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David J. Becher ist Schauspieler beim Vollplaybacktheater, Mitgestalter bei Utopiastadt in Wuppertal, Unterhaltungskünstler und unerschütterlicher Optimist. Mit Humor und unkonventioneller Offenheit setzt er in einer von Verunsicherung geprägten Zeit auf das Fundament allen Handelns: Vertrauen.
In dieser Folge spricht Silke Otto mit ihm darüber, wie Vertrauen wächst, warum der Verlust des Gemeinwohls zu einer Misstrauensgesellschaft führt und weshalb ein bedingungsloser Vertrauensvorschuss jede Dynamik verändern kann.
Ein persönlicher Einblick zwischen der Bühne als sicherstem Ort der Welt, früheren Blockflöten-Vorspielen und der befreienden Erkenntnis, dass Solidarität eine Einbahnstraße sein muss.
Worüber gesprochen wird:
Die Bühne als sicherer Raum: Warum eine klare Bühnenkante Gestaltungshoheit schenkt und das Absurd-Komische vor Verletzlichkeit schützt.
Neoliberalismus & Gemeinwohl: Wie die Fixierung auf Zäune und Privatbesitz Vertrauen erodiert und was gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt stiftet.
Krise des Selbstvertrauens: Warum mehr individuelle Freiheit oft in permanenter Überforderung mündet und wie echte Eigenverantwortung gelingt.
Der Vertrauensvorschuss: Weshalb Solidarität keine Vorbedingungen kennt und Verträge kein Misstrauen, sondern gemeinsame Orientierung bedeuten.
Playlist zum Podcast: Bemerkenswert gehört
SHOWNOTES
Das Vollplaybacktheater
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Produktion: Silke Otto und Laura Schneider
Musik: aloe von terrarium.
Helma Sick ist 85 Jahre alt, leidenschaftliche Feministin, Finanzberaterin und Buchautorin, die seit Jahrzehnten unermüdlich für die finanzielle und persönliche Unabhängigkeit von Frauen kämpft.
Sie beweist mit ihrer beeindruckenden Lebenserfahrung und ungebrochenen Leidenschaft, dass Selbstbestimmung kein Privileg ist, sondern die Grundvoraussetzung für ein freies Leben. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Rollenbilder wieder rückwärtsgewandt diskutiert werden, setzt Helma Sick auf einen Wert, der für sie das Fundament jeder echten Freiheit bildet: Unabhängigkeit.
In dieser Folge spricht Silke Otto mit Helma Sick darüber, warum finanzielle Eigenständigkeit für Frauen über Lebensmöglichkeiten, Einfluss und Zukunftsaussichten entscheidet, welche historischen Hürden Frauen in Deutschland überwinden mussten und weshalb ihre Kernbotschaft „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ heute aktueller ist denn je. Sie gibt ganz persönliche, ungeschönte und aufrüttelnde Einblicke in ihre eigenen Prägungen, von drastischen Erlebnissen in ihrer Jugend und ihrer Arbeit im ersten bayerischen Frauenhaus bis hin zu den Gefahren finanzieller Passivität in der Gegenwart.
Worüber gesprochen wird:
Ein Mann ist keine Altersvorsorge: Warum Frauen eigenes Geld und einen eigenen Beruf brauchen, um in einer Beziehung bleiben zu können, aber nicht zu müssen.
Historische Hürden und politische Versäumnisse: Wie die Adenauer-Regierung ab 1950 die traditionelle Einverdiener-Ehe förderte, warum Deutschland bei Betreuungsinfrastruktur und Gleichberechtigung Jahrzehnte hinterherhinkt und welche rechtlichen Einschränkungen Frauen bis in die 1970er-Jahre erdulden mussten.
Tradwives und die Familienfalle: Eine scharfe Kritik an aktuellen Trends zur freiwilligen Abhängigkeit, der schleichenden Übernahme unbezahlter Haushaltspflichten durch gut ausgebildete Akademikerinnen und den Gefahren konservativer Familienbilder.
Faire Arbeitsteilung als Staatsziel: Warum Kinder zwei Elternteile haben, wie sich Erwerbs- und Sorgearbeit partnerschaftlich aufteilen lassen und weshalb die Vorbildfunktion berufstätiger Eltern für Töchter entscheidend ist.
Konkrete Finanztipps & Prävention: Weshalb man schon in jungen Jahren monatlich in Aktienfonds investieren sollte, warum Eheverträge und offene Finanzgespräche vor einem finanziellen Debakel schützen.
