Das Aschaffenburger Martinushaus, ein kirchliches Dienstleistungszentrum mitten in der Stadt, hat seit vergangenem Sommer 20 000 neue Mitarbeiter - mindestens. Seitdem gibt es auf dem Dach der Einrichtung ein paar Bienenstöcke und es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, sobald sich die Sonne blicken lässt.
Im Herbst konnte bereits der erste Martinushaus-Honig geerntet werden.
Die Ansiedlung der fleißigen Insekten ist Teil des Umweltmanagements des Hauses, für das es demnächst auch mit dem Agenda21 - Preis der Stadt Aschaffenburg ausgezeichnet wird. Burkard Vogt wollte mehr über das Projekt wissen und hat sich mit der Imkerin getroffen, die das Projekt betreut.
Veranstaltungshinweis: Mehr zum Thema "Lebensräume für Bienen, Hummeln und Co." können sie am Dienstag, 10. April, bei einem Vortrag im Martinushaus erfahren. Daniel Feldmann vom Landesbund für Vogelschutz erzählt dort, warum die Insekten so wichtig sind und was sie bedroht. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Aschaffenburger Martinushaus. Der Eintritt kostet 4 Euro.