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Patrick ist seit acht Jahren bei der Polizei. Beim Umzug stößt er auf dem Dachboden auf einen staubigen Karton. Zwischen alten Schulheften, Urlaubsfotos und seinem ersten Dienstausweis liegt ein Ordner mit Versicherungsunterlagen aus seiner Ausbildung.
Kleine Anwartschaft. Heilfürsorge. Beihilfe. Begriffe, die Patrick damals unterschrieben hat, deren Bedeutung ihm heute aber kaum noch klar ist. Als er seinen damaligen Berater anrufen möchte, stellt er fest: Die Telefonnummer ist nicht mehr vergeben.
Jens Kempf und Phillip Peil nehmen Patricks Geschichte zum Anlass, die wichtigsten Fragen rund um die Krankenversicherung von Polizeibeamten zu erklären.
Was übernimmt die Heilfürsorge eigentlich? Wann wird später Beihilfe relevant? Und warum kann eine Anwartschaft entscheidend dafür sein, mit welchem Gesundheitszustand, welchem Eintrittsalter und in welchem Tarif ein Beamter später in die private Krankenversicherung wechseln kann?
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Unterschied zwischen kleiner und großer Anwartschaft. Während bei der kleinen Anwartschaft insbesondere der Gesundheitszustand gesichert wird, können bei einer großen Anwartschaft zusätzlich das Eintrittsalter und der gewählte Tarif eine wichtige Rolle spielen.
Außerdem sprechen Jens und Phillip über mögliche Lücken der Heilfürsorge, Zusatzversicherungen für Zähne und stationäre Leistungen sowie darüber, warum ein Zusatztarif ausdrücklich zur Heilfürsorge passen muss. Auch eine Auslandsreisekrankenversicherung wird thematisiert.
Ist es vielleicht sinnvoller, auf eine große Anwartschaft zu verzichten und das Geld stattdessen selbst anzulegen? Auch dieser Frage gehen Jens und Phillip nach und erklären, warum ein Sparplan aus ihrer Sicht keine gleichwertige Alternative zur Absicherung über eine große Anwartschaft darstellt.
Ein weiteres Thema sind Angebote über Gewerkschaften. Jens und Phillip sprechen darüber, warum eine scheinbar unkomplizierte oder günstige Anwartschaft nicht automatisch die passende Lösung sein muss und weshalb insbesondere der spätere Zieltarif genau betrachtet werden sollte.
Auch die mögliche Nachversicherung von Kindern spielt eine Rolle. Denn Entscheidungen, die mit Anfang 20 getroffen werden, können viele Jahre später Auswirkungen auf die eigene Familie haben.
Am Ende bekommt Patrick Post. Plötzlich bleiben ihm nur wenige Wochen, um eine Entscheidung zu treffen. Erst jetzt wird ihm bewusst, welche Bedeutung die Versicherungsunterlagen aus seiner Ausbildung tatsächlich haben.
Mehr über die Beamtenberater GmbH:
„Der Große Beamtenratgeber“ von Jens Kempf und Phillip Peil:
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BeamtenTalk ist ein Podcast der Beamtenberater GmbH.
Karl ist 63 Jahre alt, Gymnasiallehrer und steht nach 38 Dienstjahren kurz vor dem Ruhestand. Das Eigenheim ist fast abbezahlt, die Kinder sind erwachsen und gemeinsam mit seiner Frau hat er viele Pläne für die Zeit nach dem Berufsleben.
Dann öffnet Karl seine erste Pensionsabrechnung.
Er rechnet einmal nach. Dann noch einmal. Und schließlich ein drittes Mal. Doch das Ergebnis bleibt dasselbe: Ihm fehlen jeden Monat 1.340 Euro im Vergleich zu dem, womit er gerechnet hatte.
Wie kann das passieren?
