Mit der "Woche für das Leben" nehmen die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland immer wieder den Schutz und die Würde des Menschen in den Blick. In diesem Jahr widmet sich die Initiative dem Thema "Leben mit Demenz". Bei uns sind über 1,5 Millionen Menschen von einer demenziellen Erkrankung betroffen, deren Hauptmerkmal die Verschlechterung der geistigen Fähigkeiten ist. Durch verstärkte Information, durch Fernseh- und Spielfilme ist die Krankheit in den vergangenen Jahren stärker in den Blick gerückt. Die Woche für das Leben will zwischen dem 30. April und dem 7. Mai daran anknüpfen. Auch im Aschaffenburger Martinushaus wird es dazu eine Veranstaltung geben. Burkard Vogt hat sich mit zwei der Organisatorinnen getroffen und wollte zunächst wissen, ob das Thema "Demenz" für Betroffene immer noch peinlich ist.