein neues Buch „Dein Begleiter auf deinem Weg mit Rückenschmerz – Band I: ORIENTIEREN“ vor und nimmt euch mit auf eine kleine Lesereise.
Er erzählt, warum nach seinem ersten Buch „Verstehen. Vertrauen. Bewegen.“ eine vertiefende, dreiteilige Buchreihe entstanden ist, und liest drei ausgewählte Passagen aus dem neuen Band.
Dabei geht es um drei Fragen:
Eine Folge für Menschen mit wiederkehrenden oder länger bestehenden Rückenschmerzen – und für Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre Patientinnen und Patienten über die Behandlung hinaus begleiten möchten.
ORIENTIEREN ist kein Übungsprogramm und verspricht keine schnellen Lösungen. Das Buch lädt dazu ein, den eigenen Schmerz, die eigenen Erfahrungen und den Umgang mit dem Körper aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
Die Bücher aus der Reihe Rückenkompass
ORIENTIEREN – Dein Begleiter auf deinem Weg mit Rückenschmerz
Band I von III
[Hier geht es zum neuen Buch ORIENTIEREN]
Verstehen. Vertrauen. Bewegen.
Dein Rücken braucht keinen Retter – nur deinen nächsten Schritt.
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Ein Moment kann alles verändern: Ein Sturz – und plötzlich geht es nicht mehr nur um Bewegung, sondern um Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität.
In dieser Folge sprechen wir mit Michaela Groß über moderne Sturzprävention in der Physiotherapie. Wir beleuchten, warum Stürze ein so großes Problem sind, wie wir Risikopatient:innen frühzeitig erkennen können und welche Maßnahmen wirklich wirksam sind.
Wir sprechen unter anderem über:
Eine Folge darüber, wie wir Stürze nicht nur behandeln – sondern verhindern können.
Gast
Michaela Gross
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Ressourcen
Bundesinitiative Sturzprävention
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Artikel: Backward Chaining
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Schwindel verstehen – vestibuläres System, Nervensystem & Therapie
Zu Gast: Firat Kesgin
Schwindel gehört zu den häufigsten und gleichzeitig komplexesten Symptomen in der Praxis. Viele Patient:innen erleben Unsicherheit, Benommenheit oder Drehschwindel – oft begleitet von Angst, Kontrollverlust und einer langen Suche nach Antworten.
Von klar abgrenzbaren Diagnosen wie dem benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel (BPLS) bis hin zu chronischen Formen wie PPPD zeigt sich, wie vielschichtig Schwindel sein kann.
In dieser Episode spreche ich mit Firat Kesgin über Schwindel aus einer modernen, systemischen Perspektive.
Wir schauen uns an, wie vestibuläre, visuelle und somatosensorische Systeme zusammenarbeiten – und was passiert, wenn dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht gerät.
In dieser Episode sprechen wir über:
Warum dieses Thema relevant ist
Schwindel ist selten ein isoliertes Problem. Vielmehr handelt es sich um ein multisensorisches Geschehen, bei dem das Nervensystem Informationen aus verschiedenen Systemen integriert und bewertet.
Gerade bei chronischen Verläufen spielen zentrale Verarbeitung, Verhalten und Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Ein besseres Verständnis hilft Therapeut:innen, gezielter zu behandeln – und Patient:innen, mehr Sicherheit und Vertrauen in Bewegung zurückzugewinnen.
Firat Kesgin beschäftigt sich intensiv mit vestibulären Störungen und der praktischen Umsetzung moderner Therapieansätze im klinischen Alltag.
Firat Kesgin - IVRTIVRT® – Schwindel-Therapie & -Fortbildungen | Europas Nr. 1
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Fabians neues Buch: Ich kann das nicht
Prähabilitation: Kann man das Herz vor einer Operation trainieren? Speziell nachgefragt – in Kooperation mit der MSK (Thieme)
Was wäre, wenn wir eine geplante Operation nicht erst als Beginn der Therapie betrachten würden – sondern bereits die Zeit vor der Operation nutzen, um Patient:innen fitter, belastbarer und besser vorbereitet in den Eingriff zu schicken?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Zoe van der Hoofd, Physiotherapeutin und Doktorandin am Maastricht UMC+. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Prähabilitation herzchirurgischer Patient:innen.
Im Mittelpunkt steht dabei eine spannende Frage:
Kann Training vor einer Herzoperation dazu beitragen, dass Patient:innen die Operation besser verkraften und sich anschließend schneller erholen?
❤️ Herzgesundheit ist trainierbar – und warum körperliche Fitness vor einer großen Operation relevant ist
🏃 Prähabilitation vs. Rehabilitation – was ist der Unterschied und welches Ziel verfolgt Prähabilitation?
