Wenn sie Maria Magdalena hören –klingelt es da bei ihnen? Ja, da gab es in den 80iger Jahren mal einen Hit der Popsängerin Sandra mit einem zweideutigen Text. Und da gab es mal einen Kinofilm, in dem dieser Frau ein Verhältnis mit Jesus angedichtet wurde. Auch in Dan Browns Bestseller Sakrileg findet man so eine Theorie. Scheinbar hat diese Frau etwas Sündiges an sich und das macht sie interessant. Schaut man sich ihre Geschichte aber bibelwissenschaftlich an, dann bleibt vom Sünderinnen-Image nicht viel übrig. Trotzdem ist die biblische Maria Magdalena eine interessante Figur, wie Burkard Vogt in unserer Reihe Bibelmissverständnisse herausgefunden hat. Da schaut mit der Theologin Ursula Silber erst einmal in der Bibel, wo Maria Magdalena in einem Garten auf den auferstandenen Jesus trifft.
Im Buch „Bibel falsch verstanden“ werden weitere Beispiele von Bibelmissverständnissen aufgedeckt. Es ist beim Katholischen Bibelwerk erschienen, hat 300 Seiten und kostet 22,95 Euro.