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In dieser Folge tauchen Michelle Engel und David Grüntjens tief ein in das Sakrament der Buße – oder, wie David direkt ergänzt: der Versöhnung. Warum sollte man überhaupt beichten gehen, wenn man doch „kein Mörder ist“ und „eigentlich nichts Schlimmes getan hat“?
David erklärt, warum dieser Gedanke selbst schon der erste Irrtum ist. Denn Sünde ist nicht nur das große, offensichtliche Vergehen, sondern zeigt sich oft im Kleinen: in Gedanken, Worten, Werken und Unterlassungen. Michelle bringt die Perspektive vieler Menschen ein, die sagen: „Ich kläre das doch direkt mit Gott.“ David führt aus, warum die Kirche dennoch die sakramentale Form braucht – weil der Priester in persona Christi handelt und die Beichte ein Geschehen zwischen Gott und dem Pönitenten ist.
Die beiden sprechen darüber, wie befreiend Beichte sein kann, warum sie nicht nur das Gewissen erleichtert, sondern tatsächlich Schuld tilgt, und weshalb das Bild vom „Schuldenkonto, das wieder auf Null gesetzt wird“, so treffend ist. Michelle erzählt von ihrer eigenen BeichtErfahrung bei Nightfever und gemeinsam klären sie, ob Gott eigentlich beleidigt ist, wenn wir sündigen.
Die Folge widmet sich dem Ablauf der Beichte: vom Kreuzzeichen über das Sündenbekenntnis bis zur Lossprechung. David erklärt, was „Materie und Form“ eines Sakraments bedeuten, warum das Aussprechen der Sünden wichtig ist und wie eine Buße aussieht – und warum sie ein geistliches Werk sein sollte. Sie sprechen über Unterschiede zwischen Beichtstuhl und Gesprächsbeichte, über Anonymität, Vertrauen und darüber, warum man sich seinen Beichtvater frei wählen darf.
Auch schwierige Fragen kommen zur Sprache: Was passiert, wenn jemand etwas wirklich Schwerwiegendes beichtet? Wie absolut ist das Beichtgeheimnis? Und warum würde ein Priester sogar die Exkommunikation riskieren, wenn er es bricht?
Zum Schluss wird es noch einmal grundsätzlich: Was ist eigentlich Sünde? Warum beginnt sie oft im Herzen? Und weshalb lohnt es sich, regelmäßig zu beichten – nicht nur für „fromme Leute“, sondern für jeden Menschen, der Freiheit, Heilung und einen echten Neuanfang sucht.
Hosts: Michelle Engel und David Grüntjens
Aufnahme und Schnitt: DOMRADIO.DE
Redaktion und Sprechertext: Lara Burghardt, DOMRADIO.DE
Dieser Podcast wird unterstützt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken: www.bonifatiuswerk.de
Instagram Frengels & Chef: https://www.instagram.com/diokirche_krefeld?igsh=MW9xNWU5dzNtcnMxbw==
By Michelle Engel und David GrüntjensIn dieser Folge tauchen Michelle Engel und David Grüntjens tief ein in das Sakrament der Buße – oder, wie David direkt ergänzt: der Versöhnung. Warum sollte man überhaupt beichten gehen, wenn man doch „kein Mörder ist“ und „eigentlich nichts Schlimmes getan hat“?
David erklärt, warum dieser Gedanke selbst schon der erste Irrtum ist. Denn Sünde ist nicht nur das große, offensichtliche Vergehen, sondern zeigt sich oft im Kleinen: in Gedanken, Worten, Werken und Unterlassungen. Michelle bringt die Perspektive vieler Menschen ein, die sagen: „Ich kläre das doch direkt mit Gott.“ David führt aus, warum die Kirche dennoch die sakramentale Form braucht – weil der Priester in persona Christi handelt und die Beichte ein Geschehen zwischen Gott und dem Pönitenten ist.
Die beiden sprechen darüber, wie befreiend Beichte sein kann, warum sie nicht nur das Gewissen erleichtert, sondern tatsächlich Schuld tilgt, und weshalb das Bild vom „Schuldenkonto, das wieder auf Null gesetzt wird“, so treffend ist. Michelle erzählt von ihrer eigenen BeichtErfahrung bei Nightfever und gemeinsam klären sie, ob Gott eigentlich beleidigt ist, wenn wir sündigen.
Die Folge widmet sich dem Ablauf der Beichte: vom Kreuzzeichen über das Sündenbekenntnis bis zur Lossprechung. David erklärt, was „Materie und Form“ eines Sakraments bedeuten, warum das Aussprechen der Sünden wichtig ist und wie eine Buße aussieht – und warum sie ein geistliches Werk sein sollte. Sie sprechen über Unterschiede zwischen Beichtstuhl und Gesprächsbeichte, über Anonymität, Vertrauen und darüber, warum man sich seinen Beichtvater frei wählen darf.
Auch schwierige Fragen kommen zur Sprache: Was passiert, wenn jemand etwas wirklich Schwerwiegendes beichtet? Wie absolut ist das Beichtgeheimnis? Und warum würde ein Priester sogar die Exkommunikation riskieren, wenn er es bricht?
Zum Schluss wird es noch einmal grundsätzlich: Was ist eigentlich Sünde? Warum beginnt sie oft im Herzen? Und weshalb lohnt es sich, regelmäßig zu beichten – nicht nur für „fromme Leute“, sondern für jeden Menschen, der Freiheit, Heilung und einen echten Neuanfang sucht.
Hosts: Michelle Engel und David Grüntjens
Aufnahme und Schnitt: DOMRADIO.DE
Redaktion und Sprechertext: Lara Burghardt, DOMRADIO.DE
Dieser Podcast wird unterstützt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken: www.bonifatiuswerk.de
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