🧠 Den „Teachable Moment“ – warum die Zeit zwischen Diagnose und Operation eine besondere Chance für nachhaltige Verhaltensänderung sein kann
🍀 Das Prähab-Kleeblatt mit seinen vier Säulen:
💪 Physiologische Reserve und die Frage, wie fit ein Mensch vor einer großen Operation sein sollte
✂️ Die „metabolische Schere“ zwischen operativem Stress und individueller Kompensationsfähigkeit
🫁 CPET/Spiroergometrie als Möglichkeit zur präzisen Trainingssteuerung – und welche einfacheren Verfahren in der Praxis eingesetzt werden können
🔄 Warum nicht alle Patient:innen gleich auf Training reagieren und was hinter Respondern und Non-Respondern steckt
🔁 Und eine besonders spannende Frage:
Kann Prähabilitation nicht nur auf eine Operation vorbereiten, sondern der Startpunkt für eine langfristige Veränderung des Lebensstils sein?
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MSK –Muskuloskelettale Physiotherapie
Diese Episode vertieft die Inhalte des Fachartikels „Vom Passagier zum Piloten: Prähabilitation als notwendiger Paradigmen wechsel in der Herzchirurgie“, erschienen am 11.09.2026 in der MSK –Muskuloskelettale Physiotherapie bei Thieme.
Hier gelangt ihr direkt zur aktuellen Ausgabeder Thieme-Zeitschrift MSK: [LINK]
Gast:
Zoe van der Hoofd
Ph.D. cand. PhysiotherapeutinZoe van der Hoofd - Maastricht University
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Wenn du dich für Prävention, Bewegung, Physiotherapie und moderne Medizin interessierst, abonniere den Podcast und teile die Folge mit jemandem, für den das Thema interessant sein könnte.
Bewegung als Therapie & Prävention – warum wir Gesundheit trainieren müssen
Bewegung gilt als eine der wichtigsten Säulen für langfristige Gesundheit. Trotzdem wird sie in unserem Gesundheitssystem häufig erst dann eingesetzt, wenn bereits eine Erkrankung oder Verletzung entstanden ist.
In dieser Folge spreche ich mit Lukas Leibfried, Sport- und Gesundheitswissenschaftler und Doktorand, über die Frage, wie wir Bewegung stärker als Therapie und Präventionsmassnahme verstehen und in unseren Alltag und unser Gesundheitssystem integrieren können.
Lukas forscht im Bereich Training in der Prävention und beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Frage, wie Menschen langfristig für Bewegung motiviert werden können. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ingo Froböse arbeitet er beim Verein für Gesundheitssport & Sporttherapie Köln daran, Bewegung für Menschen jeden Alters zugänglich und nachhaltig in den Alltag zu integrieren.
Wir sprechen darüber, warum Bewegung überhaupt so wirksam für unsere Gesundheit ist, was den Unterschied zwischen körperlicher Aktivität, Sport und strukturiertem Training ausmacht und welche Trainingsprinzipien auch in der Therapie eine zentrale Rolle spielen.
Dabei geht es nicht nur um die physiologischen Effekte von Bewegung, sondern vor allem um eine Frage, die in der Praxis häufig viel schwieriger ist:
Wie bringen wir Menschen dazu, langfristig aktiv zu bleiben?
Wir sprechen über Motivation & Selbstwirksamkeit und die Frage, ob wir Menschen überhaupt dauerhaft „motivieren“ können – oder ob wir unsere Umwelt, Politik und Gesellschaft so verändern müssen, dass Bewegung wieder zur einfacheren Entscheidung wird.
Ausserdem diskutieren wir, wie viel Bewegung wir tatsächlich brauchen und wie Training über die gesamte Lebensspanne angepasst werden sollte.
Und wir gehen noch einen Schritt weiter:
Warum behandeln wir Bewegung gesellschaftlich nicht stärker wie eine Medizin, obwohl ihr präventives Potenzial enorm ist?
Was bedeutet das für Physiotherapeut:innen? Wo liegt die Schnittstelle zwischen Physiotherapie und Sportwissenschaft? Und wird der Physiotherapeut der Zukunft vielleicht weniger klassisch „behandeln“ und dafür stärker trainieren, coachen und Gesundheitsverhalten begleiten?
Gast:
Lukas Leibfried
Ph.D. cand. Sport- und Gesundheitswissenschaftler
Wenn du dich weiter mit Training, Prävention und Gesundheit beschäftigen möchtest, findest du auf dem Wissens-Blog des Forschungsinstituts für Training in der Prävention aktuelle wissenschaftliche Themen und Studien verständlich aufbereitet:
Wissens-Blog – Forschungsinstitut für Training in der Prävention
Ferdinand Hardinghaus
PT, B.Sc., M.Sc. · Neuroathletik Master Practitioner
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Füße sind das Fundament unseres Bewegungssystems– und trotzdem werden sie in der Therapie oft unterschätzt.
