Beyond the Play

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By Thomas Stüber & Dennis UngefehrSociety & CultureSportsNewsSports News
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Beyond the Play episodes

  • #11 Jule Polsz: Ein Schritt zurück für den Weg nach vorn
    Über Spielzeit, Selbstzweifel und den Mut zum Umweg
    11 Jule Polsz: Ein Schritt zurück für den Weg nach vorn

    Der erste Bundesliga-Vertrag ist unterschrieben. Die ersten Spiele auf der größten nationalen Bühne sind absolviert.

    Eigentlich ist das Ziel erreicht.

    Doch mit 19 Jahren trifft Jule Polsz eine Entscheidung, die von außen zunächst wie ein Rückschritt wirkt.

    Sie verlässt Leverkusen und wechselt freiwillig eine Liga tiefer nach Solingen.

    Nicht, weil die Bundesliga plötzlich unerreichbar wäre. Sondern weil eine andere Frage wichtiger wird:

    Was bringt mich in meiner Entwicklung jetzt gerade wirklich weiter?

    In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Jule darüber, wie schwer ihr genau diese Entscheidung gefallen ist – und warum der vermeintliche Schritt zurück am Ende zu einem der wichtigsten Schritte ihrer Karriere wird.

    In Leverkusen hat Jule ihren ersten Bundesliga-Vertrag. Sie trainiert auf höchstem Niveau, bekommt aber nur wenig Spielzeit.

    Irgendwann merkt sie: Training allein reicht ihr nicht.

    Sie will spielen.

    Also geht sie nach Solingen.

    Eine Entscheidung, die auch mit Selbstzweifeln verbunden ist. Jule erzählt offen davon, dass sie sich zunächst selbst eingestehen musste, diesen Schritt zu brauchen – und dass dabei auch das eigene Ego eine Rolle spielte.

    Gerade die ersten Monate sind nicht einfach.

    Verletzungen, Krankheiten und eine mental schwierige Phase beschäftigen sie. Gleichzeitig erlebt sie in Solingen etwas, das für ihren weiteren Weg entscheidend wird: Vertrauen.

    Trainerin Kerstin „Keke“ Reckenthäler wird für Jule zu einer wichtigen Bezugsperson. Eine Trainerin, mit der sie sich auch mal streiten kann, die sie aber kennt und in schwierigen Phasen nicht fallen lässt.

    Heute würde Jule ihrem 19-jährigen Ich deshalb vor allem einen Rat geben: früher reden und Hilfe schneller annehmen.

    Sportlich zahlt sich der Umweg aus.

    Mit Solingen schafft sie später selbst den Aufstieg in die Bundesliga.

    Und trotzdem steht irgendwann die nächste schwierige Entscheidung an.

    Jule verlässt ihren Herzensverein und wechselt zu den Flames nach Bensheim.

    Auch dort ist Spielzeit zunächst wieder ein Thema.

    Statt einfach abzuwarten, sucht sie selbst nach einer Lösung und entscheidet sich für ein Zweitspielrecht beim 1. FSV Mainz 05.

    Wieder bedeutet das: eine Liga tiefer spielen.

    Diesmal fühlt es sich für sie allerdings komplett anders an.

    Sie weiß inzwischen, dass mehr Spielzeit kein Rückschritt sein muss.

    Kurz darauf verändert sich die Situation bei den Flames – und plötzlich werden aus wenigen Einsatzminuten 60 Minuten Bundesliga.

    In der Folge sprechen wir auch über einen der bisher größten Momente ihrer Karriere: das DHB-Pokal Final Four.

    Ein emotionales Halbfinale, Siebenmeter, eine außergewöhnliche Atmosphäre und ein Flames-Fanblock, der das Turnier für Jule zu einem besonderen Erlebnis macht.

    Im Finale reicht es nicht zum Titel.

    Die Niederlage trifft sie zunächst hart.

    Jule erzählt, warum sie nach diesem Spiel zum ersten Mal nach einer Niederlage geweint hat – und weshalb sie heute trotzdem mit großem Stolz auf den zweiten Platz zurückblickt.

    Außerdem erfahren wir, dass ein Spieltag bei Jule lange vor dem Anpfiff beginnt.

    Spielwäsche noch einmal waschen. Duschen. Haare waschen. Immer dieselben Sachen tragen. Erst die linke Socke, dann den linken Schuh.

    Und das sind noch längst nicht alle Rituale.

    Es geht um Pfiffe gegnerischer Fans, Siebenmeter unter Druck und die Frage, warum Jule eine laute Halle manchmal sogar zusätzlich motiviert.

    Sehr persönlich wird das Gespräch auch beim Thema Fans und Privatsphäre.

    Jule erzählt von vielen schönen Nachrichten, selbst gemachten Geschenken und jungen Spielerinnen und Spielern, die sie nach Tipps fragen.

    Sie spricht aber auch über Situationen, in denen Grenzen überschritten wurden.

    Für sie ist klar: Nähe zu Fans gehört zum Sport. Aber auch Profisportlerinnen haben ein Privatleben – und dieses sollte respektiert werden.

    Eine Folge über Spielzeit, Selbstzweifel und den Mut zum Umweg. Über Vertrauen, Entwicklung und die Erkenntnis, dass eine Karriere nicht immer gerade nach oben verlaufen muss.

    In dieser Folge geht es unter anderem um:
    • Jules ersten Bundesliga-Vertrag in Leverkusen
    • wenig Spielzeit trotz Bundesliga-Kader
    • die Entscheidung für einen Wechsel in die zweite Liga
    • den schwierigen Umgang mit dem eigenen Ego
    • Selbstzweifel mit 19 Jahren
    • warum Spielzeit für ihre Entwicklung entscheidend wurde
    • den Wechsel zum HSV Solingen-Gräfrath
    • Kerstin „Keke“ Reckenthäler als wichtige Vertrauensperson
    • mentale schwierige Phasen
    • Verletzungen und Krankheiten
    • warum Jule heute früher über Probleme sprechen würde
    • Hilfe annehmen und Vertrauen zulassen
    • den Aufstieg mit Solingen in die Bundesliga
    • den Abschied von ihrem Herzensverein
    • den Wechsel zu den Flames
    • wenig Einsatzzeit zu Beginn in Bensheim
    • das Zweitspielrecht beim 1. FSV Mainz 05
    • warum ein Schritt in die zweite Liga nicht automatisch ein Rückschritt ist
    • plötzlich 60 Minuten Bundesliga
    • Vertrauen von Trainerinnen und Trainern
    • Jules zahlreiche Spieltagsrituale
    • Spielwäsche, linke Socke und feste Routinen
    • Fokus und mentale Vorbereitung vor einem Spiel
    • das DHB-Pokal Final Four
    • das emotionale Halbfinale gegen den Thüringer HC
    • Siebenmeter unter großem Druck
    • gegnerische Pfiffe und warum sie Jule motivieren
    • die Niederlage im Pokalfinale
    • warum Silber trotzdem ein Erfolg ist
    • Jules neue Rolle bei den Flames
    • mehr Verantwortung und Siebenmeter
    • Nachrichten von jungen Handballerinnen und Handballern
    • Fan-Nähe und der Umgang mit Social Media
    • unangenehme Begegnungen außerhalb der Halle
    • Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatleben
    • Respekt gegenüber Sportlerinnen und Sportlern
    • und die Frage, warum Umwege manchmal genau der richtige Weg sind
    • Über Jule Polsz

      Jule Polsz ist Handballspielerin bei den Flames der HSG Bensheim/Auerbach.

