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Einschub: 98% der befragten TierärzteInnen in Großbritannien sagten, dass sich die Kunden von den „Onlinefunden“ beeinflussen lassen; 58% der TierhalterInnen gingen vor dem Besuch in der Tierarztpraxis online auf die Suche nach Diagnosen und Ursachen von Erkrankungen.
Link (Studie der British Veterinary Association, BVA):
Ein Blick zur „großen“ Schwester der Humanmedizin zeigt, dass hier
Link zur ausführlichen Bertelmann-Studie (2018):
Als moderne Menschen möchten wir schnelle Antworten für die (aktuell) „großen“ Probleme in unserem Leben finden. Wen und wie finden finden Tierhalter*Innen Ihre Antworten auf tiermedizinische Fragen aktuell?
Suchbeispiel Nummer 1:
Suchbegriff: „Hund Durchfall“ (ca. 6.900 Suchanfragen pro Monat / Quelle = „KWFinder“ Tool)
Suchergebnis: in den ersten 4 Ergebnissen sind 2 Online-Shops, die selbst Tierfutter, zur potentiellen Heilung des Hundes verkaufen
Suchbeispiel Nummer 2:
Suchergebnis: in den ersten 3 Ergebnissen sind 3 Online-Shops, die selbst Tierfutter, zur potentiellen Heilung des Katzenschnupfens verkaufen
Vorteil für Unternehmen/Tierarztpraxen: die Erstplatzierten auf Google haben eine größe Chance Ihre Produkte zu verkaufen.
Nachteile für (niedergelassene) TierärzteInnen: potentiell weniger Kunden bzw. Patienten, weil Eigendiagnosen getroffen werden könnten und „kein Bedarf“ mehr für einen Praxisbesuch besteht; die eigene (fachliche) Diagnose wird durch „informierte“ TierhalterInnen angezweifelt und in Frage gestellt
Das Paradoxe ist… die eigentlichen ExpertenInnen, die solche Fälle bereits behandelt und gesehen haben, sind die TierärzteInnen selbst! Diese werden allerdings nicht gefunden und deshalb oftmals auch nicht besucht!
Das Problem: das Suchverhalten der Tierbesitzer hat sich verändert! Die Expertise von Tierärztinnen und Tierärzten ist oft nicht mehr die erste Anlaufstelle für Fragen und Informationen rund um das eigene Tier!
Die Gründe hierfür sind u.a.:
Unsere Prognose: diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen!
Kurzfazit: Google (be)nutzen, um selbst für vielerlei Fragen gefunden zu werden!
Praxis Tipps: So wird man selbst zu „Dr. Google“ & Google kann (be)nutzen:
Zusammenfassung:
Quellen und Links zu dieser Folge:
https://www.bva.co.uk/News-campaigns-and-policy/Newsroom/News-releases/98--of-small-animal-vets-say-owners-consult--Dr-Google-,-with-80--seeing-pets-brought-in-too-late/
https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SpotGes_Gesundheitsinfos_final.pdf
Beispiel Online Experten:
https://www.yourxpert.de/tierarzt-online
https://www.vetz.vet/de-de/vetsXL
https://www.drsam.de/
By Richard Dihen & Marc DillyEinschub: 98% der befragten TierärzteInnen in Großbritannien sagten, dass sich die Kunden von den „Onlinefunden“ beeinflussen lassen; 58% der TierhalterInnen gingen vor dem Besuch in der Tierarztpraxis online auf die Suche nach Diagnosen und Ursachen von Erkrankungen.
Link (Studie der British Veterinary Association, BVA):
Ein Blick zur „großen“ Schwester der Humanmedizin zeigt, dass hier
Link zur ausführlichen Bertelmann-Studie (2018):
Als moderne Menschen möchten wir schnelle Antworten für die (aktuell) „großen“ Probleme in unserem Leben finden. Wen und wie finden finden Tierhalter*Innen Ihre Antworten auf tiermedizinische Fragen aktuell?
Suchbeispiel Nummer 1:
Suchbegriff: „Hund Durchfall“ (ca. 6.900 Suchanfragen pro Monat / Quelle = „KWFinder“ Tool)
Suchergebnis: in den ersten 4 Ergebnissen sind 2 Online-Shops, die selbst Tierfutter, zur potentiellen Heilung des Hundes verkaufen
Suchbeispiel Nummer 2:
Suchergebnis: in den ersten 3 Ergebnissen sind 3 Online-Shops, die selbst Tierfutter, zur potentiellen Heilung des Katzenschnupfens verkaufen
Vorteil für Unternehmen/Tierarztpraxen: die Erstplatzierten auf Google haben eine größe Chance Ihre Produkte zu verkaufen.
Nachteile für (niedergelassene) TierärzteInnen: potentiell weniger Kunden bzw. Patienten, weil Eigendiagnosen getroffen werden könnten und „kein Bedarf“ mehr für einen Praxisbesuch besteht; die eigene (fachliche) Diagnose wird durch „informierte“ TierhalterInnen angezweifelt und in Frage gestellt
Das Paradoxe ist… die eigentlichen ExpertenInnen, die solche Fälle bereits behandelt und gesehen haben, sind die TierärzteInnen selbst! Diese werden allerdings nicht gefunden und deshalb oftmals auch nicht besucht!
Das Problem: das Suchverhalten der Tierbesitzer hat sich verändert! Die Expertise von Tierärztinnen und Tierärzten ist oft nicht mehr die erste Anlaufstelle für Fragen und Informationen rund um das eigene Tier!
Die Gründe hierfür sind u.a.:
Unsere Prognose: diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen!
Kurzfazit: Google (be)nutzen, um selbst für vielerlei Fragen gefunden zu werden!
Praxis Tipps: So wird man selbst zu „Dr. Google“ & Google kann (be)nutzen:
Zusammenfassung:
Quellen und Links zu dieser Folge:
https://www.bva.co.uk/News-campaigns-and-policy/Newsroom/News-releases/98--of-small-animal-vets-say-owners-consult--Dr-Google-,-with-80--seeing-pets-brought-in-too-late/
https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SpotGes_Gesundheitsinfos_final.pdf
Beispiel Online Experten:
https://www.yourxpert.de/tierarzt-online
https://www.vetz.vet/de-de/vetsXL
https://www.drsam.de/