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  • Deutsche Rüstungsexportpolitik in der Kritik: Der Fall Nicaragua vs Deutschland vor dem IGH

    Nicaragua wirft Deutschland Beihilfe zum Völkermord an den Palästinensern von. Welche Argumente sind im Spiel? Und wie beeinflusst die Klage das Ansehen und die Wahrnehmung Deutschlands in der Welt?

    Zitat der Folge

    „Die Frage ist, wo die Reise gerade hin geht und ob Deutschland weiter in Unterstützung dieser Erosion ist und das Völkerrecht nur dann selektiv anwendet, wenn es um Feinde geht. So wird Recht langfristig nicht funktionieren – und das ist fatal.“

    Alexander Schwarz, Co-Leiter des Programmbereichs Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung beim ECCH

    Episodenbeschreibung

    Nicaragua wirft Deutschland Beihilfe zum Völkermord an den Palästinensern vor. Die Bundesrepublik habe Waffen an Israel geliefert, die im Gazastreifen zum Einsatz gekommen seien. Deutschland bezeichnet die Vorwürfe als haltlos. Die Entscheidung in der Sache steht noch aus.

    Wir wollen in dieser Folge besser verstehen: Welchen Einfluss haben die Ereignisse der Außen- und Sicherheitspolitik auf den Menschen und seine unveräußerlichen Rechte, Freiheiten und seine Würde. Wie beeinflusst die Klage gegen Deutschland das Ansehen und die Wahrnehmung der Bundesrepublik? Und welche Bedeutung haben diese Verhandlungen vor dem IGH auf die Weiterentwicklung des Völkerrechts?

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00:00) – Intro: Vorstellung des Themas und der Gäst*innen

    • (00:01:20) – Die Klage Nicaraguas gegen Deutschland: Vorwürfe und rechtliche Grundlagen

    • (00:05:19) – Politische Einordnung: Warum Nicaragua? Historische und strategische Hintergründe

    • (00:07:40) – Rüstungsexporte nach Israel: Fakten und Widersprüche aus dem ECCHR-Bericht

    • (00:14:03) – Völkerrechtliche Verpflichtungen: Warum Deutschland trotz Haftbefehlen weiter liefert

    • (00:21:21) – Juristische Grauzonen: Die Rolle des IGH und die Frage nach Völkermord

    • (00:26:58) – Transparenz und Rechtsstaat: Warum Deutschland zwischen Politik und Recht schwankt

    • (00:33:06) – Völkerrecht im Wandel: Die Bedeutung des Falls für die globale Rechtsordnung

    • (00:37:56) – Handlungsempfehlungen: Kollektive Klagerechte, Transparenz und Post-Shipment-Kontrollen

    • (00:40:43) – Outro: Verabschiedung und Ausblick auf die nächste Folge

    Unsere Gesprächspartner*innen

    Simon Ilse

    • Referent Menschliche Sicherheit, Heinrich-Böll-Stiftung

    Florian Kriener

    • Völkerrechtsexperte und Fellow der Heinrich-Böll-Stiftung

    Alexander Schwarz

    • Co-Leiter des Programmbereichs Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung beim ECCH (European Center for Constitutional and Human Rights)

    Autorin der Folge: Mandy Schielke

    Hintergründe auf boell.de

    • Der IGH und der Nahostkonflikt: https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/florian-kriener-der-igh-und-der-nahostkonflikt]

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • ECCH: Recherche zu Rüstungsexporten nach Israel: [🔗 https://www.ecchr.eu/pressemitteilung/trotz-internationaler-warnungen-deutschland-lieferte-2023-2026-kontinuierlich-ruestungsexporte-nach-israel-in-milliardenhoehe/]

    • Das Völkerrecht und das deutsche „Nie wieder“: [🔗 https://www.deutschlandfunkkultur.de/igh-klage-nicaragua-deutschland-gaza-genozid-waffenlieferungen-israel-barenboim-meinung-100.html]

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    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.

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    43 min
  • Wer schaut noch hin? Was passiert, wenn der Lokaljournalismus verschwindet?

    Was geht verloren, wenn vor Ort niemand mehr nachfragt, und wie lässt sich Lokaljournalismus retten, ohne seine Unabhängigkeit zu gefährden?