      Die Linkshänderin spielt auf Rechtsaußen und begann ihre Handballkarriere beim TV Schifferstadt. Über die TSG Friesenheim führte ihr Weg später in die Nachwuchsabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen.

      Dort unterschrieb sie ihren ersten Bundesliga-Vertrag.

      2021 entschied sich Jule bewusst für einen Wechsel zum damaligen Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath.

      Mit Solingen gelang ihr später der Aufstieg in die Bundesliga.

      Zur Saison 2024/25 wechselte sie zu den Flames nach Bensheim. Zusätzlich sammelte sie über ein Zweitspielrecht beim 1. FSV Mainz 05 Spielpraxis in der zweiten Bundesliga.

      Inzwischen hat sich Jule bei den Flames immer mehr Verantwortung erarbeitet und ihren Vertrag in Bensheim bis 2027 verlängert.

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      • Über Beyond the Play

        Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

        Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

        Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

        Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

        Credits

        Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

        Gast: Jule Polsz
        Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – [https://audiotainment-suedwest.de/](https://audiotainment-suedwest.de/)
        Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
        Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

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        46 min
      • #10 Jürgen Schrapp: Zwischen Paralympics, Bronze und Verantwortung
        Sieben Paralympics, 30 Jahre Sitzvolleyball und ein Leben für den Sport
        #10 Jürgen Schrapp: Zwischen Paralympics, Bronze und Verantwortung

        Fünfter Satz. Spiel um Bronze. Deutschland gegen Russland bei den Paralympics 2012 in London.

        Es ist eines dieser Spiele, in denen kaum etwas selbstverständlich ist. Russland hat Matchball, Deutschland wehrt ihn ab – und erst beim letzten Punkt steht fest: Nach vielen Jahren im Nationaltrikot gewinnt Jürgen Schrapp endlich seine paralympische Medaille.

        Bronze in London wird zu einem der größten Momente seiner sportlichen Karriere.

        Dabei steckt hinter dieser Medaille eine Geschichte, die fast drei Jahrzehnte umfasst.

        In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Jürgen darüber, wie aus einem Jungen aus Süddeutschland ein siebenmaliger Paralympics-Teilnehmer, langjähriger Nationalspieler und Führungsspieler im deutschen Sitzvolleyball wurde.

        Jürgen kommt ursprünglich aus dem klassischen Volleyball. Sitzvolleyball kennt er damals kaum. Erst als ihm Ärzte und Trainer erklären, dass Volleyball im Stehen auf Dauer nicht optimal für seine körperlichen Voraussetzungen ist, beginnt er sich mit der paralympischen Variante zu beschäftigen.

        Das Problem: In seiner Heimat gibt es kaum Strukturen.

        Also trifft er eine Entscheidung, die seinen weiteren Weg prägt. Nach dem Abitur zieht er nach Leverkusen, um dort Sitzvolleyball auf höchstem Niveau spielen zu können.

        Was folgt, sind fast 30 Jahre Leistungssport.

        Sieben Paralympics. Hunderte Länderspiele. Viele Jahre als Führungsspieler. Große Siege, knappe Niederlagen und immer wieder die Frage, wie man nach Rückschlägen ein neues Ziel findet.

        Besonders prägend ist für ihn Athen 2004. Deutschland verpasst eine Medaille nur knapp und beendet das Turnier auf Platz vier. Für Jürgen ist das damals schwer zu verarbeiten.

        Mit Abstand blickt er heute anders darauf.

        Nicht nur Medaillen bleiben. Sondern vor allem Mannschaften, gemeinsame Ziele, die Menschen, mit denen man jahrelang arbeitet – und die Zeit, in der man versucht, zusammen etwas zu erreichen.

        Acht Jahre später folgt London.

        Schon die Atmosphäre ist außergewöhnlich. Volle Hallen, eine besondere Eröffnungsfeier und ein Turnier, in dem für die deutsche Mannschaft vieles zusammenpasst.

        Im Viertelfinale liegt Deutschland gegen China bereits 0:2 zurück. Jürgens Familie ist wegen eines verspäteten Fluges noch nicht in der Halle. Wäre das Spiel nach drei Sätzen vorbei gewesen, hätten sie seinen möglicherweise letzten Auftritt bei diesen Paralympics verpasst.

        Doch Deutschland kämpft sich zurück.

        Für Jürgen wird genau dieses Spiel zu einem Wendepunkt des Turniers.

        Am Ende steht das Spiel um Platz drei gegen Russland – und die Bronzemedaille.

        In der Folge sprechen wir aber nicht nur über diesen einen Moment.

        Jürgen erzählt auch davon, was Führung in einer Mannschaft für ihn bedeutet. Warum ein Führungsspieler nicht nur reden, sondern vor allem selbst vorangehen muss. Und warum erfolgreiche Teams mehr als eine Person brauchen, die Verantwortung übernehmen kann.

        Parallel zum Leistungssport baut Jürgen eine berufliche Karriere bei Bayer auf.

        Training, internationale Turniere, Weltmeisterschaften und Paralympics laufen über viele Jahre neben einem Vollzeitjob und später auch Führungsverantwortung im Beruf.

        Jürgen erzählt, wie wichtig dafür Organisation, ein verständnisvolles berufliches Umfeld und seine Familie waren – und warum Leistungssport und Karriere für ihn trotzdem nie zwei komplett getrennte Welten waren.

        Viele Dinge, die er im Mannschaftssport gelernt hat, helfen ihm auch im Berufsleben.

        Trotzdem gibt es Unterschiede.

        Im Sport ist ein Ziel oft eindeutig: Qualifikation schaffen. Medaille gewinnen. Spiel gewinnen oder verlieren.

        Im Berufsleben sind Ziele und Wettbewerb deutlich weniger klar abgegrenzt.

        Nach dem Ende seiner aktiven Karriere will Jürgen eigentlich etwas weniger machen.

        Ganz funktioniert hat dieser Plan nicht.

        Heute ist er Vorsitzender des TSV Bayer 04 Leverkusen und Präsident von World ParaVolley.

        Damit hat sich seine Perspektive komplett verändert.

        Früher dachte er von Turnier zu Turnier und von Paralympics zu Paralympics. Heute beschäftigt er sich mit Fragen, die Jahre in die Zukunft reichen.

        Wie entwickelt sich Sitzvolleyball weiter? Welche Disziplinen könnten künftig Teil der Paralympics sein? Wie gelingt es, neue Länder für ParaVolley zu gewinnen? Und wie kann der Sport auch zwischen den Paralympics sichtbar bleiben?

        Denn genau darin sieht Jürgen eine der großen Herausforderungen des Parasports.

        Während der Paralympics ist die Aufmerksamkeit groß. Dazwischen wird es schwieriger.

        Im Gespräch geht es deshalb auch um Social Media, neue Formate, kürzere Inhalte, Geschichten über Athletinnen und Athleten – und die Frage, wie sich paralympischer Sport in einer immer größeren Medienkonkurrenz behaupten kann.

        Eine Folge über eine Medaille, auf die Jürgen viele Jahre warten musste. Über Teamgeist, Niederlagen und neue Ziele. Über Führung im Sport und im Beruf – und darüber, wie aus einem Spieler irgendwann jemand wird, der selbst an der Zukunft seines Sports mitarbeitet.

