Die Stromversorgung im Berliner Südwesten ist seit gestern wieder hergestellt, die Betroffenen kehren langsam in ihren Alltag zurück. Die Täter jedoch sind noch nicht gefasst, mittlerweile hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen übernommen. In einem Bekennerschreiben hatte eine der linksextremistischen "Vulkangruppen" die Tat für sich reklamiert. Eine andere hatte sich jedoch davon distanziert. Seit 2011 sollen Vulkangruppen in Berlin und Brandenburg zwölf Brandanschläge auf die öffentliche Infrastruktur verübt haben. Berlins Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger sprechen von "Linksterrorismus". Konservative Stimmen fordern ein konsequentes Vorgehen gehen linksextreme Gewalttaten. Die Jüdische Allgemeine wirft der Politik vor, auf dem linken Auge blind zu sein. Unsere Frage des Tages an die Journalistin Nicole Diekmann lautet: Bekämpft der Staat Linksextremismus ausreichend?