Black Music Special

Black Music Special

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Black Music Special episodes

  • Best of Black Music Special 2016
    «Killer-Album», «Überbänger», «Vierstern-General-Meisterwerk», «The Shit is lit», «ein Elefant ist dagegen magersüchtig», «Dopeness», «Jetztness» - für den Black Music Special sammle ich gerade noch die letzten Superlative. Denn es geht heute um die Besten Schwarzen Scheiben vom 2016.Ein Sommelier würde wohl von einem «exzellenten Jahrgang» sprechen. Im 2016 sind nicht nur viele Alben erschienen; es waren überdurchschnittlich viele gute Scheiben dabei. Das gilt für AltmeisterInnen wie Mavis Staples, Charles Bradley oder De La Soul genauso wie für die jungen Wilden wie Aaradhna, Big Gigantic oder Son Lux. Neue Talente wie Phlake, Nao und Harleighblu haben sich neu angemeldet. DrumnBass und Disco haben sich zurückgemeldet. Viele Künstler, darunter die drei Titanen Prince, David Bowie und Leonard Cohen, haben sich leider abgemeldet.Ein Jahr, destilliert auf zwei Stunden; das ist ein Verdichtungsfaktor von 4380. Wie der Stahl für ein Samurai-Schwert, der im Feuer 4380 Mal gefaltet wurde. Wie ein Single-Malt Whiskey, der 4380 Tage in einem Fass reifen konnte. Wie ein Bergbach der 4380 Höhenmeter zurückgelegt hat, bis auch die letzte kleine Verunreinigung durch das steinige Bachbett herausgefiltert wurde. Ihr wisst worauf ich hinaus will, oder?
    1 hr 48 min
  • DJ Gian Simmens Wintersport-Playlist
    So viel Gold gab es noch nie im Black Music Special! Ein mal Olympiagold, zwei Mal Weltmeisterschaftsgold, zwei Mal Weltcup-Gold. Kurz vor den ersten Schneeflocken besucht uns Gian Simmen, eine Schweizer Wintersportlegende. Was viele nicht wissen: Der Typ hat einen exquisiten Musikgeschmack.Snowboarding und Musik gehören zusammen wie Kälte und Eis. Sämtliche Top Snowboard-FahrerInnen stellen sich nur aufs Board, wenn sie vorher ihre leuchtgelben Hochdruck-Kopfhörer zurechtgerückt haben und der Lieblings-Powersong losdröhnt.Welchen Song hatte der erste Halfpipe-Olympia-Sieger Gian Simmen im Ohr, als er seinen legendären Goldlauf absolvierte? Warum hat Snowboard überhaupt so viel mit Musik zu tun. Warum stehen so viele Old-School-Rapsongs auf Gians Lieblings-Playlist und wie wichtig ist Musik heute, wo der einstige Über-Snowboarder der Nation eher den Kinderwagen schiebt als eine durchzechte Freinacht?Mit den Antworten auf solche Fragen, Anekdoten aus seinem bewegten Snowboarderleben und den dazugehörigen Tracks stimmt uns Gian Simmen auf den kommenden Winter ein. Und soviel sei schon verraten: Neben dem vielen Gold, das heute in der Sendung zu Gast ist, gibts auch jede Menge Bass auf die Fress ehm auf die Ohren.ÜBRIGENS: Wenn Du die 2x2 Tagespässe für die Jungfrau Skiregion abräumen willst musst Du nur folgende Frage beantworten: Wer ist der Typ auf diesem Foto? (Kleine Hilfe: Es ist ein Schweizer Rapper) Wenn Du es weisst schreib ein Mail ins Studio mit dem Namen des Typs auf dem Foto und Deiner Adresse, damit wir Dir die Tickets zusenden können.
    1 hr 47 min
  • Fuck, sind wir schon soo alt ?!
    Am Dienstag diese Woche feierte das legendäre Album «Licensed to Ill» der weissen Rap-Pioniere Beastie Boys seinen 30. Geburtstag. Damals haben wir noch geschrien: You gotta fight for your right to Party!! Heute: Physio-Therapie statt Breakdance. Steuererklärung statt Grafitti.Wer Mitte der 80er das Album auf dem das Hinterteil einer Boing 727 mit der Aufschrift „Beastie Boys nicht im Regal stehen hatte wurde in der Szene der MusikliebhaberInnen schlicht nicht ernst genommen. Es war ein Statussymbol. Ein Zeichen für Musikgeschmack.Wie eine Stichsäge auf Crystal Meth hat der Sound der jungen weissen Rapcrew damals gewütet. Ein Rapcrew die durch die Hilfe von Produzenten-Grossmeister Rick Rubin von der Punkband zu Crossover-Pionieren mutierte und mit über 10 Millionen verkauften Exemplaren ein Werk für die Ewigkeit schuf.Und wir? Wir sind dazu abgegangen wie Weltuntergang. Rebellion in Rillen gepresst und Bässe, die mit Leichtigkeit die Erdachse verschieben konnten haben eine ganze Generation von musikhungrigen Jugendlichen in Extase versetzt. Genau dieses Gefühl versuchen wir heute zum 30 jährigen Jubiläum nochmals zu provozieren. Und wir übernehmen keine Haftung, wenn bei Euch etwas zu bruch geht.