        In dieser Folge geht es unter anderem um:
        • Jürgens Weg vom klassischen Volleyball zum Sitzvolleyball
        • seine Muskeldystrophie und den Umgang mit seiner Behinderung
        • den Umzug nach Leverkusen für den Leistungssport
        • fast 30 Jahre Sitzvolleyball
        • sieben Teilnahmen an den Paralympics
        • Hunderte Länderspiele
        • die Unterschiede zwischen Volleyball und Sitzvolleyball
        • warum Sitzvolleyball ein besonders inklusiver Sport ist
        • Sichtbarkeit von Parasport damals und heute
        • die schwierige Zeit zwischen den Paralympics
        • Jürgens Motivation über fast drei Jahrzehnte
        • die knapp verpasste Medaille bei den Paralympics 2004 in Athen
        • den Umgang mit Niederlagen
        • die Bedeutung neuer Ziele
        • die besondere Atmosphäre bei den Paralympics 2012 in London
        • volle Hallen und die Eröffnungsfeier
        • das Viertelfinale gegen China
        • den 0:2-Rückstand und das Comeback
        • das Spiel um Bronze gegen Russland
        • die erste paralympische Medaille nach vielen Jahren
        • die Bedeutung von Mannschaft und Teamchemie
        • Führungsspieler und Verantwortung auf dem Feld
        • Leistungssport und Vollzeitjob gleichzeitig
        • Jürgens berufliche Karriere bei Bayer
        • Familie, Beruf und internationale Turniere
        • Parallelen zwischen Führung im Sport und im Berufsleben
        • den Wechsel vom Spieler zum Funktionär
        • seine Rolle beim TSV Bayer 04 Leverkusen
        • seine Arbeit als Präsident von World ParaVolley
        • die langfristige Entwicklung von ParaVolley
        • Los Angeles 2028 und Brisbane 2032
        • die Zukunft weiterer ParaVolley-Disziplinen
        • die internationale Entwicklung des Sports
        • die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
        • die Bedeutung von Social Media und neuen Formaten
        • Sichtbarkeit des Parasports zwischen den Paralympics
        • und die Frage, wie sich Sport heute gegen immer mehr mediale Konkurrenz behaupten kann
        • Über Jürgen Schrapp

          Jürgen Schrapp gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Sitzvolleyballs.

          Er wurde mit einer Muskeldystrophie am Bein geboren und begann zunächst mit klassischem Volleyball. Erst später entdeckte er Sitzvolleyball für sich.

          Da es in seiner Heimat in Süddeutschland kaum Möglichkeiten gab, die Sportart auf hohem Niveau zu betreiben, zog er nach dem Abitur nach Leverkusen.

          Dort begann eine außergewöhnlich lange Karriere im Leistungssport.

          Jürgen spielte fast 30 Jahre Sitzvolleyball, absolvierte Hunderte Länderspiele und nahm an sieben Paralympics teil. Viele Jahre gehörte er zu den Führungsspielern der deutschen Nationalmannschaft.

          Einer der größten Momente seiner Karriere war der Gewinn der Bronzemedaille bei den Paralympics 2012 in London.

          Parallel zum Sport baute Jürgen eine berufliche Karriere bei Bayer auf und übernahm dort verschiedene Führungsaufgaben.

          Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Sport eng verbunden.

          Heute ist er Vorsitzender des TSV Bayer 04 Leverkusen und Präsident von World ParaVolley.

          Damit arbeitet er inzwischen nicht mehr nur auf dem Spielfeld für seinen Sport, sondern an dessen internationaler Weiterentwicklung.

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          • Über Beyond the Play

            Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

            Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

            Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

            Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

            Credits

            Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

            Gast: Jürgen Schrapp
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            46 min
          • #09 Franziska Weil: Ärztin & Bodybuilderin – zwei Welten, ein Körper
            Wie gesund ist Leistungssport? Franziska Weil spricht über Bodybuilding, Medizin, Essstörung und extreme Disziplin.
            #09 Franziska Weil: Ärztin & Bodybuilderin – zwei Welten, ein Körper

            3:45 Uhr. Der Wecker klingelt. Wenig später beginnt Franziska Weil ihr Training – bevor für viele andere überhaupt der Tag angefangen hat. Einige Stunden später tauscht sie Trainingsklamotten gegen Kittel.

            Franziska ist Ärztin und Bodybuilderin. Zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen – und die bei ihr trotzdem jeden Tag aufeinandertreffen.

            In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Franziska darüber, wie es sich anfühlt, beruflich jeden Tag mit Gesundheit, Belastungsgrenzen und Regeneration beschäftigt zu sein – und gleichzeitig einen Sport zu betreiben, in dem der eigene Körper für Wettkämpfe bewusst an Grenzen gebracht wird.

            Wie gesund kann Leistungssport überhaupt sein? Was passiert während einer monatelangen Wettkampfdiät im Körper? Und wie verändert sich der Blick auf Bodybuilding, wenn man gleichzeitig medizinisches Wissen mitbringt?

            Franziska spricht dabei sehr offen über einen Teil ihrer Vergangenheit, der ihren Weg entscheidend geprägt hat: eine Essstörung. Anfang 20 gerät sie immer tiefer in Kontrolle, Gewichtsverlust und exzessiven Sport. Erst eine Reise nach Neuseeland hilft ihr dabei, alte Routinen aufzubrechen. Wenig später entdeckt sie Bodybuilding – und entscheidet sich, nicht länger gegen ihren Körper, sondern mit ihm zu arbeiten.

            Innerhalb eines Jahres steht sie auf ihrer ersten Wettkampfbühne – und wird Hessenmeisterin.

            Was danach folgt, ist ein außergewöhnlicher Weg durch Studium und Leistungssport. Franziska beginnt ihr Medizinstudium in Tübingen und organisiert Staatsexamen und Wettkampfsaisons so, dass beides nebeneinander funktionieren kann.

            Dabei läuft längst nicht immer alles nach Plan. Sie erzählt von einer Biochemieprüfung, die plötzlich ihre komplette Studienplanung infrage stellt, davon, warum sie irgendwann klare Grenzen zwischen Studium und Sport ziehen musste – und wie sie später zwei Tage nach einer Deutschen Meisterschaft gleich mehrere Prüfungen absolvierte.

            Auch im Bodybuilding geht es weiter nach oben: internationale Wettkämpfe, Medaillen, ein Sieg in Polen, Starts in Alicante und schließlich der Elite-Pro-Status.

            Trotzdem erzählt sie nicht nur von Erfolgen. Es geht um die körperliche Realität einer Wettkampfvorbereitung: niedrige Körperfettwerte, hormonelle Veränderungen, Müdigkeit, Regeneration und die Belastung, die eine monatelange Diät mit sich bringt.

            Und manchmal beginnt die schwierigste Phase sogar erst nach dem Wettkampf.

            Franziska erzählt von ihrer ersten Saison, nach der sie innerhalb kurzer Zeit stark zunahm, vom Kontrollverlust beim Essen und davon, wie sie erst lernen musste, auch mit der Zeit nach einer extremen Vorbereitung umzugehen.

            Gleichzeitig zeigt die Folge, wie sehr sich ihr Verhältnis zum Sport über die Jahre verändert hat. Heute weiß Franziska besser, wann Training sinnvoll ist, wann Regeneration wichtiger wird und warum sie nicht mehr jeden Tag trainieren muss.

            Trotz Nachtdiensten, Überstunden und einem anspruchsvollen Beruf bleibt Sport ein fester Bestandteil ihres Alltags. Wenn Training nach der Arbeit nicht funktioniert, steht sie eben vor vier Uhr morgens auf und trainiert vor Dienstbeginn.