Jens Kempf und Phillip Peil sprechen darüber, warum die häufig genannten rund 70 Prozent Pension schnell zu falschen Erwartungen führen können. Denn entscheidend sind nicht nur die letzten Bezüge, sondern auch die tatsächlich anrechenbaren Dienstjahre.
Teilzeit, Kindererziehungszeiten, ein später Einstieg ins Beamtenverhältnis oder andere Unterbrechungen können dazu führen, dass die tatsächliche Versorgung deutlich niedriger ausfällt als gedacht.
Außerdem geht es um die Frage, warum es sinnvoll ist, die eigene Pensionslücke möglichst früh zu berechnen. Denn wer früh beginnt vorzusorgen, kann bereits mit vergleichsweise kleinen monatlichen Beträgen viel erreichen. Wer erst wenige Jahre vor der Pension damit beginnt, muss dagegen deutlich höhere Summen investieren.
Jens und Phillip sprechen auch darüber, welche Möglichkeiten es bei der langfristigen Vorsorge geben kann, welche Rolle ETFs und Immobilien spielen können und warum eine breite Aufstellung sinnvoll sein kann.
Ein weiterer Punkt wird häufig unterschätzt: Die Pension ist nicht das, was später tatsächlich auf dem Konto bleibt. Auch Steuern und die private Krankenversicherung müssen berücksichtigt werden.
Besonders herausfordernd kann die Situation für Menschen sein, die erst spät ins Beamtenverhältnis wechseln. Ihnen fehlen häufig viele Dienstjahre, gleichzeitig bleibt weniger Zeit, eine mögliche Versorgungslücke auszugleichen.
Am Ende sitzt Karl mit seiner Frau am Küchentisch. Eigentlich wollten sie nach Südafrika reisen, ein Wohnmobil kaufen und mehr Zeit mit den Enkeln verbringen. Doch plötzlich müssen sie beginnen, Wünsche von ihrer Bucket List zu streichen.
Nicht weil Karl krank ist. Sondern weil seine tatsächliche Pension nie rechtzeitig berechnet wurde.
Karl ist frei erfunden. Seine Geschichte steht jedoch stellvertretend für Situationen, wie sie in ähnlicher Form immer wieder vorkommen.
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Tobias ist 39 Jahre alt, Berufsfeuerwehrmann, verheiratet, Vater einer Tochter und seit fast 20 Jahren im Dienst. Er läuft Marathon, raucht nicht und hat keine bekannten Vorerkrankungen. Für ihn steht fest: Seine Karriere bei der Feuerwehr wird irgendwann ganz normal mit der Pension enden.
Doch dann kommt ein Einsatz, der alles verändert.
Bei einem Wohnungsbrand rettet Tobias einen kleinen Jungen aus einem brennenden Gebäude. Kurz danach bemerkt er Schmerzen im Nacken. Die Diagnose: ein massiver Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule.
Die Operation verläuft erfolgreich. Tobias kann wieder joggen, Fahrrad fahren und mit seiner Tochter Fußball spielen. Eigentlich fühlt er sich wieder gesund. Doch eine entscheidende Einschränkung bleibt: Er darf keinen Atemschutz mehr tragen. Für einen Berufsfeuerwehrmann kann genau das das Ende der bisherigen Laufbahn bedeuten.
Jens Kempf und Phillip Peil sprechen darüber, warum es einen großen Unterschied zwischen „gesund fühlen“ und „dienstfähig sein“ gibt und wer überhaupt darüber entscheidet, ob ein Beamter seinen Dienst weiterhin ausüben kann.
Außerdem geht es um einen weit verbreiteten Irrtum: Wer seinen bisherigen Dienst nicht mehr ausüben kann, wird nicht automatisch einfach in den Innendienst versetzt. Ein geeigneter Dienstposten muss vorhanden sein und auch die gesundheitlichen Voraussetzungen müssen passen.
