BBQ – Der Black Brown Queere Podcast

BBQ – Der Black Brown Queere Podcast

By Zuher Jazmati, Dominik Djialeu & ParasomniaSociety & CultureEducation
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BBQ – Der Black Brown Queere Podcast episodes

  • #25 Queer sein in Kamerun - mit Yves
    Zu Beginn des neuen Jahres haben Dominik und Zuher eine lange und von Deutschland weit entfernte Reise angetreten. Es ging für die beiden nach Kamerun, in die Städte Douala und Yaoundé, dem Heimatland von Dominiks Vater. Dominik, der das erste Mal nach Kamerun reist, sollte vor Ort ein Feature für den Deutschlandfunk Kultur aufnehmen. Zuher hat ihn begleitet, um ihn dort zu supporten. Es ist eine einzigartige Reise der beiden geworden, mit vielen Erlebnissen, Geschichten und Fragen. Eine davon: wie lebt es sich für queere Menschen in Kamerun, einem Land, wo Homosexualität verboten ist? Wie sieht quereres Leben in den Städten aus? Und wie sehen Codes in der queeren Community vor Ort aus? Dominik und Zuher hatten das Glück mit Yves - einem queeren Mann aus Kamerun - ein Gespräch führen zu dürfen, um ihm genau diese und weitere Fragen zu stellen. Ihnen wurde ein eindrucksvoller Einblick über Queerness in Kamerun für #25 von BBQ-Podcast gegeben.
    1 hr
  • Trailer: BBQ – Der Black Brown Queere Podcast
    BIPoC und queere Perspektiven finden im öffentlichen Diskurs noch immer wenig Raum. BBQ ist der Podcast, der das ändert. Monatlich suchen sich die Hosts Zuher Jazmati und Dominik Djialeu ein Thema, das sie beschäftigt oder die Welt gerade bewegt. Ob queere Bewegung im Osten, BIPoCs in der Politik oder die glamouröse Welt des Ballroom Culture – zu Gast sind immer Betroffene, Aktive und Menschen aus der Szene um ihre Expertise zu teilen. Was BBQ dabei so einzigartig macht? Der nicht-weiße und dazu queere Blickwinkel auf Themen mit gesellschaftlicher Relevanz.  Ihr findet uns auf Instagram @bbq.podcast
    1 min
  • #24 Queere BIPoC in Ostdeutschland: Von Vorurteilen, Realitäten und Urlaubsberichten - mit Chipi
    Kommst du aus Ost- oder Westdeutschland? Auch nach mehr als 30 Jahren deutsch-deutscher Wiedervereinigung halten sich die Trennlinien des Gebietes der alten BRD und der ehemaligen DDR weiter am Leben. Eine große Zahl an Menschen aus Westdeutschland gab an, noch nie in Ostdeutschland gewesen zu sein. Auch sehr viele in Westdeutschland sozialisierte BIPoC vermeiden es, in den Osten der Republik zu verreisen, weil sie dort einer größeren rassistischen und rechtsradikalen Gefahr ausgesetzt wären. Dabei leben schon seit mehreren Jahrzehnten auch nicht-weiße Menschen in Ostdeutschland, die das Leben in der Region in vielerlei Hinsicht bereichert haben. Nicht-weißes, wie auch queeres Leben wird vor allen Dingen in Westdeutschland verortet, weshalb die Existenz marginalisierter Gruppen in Ostdeutschland oftmals unter dem Tisch fällt. Nicht aber in dieser BBQ-Folge!
    Dominik und Zuher widmen sich in dieser Folge der Realität nicht-weißer queerer Menschen in Deutschland und sprechen dabei mit Chipi, der als Schwarzer queerer Ostdeutscher in der Lausitz aufgewachsen ist und jetzt in Leipzig lebt. Wie lebt es sich 2022 in Ostdeutschland? Welche Vorbehalte westdeutscher BIPoC sind berechtigt und welche eher weniger? Was können westdeutsche von ostdeutschen QTI*BIPoC lernen? Und warum lohnt sich ein Urlaub in den Osten Deutschlands? Darum und um noch viel mehr geht in #24 des BBQ-Podcasts.
