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Eine Schule zu bauen, ist das eine. Sie über viele Jahre gut zu erhalten, etwas ganz anderes.
Bei Bella Vista Malawi gibt es deshalb immer etwas zu tun: Termiten knabbern am Holz, die Sonne und der Regen setzen den Wellblechdächern zu, Schulbänke brauchen einen neuen Anstrich und Wände werden schmutzig. Auch der Zaun zum See und die Wasserversorgung müssen regelmäßig überprüft und repariert werden.
In dieser Folge erzähle ich dir, warum Hartholz in Malawi so wichtig und gleichzeitig nicht immer leicht zu bekommen ist. Du erfährst, warum unsere Schuldächer alle paar Jahre gestrichen werden müssen und weshalb wir inzwischen sehr genau darauf achten, kleine Schäden frühzeitig zu beheben.
Außerdem geht es um unsere Wasserversorgung. Bis zu 70 Kinder leben auf dem Schulgelände. Dafür reicht das Wasser aus unserem 75 Meter tiefen Brunnen allein nicht aus. Deshalb nutzen wir zusätzlich Wasser aus dem See – und genau dort musste vor Kurzem eine kaputte Pumpe ersetzt werden.
Diese Folge zeigt eine Seite unseres Schulprojekts, über die man selten spricht: Wer etwas aufbaut, muss sich auch darum kümmern, dass es erhalten bleibt.
Du erfährst in dieser Folge:
Warum sagt eine Privatschule Nein zu einem Kind, obwohl die Eltern das Schulgeld bezahlen könnten?
Genau darum geht es in dieser Folge von „Bella Vista Malawi – eine Schule in Afrika“.
Nach einer Fernsehkampagne melden sich wieder viele Eltern bei der Bella Vista Primary School. Sie möchten ihren Kindern eine gute Schulbildung ermöglichen. Doch nicht jedes Kind bekommt einen Platz.
Besonders schwierig wird es, wenn Eltern ihr Kind erst zur 8. und damit zur Abschlussklasse auf die Bella Vista schicken möchten.
Der Grund: Viele Kinder von staatlichen Schulen haben große Lücken im Lernstoff. In Klassen mit teilweise bis zu 150 Kindern ist individuelles Lernen kaum möglich. Diese Lücken innerhalb eines einzigen Schuljahres aufzuholen, ist oft nicht zu schaffen.
Und für Bella Vista steht einiges auf dem Spiel. Die Schule gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Schulen im Norden Malawis. Dieser gute Ruf ist wichtig, denn viele Eltern nehmen weite Wege und höhere Kosten auf sich, um ihren Kindern dort eine gute Schulbildung zu ermöglichen.
In dieser Folge erfährst du:
warum Bella Vista Kinder für die Abschlussklasse oft ablehnt
welche Rolle die Abschlussprüfungen spielen
warum der gute Ruf für die Schule so wichtig ist
unter welchen Bedingungen ein später Wechsel doch möglich sein kann
warum gute Bildung manchmal auch bedeutet, eine harte Entscheidung zu treffen
Eine Folge über Bildung, Verantwortung und die Frage, wie viel eine Schule in einem einzigen Jahr leisten kann.
Wie kann eine Schule in Malawi langfristig unabhängiger von Spenden werden?
Genau darüber machen wir uns gerade viele Gedanken. Denn unsere Felder rund um Bella Vista bieten mehr Möglichkeiten, als wir zunächst gedacht haben. Die erste Reisernte war erfolgreich, der Mais wächst prächtig und auch Bohnen und Trockenreis werden angebaut.
Doch dabei merken wir auch: Wenn wir wirklich mehr Lebensmittel selbst produzieren wollen, brauchen wir die richtige Technik. Und hier kommt mein Vater ins Spiel. Wie so oft denkt er groß. Seine Idee: ein richtiger Traktor.
Warum das für unsere Schule wichtig ist?
Die wirtschaftliche Lage in Malawi ist schwierig. Die Inflation ist hoch und manche Eltern können das Schulgeld nicht mehr bezahlen. Gleichzeitig möchten wir den Kindern weiterhin gutes Essen, guten Unterricht und neue Möglichkeiten wie Computerunterricht bieten.
Deshalb suchen wir nach Wegen, wie Bella Vista Stück für Stück unabhängiger werden kann.
In dieser Folge erfährst du:
Eine Folge über Landwirtschaft, finanzielle Unabhängigkeit und eine ziemlich große Idee für die Zukunft von Bella Vista.
Neue Schulbänke sind eigentlich ein Grund zur Freude. Vor allem, wenn die alten längst in die Jahre gekommen sind. Doch kaum sind die Bänke da, taucht schon das nächste Problem auf: Kinder ritzen in das Holz und hinterlassen deutliche Spuren.
Für Annette ist klar: So kann es nicht weitergehen. Schließlich muss die Schule mit ihren Mitteln gut haushalten. Ihr Vorschlag: Warum nicht auch die Eltern stärker in die Verantwortung nehmen?
Ihr Vater reagiert darauf mit herzlichem Lachen und einem Satz, der eine spannende Diskussion auslöst: „So funktioniert Afrika nicht.“
Aber muss das so bleiben?