Anhand weiterer Beispiele zeigen Jens und Phillip, dass Dienstunfähigkeit nicht nur durch schwere Unfälle entstehen kann. Bandscheibenprobleme, Schlafstörungen, ein Zeckenbiss, psychische Erkrankungen oder scheinbar harmlose Verletzungen können ausreichen, um eine berufliche Laufbahn grundlegend zu verändern.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ursache während des Dienstes oder in der Freizeit entstanden ist. Ein Unfall beim Handball, Skifahren oder Fußball kann genauso dazu führen, dass der eigene Dienst dauerhaft nicht mehr ausgeübt werden kann.
Deshalb sprechen Jens und Phillip auch darüber, warum eine Absicherung gegen Dienstunfähigkeit möglichst früh abgeschlossen werden sollte. Denn wer wartet, bis erste gesundheitliche Probleme auftreten, riskiert Leistungsausschlüsse, Risikozuschläge oder sogar die Ablehnung eines Versicherungsschutzes.
Tobias ist frei erfunden. Die Situationen und Entscheidungen beruhen jedoch auf Fällen, wie sie in ähnlicher Form immer wieder in der Beratung vorkommen.
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Marc ist 27 Jahre alt, frisch verbeamteter Finanzbeamter und muss sich um seine private Krankenversicherung kümmern. Die Lösung scheint schnell gefunden: Sein Vater empfiehlt ihm den Berater, der die Familie bereits seit Jahrzehnten betreut.
Marc vertraut der Empfehlung. Schließlich kennt der Berater sogar seine Großeltern und warum sollte ausgerechnet er die Entscheidung seines Vaters infrage stellen?
Nach einem angenehmen Beratungsgespräch ist alles erledigt. Krankenversicherung, Pflegeversicherung, ein paar Unterschriften und der beruhigende Satz: „Jetzt brauchst du dir darüber nie wieder Gedanken machen.“
Doch genau darin liegt das Problem.
Jens Kempf und Phillip Peil sprechen darüber, warum langjähriges Vertrauen nicht automatisch bedeutet, dass eine Beratung auch zu den besonderen Anforderungen von Beamten passt. Denn Beihilfe, unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern, spezielle Tarifbausteine und Besonderheiten verschiedener Beamtenberufe erfordern entsprechendes Fachwissen.
Außerdem geht es um Tarifbedingungen, Preis-Leistungsverzeichnisse und die Frage, warum vermeintlich starke Leistungen in einer Hochglanzbroschüre bei genauerem Hinsehen ganz anders aussehen können.
Sieben Jahre später erhält Marc schließlich Post von seiner Krankenversicherung: Sein monatlicher Beitrag steigt um fast 600 Euro. Plötzlich beginnt er, die Entscheidung von damals zu hinterfragen.
Jens und Phillip erklären außerdem, welche Rolle Änderungen beim Beihilfeanspruch spielen, warum bestimmte Veränderungen rechtzeitig gemeldet werden müssen und welche Folgen verpasste Fristen haben können.
Am Ende beginnt Marc zum ersten Mal, seine eigenen Unterlagen wirklich zu lesen. Und er stellt sich eine entscheidende Frage: Hätte ich damals einfach mehr Fragen stellen müssen?
Marc ist frei erfunden. Seine Geschichte basiert jedoch auf Situationen und Erfahrungen aus zahlreichen Beratungsgesprächen.
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Lisa ist 29 Jahre alt, Lehrerin und hat sich mit ihrer Verbeamtung einen großen Traum erfüllt. Doch dann erhält sie die Nachricht, mit der sie niemals gerechnet hätte: Aus gesundheitlichen Gründen soll sie aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden.
Lisa versteht zunächst nicht, wie das sein kann. Schließlich ist sie doch Beamtin.
Doch genau hier liegt ein weit verbreiteter Irrtum. Lisa ist Beamtin auf Probe und verfügt noch nicht über die Absicherung, die viele automatisch mit dem Beamtenstatus verbinden.