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Produktion: Silke Otto und Laura Schneider
Skady Herkenrath ist eine engagierte junge Politikerin der SPD Sachsen-Anhalt, die zeigt, wie man mit Herz, Offenheit und einer klaren Haltung für das eigene Zuhause kämpft.
Sie beweist mitten im aktuellen Landtagswahlkampf, dass Politik nahbar, ehrlich und zutiefst menschlich sein kann.
In einer aufgeheizten politischen Situation und angesichts einer spürbaren gesellschaftlichen Polarisierung setzt Skady auf einen Wert, der im politischen Diskurs oft schmerzhaft vermisst wird: Empathie.
In dieser Folge spricht Silke Otto mit Skady Herkenrath darüber, warum echtes Zuhören gerade bei weit auseinanderliegenden Positionen unverzichtbar ist, wie sich Empathie von bloßer Zustimmung unterscheidet und wie sie als junge Frau den Haustürwahlkampf im emotionalen Turbogang erlebt.
Sie gibt ganz persönliche und ungeschönte Einblicke in die Herausforderungen vor Ort. Von gezielten rechtsextremen Anfeindungen und Hasskommentaren bis hin zu den Momenten, in denen der enge Zusammenhalt überparteilicher Initiativen und treuer Freunde ihr die Kraft gibt, unermüdlich weiterzumachen.
Worüber gesprochen wird:
Empathie als Brücke, nicht als Meinung: Warum Verstehenwollen der Schlüssel ist, um unzufriedene und frustrierte Menschen an der Haustür zu erreichen, und wo die Empathie bei bewusster Hetze und Funktionären an ihre klare Grenze stößt.
Sachsen-Anhalt ist viel zu schön: Über den Umgang mit einem schwierigen kulturellen Erbe, einseitige Medienbilder und die innovative, lebenswerte Seite eines Bundeslandes, das man nicht kampflos der AfD überlassen darf.
Wahlkampf im Turbogang: Wie die Rückkehr aus dem Ausland Skady innerhalb eines Jahres emotional erwachsen gemacht hat und warum es die beste Entscheidung war, das anfängliche Verstellen gegen absolute Authentizität und Herz einzutauschen.
Zukunftsperspektiven für die Jugend: Was passieren muss, um die Abwanderung junger Menschen zu stoppen, warum günstige Mieten allein nicht reichen und wie EU-Fördergelder durch weniger Bürokratie endlich unkompliziert vor Ort ankommen können.
Zusammenhalt und die Hoffnung auf ein Signal: Warum die Bedrohung von rechts beispiellose überparteiliche Allianzen schmiedet und wie Sachsen-Anhalt zum positiven Vorreiter für ganz Deutschland werden kann
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Micha Fritz ist konzeptioneller Aktivist, Mitgründer von Viva con Agua und ein Mensch, der seit Jahren zeigt, wie aus einer Vision eine weltweite Bewegung wird. In Hamburg hat er mit der Villa Viva einen Ort geschaffen, der soziales Unternehmertum neu definiert und beweist, dass Business und Gemeinnützigkeit keine Gegensätze sein müssen.
In einer Zeit, in der Krisennachrichten oft dominieren, setzt Micha Fritz auf einen Wert, der für ihn weit mehr als nur eine positive Einstellung ist: Optimismus.
In dieser Folge spricht Silke Otto mit Micha Fritz darüber, wie man Aktivismus mit Freude statt mit dem moralischen Zeigefinger betreibt, warum „Self-Efficacy“ (Selbstwirksamkeit) der beste Schutz vor dem Ausbrennen ist und wie er sein Leben mit der Diagnose ADHS zwischen radikaler Kreativität und notwendigen Pausen navigiert.
Er gibt ehrliche Einblicke in die Widersprüche seines Tuns, vom Verkauf von Flaschenwasser für den Bau von Brunnen bis hin zum Privileg, in einem System zu arbeiten, das auf tiefem Vertrauen und Liebe basiert.
Worüber gesprochen wird:
Optimismus als Werkzeug: Warum eine positive Grundhaltung notwendig ist, um die „Sisyphusarbeit“ im sozialen Sektor durchzuhalten.
Aktivismus ohne Zeigefinger: Wie Kunst, Musik und Sport als universelle Sprachen Menschen verbinden und zum Handeln motivieren.
Neurodivergenz im Fokus: Wie die Diagnose ADHS Michas Blick auf die Welt verändert hat und warum sein Kopf „immer an“ ist.
Paradigmenwechsel Unternehmertum: Warum Firmen eigentlich der Gesellschaft gehören sollten und was hinter dem Konzept „Simple, Social, Sexy, Structural“ steckt.