In dieser Folge erzählt Annette, warum Verantwortung für die Schule so wichtig ist, welche Rolle Lehrer und Eltern dabei spielen könnten und welche überraschend einfache Idee ihr noch während der Podcastaufnahme kommt.
Außerdem geht es um eine viel größere Frage: Wie kann Bella Vista langfristig unabhängiger von finanzieller Unterstützung aus Europa werden?
Ein Schultag, der morgens um 4 Uhr beginnt? Für viele Kinder in Deutschland kaum vorstellbar. An der Bella Vista Primary School in Malawi gehört genau das zum Alltag.
In dieser Folge nehme ich dich mit durch einen typischen Schultag der Kinder, die auf unserem Schulgelände leben. Du erfährst, warum die erste Lerneinheit schon vor Sonnenaufgang startet, wie Unterricht und Freizeit über den Tag verteilt sind und warum Rose großen Wert auf Disziplin, Lernen und kritisches Denken legt.
Dabei geht es auch um eine Frage, die mir immer wieder begegnet: Ist dieser Schulalltag zu streng?
Denn die Kinder lernen viel und die Regeln sind klar. Gleichzeitig kommen sie gerne zur Schule, spielen in ihrer Freizeit Fußball oder Gummihüpfen und verbringen viel Zeit miteinander. Smartphone, Tablet und Social Media spielen in ihrem Alltag kaum eine Rolle.
Und der schulische Erfolg ist beeindruckend: Die Kinder verlassen Bella Vista mit guten Voraussetzungen für ihren weiteren Weg.
Diese Folge zeigt, wie anders Schule aussehen kann – und lädt dazu ein, unsere eigenen Vorstellungen von Schule, Lernen und Disziplin einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Ein neues Auto für Bella Vista – warum diese Hilfe Leben retten kann
Manchmal sind es nicht die großen Gebäude oder neue Klassenzimmer, die den größten Unterschied machen. Manchmal ist es ein Auto.
In dieser Folge erfährst du, warum unsere Schule in Malawi dringend ein weiteres Fahrzeug braucht. Mit inzwischen 50 bis 70 Kindern, die dauerhaft auf dem Schulgelände leben, geht es längst nicht mehr nur um den Schulweg. Es geht um schnelle Hilfe im Notfall, Arztbesuche und die Verantwortung für jedes einzelne Kind.
In dieser Folge erfährst du:
Ramadama – Warum Ordnung mehr verändert als nur das Schulgelände
Was hat ein bayerisches Wort mit einer Schule in Malawi zu tun? Eine ganze Menge.
In dieser Folge erzähle ich von einer Idee, die während unseres letzten Besuchs in Bella Vista entstanden ist. Auf dem Schulgelände fiel uns auf, dass an vielen Stellen Müll herumliegt. Nicht, weil es den Kindern egal ist – sondern weil sie es oft nie anders gelernt haben. Dazu kommt: Auf dem Land gibt es keine Müllabfuhr.
Wir sprechen darüber,
Manchmal sind es die kleinen Schritte, die langfristig Großes verändern – für die Schule, für die Umwelt und für die Zukunft der Kinder.
Viel Freude beim Zuhören!
Die neue Küche der Bella Vista Schule sollte ein echter Meilenstein werden. Doch nach nur wenigen Monaten sieht sie bereits stark verrußt aus. Was ist passiert? In dieser Folge nehme ich dich mit nach Malawi und erzähle, warum manchmal auch gut geplante Projekte Überraschungen bereithalten – und welche Ideen wir jetzt haben, um die Situation zu verbessern.
Wie feiern Kinder in Malawi ihren Schulabschluss? In dieser Folge nehme ich dich mit an die Bella Vista Schule am Malawisee und erzähle von einer ganz besonderen Feier, die ich gemeinsam mit meiner Mutter erleben durfte.
Besonders beeindruckt hat mich die enge Verbindung zwischen den Kindern und „Mama Rose“. Obwohl sie hohe Erwartungen an ihre Schülerinnen und Schüler stellt und konsequent führt, wird sie von den Kindern geliebt und respektiert. Die Umarmungen, die Dankbarkeit und die Freudentänze bei der Übergabe der Urkunden waren unvergessliche Momente.
Außerdem erfährst du:
Eine Folge voller Hoffnung, Dankbarkeit und beeindruckender Begegnungen.
Viel Freude beim Zuhören!
Wenn eine Badewanne kippt – ein Krankenhausbesuch in Malawi, der nachdenklich macht
Manchmal schreibt das Leben die Geschichten, die sich niemand ausdenken würde. In dieser Folge berichtet Annette direkt aus Malawi von einem Erlebnis, auf das sie und ihre Mutter gerne verzichtet hätten.
Was als entspannter Morgen begann, endete mit einer umkippenden Badewanne, einer Platzwunde am Hinterkopf und einem ungeplanten Besuch in einer Privatklinik. Dabei geht es nicht nur um den Schreckmoment selbst, sondern auch um die Erkenntnisse, die daraus entstanden sind.
Du erfährst:
Eine sehr persönliche Folge über Glück im Unglück, kulturelle Unterschiede und die Frage, was für uns oft selbstverständlich geworden ist.
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