    52 min
  • #23 Was Sprache macht - mit Alice Hasters und Maximiliane Haecke
    Wir spüren gerade sehr deutlich, dass sich die Welt verändert. Besonders im Bereich der Sprache wird dies sehr deutlich. Mit Sprache werden Begriffe und Vorstellungen benannt, weshalb man ihr eine große Macht zuspricht. Mit Sprache und Kommunikation können wir Dinge greifbarer machen und das benennen, was wir um uns herum wahrnehmen können. Sprache kann aber auch Realitäten unsichtbar machen. So wurde die deutsche Sprache über Jahrhunderte von weißen Cis-Männern geprägt, was man in der Diskussion um “gendersensible Sprache” merkt. Auch rassistische Fremdbezeichnungen für die Beschreibung nicht-weißer Menschen war lange Zeit Selbstverständlichkeit in Deutschland. Auch da ist aktuell sehr viel im Wandel: Abkürzungen wie BIPoC finden immer mehr und mehr Zugang und wiederum andere Wörter werden wegen ihrer rassistischen Bedeutung aus dem Sprachgebrach verbannt. Wir sehen also: die deutsche Sprache ändert sich - was nicht allen gefällt. Es gibt nämlich auch jede Menge Widerstand gegen gender-, rassismus- oder insgesamt diskriminierungssensibler Sprache. Viele empfinden die Veränderungen als einen starken Eingriff in ihre Redefreiheit und möchten sich nichts verbieten lassen. Sie fühlen sich abgestempelt, wenn sie “falsch” sprechen und beharren deshalb auf ihre gewohnte Sprechweise. Wie also umgehen mit diesen Veränderungen? Welche Möglichkeiten bietet diskriminierungssensible Sprache überhaupt? Hat die zu starke Fokussierung evtl. auch seine Tücken, wenn man zu stark auf die Form (also wie ich Sachen sage) statt auf den Inhalt (also was ich sage) achtet?
    Darüber sprechen Dominik und Zuher in dieser Folge mit zwei sehr besonderen Gäst*innen: Alice Hasters und Maximiliane Haecke von “Feuer und Brot” sind in dieser Folge da, um ihre Perspektiven zu diesem Thema zu teilen.
    1 hr 21 min
  • #22 Der extrem geile und phänomenal große Jahresrückblick - mit den 2021er BBQ Allstars
    Wer kennt und liebt sie nicht am Ende eines jeden Jahres? Jahresrückblick-Shows! Gesellschafts-, gesundheits-, umwelt- und bundespolitisch war 2021 zweifelsohne ein besonderes Jahr. Und auch in der Kultur- und Musikszene war 2021 ein Jahr voller Überraschungen und und Bereicherungen.
    Über die vielen großen Ereignisse dieses Jahres könnte man lange und ausführlich sprechen. Zuher und Dominik haben es anders gemacht und sich gefragt: was waren besondere Momente für sie persönlich und für den BBQ-Podcast, was wird 2022 noch alles bringen? Und wie blicken eigentlich die vielen Gäst*innen, die 2021 beim BBQ-Podcast zu Besuch waren, auf das Jahr zurück?
    Und wie startet 2022 für Dominik und Zuher? Mit einer ganz besonderen Reise in ein fernes Land, das Dominik vor allem doch sehr nah ist. Wohin es für die beiden hingeht, erfahrt ihr in #22 des BBQ-Podcasts!
    42 min
  • #21 Sucht, Rausch und Chems3x - mit Ahmed Mnissi
    Der Konsum verschiedener Drogen reicht weit in die Geschichte zurück und unterscheidet sich von Region zu Region. Was jedoch an Orten wie der Berliner Clubszene zu beobachten ist, ist eine neue Form des Drogenkonsums: härter, exzessiver und auch gefährlicher. Was für einige abstoßend und befremdlich klingt, gehört für andere zu einer guten Partynacht dazu.
    Eine besondere Party unter Drogeneinfluss, ist die Chemsex-Szene, bei der sich überwiegend schwule Männer treffen, um gemeinsam Drogen zu nehmen und Sex miteinander zu haben. Chemsexparties sind vor allem in Großstädten immer wieder aufzufinden und für viele schwule Männer kaum noch wegzudenken. Dass auch das seine Gefahren birgt, weiß Ahmed Mnissi sehr gut.
    In Folge #21 sprechen Dominik und Zuher mit ihm über seine Erfahrungen in der Chemsex-Szene, wie er da reingerutscht ist, was ihm daran gefallen hat, und warum er auch sehr bald wieder rauswollte.
    Und wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr Unterstützung bei eurem Drogenkonsumverhalten braucht, findet ihr hier eine Liste an Beratungsstellen:
    https://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/sucht/sucht-selbsthilfe/sucht-selbsthilfe
    https://schwulenberatungberlin.de/wir-helfen/wir-helfen-alkohol-drogen/
    https://www.dhs.de/
    https://www.drugcom.de/beratung-finden/drogenberatungsstellen/
    1 hr 3 min
  • #20 About: Colourism - mit Emilene Wopana Mudimu & Josephine Apraku
    Nicht-weiße Menschen werden auf Grundlage verschiedener Eigenschaften rassistisch diskriminiert: Religion, Kultur - oder natürlich auch Hautfarbe. Dabei wird nicht-weiße Hautfarbe nicht immer in gleichem Maße rassistisch bewertet. Nicht-weiße Menschen mit hellerer Hautfarbe (“Light-skinned”) werden in einer weißen Mehrheitsgesellschaft oftmals bevorzugt, während Schwarze Menschen mit dunklerer Haut (“Darker-skinned”) in diesem System benachteiligt werden. Dieses Phänomen nennt sich “Colourism” und spielt im anti-rassistischen Diskurs eine immer wichtigere Rolle, da es Privilegien und Ungleichbehandlung innerhalb von BPoC-Communities problematisiert und aufdeckt.
