Wenn jemand gestorben ist, holt man ein Beerdigungsinstitut und den Pfarrer. So hat man es zumindest lange getan, es sei denn, eine kirchliche Beerdigung war nicht erwünscht.
Doch wie im Leben ändert sich auch in der Sterbekultur zur Zeit vieles. So sollen beispielsweise Trauernde begleitet werden, auch über die Beerdigung hinaus. Kirchliche Hauptamtliche sind aber immer schwerer zu erreichen, weil es immer weniger gibt und ihre Aufgaben immer vielfältiger werden.
Die Diözese Würzburg geht deswegen einen neuen Weg: Kurz vor Ostern ist ein Kurs gestartet, bei dem Ehrenamtliche zu Begräbnisleitern ausgebildet werden sollen. Burkard Vogt hat sich darüber informiert.
Autor und Sprecher ist Burkard Vogt.