    Zitat der Folge

    „Es wird dann erst sichtbar, wenn man keinen Lokaljournalismus mehr hat und plötzlich in der Gemeinderatssitzung einfach niemand mehr sitzt.“

    Prof. Dr. Leyla Dogruel, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt

    Episodenbeschreibung

    Wenn Lokalredaktionen schrumpfen oder ganz verschwinden, geht mehr verloren als nur eine Zeitung. Es fehlt jemand, der Gemeinderatssitzungen besucht, im Rathaus nachfragt, recherchiert und Mächtigen auf die Finger schaut. In Orten wie Greiz zeigt sich bereits, was passiert, wenn diese Strukturen wegbrechen und die entstandene Lücke von Social Media, Amtskommunikation oder pseudojournalistischen Angeboten gefüllt wird.

    Diese Folge fragt, wie sich Lokaljournalismus erhalten und neu denken lässt. Es geht um die Wünsche von Bürger*innen, öffentliche Medienförderung und das Problem der Staatsferne, aber auch um neue Modelle wie den Media Forward Fund und lokale Mediengründungen. Und um die Frage, was Politik, Stiftungen, Journalist*innen und nicht zuletzt das Publikum selbst tun können, damit auch in Zukunft vor Ort noch jemand hinschaut.

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00:00) – Intro

    • (00:02:59) – Der schleichende Rückgang des Lokaljournalismus

    • (00:07:21) – Greiz: Wenn die gedruckte Zeitung verschwindet

    • (00:11:05) – Wer füllt die Lücke?

    • (00:14:49) – Warum Information nicht gleich Journalismus ist

    • (00:18:22) – Das Bürgerforum in Baden-Württemberg

    • (00:21:54) – Was Bürger*innen sich vom Journalismus wünschen

    • (00:24:27) – Soll der Staat Lokaljournalismus fördern?

    • (00:29:10) – Der Media Forward Fund: Förderung ohne Einfluss

    • (00:31:57) – Neue Geschäftsmodelle und Nutzerzentrierung

    • (00:34:13) – Wo neue Modelle an ihre Grenzen stoßen

    • (00:37:13) – Was jetzt passieren muss

    Unsere Gesprächspartner*innen

    Prof. Dr. Leyla Dogruel

    • Professorin für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Soziale Kommunikation an der Universität Erfurt und Ko-Autorin der Studie „Demokratie beginnt im Lokalen“

    Dr. Thomas Schnedler

    • Co-Geschäftsführer von Netzwerk Recherche

    Dr. Jens Schmitz

    • Journalist und Vorsitzender der Pressestiftung Baden-Württemberg

    Katharina Binder

    • Head of Partnerships beim Media Forward Fund

    Reporter der Folge: Vincent Lindig

    Autor der Folge: Kevin Caners

    Host: Jule Eikmann

    Produktion: Audiokollektiv

    Hintergründe auf boell.de

    • Böll Studie und Handlungsempfehlung: „Demokratie beginnt im Lokalen. Zeit für eine neue Medienförderung“ [🔗 https://www.boell.de/de/2025/09/08/demokratie-beginnt-im-lokalen]

    • Mitschnitt der Veranstaltung: „Demokratie beginnt im Lokalen“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=wu-Zlb_L9MM]

    • Bericht zur Fachrunde in Stuttgart: „Demokratie beginnt im Lokalen: Wie stärken wir den Lokaljournalismus in Baden Württemberg?“ [🔗 https://www.boell.de/de/2026/07/10/demokratie-beginnt-im-lokalen-wie-staerken-wir-den-lokaljournalismus-baden-wuerttemberg]

    • Veranstaltungsreihe: „Journalismus unter Druck“ – Heinrich-Böll-Stiftung [🔗 https://www.boell.de/de/journalismus-unter-druck]

    • Video: „Journalismus unter Druck #3 – Lokale Öffentlichkeit stärken“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=ZXpIKjygFGY]

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • Netzwerk Recherche: „Lückenfüller – Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht?“ [🔗 https://netzwerkrecherche.org/wir-staerken/lokaljournalismus/dialogprojekt-leben-ohne-zeitung/]

    • Bürgergutachten: „Bürgerforum“ [🔗 https://www.pressestiftung-bw.de/buergerforum/]

    • Media Forward Fund: „Media Forward Fund“ [🔗 https://www.mediaforwardfund.org/]

    • Wüstenradar: „Vom Verschwinden der Lokalzeitung“ – zur Entwicklung der lokalen Zeitungslandschaft in Deutschland [🔗 https://www.wuestenradar.de/]

    • ZDF-Reportage: „Sinkende Auflagen und Redaktionsabbau: Hat der Lokaljournalismus noch Zukunft?“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=3opm2nC-f2Y]

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    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.