    1 hr 48 min
  • Das letzte Album von «A Tribe Called Quest»
    «We Got It From Here...Thank You For Your Service» heisst das letzte Album der Rap-Crew, auf welchem auch der im März 2016 verstorbene Rapper Phife Dawg zu hören ist. Im Black Music Special stellen wir das Album vor, auf welches Rap-Fans 18 Jahre lang warten mussten.
    1 hr 47 min
  • Der neue Bio-R&B von Alicia Keys
    Superstar Alicia Keys wird zurzeit sehr rüde gedisst dafür, dass sie sich auch für offizielle Auftritte nicht mehr schminkt. Dabei müsste man sie feiern für ihren Mut zur Echtheit. Diesen stellt sie auch auf ihren neuen Album «Here» unter Beweis. Und landet dabei ein Meisterwerk.Wenig Elektronik, viel Stimme. Wenig Effekte, viel Natur. Der neue Bio-R&B von Alicia Keys ist eine erfrischende Abwechslung in der überproduzierten Popwelt. Ist das ein neuer Trend? Schon Kollegin Solange zeigte sich auf ihrem neuen Album selbstbewusst und verzichtete auf jeglichen Schnick Schnack. Sei es ein aufwändiges Make-Up oder üppiges Arrangement in ihren Tracks.Selten genug gibt es Alicia Keys so wunderbar ungeschminkt und echt zu erleben. Dabei merken wir, dass ihre Stimme und ihre Texte gar keine pompösen Effekte nötig haben , ja sogar in so roher Form einiges heftiger berühren. Und das schafft die 35-jährige New Yorkerin fast mit jedem Song auf ihrem neuen Album!
    1 hr 54 min
  • Der Disco-Opa ist zurück
    Marc Cerrone gehört neben Giorgio Moroder zu den Göttern der Disco-Musik. Seit anfangs 70er gaben seine Kompositionen den Takt vor zu dem die Discokugeln weltweit drehten. Heute, im Alter von 64 Jahren veröffentlicht der Italofranzose sein 32. Album «Red Lips».Andere denken über einen ruhigen Lebensabend im eigenen Garten nach, planen eine grosse Weltreise oder sortieren endlich einmal alle Mineralien-Kristalle, die sie ein Leben lang gesammelt haben. Aber Marc Cerrone aus Paris veröffentlich im Alter von 64 Jahren sein Album Nummer 32.Als hätte er nicht schon genug Scheiben verkauft. Weltweit sind es über 30 Millionen. Bob Sinclar oder Modjo haben schon bei ihm abgekupfert, ja sogar die Rap-Altmeister Run DMC oder die Beastie Boys. Aber Cerrone hat noch nicht genug und – noch viel wichtiger - er hat es immer noch drauf wie damals in den 70ern.Fette funky Disco-Tracks blasen uns entgegen, kaum hat sich die Nadel auf die Platte gesenkt. Ja, die neue Scheibe «Red Lips» gibt es wieder in einer 180g-Vinyl-Ausgabe. Wie damals in den 70ern. Und der Black Music Special feiert aus diesem Grund mit Euch eine überkrasse Disco-Party. Wie damals in den 70ern.
    1 hr 45 min
  • Zwei Mal sechs Ausrufezeichen !!!!!!
    Mit drei Ausrufezeichen hat es ein Album auch schon in den Black Music Special geschafft. Bekommt eine Scheibe 4 Ausrufezeichen spiele ich davon sicher ein bis zwei Tracks. Selten genug gibt es mal 5 Ausrufezeichen. Diese Woche sind sogar zwei Alben mit 6 Ausrufezeichen mit dabei!Für Musikfans ist Weihnachten immer schon in Oktober. Kein Monat bietet seit Jahrzehnten so viel gute Musik wie Monat Nummer 10. Bei meinen Streifzügen durch die neuen Alben der Schwarzen Musik habe ich mir über die Zeit ein persönliches Bewertungssystem entwickelt. Das geht ganz einfach: Wenig Ausrufezeichen = Naja-Album, Viel Ausrufezeichen = Super Scheibe!Diese Woche haben es 28 Alben in die engere Auswahl geschafft. Davon bekamen 6 Werke vier Ausrufezeichen. Darunter: Blues-Altmeister Cedell Davis oder die neue von Countr-Rap-Pionier Bubba Sparxxx. Sagenhafte 11 Alben bekamen sogar fünf Ausrufezeichen. Darunter: Nx Worries, Mndsgn, Smoove & Turrell oder Wax Tailor.Sechs Ausrufezeichen habe ich glaubs noch gar nie vergeben. Bis heute: Das Funk-Album «The Nashville Sessions» von The New Mastersounds und der Rap-Kracher «Cashmere» von den Swet Shop Boys gehen so derbe durch die Decke, dass sie diese absolute Überbewertung verdienen. Soviel steht fest: Ich werde bis Ende Jahr leiser schreiben müssen, denn alle meine verfügbaren Ausrufezeichen sind schon aufgebraucht.
