
Sign up to save your podcasts
Or


In der vierten Folge des Biokultur-Podcasts geht es um Kanada- und Nilgänse. Dabei Berichte ich aus meinen eigenen Beobachtungen, der Fachliteratur und aktuellen Daten aus verschiedenen Quellen. Ich nehme euch mit auf eine spannende Dataquest zu den Gänsen. Thematische beschäftige ich mich mit den Lebensräumen der Gänse, potentiellen Konfliktfeldern mit uns Menschen, aktuellen Bestandsdaten, Bestandstrends und möglichen Ursachen hierfür. Ich habe auch mal wieder QGIS angeworfen und schaue mir hier aktuelle Vorkommensdaten der Gänse an. Abschließen werde ich die Folge mit Reflexionen zu einer möglichen Koexistenz mit Gänsen als neuen Weidetieren in unseren europäischen Ökosystemen.
Datenquellen und Literatur zu Gänsen:
Ein Bericht der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO) liefert sehr gute Daten für den Zeitraum 2011 bis 2023 für Kanada- und Nilgänse in NRW. Hier findet man Karten zur Verbreitung, Bestandsgrößen und Trends sowie den Bruterfolg.
Von der GBIF (Global Biodiversity Information Facility) kommen die Fundortdaten aus denen ich Verbreitungskarten in QGIS für das Jahr 2024 erstellt habe:
Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW stellt Daten zu den durch Jagd erlegten Gänsen (die sogenannte Jagdstrecke) bereit.
Die Biologische Station westliches Ruhrgebiet hat die Studie zum Gelegemanagement in NRW in einem ihrer Jahresberichte veröffentlicht.
Datenquellen und Literatur zu aviärer Influenza:
Radar Bulletin Bericht des Friedrich Löffler Institues für Februar 2022 liefert Zahlen zum Tierseuchengeschehen in Deutschland.
Das Tierseucheninformationssystem des Friedrich Löffler Institutes liefert aktuelle Daten zu Tierseuchen, u.a. auch der aviären Influenza.
Die FAQ des Robert Koch Institutes zu aviärer Influenza beantwortet viele Fragen zur Gefahr einer Tier- zu-Mensch und Mensch-zu-Mensch Übertragung.
Weitere Literatur:
Adriaens, T., Close, A., Robertson, P. A., Maillard, J. F., Guillemain, M., Pernollet, C. A., & Huysentruyt, F. (2020). Canada Goose (Branta canadensis Linnaeus, 1758). In Invasive birds: global trends and impacts (pp. 223-231). Wallingford UK: CABI.
Kear, J. (Ed.). (2005). Ducks, Geese and Swans: General Chapters: Species Accounts (Anhima to Salvadorina). Oxford University Press.
In der Landwirtschaft und der Stadtentwicklung wird nach einer neuen Balance aus Natur, Kultur und Technik gesucht. In dieser Folge des BioKultur Podcasts spreche ich mit Martin Kaiser vom BUND Essen darüber, wie wir durch Wildwiesen wieder mehr biologische Vielfalt und Resilienz in unsere urbanen und ländlichen Lebensräume bekommen. Beispielhaft besprechen wir dies anhand eines Wildwiesen Modell-Projektes, das Martin Kaiser für die BUND Kreisgruppe Essen koordiniert. Wir besprechen, wie das Projekt entstanden ist, was die gewonnen Erkenntnisse sind, über die Kooperation mit der Stadtverwaltung und persönliche Motivationen. Auch die Kernfrage, was Wildwiesen überhaupt sind – Natur oder Kultur – diskutieren wir in dieser Folge.
Informatione zum Wildwiesen-Projekt:
Das Wildwiesen Projekt des BUND Essen.
Hier geht es zum Vorstand des BUND Essen bei dem Martin Kaiser Mitglied ist.
Die Stadt Essen hat nach eigenen Angaben auf über 20 Hektar weitere Wildwiesen angelegt.
Praxisorientierte Literatur:
Hier findet ihr ein Poster zu dem Wildwiesen Projekt, das auf dem Flora-Fauna Tag im Januar 2025 in der Zeche Zollverein vorgestellt wurde.