In dieser Episode sprechen wir mit einer Kollegin, die sich in ihrer Praxis intensiv mit Beschwerden im Bereich Fuß und Sprunggelenk beschäftigt und dafür eine eigene Fußsprechstunde aufgebaut hat.
Im Gespräch geht es um moderne Perspektiven aufFußtherapie, den Aufbau und die Koordination der Fußmuskulatur und die Frage, welche Rolle Training, Schuhe und Einlagen tatsächlich spielen.
Denn weder Einlagen noch Barfußschuhe sind pauschale Lösungen. Entscheidend ist immer der individuelle Kontext:
Wer steht vor uns?
Welche Belastungen bringt diese Person mit?
Welche Ziele verfolgt sie – im Alltag oder im Sport?
Wir sprechen unter anderem über:
Eine Folge über Füße – aber eigentlich überBewegung, Belastbarkeit und individuelle Therapie.
Gast
Jennifer Eidel, Physiotherapeutin
Spezialisiert auffunktionelle Fußtherapie und Inhaberin von Fusskraft Allgäu und dem Fusskraft Store - Schuhladen
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Ressourcen:
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie (AG GGUP)
Weiterführende Literatur:
Bø, K., & Sherburn, M. (2005). Evaluation of female pelvic-floor muscle function and strength. Physical Therapy, 85(3), 269–282.
Dos Santos, J. E. M., et al. (2024). Pelvic floor muscle training in men with post-prostatectomy urinary incontinence: A systematic review of randomized controlled trials. Neurourology and Urodynamics.
Grimes, W. R., & Stratton, M. (2023). Pelvic Floor Dysfunction. StatPearls.
Thibault-Gagnon, S., et al. (2014). Pelvic floor ultrasound imaging: Are physiotherapists interchangeable in the assessment of levator hiatal biometry? Physiotherapy Canada.
Walgren, L. A., et al. (2024). A review of the role for pelvic floor physiotherapy in postmenopausal women. Menopause Review.
Yang, J. M., et al. (2023). Effect of pelvic floor muscle training on urinary incontinence after radical prostatectomy: A systematic review and meta-analysis. American Journal of Men’s Health.
Frauen im Sport, Hormone und Gendermedizin – Was wir in der Therapie endlich berücksichtigen sollten | mit Jana Frangi
Sind Frauen und Männer in der Physiotherapie wirklich gleich zu behandeln?
Lange Zeit galt in der Medizin und Sportwissenschaft der männliche Körper als Standard. Heute wissen wir: Biologische Geschlechtsunterschiede beeinflussen Verletzungsrisiken, Schmerzen, Leistungsfähigkeit und möglicherweise auch den Therapieerfolg.
In dieser Episode spreche ich mit Jana Frangi, Sportphysiotherapeutin, Doktorandin an der Universität und ETH Zürich sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Wirbelsäulenabteilung der Schulthess Klinik. Dort forscht sie zur Rehabilitation der Wirbelsäule und der Rumpfmuskulatur.
Darüber hinaus beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema Gendermedizin und unterrichtet als externe Dozentin an der ZHAW und der Berner Fachhochschule zum Thema Frauen im Sport.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie groß die biologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern tatsächlich sind – und welche Konsequenzen diese für Training, Rehabilitation und Physiotherapie haben.
In dieser Folge erfährst du unter anderem:
Wie Jana ihren Weg in die Forschung gefunden hat.
Was Gendermedizin eigentlich bedeutet.
Warum Frauen und Männer unterschiedliche Verletzungs- und Erkrankungsrisiken haben.
Welche Rolle Hormone im Sport und in der Rehabilitation spielen.
Ob zyklusbasiertes Training wissenschaftlich sinnvoll ist.
Wie sich der Menstruationszyklus auf Training und Regeneration auswirken kann.
Ob Frauen anders auf Training oder physiotherapeutische Interventionen reagieren als Männer.
Was wir über geschlechtsspezifische Unterschiede beim Schmerzempfinden wissen.
Welche Bedeutung geschlechtssensible Kommunikation in der Therapie hat.
Welche Forschungslücken aktuell noch bestehen.
Diese Episode richtet sich an Physiotherapeut:innen, Trainer:innen, Sportwissenschaftler:innen sowie alle, die Gesundheit evidenzbasiert verstehen möchten.
🎙 Gast
Doktorandin an der Universität und ETH Zürich
Forschung an der Schulthess Klinik Zürich (Wirbelsäulenrehabilitation)
Externe Dozentin an der ZHAW und Berner Fachhochschule zu Frauen im Sport
Jana Frangi – Sensory-Motor Systems Lab | ETH Zurich
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Folge 116: Instabilität verstehen
Clinical Reasoning statt Schnellschüsse
Wann wird aus einem vermeintlich harmlosen Schleudertrauma ein komplexer Fall?