    Woher entstammt die Debatte um Colourism? Wie äußert sie sich in nicht-weißen Kreisen? Und wie kann die Diskussion um Colourism weiter geführt werden, um Ungleichbehandlungen weiter abzubauen? Darüber sprechen Dominik und Zuher gemeinsam mit den Expertinnen Wopana Emilene Mudimu und Josephine Apraku in #20 vom BBQ-Podcast.
    47 min
  • #19 Queer Parenthood - mit Baba Sepher
    Ein Kind hat einen Vater und eine Mutter. So kennen die allermeisten Menschen das in Deutschland. Doch was ist, wenn ein Kind zwei Papas oder zwei Mamas hat? Oder vielleicht 3 Elternteile? Was ist, wenn ein Elternteil trans*geschlechtlich ist - oder sogar beide? Queere Elternschaft ist sehr vielfältig und kann in verschiedensten Varianten auftauchen. Und in Deutschland gibt es immer mehr und mehr queere Eltern. Doch wie ist es, als queere Person ein Kind in einem heteronormativen Land zu erziehen? Darüber sprechen Zuher und Dominik mit Sepehr.
    Sepehr ist ein queerer und nicht-weißer Baba. Und zusammen mit einem weiteren Papa und einer Mama haben sie sich zu dritt ins Familienleben gestürzt. Aber wie ist es, ein Kind in einer nicht-heterosexuellen Familie zu erziehen? Was sind die schönen Seiten solch einer Konstellation? Und wie geht man mit möglichen Diskriminierungserfahrungen in der Gesellschaft um?
    Und ein kleines BBQ-Highlight: am 20.09 treten Dominik und Zuher LIVE auf der Insel der Jugend in Berlin auf. Thema wird sein: “Icons und Rolemodels”. Tickets könnt ihr euch holen unter: https://shop.krasserstoff.com/inselbuehne/events/bbq-der-black-brown-queere-podcast-kulturhaus-insel-berlin
    46 min
  • #18 Von guten und schlechten Gays - wie viel Queerness verträgt das Volk - Tarek Shukrallah
    Deutschland ist wie so viele andere Teile dieser Erde ein immer noch heteronormatives und teilweise auch queerfeindliches Land. Menschen, die sich außerhalb der cis-geschlechtlichen und/oder heterosexuellen Norm befinden, werden weiterhin bedroht, diskriminiert oder ausgegrenzt - sogar innerhalb der queeren Community. So haben die Organisator*innen des Bremer CSD dieses Jahres angekündigt, dass “Fetischdarstellung” auf der Demonstration nicht erwünscht sei.
    Dabei bewegt sich doch Queerness in vielen Aspekten des Lebens weiter Richtung Mainstream und “Akzeptanz”. Doch von welchem Teil der LGBTQ+ Szene sprechen wir, der mehr in der Gesellschaft angenommen wird? Welche Formen von Queerness sind immer noch verpönt und werden mit Ekel und Argwohn betrachtet? Und welche Formen muss die Gesellschaft noch stärker akzeptieren zu lernen? 
    Darüber sprechen Zuher und Dominik gemeinsam mit Tarek Shukrallah in #18 des BBQ-Podcasts.
    55 min
  • #17 Shmoney honey - BPoC Business - mit Gizem Adiyaman
    Rassismus und Kapitalismus bedingen sich – das ist ein Problem, denn besonders migrantisierte Communities in Deutschland sind immer noch viel zu oft von Armut und prekären Lebensverhältnissen betroffen.
    Um sich in diesem oft nicht fairen System durchzusetzen, gründen viele BPoC einfach ihre eigenen Unternehmen. Was sich dann häufig nach super netten Erfolgsgeschichten anhört, weil neue Jobs geschaffen wurden, bringt für die Menschen oft ziemlich viele Hürden und Tücken mit sich:
    Wie hält man sein Unternehmen am Leben? Woher holt man sich als migrantisierte Person das Wissen darüber? Wie geht man mit ethischen und moralischen Fragen im Kapitalismus um? Und welche Rolle spielt rassistische Stigmatisierung von BPoC geführten Businesses?
    Darüber haben Dominik und Zuher mit Hoe_Mies Co-Founderin, DJ und Podcasterin Gizem Adiyaman in #17 des BBQ-Podcasts gesprochen.
    54 min

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