    1 hr 49 min
  • Adrian Younge und sein Leitfaden für die Liebe
    «Dieses Album ist wie dieser eine Freund, der dir immer Beziehungsratschläge gibt, die du gar nicht hören willst. Aber tief in Dir drin merkst Du, dass Du diese Hilfe eigentlich brauchst.» sinniert Musiktüftler Adrian Younge über sein neues Album «The Electronique Void» Ähm?! eh ... wie bitte?«Liebe ist ein Konzept. Sie ist nicht endlich» schwebt Multiinstrumentalist und Tüftler Adrian Younge mit seinen Gedanken davon. «Es ist nichts, das man klar definieren kann. Es gibt unzählige Variablen, die man jonglieren muss, wenn man lernen will, Liebe zu empfangen oder zu geben. Jeder ist einzigartig und alle sind verschieden und mein Album erklärt dies mit Hilfe der Musik.»Mit einem Album kurz mal schnell die Liebe erklären? Alter, was immer Du rauchst, nimm weniger! Denn auch wenn man sich das neue Album von Adrian Younge 10 Mal durchgehört hat weiss man immer noch nicht, was er mit seinem elitären Geschwurbel über die Liebe genau sagen will. Aber das ist total egal, denn wir müssen das Album ja nicht verstehen, wir können es uns auch ganz einfach anhören.Ein verschärftes Teil ist es nämlich allemal, das Album «The Electronique Void». R&B trifft auf Kraftwerk. Alles mit alten analogen Synthies eingespielt. Abgespaced, manchmal fast schmerzhaft. Eine Scheibe, die irgendwie alt tönt aber total neu wirkt. Spannende Musik jenseits ausgetrampelter Pfade.Wir lernen daraus: Wir sollten weniger den Musikern zuhören und vielmehr ihrer Musik. Das machen wir heute im Black Music Special ab 20 Uhr vom Strübsten.
    1 hr 49 min
  • Ira May – Unsere Soulqueen ist zurück!
    Ira May macht sich ein dickes Geburtstagsgeschenk: Die Soul-Queen aus Basel feiert morgen ihren 29. Geburtstag und veröffentlich heute ihr zweites Album «The Eye Of The Beholder». Warum sich Ira und ihr deutscher Star-Produzent Shuko manchmal in die Haare gerieten erzählt sie im Live Interview.Wer mit seiner ersten Scheibe direkt auf Platz 1 der Albumcharts landet schürt natürlich Hoffnungen für Album Nummer 2. «The Eye Of The Beholder» ist seit heute im Handel und Ira May enttäuscht ihre Fans nicht. Moderne Soulmusik mit einem Touch jazziger Unangepasstheit kombiniert mit einer gewaltigen dunklen Stimme; und davon gibts gleich 16 Tracks.Zur Veröffentlichung besucht uns Ira May Live im Studio und bringt auch gleich noch ihren Produzenten, den Deutschen Superstar und MPC-Magier Shuko mit. Im Gepäck natürlich auch zwei exklusive Livesongs.
    1 hr 48 min
  • Macy Gray nackt
    Natürlich nicht so nackt, wie Du jetzt wieder denkst! Auf ihrem neuen Album «Stripped» (englisch für enthüllt, entkleidet, nackt) präsentiert sich die wohl unverkennbarste Stimme der aktuellen Schwarzen Musik komplett ohne Studiotricks oder digitalen Hilfsmitteln. Ein einmalig intimes Hörerlebnis!Es ist ein bisschen wie früher: Macy und ihre Band wurden mit nur einem einzigen Mikrofon aufgenommen. Wenn der Kontrabass zu laut war, konnte man diesen nicht einfach zurückregeln, sondern der Musiker und sein Instrument mussten ein zwei Schritte weiter weg vom Mikrofon.Es wurde weder geschnitten noch sonst irgendwie digital getrickst. Etwas was heutzutage selten ist; nur schon weil es viele Bands gar nicht mehr gewohnt sind, ein ganzes Stück in einem Zug komplett und fehlerfrei durchzuspielen.Aber Macy Gray und ihre Combo von hochkarätigen Jazz-Musikern kann. Und wenn Ihr Euch die neuen Tracks und die sorgfältig ausgewählten Covers auf diesem Album mit geschlossen Augen anhört, habt ihr das Gefühl, Macy Gray spiele in Eurem Wohnzimmer nur für Euch ganz allein. Hühnerhaut auf Tonträger!
    1 hr 48 min

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Von R&B über Rap bis zum Soul: Alles was heiss ist aus der Welt der Black Music. Jeden Freitag von 20-22 Uhr auf Radio SRF 3.