Eine Begegnungsstätte für behinderte Kinder und Jugendliche am See Genezareth schafft, was sonst in Israel kaum gelingt: Palästinenser und Israelis tauschen sich aus, sind ausgelassen und gehen freundschaftlich miteinander um. Seit acht Jahren kommen jeden Sommer Gruppen ins Haus Noah. Und dort wird auch Hilfe für palästinensische Familien organisiert. Betrieben wird die Einrichtung von Benediktiner-Mönchen. Doch deren Arbeit wird immer schwieriger. Eine Serie von Attentaten und Übergriffen verstärkt in Israel immer weiter die Abgrenzung zu den Palästinensern. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt und damit leider auch das Misstrauen. Dennoch: In dem Benediktiner-Kloster scheint möglich, wozu das übrige Land kaum mehr die Kraft hat: Die Begegnungen von Israelis und Palästinensern.