Jens Kempf und Phillip Peil erklären in dieser Folge, welche Unterschiede zwischen Beamten auf Widerruf, auf Probe und auf Lebenszeit bestehen und welche finanziellen Folgen eine Dienstunfähigkeit haben kann.
Dabei geht es auch um die sogenannte Mindestversorgung und die Frage, wie viel davon nach Steuern und privater Krankenversicherung tatsächlich zum Leben übrig bleibt.
Außerdem sprechen Jens und Phillip darüber, warum eine Dienstunfähigkeitsversicherung möglichst früh abgeschlossen werden sollte und worauf bei der Auswahl besonders geachtet werden muss. Dazu gehören unter anderem die richtige Absicherungshöhe, eine ausreichend lange Laufzeit, eine echte Dienstunfähigkeitsklausel, Teildienstunfähigkeit, Günstigerprüfung und Nachversicherungsoptionen.
Denn wer die Entscheidung immer wieder aufschiebt, riskiert nicht nur höhere Beiträge. Bereits kleinere gesundheitliche Veränderungen können später dazu führen, dass eine Absicherung nur noch eingeschränkt oder möglicherweise gar nicht mehr möglich ist.
Lisa ist frei erfunden. Ihre Geschichte steht jedoch stellvertretend für Situationen und Erfahrungen aus zahlreichen Beratungsgesprächen.
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BeamtenTalk ist ein Podcast der Beamtenberater GmbH.
Daniel ist 32 Jahre alt und glaubt, mit seiner privaten Krankenversicherung gut abgesichert zu sein. Doch nach einem Motorradunfall erhält er einen Brief, mit dem er nicht gerechnet hat: Ein Teil der Behandlungskosten wird nicht übernommen.
Wie kann das passieren?
Jens Kempf und Phillip Peil nehmen Daniels Fall genauer unter die Lupe und zeigen, welche Folgen Tariflücken, fehlende Nachmeldungen und eine unpassende Tarifauswahl Jahre später haben können.
Dabei sprechen sie unter anderem darüber, warum eine vermeintlich günstige Absicherung teuer werden kann, weshalb individuelle Beratung so wichtig ist und warum bestehende Krankenversicherungstarife regelmäßig überprüft werden sollten.
Außerdem geht es um Beihilfe, Gebührenordnungen, Reha-Leistungen und die Frage, ob eine Empfehlung, die vor vielen Jahren einmal richtig war, heute noch zur persönlichen Situation passt.
Daniel ist frei erfunden. Die geschilderten Situationen, Fehler und Konsequenzen basieren jedoch auf Erfahrungen aus zahlreichen Beratungsgesprächen.
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Willkommen zur ersten Folge von BeamtenTalk!
Die Idee für einen eigenen Podcast begleitet Jens Kempf und Phillip Peil schon lange. Nach ihrem Buch „Der Große Beamtenratgeber“ war für beide klar: Es gibt noch viel mehr zu erzählen, zu erklären und zu diskutieren.
Mit BeamtenTalk bekommt diese Idee nun eine Stimme.
In der ersten Folge erzählen Jens und Phillip, wie die Idee zum Podcast entstanden ist, warum sie sich gerade jetzt dazu entschieden haben und was sie mit BeamtenTalk erreichen möchten.
Dabei geben sie einen ersten Einblick in das, was euch künftig erwartet: verständliche Informationen, persönliche Erfahrungen, aktuelle Themen und offene Gespräche über alles, was Beamte und Beamtenanwärter bewegt.
Von Fragen rund um das Beamtenverhältnis über Versicherungen, Vorsorge und Finanzen bis hin zu Erfahrungen und Herausforderungen aus dem Berufsalltag. BeamtenTalk soll informieren, Orientierung geben und auch Themen aufgreifen, über die sonst vielleicht zu wenig gesprochen wird.
Diese erste Folge ist deshalb mehr als eine Vorstellung des neuen Podcasts. Sie ist der Startschuss für BeamtenTalk.
Schön, dass ihr von Anfang an dabei seid!
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