Der Deutsche Landschaftspflegeverband hat auf Grundlage eines Forschungsprojektes einen brandaktuellen Leitfaden zur erfolgreichen Grünlandrenaturierung herausgegeben. Hier werden auch die Kosten verschiedener Verfahren verglichen (Aussaat Regiosaatgut, Mahdgutübertragung, Drusch von Wildwiesen). Außerdem werden eine Reihe von Erfolgsfaktoren vorgestellt.
Ökologische Theorie zur Entstehung von Wiesenökosystemen:
Literatur
Ellenberg, H., & Leuschner, C. (2010). Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen: in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht. Utb, Stuttgart.
Diese Folge habe ich nach dem Besuch des Flora-Fauna Tages am 26.1.2025 auf der Zeche Zollverein in Essen aufgenommen. Zu dem Beitrag wurde ich inspiriert durch Begegnungen mit einigen Menschen, die auf den biologischen Stationen arbeiten, wissenschaftlicher Literatur und der Auseinandersetzung mit digitaler Technologie.
Über Anregungen und Feedback würde ich mich sehr freuen: [email protected]
Biologische Stationen in NRW:
Dachverband Biologische Stationen.
Die Biologische Station westliches Ruhrgebiet organisiert den Flora-Fauna Tag auf der Zeche Zollverein.
Präsentation von Birgit Beckers (Biologische Station Soest) zur Entstehung der Biostationen.
Landwirtschaftlicher Betrieb der Biostation Rhein-Sieg.
Beweidungsprojekt Senner Pferde der Biostation Paderborn / Senne.
Friedhöfe als Inseln der Vielfalt:
Studie der biologischen Station westliches Ruhrgebiet und Universitat Duisburg-Essen: Buch, C., Hering, D., & Keil, P. (2025). Drivers of plant biodiversity on cemeteries in the Ruhr Metropolitan Region (W Germany). Urban Ecosystems, 28(1), 1-12.
Das Wildwiesen-Projekt BUND Kreisgruppe Essen.
Open Source Software QGIS:
Eine sehr interessante Podcast-Folge von Sascha Pallenberg zur digitalen Souveränität.
https://www.qgis.org
Die Organisationsstruktur hinter QGIS.
Lernplatform zu QGIS.
Webseite der QGIS Anwendergruppe Deutschland.
Hecken-Projekt BUND Kreisgruppe Köln:
Kartierhandbuch zum Heckenprojekt.
Heckenatlas für Köln.
In der Ersten Podcast-Folge von BioKultur gehe ich folgenden Fragen nach. Was definiert eine Mischkultur und welchen Zweck erfüllt sie? Wo kommen Mischkulturen eigentlich her? Was sagt die Forschung zu Vorteilen und Herausforderungen von Mischkulturen? Welche Optionen gib es für die zukünftige Entwicklung neuer Mischkultursysteme? Außerdem berichte ich davon, wie ich selbst in Leipzig und Witzenhausen (ein kleines Städtchen bei Kassel) zu dem Thema Mischkultur gekommen bin.
Das Intro / Outro wurde von Marius Zemla (Produzent, Songwriter, Lead-Guitarist mit vielen Projekten) geschrieben und eingespielt. Vielen Dank!
Orte, Menschen und Projekte
Querbeet Gemeinschaftsgarten in Leipzig.
Fachgebiet ökologischer Pflanzenschutz von Prof. Maria Finckh an der Universität Kassel.
Fachgebiet Agrarökologie und organischer Landbau von Prof. Thomas Döring, Universität Bonn.
Forschungsprojekt Diarnika zu Streifenkulturen von Dr. Roman Kemper, Universität Bonn.
Forschungsprojekt Intercrop Values zur Wertschöpfungskette von Mischkulturen.
Populäre Veröffentlichungen
Artikel zu Streifenkulturen auf BioKultur.
Artikel zu Mischkulturen in NRW auf BioKultur.
Artikel zu Backweizen aus Mischkulturen auf BioKultur.
Ein Artikel zu Trennversuchen mit Mischkulturen.
Fachveröffentlichungen
Timaeus, J., Weedon, O. D., & Finckh, M. R. (2022). Harnessing the potential of wheat-pea species mixtures: evaluation of multifunctional performance and wheat diversity. Frontiers in Plant Science, 13, 846237.
Timaeus, J., Ruigrok, T., Siegmeier, T., & Finckh, M. R. (2022). Adoption of Food Species Mixtures from Farmers’ Perspectives in Germany: Managing Complexity and Harnessing Advantages. Agriculture, 12(5), 697.
From the publisher's feed