Verantwortung und Zukunft: Warum Nichtstun keine Option ist und weshalb wir gerade jetzt für demokratische Werte einstehen müssen
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Timecodes:
00:00:00 - 00:01:45 Bemerkenswert zu Gast in der Villa Viva
00:01:46 - 00:06:20 Optimismus die Basis für echten Wandel ist
00:06:21 - 00:10:30 Schutz vor dem Burnout
00:10:31 - 00:14:15 Diagnose ADHS: Den eigenen Kopf verstehen und Betäubungsstrategien hinterfragen
00:14:16 - 00:20:45 Das System Viva con Agua
00:20:46 - 00:27:15 Leben in Widersprüchen: Soziales Business zwischen Flaschenwasser und Kapitalismuskritik
00:27:16 - 00:30:50 Narrative und Algorithmen: Warum schlechte Nachrichten unser Gehirn dominieren
00:30:51 - 00:34:20 Simple, Social, Sexy, Structural: Die Formel für erfolgreiche Bewegungen
00:34:21 - 00:37:45 Systemkritik: Warum unsere Städte für Autos und nicht für Menschen designt sind
00:37:46 - 00:42:50 Rückkehr zum Kern: Dankbarkeit, Demut und der Umgang mit Krisen
00:42:51 - 00:47:30 Erziehung und Vorbilder
00:47:31 - 00:58:12 Gemeinsam aktiv werden: Ein Plädoyer für Engagement und demokratische Wachsamkeit
Musik: aloe - terrarium.
Produktion: Silke Otto und Laura Schneider
Dennis Rehbein ist Oberbürgermeister der Stadt Hagen und tritt sein Amt mit einem klaren Fokus auf das Machbare an. Nach einer Karriere im Bankensektor führt ihn sein Weg nun an die Spitze der Stadtverwaltung seiner Heimatstadt, die vor strukturellen und finanziellen Herausforderungen steht.
In einer Zeit, in der politische Versprechen oft kritisch hinterfragt werden, setzt Dennis Rehbein auf einen ganz bestimmten Wert: Realismus.
In dieser Folge von Bemerkenswert spricht Silke Otto mit Dennis Rehbein darüber, wie man durch einen nüchternen Blick auf die Fakten Vertrauen zurückgewinnt, warum Transparenz über politische Grenzen hinweg entscheidend ist und wie er den Spagat zwischen einer schwierigen Haushaltslage und mutigen Zukunftsvisionen meistert.
Er gibt ehrliche Einblicke in die Herausforderungen seines Amtes, von der Priorisierung knapper Mittel über die Komplexität bürokratischer Zuständigkeiten bis hin zum persönlichen Preis, den ein solches Amt im Privatleben fordert.
Worüber gesprochen wird:
*Warum Realismus sein wichtigstes Werkzeug ist, um als „optimistischer Realist“ ehrliche Politik ohne falsche Erwartungen zu machen.
*Der Weg ins Rathaus: Wie die berufliche Herkunft aus der Wirtschaft den Blick auf die Effizienz und die Probleme einer Stadtverwaltung prägt.
*Realitätscheck Rathaus: Wie ein typischer Arbeitstag zwischen Bürgerdialogen, Repräsentationspflichten und Lobbyarbeit in Berlin aussieht.
*Verantwortung und Verzicht: Warum man für das Amt des Oberbürgermeisters selbst private Geburtstage und Treffen mit Freunden Wochen im Voraus planen muss.
*Das Potenzial von Hagen: Warum Sport, bürgerschaftliches Engagement und Projekte wie die IGA 2027 entscheidend für das neue Image der Stadt sind.
Timecodes:
00:00:00 - 00:01:54 Willkommen bei Bemerkenswert – Dennis Rehbein zu Gast
00:01:55 - 00:05:40 Wert des Tages: Warum „Realismus“ der Anker seiner Politik ist
00:05:41 - 00:10:45 Realistische Erwartungen: Wie man Enttäuschungen durch Ehrlichkeit vermeidet
00:10:46 - 00:15:58 Kommunikation & Sichtbarkeit: Wie Politik in der Lebenswirklichkeit ankommt
00:15:59 - 00:19:54 Aufbruchstimmung trotz Krisen: Das Beispiel IGA 2027 und bürgerschaftliches Engagement
00:19:55 - 00:23:45 Visionen für Hagen: Sport-Leuchttürme, Kultur und das Image der Stadt
00:23:46 - 00:27:43 Wirtschaftsstandort Hagen: Zwischen Gewerbesteuer und Fachkräftemangel
00:27:44 - 00:31:13 Der Mensch hinter dem Amt
00:31:14 - 00:34:44 Grenzen der Gestaltung
00:34:45 - 00:39:46 Warum der Oberbürgermeister auch in Berlin präsent sein muss
00:39:47 - 00:42:30 Was wäre wenn? Visionen für Bildung, Kitas und Schulen bei unbegrenzten Mitteln
00:42:31 - 00:50:52 Gemeinsam die Stadt gestalten: Ein Plädoyer für mehr Eigenverantwortung und Zusammenhalt
SHOWNOTES
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Musik
Produktion: Laura Schneider und Silke Otto
Miriam Scherff ist seit November Oberbürgermeisterin von Wuppertal und brennt für ihre Stadt. Was mit politischem Engagement im Ortsverein und kleinen Projekten im Stadtteil Cronenberg begann, führte sie über das Amt der Bezirksbürgermeisterin schließlich an die Spitze der Stadtverwaltung.
