Was glauben die Christen eigentlich? Wer das kurz und knackig wissen will, der schaut sich dazu deren Glaubensbekenntnis – oder auf lateinisch Credo an. Das ist ein Text, der im christlichen Gottesdienst gemeinsam gesprochen oder gesungen wird und auf den Punkt bringen soll, was man denn miteinander glaubt. Es gibt dieses Bekenntnis in verschiedenen Varianten, die bekannteste ist wohl das sogenannte „große Glaubensbekenntnis“. Es wurde im Jahr 451 nach Christus formuliert – ist also schon ziemlich alt. Burkard Vogt wollte von einem Kirchenwissenschaftler mehr diesen alten Text und seine Bedeutung für heute wissen.
Wer sich mal den Kopf darüber zerbrechen will, was Christen im 21. Jahrhundert so glauben, ist nach Aschaffenburg zu einer Glaubenswerkstatt eingeladen. Einmal im Monat trifft sich da ein Gesprächskreis und betrachtet das Leben unter Gesichtspunkten des Glaubens. Die nächste Glaubenswerkstatt findet am kommenden Donnerstag, den 23. Januar um 20 Uhr im Martinushaus in der Aschaffenburger Treibgasse statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.