Ein Boot mit geretteten Menschen an Board wird zum Politikum. Sie waren in einem Holzboot geflohen, und ein Schiff der Seenotrettungsorganisation "Sea Eye" war zu Stelle, um sie vor dem Tod durch Ertrinken oder Verdursten zu bewahren. Das ist jetzt zwei Wochen her. Und immer noch treibt dieses Schiff vor Malta, auf der Suche nach einem Hafen, wo es die Erlaubnis bekommt, anzulegen. Einer, der in dieser Krisensituation mit an Board ist, ist der Würzburger Alexander Draheim. In der Heimat betreibt er eine Filmproduktion, auf dem Rettungsschiff ist er aktuell Medienkoordinator. Regine Krieger hat er beschrieben, wie sich die Situation auf hoher See darstellt, und welche Rolle er dabei einnimmt.