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Während die Spritpreise explodieren, könnten die Kosten für ein neues E-Auto schon bald unter denen eines Verbrenners liegen.
Während viele von euch an der Zapfsäule über Preise von weit über 2 Euro pro Liter stöhnen, kommt Bewegung in den Automarkt. Eine neue Analyse des Mobilitätsverbands Transport and Environment (T&E) prognostiziert ein baldiges Ende der hohen Anschaffungskosten für Elektroautos. „Wenn wir jetzt Kurs halten und die Ziele für 2030 nicht verwässern, sind neue E-Autos bald billiger als Verbrenner. Das hilft vielen Deutschen aus der fossilen Falle, die sie gerade wieder an der Zapfsäule spüren müssen“, erklärt Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland (Quelle: n-tv).
2030 wird zum Jahr, in dem E-Autos von Anfang an günstiger sindTatsächlich sind die Durchschnittspreise für reine Batteriefahrzeuge in der EU laut der Analyse erstmals seit 2020 deutlich spürbar gefallen – um 1.800 Euro auf rund 42.700 Euro. Als Hauptgrund dafür gilt die Markteinführung von kleineren und erschwinglicheren Modellen für einen breiteren Kundenkreis.
Derzeit sind E-Autos damit im Schnitt noch immer deutlich teurer als vergleichbare Verbrenner und Hybride. Sie kommen 2025 auf einen Durchschnittspreis von rund 30.100 Euro. Schon für 2026 geht die Prognose bei E-Autos von einem weiteren Preisverfall auf 40.400 Euro aus.
Während die Preise für Verbrenner in den folgenden Jahren moderat steigen dürften, erwarten die Analysten einen rasanten Preisrückgang bei Elektroautos, sodass 2030 keine nennenswerten Unterschiede mehr zwischen beiden Antriebsarten bestehen.
EU steuert auf teure Fehlentscheidung zuDieser Zeitpunkt steht allerdings unter einer wichtigen Voraussetzung: Dass in der EU weiterhin gleichbleibende politische Ziele in Bezug auf Elektroautos verfolgt werden. Da bereits die Flottengrenzwerte verwässert wurden und sich nicht zuletzt die Bundesregierung dafür einsetzt, CO2-Reduktionsziele aufzuweichen, sieht es danach allerdings nicht aus.
Protektionismus zugunsten der technisch unterlegenen Verbrenner soll der Industrie helfen, so die Idee. Laut T&E ist das zu kurz gedacht und wird langfristig schaden, dem Klima ebenso wie der europäischen Autoindustrie. Vor allem aber spüren Kunden und Autofahrer die Folgen: Durch viel zu hohe Preise an der Zapfsäule ebenso wie durch künstlich hohe Anschaffungspreise und deren durch politische Maßnahmen verzögerte Talfahrt.
By Während die Spritpreise explodieren, könnten die Kosten für ein neues E-Auto schon bald unter denen eines Verbrenners liegen.
Während viele von euch an der Zapfsäule über Preise von weit über 2 Euro pro Liter stöhnen, kommt Bewegung in den Automarkt. Eine neue Analyse des Mobilitätsverbands Transport and Environment (T&E) prognostiziert ein baldiges Ende der hohen Anschaffungskosten für Elektroautos. „Wenn wir jetzt Kurs halten und die Ziele für 2030 nicht verwässern, sind neue E-Autos bald billiger als Verbrenner. Das hilft vielen Deutschen aus der fossilen Falle, die sie gerade wieder an der Zapfsäule spüren müssen“, erklärt Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland (Quelle: n-tv).
2030 wird zum Jahr, in dem E-Autos von Anfang an günstiger sindTatsächlich sind die Durchschnittspreise für reine Batteriefahrzeuge in der EU laut der Analyse erstmals seit 2020 deutlich spürbar gefallen – um 1.800 Euro auf rund 42.700 Euro. Als Hauptgrund dafür gilt die Markteinführung von kleineren und erschwinglicheren Modellen für einen breiteren Kundenkreis.
Derzeit sind E-Autos damit im Schnitt noch immer deutlich teurer als vergleichbare Verbrenner und Hybride. Sie kommen 2025 auf einen Durchschnittspreis von rund 30.100 Euro. Schon für 2026 geht die Prognose bei E-Autos von einem weiteren Preisverfall auf 40.400 Euro aus.
Während die Preise für Verbrenner in den folgenden Jahren moderat steigen dürften, erwarten die Analysten einen rasanten Preisrückgang bei Elektroautos, sodass 2030 keine nennenswerten Unterschiede mehr zwischen beiden Antriebsarten bestehen.
EU steuert auf teure Fehlentscheidung zuDieser Zeitpunkt steht allerdings unter einer wichtigen Voraussetzung: Dass in der EU weiterhin gleichbleibende politische Ziele in Bezug auf Elektroautos verfolgt werden. Da bereits die Flottengrenzwerte verwässert wurden und sich nicht zuletzt die Bundesregierung dafür einsetzt, CO2-Reduktionsziele aufzuweichen, sieht es danach allerdings nicht aus.
Protektionismus zugunsten der technisch unterlegenen Verbrenner soll der Industrie helfen, so die Idee. Laut T&E ist das zu kurz gedacht und wird langfristig schaden, dem Klima ebenso wie der europäischen Autoindustrie. Vor allem aber spüren Kunden und Autofahrer die Folgen: Durch viel zu hohe Preise an der Zapfsäule ebenso wie durch künstlich hohe Anschaffungspreise und deren durch politische Maßnahmen verzögerte Talfahrt.