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    40 min
  • Starke Partner, stabile Welt: Warum Deutschland, Japan und Südkorea zusammenarbeiten müssen

    Wie können Deutschland, Japan und Südkorea in einer unsichereren Welt ihre Abhängigkeiten verringern und gemeinsam mehr Resilienz aufbauen?

    Zitat der Folge

    „Diese geopolitischen Veränderungen […] treffen diese drei Länder auf eine ähnliche Art und Weise, wenn auch nicht auf die gleiche. Und da macht es Sinn, sich zusammenzutun.“

    Sara Nanni, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen

    Episodenbeschreibung

    Deutschland, Japan und Südkorea haben vieles gemeinsam: exportorientierte Volkswirtschaften, enge Sicherheitsbeziehungen zu den USA und eine starke wirtschaftliche Verflechtung mit China. Doch genau diese Grundlagen geraten unter Druck. Washington wird unberechenbarer, während Peking wirtschaftliche Abhängigkeiten und Lieferketten als politisches Druckmittel nutzen kann. Was bedeutet das für drei Demokratien, die bislang kaum als strategische Gruppe gedacht wurden?

    Ausgehend von einer Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung fragt diese Folge, wie Deutschland, Japan und Südkorea enger zusammenarbeiten können. Es geht um Seltene Erden und De-Risking, wirtschaftliche Sicherheit, militärische Zusammenarbeit im Indo-Pazifik und das schwierige Verhältnis zwischen Japan und Südkorea. Und um eine grundsätzliche Frage: Können mittelgroße Demokratien durch neue, flexible Partnerschaften genug Resilienz aufbauen, um in einer zunehmend multipolaren Welt handlungsfähig zu bleiben?

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00:00) – Intro

    • (00:02:14) – Deutschland, Japan und Südkorea in einer neuen Weltordnung

    • (00:03:33) – Die USA als unsicherer Partner

    • (00:06:50) – China, Abhängigkeiten und De-Risking

    • (00:08:25) – Japans Erfahrungen mit Seltenen Erden

    • (00:11:09) – Wirtschaftlicher Druck auf Südkorea

    • (00:13:44) – Neue Partnerschaften und Südkoreas Balanceakt

    • (00:15:57) – Gemeinsam mehr Resilienz schaffen

    • (00:18:32) – Rüstung, Forschung und sichere Lieferketten

    • (00:22:29) – Deutschlands Interessen im Indo-Pazifik

    • (00:24:34) – Vertrauen als Grundlage für Zusammenarbeit

    • (00:26:39) – Wie erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen könnte

    • (00:29:38) – Neue Partnerschaften für eine multipolare Welt

    Unsere Gesprächspartner*innen

    Sara Nanni

    • Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen

    Hitoshi Suzuki

    • Senior Research Fellow am Institute of Geoeconomics in Tokio

    Eunjung Lim

    • Professorin für Internationale Beziehungen an der Kongju National University

    Joel Sandhu

    • Head of Global Dialogue and Facilitation am Global Public Policy Institute (GPPi)

    Reporter der Folge: Viktor Coco

    Host: Jule Eikmann

    Produktion: Kevin Caners

    Zur englischen Version der Folge: [🔗 https://kr.boell.org/en/media/podcast-episode-podigee/how-can-germany-korea-and-japan-strengthen-collective-security]

    Hintergründe auf boell.de

    • Podiumsdiskussion: „Strong Partners, Stable World – Why Germany, Korea, and Japan Must Stand Together“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=C5TqsbEmAww&t=1s]

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • ZDF-Reportage: „Seltene Erden: China beherrscht den Markt und drosselt den Export“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=T5M65wu515Y]

    • Analyse: „United in Shared Vulnerabilities: Why Germany, Japan and South Korea Must Stand Together“ – Global Public Policy Institute (GPPi) [🔗 https://gppi.net/2026/06/11/united-in-shared-vulnerabilities]

    • DW-Dokumentation: „New alliances in East Asia?“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=UjHbV-9O5wg&t=1s]

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    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.

