Viel wird ja aktuell über die Corona-Krise gejammert: strenge Kontaktbeschränkungen, deshalb keine größeren Feste, Mundschutz beim Einkaufen, Ferienplanung mit dem Flieger - sehr wackelig. Doch Corona macht auch kreativ. Das soll jetzt nichts schön reden, aber man kommt auf Ideen, die man in "normalen Zeiten" nicht gehabt hätte. Eine solche Idee ist das aktuelle Medienexperiment des Würzburger Bischofs. Statt einen Hirtenbrief zur Fastenzeit zu schreiben, setzt er sich in einen Sessel mit Tulpenstrauß im Hintergrund und führt ein Gespräch mit einem Gast von Smartphone zu Smartphone über Instagram. Petra Langer hat sich die knappe halbe Stunde angesehen und einen Radiobeitrag daraus gebastelt.
Die Zweiergespräche auf Instagram werden fortgesetzt. Am 1. März mit der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner und am 8. März mit Dr. Josef Schuster, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Unter folgender Adresse sind die Gespräche im Internet zu finden:
www.biwue.de/anregungen-fastenzeit