Über 41 Jahre lang war er Pförtner im Wallfahrtskloster in Altötting - heuer jährt sich der Geburtstag des Heiligen Bruder Konrad zum 200. Mal.
1934 ist er heiliggesprochen worden - ungewöhnlich für einen einfachen Bruder, der sein Leben lang Dienst an der Klosterpforte getan hat. inzwischen sind viele Kirchen und auch Schulen nach ihm benannt, in Aschaffenburg gibt es zum Beispiel die Pfarrei St. Konrad im Strietwald. Die dortige Pfarreiengemeinschaft hat anlässlich des Jubiläums eine Fastenpredigtreihe zu ihrem Namenspatron gestartet. Zu Gast war auch Pater Felix, der einige Jahre im Aschaffenburger Kapuzinerkloster war und deswegen den Menschen am Untermain noch gut in Erinnerung ist. Burkard Vogt hat sich mit ihm über den Heiligen unterhalten.
Die nächste Fastenpredigt zum Heiligen Bruder Konrad hält am kommenden Mittwoch, 14. März, der frühere Leiter des Aschaffenburger Kapuzinerklosters, Pater Christian Häfele. Der Gottesdienst beginnt um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Aschaffenburg-Damm.
Nach der Fastenzeit wird am 21. April in der Messe um 18 Uhr das Patrozinium der Pfarrei St. Konrad in besonderer Weise begangen. Festprediger ist dann Domkapitular Jürgen Vorndran aus Würzburg. Es singt der Kinderchor St. Konrad unter der Leitung von Frau Angela Jansen.
Auch die diesjährige Kreuzprozession der Eucharistisch-Marianischen Männersodalität Aschaffenburg wird den Heiligen Bruder Konrad in den Blick nehmen. Prediger bei der Kreuzprozession wird der Hochschulpfarrer Stephan Weißbäcker aus Darmstadt sein. Die Prozession findet am Sonntag, 18. März um 14.30 Uhr statt. Sie beginnt an der Sandkirche und endet in der Kapuzinerkirche.
Autor und Sprecher ist Burkard Vogt.