            Und dann ist da noch die Frage nach dem Karriereende.

            Franziska sagt selbst, sie sei bereits dreimal „in Rente“ gegangen. Wirklich endgültig klingt das allerdings auch diesmal nicht. Ein weiteres Comeback? Nicht ausgeschlossen.

            Eine Folge über Gesundheit und Grenzerfahrungen, Kontrolle und Loslassen, enorme Disziplin – und darüber, warum medizinisches Wissen und sportlicher Ehrgeiz manchmal miteinander kämpfen und manchmal erstaunlich gut zusammenpassen.

            In dieser Folge geht es unter anderem um:
            • Franziskas Alltag zwischen Klinik und Fitnessstudio
            • Training um fünf Uhr morgens
            • Medizin und Wettkampfbodybuilding
            • die Frage, wie gesund Leistungssport wirklich ist
            • Franziskas frühere Essstörung
            • Perfektionismus, Kontrolle und exzessiven Sport
            • ihre Reise nach Neuseeland und den Weg aus alten Routinen
            • den Entschluss, mit statt gegen den eigenen Körper zu arbeiten
            • ihren ersten Bodybuilding-Wettkampf
            • den überraschenden Titel als Hessenmeisterin
            • den Weg ins Medizinstudium nach Tübingen
            • Studium und Wettkampfvorbereitung gleichzeitig
            • Rückschläge bei Prüfungen
            • eine Deutsche Meisterschaft kurz vor mehreren Uni-Prüfungen
            • Wettkampfdiäten über mehrere Monate
            • niedrige Körperfettwerte und hormonelle Veränderungen
            • die Bedeutung von Regeneration
            • Essen, Kontrolle und die schwierige Phase nach einem Wettkampf
            • internationale Wettkämpfe in Polen und Alicante
            • Franziskas wichtigste Medaillen
            • den Weg zur Elite Pro
            • Bodybuilding-Klassen und unterschiedliche Bewertungskriterien
            • warum Platzierungen für sie nicht alles sind
            • die Bedeutung eines guten Coaches
            • Kosten und Aufwand hinter Wettkampfbodybuilding
            • die Gefahr, sich in der Bodybuilding-Bubble zu verlieren
            • soziale Kontakte während einer Wettkampfvorbereitung
            • Nachtdienste und Training
            • warum sie bereits dreimal ihre Bodybuilding-Rente angekündigt hat
            • und die Frage, ob noch ein weiteres Comeback folgt
            • Über Franziska Weil

              Franziska Weil ist Ärztin und Bodybuilderin.

              Sport begleitet sie schon einen Großteil ihres Lebens. Bevor sie zum Kraftsport kam, spielte sie viele Jahre Fußball. Später suchte sie eine Sportart, die sich flexibler mit Studium und Alltag verbinden ließ – und fand ihren Weg ins Bodybuilding.

              Der Einstieg in den Sport ist eng mit ihrer persönlichen Geschichte verbunden. Nach einer Essstörung begann Franziska, ihr Verhältnis zu Ernährung, Training und ihrem eigenen Körper grundlegend zu verändern.

              Schon rund ein Jahr später gewann sie bei ihrem ersten Wettkampf die Hessenmeisterschaft. Später folgten weitere nationale und internationale Wettkämpfe sowie der Elite-Pro-Status im Bodybuilding.

              Parallel studierte Franziska Medizin in Tübingen. Heute arbeitet sie als Ärztin und verbindet weiterhin ihren Berufsalltag mit intensivem Kraft- und Ausdauertraining.

              Auch wenn sie ihre Wettkampfkarriere bereits mehrfach für beendet erklärt hat, scheint das Kapitel Bodybuilding noch nicht endgültig abgeschlossen zu sein.

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                Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

                Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

                Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

                Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                Credits

                Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

                Gast: Franziska Weil
                Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – https://audiotainment-suedwest.de/
                Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
                Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

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                53 min
              • #08 Chiara Rohr: Über WM-Gold, Bundesliga und Olympia-Traum
                Was bleibt, wenn plötzlich alles schnell geht? Chiara über Erfolg, Zweifel, Bodenständigkeit und die Menschen, die sie auffangen.
                08 Chiara Rohr: Über WM-Gold, Bundesliga und Olympia-Traum

                Mit 19 Jahren Weltmeisterin, A-Nationalspielerin und vor dem ersten Bundesliga-Jahr: Bei Chiara Rohr geht gerade vieles ziemlich schnell.

                Noch vor wenigen Monaten spielte sie in der 3. Liga. Dann folgt ein Jahr, in dem plötzlich ein großer Moment auf den nächsten trifft: Europameisterin mit der U19, Debüt in der A-Nationalmannschaft, U20-Weltmeisterin – und schließlich der Wechsel zu den Flames nach Bensheim.

                Im WM-Finale gegen Dänemark steht Chiara mittendrin. Deutschland führt, die letzten Minuten laufen herunter – und irgendwann wird aus Hoffnung Gewissheit: Diesen Titel kann ihnen niemand mehr nehmen. Chiara erzielt acht Tore im Finale und wird nach dem Turnier ins Allstar-Team gewählt.

                In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Chiara darüber, wie sich diese letzten Minuten eines WM-Finals wirklich anfühlen – und was passiert, wenn eine Karriere plötzlich deutlich schneller Fahrt aufnimmt als erwartet.

                Wie geht man mit Erwartungen um, wenn man schon in jungen Jahren große Titel gewinnt? Was macht eine Nicht-Nominierung mit einem? Und wie schafft man es, trotz Erfolgen nicht das Gefühl zu entwickeln, sich nur über den Sport definieren zu müssen?

                Chiara erzählt von Rückschlägen, einer Verletzung kurz vor einer großen Chance und von Momenten, in denen sie an sich selbst gezweifelt hat. Sie spricht darüber, warum ihre Familie für sie so wichtig ist, welche Menschen sie schon seit ihrer Kindheit begleiten – und warum ein Nachmittag bei Oma und Opa manchmal genauso wertvoll sein kann wie ein großer sportlicher Erfolg.

                Außerdem geht es um den emotionalen Abschied aus Hannover, den Sprung von der 3. Liga in die Bundesliga, ihre ersten Eindrücke bei der A-Nationalmannschaft und die Frage, wie es sich anfühlt, plötzlich neben Spielerinnen zu stehen, die man vorher selbst noch im Fernsehen verfolgt hat.

                Und natürlich geht der Blick nach vorne: Chiara will sich in der Bundesliga beweisen, Verantwortung übernehmen und hat dabei ein großes Ziel bereits klar vor Augen – Olympia.

                Eine Folge über einen außergewöhnlich schnellen Aufstieg, über Druck und Zweifel, über Familie und Bodenständigkeit – und darüber, warum große Erfolge nicht automatisch bestimmen müssen, wer man als Mensch ist.