In einer Zeit, in der Politik oft als kompliziert oder fernab der Bürger wahrgenommen wird, setzt Miriam auf einen ganz bestimmten Wert: Begeisterung.
In dieser Folge von Bemerkenswert spricht Silke Otto mit Miriam Scherff darüber, wie man Menschen für Visionen gewinnt, warum Transparenz in den sozialen Medien für ein modernes Amt entscheidend ist und wie sie den Spagat zwischen großen Transformationsprozessen und pragmatischen Lösungen für den Alltag der Bürger meistert.
Sie gibt ehrliche Einblicke in die Herausforderungen ihres Amtes - von der Einsamkeit an der Spitze bis hin zum Kampf gegen Kinderarmut und für echte Inklusion.
Worüber gesprochen wird:
*Warum Begeisterung ihr wichtigstes Werkzeug ist, um als „Menschenfängerin“ die Stadtgesellschaft zu bewegen.
*Der Weg zur Oberbürgermeisterin: Wie aus kleinen Erfolgen auf dem Spielplatz eine Vision für das große Ganze wurde.
*Realitätscheck Rathaus: Wie ein typischer Arbeitstag zwischen Stadtentwicklung, Bildung und Landespolitik aussieht.
*Einsamkeit und Verantwortung: Warum man in hohen Ämtern genau hinschauen muss, wem man vertraut.
*Das „Wuppertal-Gen“: Warum das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt so außergewöhnlich hoch ist.
Timecodes:
00:00:00 - 00:01:43 Willkommen bei Bemerkenswert – Miriam Scherff zu Gast
00:01:44 - 00:04:43 Wert des Tages: Warum „Begeisterung“ Schicksal war
00:04:44 - 00:08:31 Der Weg in die Politik: Vom Ortsverein ins Rathaus
00:08:32 - 00:11:13 Was macht eine Oberbürgermeisterin den ganzen Tag?
00:11:14 - 00:13:46 Wirksamkeit & Verantwortung: Führt Macht in die Einsamkeit?
00:13:47 - 00:16:32 Wie blicken die Menschen auf Wuppertal?
00:16:33 - 00:20:53 Das Phänomen des Wuppertaler Ehrenamts
00:20:54 - 00:24:59 Wo Kommunalpolitik an ihre finanziellen Limits stößt
00:25:00 - 00:27:06 Transformation nach Uwe Schneidewind
00:27:07 - 00:32:41 Zusammenhalt stärken: Positive Bilder gegen die Spaltung
00:32:42 - 00:36:10 Zukunftsvisionen: Wuppertalplan, Kaufhof und das Erbe von Pina Bausch
00:36:11 - 00:37:04 Wo Begeisterung auf Verantwortung trifft
SHOWNOTES
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Musik
Produktion: Laura Schneider und Silke Otto
In dieser Folge spricht Silke mit der Schauspielerin Ninja Schröder vom Innovationstheater samt & sonders über den Wert Freiheit.
Was bedeutet Freiheit eigentlich? Persönlich, gesellschaftlich und im beruflichen Kontext? Und wie frei können wir wirklich handeln, denken und gestalten?
Unsere Top Themen:
• warum Freiheit mehr ist als Unabhängigkeit
• wie kreative Räume neue Perspektiven ermöglichen
• weshalb Freiheit oft Mut, Verantwortung und Grenzen zugleich braucht
• welche Kraft Theater entfalten kann, wenn es gesellschaftliche Fragen sichtbar macht
samt & sonders verbindet Theater, Innovation und gesellschaftliche Themen. Mit interaktiven Formaten schafft das Team Räume für Austausch, Reflexion und neue Denkweisen – immer mit dem Ziel, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Veränderung erlebbar zu machen.