Und woran erkennen wir, dass hinter Nackenschmerzen möglicherweise mehr steckt als ein muskuloskelettales Problem?
In dieser Folge unseres Formats „Speziell nachgefragt“, in Kooperation mit der MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie aus dem Thieme Verlag, sprechen wir mit Pieter Westerhuis über das physiotherapeutische Management von Instabilitäten der Halswirbelsäule.
Ausgehend von einem aktuellen Fallbericht diskutieren wir nicht nur über Diagnostik und Behandlung, sondern vor allem über das Clinical Reasoning, das hinter guten therapeutischen Entscheidungen steht.
Wir sprechen unter anderem über:
• Warum nicht jede Instabilität automatisch behandlungsbedürftig ist
• Wann ein Schleudertrauma genauer betrachtet werden sollte
• Welche Bedeutung Ligamentum alare und Ligamentum transversum in der klinischen Praxis haben
• Warum manchmal bewusst auf weitere Tests verzichtet wird
• Wie erfahrene Therapeut:innen zwischen notwendiger Diagnostik und Überdiagnostik abwägen
• Gemeinsamkeiten zwischen zervikaler und Schulterinstabilität
• Warum gutes Assessment häufig wichtiger ist als die Wahl der Technik
Diese Folge richtet sich an Physiotherapeut:innen, Manualtherapeut:innen und alle, die ihre klinische Entscheidungsfindung weiterentwickeln möchten.
Zu Gast
Pieter Westerhuis – Physiotherapeut, B.PT, PT OMTsvomp®, IMTA Principal Teacher
Diese Episode vertieft die Inhalte des Fachartikels ‚Physiotherapeutisches Management bei einem Patienten mit Myelopathie Grad 1‘ von Maria Brugner-Seewald & Pieter Westerhuis, erschienen am 17.07.2026 in der MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie bei Thieme.Hier gelangt ihr direkt zur aktuellen Ausgabe der Thieme-Zeitschrift MSK: [LINK]
Partner
Uni Konstanz
Diese Folge wird gesponsert vom Bachelorstudiengang Motorische Neurorehabilitation an der Universität Konstanz. Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Physio- und Ergotherapeut:innen, die sich praxisnah akademisch weiterqualifizieren möchten.
Mehr Infos:
neuroreha-studieren.de
Bewerbung über ZEuS: https://zeus.uni-konstanz.de
Kontakt: [email protected]
Kontakt & mehr Folgen
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Deine Hosts
Ferdinand Hardinghaus – Physiotherapist, M.Sc. (cand.), Neuroathletik Master Practicioner
Dr. Fabian Moll – Physiotherapist, OMPT, Neuroathletik Practicioner
Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT) – Achtsamkeit gegen Depression?
Zu Gast: die sympathische Sanny (der Kontakt wird nur auf Anfrage herausgegeben)
Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – und für viele Betroffene ist nicht die erste Episode das grösste Problem, sondern die hohe Rückfallrate.
Kann Achtsamkeit dabei helfen, depressive Rückfälle zu verhindern?
In dieser Episode spreche ich mit der sympathischen Sanny über Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT) – einen wissenschaftlich fundierten Therapieansatz, der Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie mit Achtsamkeitsübungen verbindet.
Wir sprechen über die neuropsychologischen Grundlagen, die aktuelle Evidenz und darüber, warum MBCT heute als wichtiger Baustein in der Rückfallprophylaxe bei Depression gilt.
🧠 Was MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) genau ist
🧠 Den Unterschied zwischen MBCT und MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction)
🧠 Warum Grübeln (Rumination) ein zentraler Faktor bei Depressionen ist
🧠 Wie Achtsamkeit die emotionale Regulation beeinflussen kann
🧠 Die wissenschaftliche Evidenz zu MBCT bei rezidivierender Depression
🧠 Welche Patient:innen besonders von MBCT profitieren
🧠 Die Rolle von Selbstmitgefühl und Akzeptanz im Heilungsprozess
🧠 Grenzen und Limitationen der aktuellen Studienlage
🧠 Wie Therapeut:innen Elemente der Achtsamkeit in ihren Alltag integrieren können
Depressionen betreffen Millionen Menschen weltweit und gehören zu den häufigsten Ursachen für Einschränkungen der Lebensqualität. Besonders herausfordernd ist die hohe Rückfallrate nach überstandenen Episoden.
MBCT zählt heute zu den am besten untersuchten achtsamkeitsbasierten Therapieformen und wird in internationalen Leitlinien zur Rückfallprophylaxe empfohlen. Die Kombination aus Achtsamkeit und kognitiver Verhaltenstherapie hilft vielen Betroffenen, belastende Gedankenmuster frühzeitig zu erkennen, Grübeln zu reduzieren und einen gesünderen Umgang mit schwierigen Emotionen zu entwickeln.
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