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    32 min
  • böll.podcast: Trailer - neue Staffel

    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist ein Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule alle zwei Wochen mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.

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    2 min
  • Ein Jahr für die Republik? Die Debatte um eine neue Dienstpflicht

    Kann ein verpflichtendes Jahr mehr Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen oder belastet es vor allem eine junge Generation, die ohnehin schon viel tragen muss?

    Zitat der Folge

    „Wenn man junge Menschen in die Pflicht zieht, muss man jungen Menschen auch Entscheidungsfähigkeit zutrauen.“

    Sofie Lilli Stoffel, Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung

    Episodenbeschreibung

    Ein Jahr bei der Bundeswehr, in der Pflege, bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz: Könnte eine allgemeine Dienstpflicht mehr Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen? Oder führt Zwang eher zu Frust, ungerecht verteilten Lasten und weniger Vertrauen in den Staat?

    Auf der Konferenz „Die neue Republik“ diskutiert Quentin Gärtner, ehemaliger Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, mit jungen Menschen und Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung über ein mögliches „republikanisches Jahr“. Es geht um Freiwilligkeit und Pflicht, Geschlechtergerechtigkeit und die Frage, ob ein einjähriger Dienst wirklich nachhaltige Strukturen schaffen kann. Im Zentrum steht dabei nicht nur, was junge Menschen für die Republik leisten sollen, sondern auch, was der Staat ihnen im Gegenzug schuldet.

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00:00) – Intro

    • (00:03:47) – Das „republikanische Jahr“: Bundeswehr, Pflege, THW oder Feuerwehr

    • (00:07:15) – Ein gemeinsames „Wir“: Kann ein Pflichtjahr Zusammenhalt schaffen?

    • (00:09:01) – Pflicht oder Freiwilligkeit: Chancengerechtigkeit und Motivation

    • (00:11:38) – Wer soll dienen? Geschlecht, Alter und faire Lastenverteilung

    • (00:14:46) – Ungleiche Bezahlung: Die finanziellen Anreize von Bundeswehr und FSJ

    • (00:16:38) – Wofür dienen? Sicherheit oder gesellschaftlicher Zusammenhalt

    • (00:17:56) – Was verteidigen wir? Kriegserfahrung, Freiheit und die Ängste junger Menschen

    • (00:20:32) – Was bringt ein Pflichtjahr? Nachhaltige Strukturen und wirksamer Zivilschutz

    • (00:22:32) – Die „Gebergeneration“: Was der Staat jungen Menschen schuldet

    • (00:24:37) – Solidarität als gemeinsamer Nenner

    Unsere Gesprächspartner*innen

    Quentin Gärtner

    • ehemaliger Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Student und Kommunalpolitiker

    Sofie Lilli Stoffel

    • Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik, Heinrich-Böll-Stiftung

    Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung

    • mit unterschiedlichen Perspektiven auf Dienstpflicht, Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Generationengerechtigkeit

    Reporter der Folge: Viktor Coco

    Autor der Folge: Kevin Caners

    Host: Jule Eikmann

    Produktion: Audiokollektiv

    Hintergründe auf boell.de

    • Böll.Thema "Wir, die Republik": [🔗 https://www.boell.de/de/boellthema-12026-wir-die-republik]

    • Debatte: „Brauchen wir eine neue Dienstpflicht?“ – ein Streitgespräch zwischen Leon Eckert und Quentin Gärtner [🔗 https://www.boell.de/de/2026/06/13/brauchen-wir-eine-neue-dienstpflicht]

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • ARD-Reportage: „Wehrdienst oder Wehrpflicht? Zwischen Angst und Verantwortung“ [🔗 https://www.ardmediathek.de/video/bundesvibe/wehrdienst-oder-wehrpflicht-zwischen-angst-und-verantwortung/ard/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyODE0NjA]

    • NDR-Reportage: „Wehrpflicht wieder einführen? Der Ruf nach Kriegstüchtigkeit“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=JzSwx0_F6Ko]

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    Grafik: IMAGO / Zoonar, alle Rechte vorbehalten. / Bearbeitung hbs.

