Nach ihm sind Schulen, Apotheken aber auch ein Weißbier benannt: Julius Echter – einer der bekanntesten Fürstbischöfe von Würzburg.
Vor über 400 Jahren regierte er hier in Unterfranken mit straffer Hand. Er führte mit großem Elan eine umfassende Verwaltungsreform ein, ließ viele Kirchen bauen und die Universität.
Als Gegenreformator kämpfte er eifrig für die Sache der katholischen Kirche. Andersgläubige wie Protestanten und Juden waren bei ihm nicht erwünscht.
Von daher ist es nicht verwunderlich, welchen Platz er für sein berühmtes Juliusspital aussuchte.
Petra Langer hat sich mit diesem Ort mal genauer beschäftigt, denn jetzt am Freitag wurde im Innenhof ein historischer Gedenkpunkt enthüllt.