                In dieser Folge geht es unter anderem um:

                • die letzten Minuten des U20-WM-Finals gegen Dänemark
                • acht Tore im WM-Finale
                • den Moment, in dem klar wird: Deutschland wird Weltmeister
                • den EM-Titel mit der U19 und den WM-Titel mit der U20
                • den Umgang mit Erwartungen nach großen Erfolgen
                • Chiaras Wahl ins Allstar-Team
                • Teamzusammenhalt und die besondere Dynamik der U-Nationalmannschaft
                • die Rolle von Sportpsychologie und mentaler Vorbereitung
                • Nicht-Nominierungen und Selbstzweifel in jungen Jahren
                • eine Verletzung kurz vor einer großen Chance
                • die überraschende Nachnominierung für ein Turnier in China
                • den Anruf vor ihrer ersten Einladung zur A-Nationalmannschaft
                • ihren ersten Moment in der Kabine des A-Teams
                • den Unterschied zwischen 3. Liga, Nationalmannschaft und Bundesliga
                • ihren emotionalen Abschied aus Hannover
                • den Wechsel zu den Flames nach Bensheim
                • Erwartungen an ihr erstes Bundesliga-Jahr
                • Verantwortung in entscheidenden Spielsituationen
                • Familie, Freunde und langjährige Wegbegleiter
                • warum Handball sie als Mensch nicht definieren soll
                • ihren Traum von Olympia
                • Über Chiara Rohr

                  Chiara Rohr ist Handballspielerin auf Linksaußen und gehört seit der Saison 2026/27 zur HSG Bensheim/Auerbach Flames. Der Deutsche Handballbund führt sie zudem im Kader der weiblichen U19/20-Nationalmannschaft.

                  2025 wurde sie mit Deutschland U19-Europameisterin. Ein Jahr später gewann sie mit der U20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in China den Titel. Im Finale gegen Dänemark erzielte sie acht Treffer und wurde anschließend auf Linksaußen ins Allstar-Team des Turniers gewählt.

                  Im April 2026 feierte sie außerdem ihr Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft.

                  Nach vielen Jahren beim TV Hannover-Badenstedt wagt Chiara nun den nächsten großen Schritt und startet mit den Flames in ihre erste Bundesliga-Saison.

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                  Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr
                  Gast: Chiara Rohr
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                  43 min
                • #07 Niklas Braiger: Zwischen Social Media, Handball und Final Four
                  Wie aus ersten Posts echte Chancen wurden: Niklas Braiger über Mut, Zweifel und den Moment, an dem aus Spaß plötzlich mehr wurde.
                  07 Niklas Braiger: Zwischen Social Media, Handball und Final Four

                  Niklas Braiger ist Sportredakteur, Handballer – und irgendwann beginnt er, nebenbei Social-Media-Content über genau den Sport zu produzieren, der ihn seit seiner Kindheit begleitet.

                  Am Anfang ist da vor allem eine Frage: Was denken eigentlich die anderen, wenn ich mich plötzlich vor die Kamera stelle und Videos ins Internet lade?

                  Niklas macht es trotzdem. Er veröffentlicht Trikot- und Logo-Rankings, spricht über Handball und nimmt seine Community mit in die Hallen. Aus ersten Posts wird immer mehr – bis im Februar plötzlich eine Nachricht von Sporteurope.TV kommt.

                  Wenig später steht Niklas beim DHB-Pokal Final Four der Frauen in Stuttgart mit Kamera und Mikrofon am Spielfeldrand. Aus einem Social-Media-Projekt, das irgendwann einfach aus Spaß begonnen hat, wird plötzlich eine echte Chance.

                  In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Niklas darüber, wie es sich anfühlt, den eigenen Content irgendwann ernst zu nehmen – und warum der wichtigste Schritt für ihn trotzdem ganz einfach klingt: machen.

                  Wie überwindet man die Hemmschwelle, sich öffentlich zu zeigen? Wie viel Arbeit steckt wirklich hinter einem kurzen Reel? Und wie bekommt man Sportredaktion, eigene Handballmannschaft und Social Media gleichzeitig unter einen Hut?

                  Niklas erzählt von seinem ersten Einsatz für Sporteurope.TV, besonderen Momenten beim Final Four, seiner Liebe zu Trikots und Handballhallen und davon, welche Chancen Social Media im Handball bieten kann.

                  Und natürlich geht es auch um den TV Hüttenberg, ein Logo-Ranking und ein augenzwinkernd ausgesprochenes „Hallenverbot“.

                  Eine Folge über Handball, Social Media, Selbstzweifel und darüber, was passieren kann, wenn man irgendwann aufhört, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, was andere denken – und einfach anfängt.

                  In dieser Folge geht es unter anderem um:
                  • Niklas’ Weg zum Social-Media-Content
                  • die Hemmschwelle vor den ersten eigenen Videos
                  • Angst davor, von anderen belächelt zu werden
                  • seinen Alltag als Sportredakteur
                  • Handball als Spieler und Fan
                  • Trikot- und Logo-Rankings
                  • den Aufwand hinter kurzen Social-Media-Clips
                  • die Nachricht von Sporteurope.TV
                  • den Schritt vom eigenen Account zur professionellen Content-Produktion
                  • seinen Einsatz beim DHB-Pokal Final Four der Frauen
                  • den Blick hinter die Kulissen eines großen Handball-Events
                  • besondere Momente direkt am Spielfeldrand
                  • Social Media und seine Chancen für den Handball
                  • den Spagat zwischen Beruf, eigener Mannschaft und Content
                  • Kritik und Kommentare im Netz
                  • warum „einfach machen“ für Niklas der wichtigste Tipp ist
                  • seine Leidenschaft für Handballtrikots
                  • den TV Hüttenberg und das legendäre „Hallenverbot“
                  • Über Niklas Braiger

                    Niklas Braiger ist Sportredakteur, Handballer und Contentcreator.

                    Handball begleitet ihn seit seiner Kindheit. Sein Vater spielte Handball, sein Bruder ebenfalls – und auch Niklas selbst steht seit vielen Jahren auf dem Feld.

                    Beruflich arbeitet er als Sportredakteur bei der Bietigheimer Zeitung. Parallel begann er, auf Social Media eigenen Handball-Content zu veröffentlichen.

                    Mit Rankings, Meinungen und Einblicken aus der Handballwelt baute er sich Schritt für Schritt eine eigene Präsenz auf. Anfang 2026 wurde Sporteurope.TV auf seine Inhalte aufmerksam.

                    Wenig später produzierte Niklas beim DHB-Pokal Final Four der Frauen in Stuttgart erstmals Content direkt vor Ort für die Sport-Streaming-Plattform.

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                      Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                      Credits

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                      41 min
                    • #06 Marijan Šimičić: Aus dem Koma zurück ins Leben
                      Wie Kampfkunst, Familie und mentale Stärke Marijan Šimičić zurück ins Leben halfen.
                      06 Marijan Šimičić: Aus dem Koma zurück ins Leben

                      Ein Zusammenbruch zu Hause. Ein Herz, das aufhört zu schlagen. Rund 30 Minuten Reanimation – und danach ein Leben, das fast vollständig neu gelernt werden muss.

                      Im Oktober 2017 kippt Marijan Šimičić im Bad um und fällt seiner Frau in die Arme. Sie beginnt sofort mit der Reanimation und kämpft um jede Sekunde. Es folgen Krankenhaus, zweieinhalb Wochen Koma und schließlich ein Erwachen, nach dem vieles nicht mehr so ist wie vorher.

                      Lesen, Schreiben, Rechnen – plötzlich ist all das weg. Erinnerungen fehlen, Wörter lassen sich nur schwer finden. Doch sein Körper erinnert sich. Bewegungsabläufe aus dem Kung-Fu sind noch da, ebenso seine kroatische Muttersprache.

                      In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Marijan über den Moment, in dem sein Leben stillstand, und über den langen Weg zurück.

