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HEIDELBERG. Das Palais Prinz Carl in der Heidelberger Altstadt war im Laufe der letzten Jahrzehnte bereits Schauplatz zahlreicher bedeutender Feste und Besuche, darunter die von Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Elisabeth. Seit Februar 2026 erlebt das historische, prunkvolle Palais jedoch den größten Kontrast, wenn es an rund 50 Abenden zum Schauplatz japanischer Kochkunst und fernöstlicher Atmosphäre wird. Bis Mitte Mai veranstaltet die Heidelberger Bliss Group dort ein neues Kapitel ihres Pop-up-Konzepts „Stories”. Es ist die siebte Ausgabe – die Letzte fand im leerstehenden Gebäude des Springer Verlags statt. „Unser neues Pop-Up-Restaurant lässt sich mit unserer typischen Erzählkunst vom Land der aufgehenden Sonne inspirieren und insbesondere von der Omakase“, sagt Swen Schmidt, einer der vier Geschäftsführer der Bliss Group. Omakase bedeutet „Ich überlasse es Ihnen“ und steht in Japan für eine Menüform, bei der der Gast dem Küchenchef die Auswahl der Speisen überlässt und ihm somit absolutes Vertrauen schenkt.
Die Gäste des ungewöhnlichen Restaurants werden dem Küchenchef vollends vertrauen können, denn Zwei-Sternekoch Benjamin Peifer steht diesmal für die Kreation des Menüs Pate. Peifer, der vom Gault&Milau 2025 zum „Koch des Jahres“ gekürt wurde, ist ein großer Kenner der japanischen Küche. Für seine Kreationen im eigenen Restaurant „intense“ in Wachenheim erhielt er 2025 den zweiten Michelin-Stern. Die japanische Küche ist für Peifer ein wichtiger Inspirationsquell: Viele seiner Gerichte sind von Techniken, Aromen und der Philosophie Japans beeinflusst. In seinem bis zu 17-Gänge starken Menü vereint der 38-Jährige aus Speyer meisterhaft regionale und japanische Einflüsse. „Ich finde es spannend, dass ein so ehrwürdiges Objekt wie das Palais in ein komplett neues Licht gerückt wird und dadurch etwas Spannendes und Neues entsteht. Außerdem ist es für uns als Restaurant natürlich fantastisch, unsere Ideen an einem komplett anderen Ort präsentieren zu dürfen“, sagt Peifer. Er möchte den Gästen die intensive Leichtigkeit der japanischen Küche näherbringen. „Unsere Interpretation der Gerichte ist nie zu weit weg von der Tradition, bringt aber mit einem Augenzwinkern Moderne mit.“ Zusammen mit dem Küchenteam der Bliss-Gruppe unter der Leitung von Sven Günther serviert Peifer im neuen Stories ein 5-Gänge-Menü-Plus, das „japanisch gedacht und europäisch interpretiert“ ist.
Vor dem Start hatte sich das Palais grundlegend verwandelt. Wieder zeichnet das Designstudio glatz&glatz aus Heidelberg und Berlin für die Inneneinrichtung verantwortlich. Für die Bliss Group ist das Stories weit mehr als ein Restaurant – es ist Bühne, Marke und kreative Spielwiese zugleich. Und das spürt man sofort: Dieses Pop-up richtet sich an Menschen, die mehr wollen als nur gutes Essen. Hier geht es um Storytelling, um ein bis ins Detail inszeniertes Erlebnis. Wie schon bei den vergangenen Ausgaben des Pop-ups wird daher mit großem Aufwand eine atmosphärisch durchdachte Kulisse erschaffen, die durch neues, originelles Interieur, gezielte Beleuchtung und sorgfältig kuratierte Musik Geschichten zum Leben erweckt.