Eine Folge für alle, die sich fragen, was Freiheit heute bedeutet und wie wir ihr im eigenen Leben begegnen können.
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Produktion: Laura Schneider und Silke Otto
Disclaimer: Diese Folge wurde am 2. März 2026 aufgenommen und berücksichtigt nur die bis dahin veröffentlichten Informationen zum Krieg im Iran
In dieser Folge spricht Silke mit Ralf Südhoff. Ralf ist Direktor des Centre for Humanitarian Action und bringt den Wert Menschlichkeit mit. Was bedeutet Menschlichkeit wirklich, insbesondere in einer Welt voller Krisen, Konflikte und globaler Herausforderungen?
Die beiden tauschen sich darüber aus:
▫️warum humanitäre Hilfe klare Prinzipien braucht
▫️wie Neutralität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit in der Praxis funktionieren
▫️und welche Rolle Deutschland in der internationalen Hilfe spielt
Das Centre for Humanitarian Action (CHA) ist ein 2018 gegründeter Think Tank, der sich für die unabhängige Analyse, kritische Diskussion und öffentliche Vermittlung von Fragen der humanitären Hilfe und ihrer vier elementaren Prinzipien einsetzt: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität. Das CHA ist eine Initiative humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NGO), um die humanitäre Hilfe aus Deutschland wie auch lokal und international zu stärken.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was echte Menschlichkeit bedeutet.
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Produktion: Laura Schneider und Silke Otto
In der ersten Folge der neuen Staffel von Bemerkenswert spricht Silke mit Nina Dahlhaus, Projektleiterin der Nachhaltigkeitswerkstatt NRW bei Tourismus NRW.
Nina bringt den Wert Nachhaltigkeit ins Gespräch. Für sie ist Nachhaltigkeit weit mehr als ein abstraktes Konzept oder ein moralischer Appell – sie ist eine Haltung, die Bewusstsein schafft und unsere Beziehung zur Welt prägt. Sie lädt dazu ein, Verantwortung nicht als Verzicht, sondern als Möglichkeit zu verstehen: als bewusste Entscheidung für Verbundenheit, Qualität und Zukunftsfähigkeit.
Im Gespräch wird deutlich, warum das Thema für viele Menschen an Sichtbarkeit verloren hat – und weshalb gerade kleine, alltägliche Entscheidungen eine große Wirkung entfalten können. Nachhaltigkeit zeigt sich im Denken wie im Handeln: in Achtsamkeit, im bewussten Konsum und in der Frage, wie wir heute leben wollen, damit auch morgen noch Lebensqualität möglich ist.
Nina erzählt ganz konkret, wie nachhaltiger Tourismus gelingen kann: mit ausgebauten Rad- und Wanderrouten in NRW, mit Unterkünften, die regionale Produkte verwenden und ressourcenschonend wirtschaften, mit Reisezielen, die auf kurze Anreisewege setzen, und mit Angeboten, die Natur- und Kulturräume bewusst einbeziehen statt sie nur zu „verbrauchen“. Es geht um Wochenendtrips mit der Bahn, um Hofcafés mit Zutaten aus eigener Herstellung, um zertifizierte Betriebe und um Erlebnisse, die Wertschöpfung in der Region halten.
Eine Episode über Verantwortung mit Leichtigkeit – und darüber, wie Nachhaltigkeit unseren Blick auf Reisen, Alltag und Zukunft verändern kann.
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Produktion: Laura Schneider und Silke Otto
In dieser Folge spricht Silke mit Diana Heller, Bereichsleitung People & Organisation bei Open Grid GmbH.
Diana bringt den Wert Humor ins Gespräch. Für sie ist Humor weit mehr als ein netter Zusatz – er ist eine Haltung, die Leichtigkeit schafft und hilft, mit den Herausforderungen des Lebens gelassener umzugehen. Humor kann Druck aus Situationen nehmen, Kommunikation entschärfen und selbst in schwierigen Kontexten wie Verhandlungen oder im Personalwesen neue Räume öffnen.
Im Gespräch wird deutlich, wie Humor in Momenten von Überforderung oder Angst dabei hilft, Abstand zu gewinnen und Dinge besser zu bewältigen. Gleichzeitig fördert eine humorvolle Haltung Kreativität, Verbindung und Produktivität.
Diana erzählt, wie Humor sie schon früh geprägt hat und warum gemeinsames Lachen für sie ein zentrales Bindeglied in Beziehungen ist.
Eine Episode über die Kraft der Leichtigkeit und darüber, wie Humor uns hilft, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
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