                      Wie fühlt es sich an, alltägliche Fähigkeiten neu lernen zu müssen? Was hilft, wenn der eigene Kopf nicht mehr so funktioniert wie zuvor? Und woher nimmt man die Kraft, weiterzumachen, obwohl plötzlich fast alles verloren scheint?

                      Marijan erzählt, warum seine Familie für ihn zum wichtigsten Antrieb wurde, welche Rolle Kampfkunst, Muskelgedächtnis und mentale Stärke bei seiner Rückkehr spielten und weshalb er das, was er früher anderen vermittelt hatte, nun selbst leben musste.

                      Außerdem geht es um seine Arbeit in der Sakura Akademie. Dort unterstützt Marijan Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, selbstbewusster zu werden, ihre Stimme wiederzufinden und sich ohne Leistungsdruck weiterzuentwickeln.

                      Er spricht über Mobbing, Respekt, Aufmerksamkeit, Inklusion und die Frage, warum Kinder nicht nur lernen sollten, Werte zu benennen, sondern sie auch wirklich zu leben.

                      Eine Folge über Herzstillstand, Erinnerung, Familie und die Kraft des Sports – und über einen Menschen, dessen Körper noch wusste, wer er war, als sein Kopf vieles vergessen hatte.

                      In dieser Folge geht es unter anderem um:
                      • Marijans Herzstillstand im Oktober 2017
                      • die rund 30-minütige Reanimation durch seine Frau
                      • zweieinhalb Wochen im Koma
                      • den Verlust alltäglicher Fähigkeiten
                      • das erneute Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen
                      • Wortfindungs- und Erinnerungsschwierigkeiten
                      • Kung-Fu und das Muskelgedächtnis
                      • die Bedeutung seiner kroatischen Muttersprache
                      • Familie als Antrieb zum Weitermachen
                      • Schmerz, Resilienz und mentale Stärke
                      • den Umgang mit Warnzeichen des eigenen Körpers
                      • die Gründung und Entwicklung der Sakura Akademie
                      • Selbstbewusstsein ohne Leistungsdruck
                      • Mobbing und Gewaltprävention
                      • Respekt, Toleranz, Mut und Hilfsbereitschaft
                      • Aufmerksamkeit als wichtigste Regel
                      • Inklusion im Kinder- und Jugendtraining
                      • die Kleine Tigerfaust und ihre Ausbildungslevel
                      • Marijans Arbeit mit Schulen und Schulsozialarbeitern
                      • die Bedeutung von Sport für Kinder und Jugendliche
                      • Über Marijan Šimičić

                        Marijan Šimičić ist Kampfkünstler, Trainer und Gründer der Sakura Akademie.

                        Schon früh war Sport ein fester Bestandteil seines Lebens. Er spielte Fußball, boxte und fand schließlich im Wing Chun seine sportliche Heimat. Später kamen weitere Kampfsportarten wie Aikido, Muay Thai, Kickboxen und Brazilian Jiu-Jitsu hinzu.

                        2012 gründete Marijan seine eigene Kampfsportschule. Aus dieser Arbeit entwickelte sich später die Sakura Akademie, in der heute Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren.

                        Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Technik. Marijan möchte Menschen helfen, selbstbewusster zu werden, ihre Stimme zu benutzen und Werte wie Respekt, Toleranz, Mut und Hilfsbereitschaft zu leben.

                        Nach seinem Herzstillstand und dem anschließenden Koma musste Marijan viele alltägliche Fähigkeiten neu lernen. Die Kampfkunst, sein Körpergedächtnis und vor allem seine Familie halfen ihm auf dem Weg zurück.

                        Heute gibt er genau diese Erfahrungen weiter: an Kinder, an Familien und an Menschen, die lernen möchten, wieder an sich selbst zu glauben.

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                          In dieser Episode werden unter anderem Herzstillstand, Reanimation, Koma, schwere gesundheitliche Folgen, Mobbing und Suizidgedanken thematisiert.

                          Falls euch eines dieser Themen aktuell belastet, hört die Folge bitte nur dann, wenn es sich für euch richtig anfühlt, und holt euch Unterstützung bei einer vertrauten Person oder einer professionellen Beratungsstelle.

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                          Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

                          Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

                          Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

                          Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                          Credits

                          Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

                          Gast: Marijan Šimičić
                          Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – https://audiotainment-suedwest.de/
                          Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
                          Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

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                          36 min
                        • #05 Nieke Kühne: Über Druck, Vertrauen und den ersten Meistertitel
                          Wie aus einem Talent die Spielerin der Saison wurde.
                          #05 Nieke Kühne: Über Druck, Vertrauen und den ersten Meistertitel

                          Eine Saison, die in Blomberg Geschichte schreibt. Der erste Deutsche Meistertitel der Vereinsgeschichte. Und mittendrin eine Spielerin, die längst mehr ist als nur ein großes Talent.

                          Nieke Kühne übernimmt Verantwortung, prägt Spiele und wird am Ende zur Spielerin der Saison gewählt.

                          In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Nieke darüber, wie sich eine solche Saison von innen anfühlt. Wie verändert sich der Druck, wenn aus guten Leistungen plötzlich Erwartungen werden? Wie wichtig ist das Vertrauen innerhalb einer Mannschaft? Und wie gelingt es, in den entscheidenden Momenten nicht zu viel nachzudenken?

                          Einer dieser Momente führt nach Bensheim. Es steht 28:28, nur noch wenige Sekunden sind zu spielen. Die Ansage lautet eigentlich: den Punkt mitnehmen. Doch Nieke schaut auf die Uhr, übernimmt Verantwortung und wirft.

                          Sie trifft – und dieser Moment wird nicht nur für Blomberg wichtig.

                          Auch für Beyond the Play spielt diese Szene eine besondere Rolle. Dennis steht mit der Kamera in der Halle, Stübi hält als Hallensprecher das Mikrofon in der Hand. Nach dem Spiel hören sich beide die Auszeit noch einmal an und merken: Genau über solche Augenblicke wollen wir sprechen. Über das, was kurz vor einer Entscheidung im Kopf passiert. Über Mut, Zweifel, Instinkt und Verantwortung.

                          Der Treffer in Bensheim wird damit zu einem der Momente, aus denen die Idee für diesen Podcast entsteht.

                          Nieke spricht darüber, was ihr in diesem Augenblick durch den Kopf ging, warum Leichtigkeit für ihr Spiel so wichtig ist und wie sie gemeinsam mit einem Sportpsychologen an ihrer Entwicklung arbeitet.

                          Außerdem geht es um den Moment, in dem Blomberg wirklich an den Meistertitel glaubte, um die intensive Finalserie gegen Dortmund, Kabinenrituale, Teamabende und ihre Rolle als Musikwartin. Nieke erzählt von der Nationalmannschaft, der bevorstehenden Champions-League-Saison und ihrem Alltag zwischen Profihandball, Bundeswehr und Fernstudium.

                          Eine Folge über den Mut, Verantwortung zu übernehmen – und über einen Wurf, der nicht nur ein Spiel entscheidet, sondern auch eine Idee ins Rollen bringt.