Da im Palais während Spielzeit des Stories auch andere Veranstaltungen geplant sind, muss das Bliss-Team die komplette Inneneinrichtung so flexibel gestalten, dass sie jederzeit wieder aus- und einzubauen ist. „Wir haben aber Routine darin“, erklärt Swen Schmidt, „2019 waren wir mit dem Stories schon mal im Palais. Außerdem haben wir mittlerweile sieben Jahre Erfahrung mit dem Pop-up und wissen, was und wie es am besten geht.“ Das letzte Stories stand unter dem Motto „70er und 80er-Jahre“, das Kapitel 2024 fand in Deutschlands größter Streetart-Ausstellungshalle, dem Metropolink in Heidelberg, statt, und zwei Jahre zuvor sogar einmal in einem leerstehenden Spielwarenkaufhaus von Toys’R’Us. Tickets für das gastronomische Erlebnis sind bereits buchbar unter www.stories-pop-up-kitchen.de
By HEIDELBERG. Das Palais Prinz Carl in der Heidelberger Altstadt war im Laufe der letzten Jahrzehnte bereits Schauplatz zahlreicher bedeutender Feste und Besuche, darunter die von Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Elisabeth. Seit Februar 2026 erlebt das historische, prunkvolle Palais jedoch den größten Kontrast, wenn es an rund 50 Abenden zum Schauplatz japanischer Kochkunst und fernöstlicher Atmosphäre wird. Bis Mitte Mai veranstaltet die Heidelberger Bliss Group dort ein neues Kapitel ihres Pop-up-Konzepts „Stories”. Es ist die siebte Ausgabe – die Letzte fand im leerstehenden Gebäude des Springer Verlags statt. „Unser neues Pop-Up-Restaurant lässt sich mit unserer typischen Erzählkunst vom Land der aufgehenden Sonne inspirieren und insbesondere von der Omakase“, sagt Swen Schmidt, einer der vier Geschäftsführer der Bliss Group. Omakase bedeutet „Ich überlasse es Ihnen“ und steht in Japan für eine Menüform, bei der der Gast dem Küchenchef die Auswahl der Speisen überlässt und ihm somit absolutes Vertrauen schenkt.
Die Gäste des ungewöhnlichen Restaurants werden dem Küchenchef vollends vertrauen können, denn Zwei-Sternekoch Benjamin Peifer steht diesmal für die Kreation des Menüs Pate. Peifer, der vom Gault&Milau 2025 zum „Koch des Jahres“ gekürt wurde, ist ein großer Kenner der japanischen Küche. Für seine Kreationen im eigenen Restaurant „intense“ in Wachenheim erhielt er 2025 den zweiten Michelin-Stern. Die japanische Küche ist für Peifer ein wichtiger Inspirationsquell: Viele seiner Gerichte sind von Techniken, Aromen und der Philosophie Japans beeinflusst. In seinem bis zu 17-Gänge starken Menü vereint der 38-Jährige aus Speyer meisterhaft regionale und japanische Einflüsse. „Ich finde es spannend, dass ein so ehrwürdiges Objekt wie das Palais in ein komplett neues Licht gerückt wird und dadurch etwas Spannendes und Neues entsteht. Außerdem ist es für uns als Restaurant natürlich fantastisch, unsere Ideen an einem komplett anderen Ort präsentieren zu dürfen“, sagt Peifer. Er möchte den Gästen die intensive Leichtigkeit der japanischen Küche näherbringen. „Unsere Interpretation der Gerichte ist nie zu weit weg von der Tradition, bringt aber mit einem Augenzwinkern Moderne mit.“ Zusammen mit dem Küchenteam der Bliss-Gruppe unter der Leitung von Sven Günther serviert Peifer im neuen Stories ein 5-Gänge-Menü-Plus, das „japanisch gedacht und europäisch interpretiert“ ist.
Vor dem Start hatte sich das Palais grundlegend verwandelt. Wieder zeichnet das Designstudio glatz&glatz aus Heidelberg und Berlin für die Inneneinrichtung verantwortlich. Für die Bliss Group ist das Stories weit mehr als ein Restaurant – es ist Bühne, Marke und kreative Spielwiese zugleich. Und das spürt man sofort: Dieses Pop-up richtet sich an Menschen, die mehr wollen als nur gutes Essen. Hier geht es um Storytelling, um ein bis ins Detail inszeniertes Erlebnis. Wie schon bei den vergangenen Ausgaben des Pop-ups wird daher mit großem Aufwand eine atmosphärisch durchdachte Kulisse erschaffen, die durch neues, originelles Interieur, gezielte Beleuchtung und sorgfältig kuratierte Musik Geschichten zum Leben erweckt.
Da im Palais während Spielzeit des Stories auch andere Veranstaltungen geplant sind, muss das Bliss-Team die komplette Inneneinrichtung so flexibel gestalten, dass sie jederzeit wieder aus- und einzubauen ist. „Wir haben aber Routine darin“, erklärt Swen Schmidt, „2019 waren wir mit dem Stories schon mal im Palais. Außerdem haben wir mittlerweile sieben Jahre Erfahrung mit dem Pop-up und wissen, was und wie es am besten geht.“ Das letzte Stories stand unter dem Motto „70er und 80er-Jahre“, das Kapitel 2024 fand in Deutschlands größter Streetart-Ausstellungshalle, dem Metropolink in Heidelberg, statt, und zwei Jahre zuvor sogar einmal in einem leerstehenden Spielwarenkaufhaus von Toys’R’Us. Tickets für das gastronomische Erlebnis sind bereits buchbar unter www.stories-pop-up-kitchen.de