Rachel will nur eins: Für immer am Meer leben und forschen. Doch 1929 verliert ihre Familie alles, Rachel muss ihre Promotion abbrechen und für ein Einkommen sorgen. Statt in der Wissenschaft zu arbeiten, schreibt sie Geschichten fürs Radio, bald veröffentlicht sie ihr erstes Buch. Die Leser lieben, wie sie die Natur in ihren Texten lebendig werden lässt. Als ihr auf einem Spaziergang ein toter Vogel vor die Füße fällt und sie wahrnimmt, wie die Welt um sie herum verstummt, beginnt sie zu recherchieren: Was hat es mit dem Wundermittel DDT auf sich, das neuerdings in allen Wäldern, Wiesen und Feldern versprüht wird? Wenn die Insekten ausgerottet werden, wie lange gibt es dann noch Vögel? Rachel weiß: In der Natur hängt alles mit allem zusammen. Und wenn sie ihre Recherchen veröffentlicht, dann sticht sie in ein Wespennest …
hat Geschichten geschrieben, seit sie denken kann. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaft wurde sie Journalistin und ist beim Bayerischen Rundfunk in München tätig. Als Autorin von historischen Romanen widmet sie sich den großen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Ihre Bücher verbinden fundierte Recherche mit einer spannenden Erzählweise, die vergangene Epochen lebendig und menschlich erfahrbar macht.
Teamleiterin des Bereichs Forschung der inatura beleuchtet die naturwissenschaftliche Seite des Themas. Sie spricht über die Ergebnisse des „Farmland Bird Index Vorarlberg“, der die Bestandentwicklungen von Vögeln im landwirtschaftlichen Raum unseres Bundeslandes dokumentiert und als wissenschaftlichen Langzeituntersuchung von BirdLife Austria im Auftrag der inatura durchgeführt wird.