                          In dieser Folge geht es unter anderem um:
                          • den ersten Deutschen Meistertitel der HSG Blomberg-Lippe
                          • Niekes Entwicklung zur Spielerin der Saison
                          • den entscheidenden Treffer beim 28:28 in Bensheim
                          • die Bedeutung dieses Moments für die Entstehung von Beyond the Play
                          • ihre Gedanken vor wichtigen Würfen
                          • Druck, Erwartungen und Leichtigkeit im Profisport
                          • Vertrauen innerhalb einer Mannschaft
                          • die Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen
                          • den Moment, in dem Blomberg an den Titel glaubte
                          • die Finalserie gegen Borussia Dortmund
                          • Nationalmannschaft und Champions League
                          • Kabinenrituale, Teamabende und ihre Rolle als Musikwartin
                          • den Alltag zwischen Profihandball, Bundeswehr und Studium
                          • die Zukunft und Sichtbarkeit des Frauenhandballs
                          • Über Nieke Kühne

                            Nieke Kühne gehört zu den prägenden Spielerinnen der HSG Blomberg-Lippe und steht auch für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Feld.

                            Mit Blomberg gewann sie den ersten Deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nach einer herausragenden Saison wurde sie von den Trainerinnen, Trainern und Kapitäninnen der Liga zur Spielerin der Saison gewählt.

                            Ihr Weg begann im Nachwuchs und im Internat in Blomberg. Schritt für Schritt entwickelte sie sich vom Talent zur Leistungsträgerin und übernahm immer mehr Verantwortung.

                            Neben dem Profihandball ist Nieke Teil der Sportfördergruppe der Bundeswehr und absolviert ein Fernstudium in Kindheitspädagogik.

                            Partner dieser Folge

                            Diese Folge wird unterstützt von der Plaza Hotel Group mit über 60 Hotels in Deutschland, Österreich und den Niederlanden.

                            Mehr erfahren: https://plazahotelgroup.com/de

                            Links zur Folge
                            • Nieke Kühne auf Instagram: https://www.instagram.com/nieke.kuehne
                            • HSG Blomberg-Lippe: https://hsg-blomberg-lippe.de/
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                            • Über Beyond the Play

                              Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

                              Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

                              Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

                              Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                              Credits

                              Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

                              Gast: Nieke Kühne
                              Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – https://audiotainment-suedwest.de/
                              Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
                              Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

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                              44 min
                            • #04 Leon Bauer: Zwischen Wunderkind, Zweifeln und Loslassen
                              Ein früher Hype, ein harter Wendepunkt und die Frage, wann man loslassen muss.
                              #04 Leon Bauer: Zwischen Wunderkind, Zweifeln und Loslassen

                              Boxen sieht von außen oft eindeutig aus: zwei Menschen im Ring, klare Regeln, harte Treffer, ein Sieger. Doch was passiert, wenn ein Kampf zwar gewonnen wird – aber trotzdem etwas verändert?

                              Leon Bauer kennt genau diesen Moment.

                              In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Leon Bauer über seinen Weg vom gefeierten Wunderkind des deutschen Boxens bis zum Karriereende. Es geht um frühe Erwartungen, Druck, Zweifel und einen Kampf im Jahr 2017, der seinen Werdegang verändert hat.

                              Wie fühlt es sich an, wenn man schon als Jugendlicher als großes Talent gilt? Was macht es mit einem Menschen, wenn der eigene Körper und der eigene Kopf immer funktionieren müssen? Und wann merkt man, dass Loslassen vielleicht kein Scheitern ist – sondern eine Entscheidung für sich selbst?

                              Leon spricht offen über die besonderen Seiten des Profiboxens: über Disziplin, Familie, Rückschläge, harte Treffer und den Moment, in dem aus dem Traum vom ganz großen Weg eine neue Realität wurde.

                              Eine Folge über Aufstehen, Zweifeln und Loslassen – und darüber, was Sport mit Menschen macht, wenn der letzte Gong verklungen ist.

                              In dieser Folge geht es unter anderem um:
                              • Leon Bauers Weg in den Profiboxsport
                              • frühe Erwartungen und das Bild vom Wunderkind
                              • Druck im Boxen und im Leistungssport
                              • den Kampf 2017, der seinen Werdegang verändert hat
                              • Aufstehen nach harten Treffern
                              • Zweifel, Rückschläge und mentale Belastung
                              • Familie, Umfeld und Verantwortung
                              • den Unterschied zwischen Stärke und Weitermachen
                              • Karriereende und Loslassen
                              • die Frage, was nach dem Leistungssport bleibt
                              • Über Leon Bauer

                                Leon Bauer galt früh als eines der größten Talente im deutschen Boxen. Schon in jungen Jahren stand er im Rampenlicht, wurde als Wunderkind wahrgenommen und ging den Weg in den Profisport mit großen Erwartungen im Rücken.

                                Doch hinter Titeln, Kämpfen und Schlagzeilen steckt eine Geschichte, die nicht nur von Erfolgen erzählt. Leon kennt die harten Seiten des Boxens: körperliche Belastung, mentalen Druck, Rückschläge und die Frage, wie lange man bereit ist, alles für diesen Sport zu geben.

                                Heute blickt er auf seine Karriere zurück – auf große Momente, schwierige Phasen und die Entscheidung, den letzten Gong nicht als Niederlage zu sehen, sondern als Teil seines Weges.

                                Links zur Folge
                                • Leon Bauer auf Instagram: https://www.instagram.com/leonbauer1/
                                • Leon Bauer auf Facebook: https://www.facebook.com/PfaelzerLoewe/
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                                • Über Beyond the Play

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                                  Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                                  Credits

                                  Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

                                  Gast: Leon Bauer
                                  Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – https://audiotainment-suedwest.de/
                                  Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
                                  Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

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                                  43 min
                                • #03 Max Krause: Der Mann hinter dem perfekten Moment
                                  Sportfotograf Max Krause über Timing, Emotionen und den Blick hinter die großen Momente des Sports.
                                  03 Max Krause: Der Mann hinter dem perfekten Moment

                                  Sport sieht von außen oft nach Ergebnissen aus: Tore, Punkte, Siege, Niederlagen. Doch manchmal bleibt nicht die Zahl auf der Anzeigetafel im Kopf – sondern ein Bild.

                                  Max Krause kennt genau diese Seite des Sports.

                                  In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Sportfotograf Max Krause über den Blick hinter die Kamera. Es geht um Timing, Emotionen und den Druck, genau den einen Moment nicht zu verpassen. Es geht um Nähe, Distanz und die Frage, was ein Foto erzählen kann, wenn der Moment längst vorbei ist.

                                  Wie fühlt es sich an, am Spielfeldrand zu stehen, wenn andere Geschichte schreiben? Was macht ein gutes Sportfoto wirklich aus? Und warum bleibt manchmal ein einzelnes Bild länger im Kopf als das Ergebnis eines Spiels?

                                  Max begleitet Sportlerinnen, Sportler und Teams mit seiner Kamera – und sieht dabei oft Dinge, die anderen entgehen. Die Anspannung vor dem Spiel. Den Blick nach einer Niederlage. Die Erleichterung nach dem Abpfiff. Den Jubel, der nicht gestellt ist.

                                  Eine Folge über Timing, Emotionen und den perfekten Moment – und darüber, was Sport mit Menschen macht, wenn man nicht nur auf die Anzeigetafel schaut.

                                  In dieser Folge geht es unter anderem um:
                                  • den Weg von Max Krause in die Sportfotografie
                                  • den Reiz am Sport hinter der Kamera
                                  • Timing, Instinkt und den perfekten Moment
                                  • Druck am Spielfeldrand
                                  • Emotionen, Nähe und Distanz im Sport
                                  • den Unterschied zwischen einem guten und einem besonderen Foto
                                  • Sportlerinnen und Sportler aus einer anderen Perspektive
                                  • Social Media als Bühne, Chance und Herausforderung
                                  • Fotografie als Handwerk und Leidenschaft
                                  • die Frage, warum manche Bilder länger bleiben als Ergebnisse
                                  • Über Max Krause

                                    Max Krause ist Sportfotograf und begleitet Sportlerinnen, Sportler, Teams und Vereine mit seiner Kamera. Sein Blick richtet sich dabei nicht nur auf Tore, Jubel oder große Gesten, sondern auf die Momente dazwischen: Konzentration, Anspannung, Erleichterung, Enttäuschung und echte Emotionen.

                                    Als Fotograf ist er nah dran am Geschehen – und trotzdem nicht Teil des Spiels. Genau daraus entsteht sein besonderer Blick: Er hält Momente fest, die oft nur Sekunden dauern, aber lange nachwirken.

                                    Mit seiner Arbeit zeigt Max, dass Sportfotografie mehr ist als ein gutes Bild zur richtigen Zeit. Sie erzählt Geschichten, macht Emotionen sichtbar und bewahrt Augenblicke, die sonst vielleicht verloren gehen würden.

                                    Links zur Folge
                                    • Website von Max Krause: https://www.rohdiamantbymax.com/
                                    • Max Krause auf Instagram: https://www.instagram.com/rohdiamantbymax/
                                    • Beyond the Play auf Instagram: https://www.instagram.com/beyondtheplay_podcast/
                                    • Beyond the Play auf TikTok: https://www.tiktok.com/@beyondtheplay_podcast
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                                    • Beyond the Play auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/beyondtheplay/
                                    • Über Beyond the Play

                                      Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

                                      Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

                                      Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

                                      Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                                      Credits

                                      Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

                                      Gast: Max Krause
                                      Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – https://audiotainment-suedwest.de/
                                      Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
                                      Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

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                                      31 min
                                    • #02 Josefine Schneiders: Zwischen Schmerz, Stärke und Sichtbarkeit
                                      Über Verletzungen, Leistungsdruck und mentale Gesundheit im Leistungssport – und warum echte Stärke manchmal bedeutet, ehrlich über Ängste zu sprechen.
                                      Josefine Schneiders: Zwischen Schmerz, Stärke und Sichtbarkeit

                                      Leistungssport sieht von außen oft klar aus: trainieren, spielen, funktionieren. Doch was passiert, wenn der Körper Grenzen setzt – und im Kopf plötzlich Druck, Zweifel und Ängste lauter werden?

                                      Josefine Schneiders kennt genau diese Seite des Sports.

                                      In dieser Folge von Beyond the Play sprechen Thomas Stüber und Dennis Ungefehr mit Josefine Schneiders über Verletzungen, Leistungsdruck und mentale Gesundheit im Sport. Es geht um die Momente, in denen Stärke nicht bedeutet, einfach weiterzumachen – sondern ehrlich hinzuschauen.

                                      Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Anspruch immer größer wird? Was macht Druck mit einem Menschen, der im Leistungssport funktionieren soll? Und warum ist Sichtbarkeit auf Social Media für Josefine mehr als nur Reichweite?

                                      Auch in ihrem Buch „Unsere Spielzeit ist jetzt“ beschäftigt sich Josefine mit genau diesen Themen: mit Leistung, Druck, mentaler Gesundheit und der Frage, was Sport mit Menschen macht – auch abseits der Highlights.

                                      Eine Folge über Schmerz, Stärke und Sichtbarkeit – und darüber, was Sport mit Menschen macht, wenn keiner mehr auf die Anzeigetafel schaut.

                                      In dieser Folge geht es unter anderem um:
                                      • Druck im Leistungssport
                                      • Verletzungen und den Umgang mit Rückschlägen
                                      • mentale Gesundheit im Sport
                                      • Ängste, Zweifel und innere Erwartungen
                                      • den Anspruch, immer funktionieren zu müssen
                                      • den Unterschied zwischen Stärke und Durchhalten
                                      • Social Media als Bühne, Chance und Verantwortung
                                      • Sichtbarkeit im Frauen- und Leistungssport
                                      • ehrliche Einblicke hinter die Kulissen
                                      • die Frage, warum es wichtig ist, auch über schwere Momente zu sprechen
                                      • Über Josefine Schneiders

                                        Josefine Schneiders kommt aus dem Leistungssport und kennt die intensiven Seiten des Handballs: Training, Wettkampf, Verletzungen, Druck und den ständigen Anspruch, Leistung zu bringen.

                                        Heute nutzt sie ihre Reichweite auch auf Social Media, um genau diese Themen sichtbar zu machen. Sie spricht über mentale Gesundheit, Verletzlichkeit und darüber, dass Sport nicht nur aus Highlights, Ergebnissen und Jubelbildern besteht.

                                        Mit ihrer Offenheit zeigt sie, dass echte Stärke im Sport manchmal nicht darin liegt, alles auszuhalten – sondern ehrlich zu sagen, wenn etwas schwer ist.

                                        Links zur Folge
                                        • Buch von Josefine Schneiders: „Unsere Spielzeit ist jetzt“ – https://www.amazon.de/Unsere-Spielzeit-ist-jetzt-Frauensport/dp/3818900272
                                        • Josefine Schneiders auf Instagram: https://www.instagram.com/josefinschnd/
                                        • Josefine Schneiders auf TikTok: https://www.tiktok.com/@josefineschnd7
                                        • Beyond the Play auf Instagram: https://www.instagram.com/beyondtheplay_podcast/
                                        • Beyond the Play auf TikTok: https://www.tiktok.com/@beyondtheplay_podcast
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                                        • Beyond the Play auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/beyondtheplay/
                                        • Kapitelmarken

                                          00:00 - Begrüßung und Vorstellung von Josefine Schneiders

                                          01:46 - Vom Leistungssport zur Sport-Creatorin: Jojos Weg
                                          02:32 - Prägende Erfahrungen: Selbstständigkeit, Fehlerkultur und mentale Stärke
                                          06:34 - Social Media als Handballerin: Chancen, Tipps und Umgang mit Kritik
                                          11:20 - Der Wendepunkt: Verletzung, Schmerz und die Folgen für Körper und Psyche
                                          19:18 - Mentale Gesundheit im Leistungssport – Tabus, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen
                                          35:35 - Vom Tiefpunkt zum Buch: Warum Josefine ihre Geschichte teilt
                                          42:16 - Ziele, Wirkung und Hoffnung: Was das Buch bewirken soll
                                          45:01 - Abschluss und Ausblick: Dank, Buchrelease und nächste Schritte

                                          Über Beyond the Play

                                          Beyond the Play blickt hinter die großen Momente des Sports.

                                          Was passiert im Kopf, wenn es wirklich zählt?

                                          Beim entscheidenden Wurf. Beim letzten Angriff. Beim Wechsel zum Rivalen. Beim Comeback, mit dem niemand gerechnet hat.

                                          Thomas Stüber und Dennis Ungefehr sprechen mit Sportlerinnen, Sportlern und Persönlichkeiten aus der Sportwelt über genau diese Augenblicke – locker, ehrlich und mit dem Blick hinter das Spiel.

                                          Credits

                                          Hosts: Thomas Stüber & Dennis Ungefehr

                                          Gast: Josefine Schneiders
                                          Produktion: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG – https://audiotainment-suedwest.de/
                                          Foto/Video: Beyond the Play / Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG
                                          Musik/Jingle: SoulProdMusic / Pixabay

                                          Feedback & Kontakt

                                          Folgt Beyond the Play auf Instagram und TikTok für Clips, Highlights und Einblicke hinter die Kulissen.

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                                          46 min

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