    27 min
  • Mehr Republik wagen: Wie Deutschland wieder handlungsfähig wird

    Wie können ein funktionierender Staat, echte Beteiligung und ein gemeinsames Gefühl von Zugehörigkeit das Vertrauen in die Demokratie stärken?

    Zitat der Folge

    „Das Einzige, was zählt, ist die Zukunft, die ihr selbst gestalten könnt. […] Lasst uns auf die Zukunft setzen. Das Land hat das Potenzial, wir haben die Menschen, und wir haben auch die Gegner. Aber das macht die Sache so spannend.“

    Joschka Fischer, ehemaliger Bundesaußenminister

    Episodenbeschreibung

    Deutschland gilt vielen als bürokratisch, gespalten und blockiert. Gleichzeitig engagieren sich Millionen Menschen, und eine große Mehrheit fühlt sich dem Land weiterhin verbunden. Wie kann daraus neues Vertrauen in die gemeinsame Handlungsfähigkeit entstehen?

    Ausgehend von der Konferenz „Die neue Republik“ fragt diese Folge, was ein demokratisches Gemeinwesen heute zusammenhält. Es geht um das von der Politik kaum erreichte „unsichtbare Drittel“, um Zugehörigkeit und Patriotismus, aber auch um ganz konkrete Voraussetzungen für Vertrauen: funktionierende Institutionen, soziale Sicherheit und echte Möglichkeiten, mitzuentscheiden. An Beispielen aus Deutschland und Minneapolis zeigt die Folge, warum eine Republik nur dann lebendig bleibt, wenn Menschen Verantwortung übernehmen können und erleben, dass ihr Handeln tatsächlich etwas verändert.

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00:00) – Handlungsblockade und Zuversicht: Was „Die neue Republik“ verhandelt

    • (00:02:07) – Mehr als Wahlen: Republik, Beteiligung und Verantwortung

    • (00:04:09) – Das „unsichtbare Drittel“: Engagement, Rückzug und fehlende Repräsentation

    • (00:06:33) – Verbundenheit und Zugehörigkeit: Wer gehört zum gemeinsamen „Wir“?

    • (00:12:31) – Ein Land, das funktioniert: Infrastruktur, Sozialstaat und Vertrauen

    • (00:13:55) – Lehren aus Minneapolis: Demokratie beginnt in der Nachbarschaft

    • (00:16:12) – Freiheit braucht Grundlagen: Wohnen, Arbeit und Sicherheit

    • (00:18:29) – Republik als europäische Aufgabe: Verantwortung und politische Führung

    • (00:20:07) – Vertrauen durch Erfolge: Wie politische Handlungsfähigkeit entsteht

    • (00:21:46) – Raus aus der politischen Blase: Das „unsichtbare Drittel“ erreichen

    • (00:22:31) – Die Zukunft gestalten: Fischers Appell an die jüngere Generation

    Unsere Expert*innen

    Jan Philipp Albrecht

    • Co-Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

    Katarina Peranić

    • Geschäftsführerin von More in Common Deutschland

    Jérémie Gagné

    • Leiter der Forschung bei More in Common Deutschland

    Joschka Fischer

    • ehemaliger Bundesaußenminister

    Jacob Frey

    • Bürgermeister von Minneapolis und ehemaliger Bürgerrechtsanwalt

    Franziska Brantner

    • Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen

    Roman Schmidt

    • Leiter der Programmlinie Demokratie und Gesellschaft, Heinrich-Böll-Stiftung

    Reporter der Folge: Viktor Coco

    Autor der Folge: Kevin Caners

    Host: Jule Eikmann

    Produktion: Audiokollektiv

    Hintergründe auf boell.de

    • Böll.Thema "Wir, die Republik": [🔗 https://www.boell.de/de/boellthema-12026-wir-die-republik]

    • Panels und Reden der Konferenz „Die neue Republik 2026“ ansehen [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=EaFykh5aM7Q&list=PLXLxngPWXbe4]

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • Analyse: „Mehr Republik wagen!“ von Dr. Roman Léandre Schmidt [🔗 https://www.boell.de/de/2026/05/20/mehr-republik-wagen]

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    25 min
  • Arbeitsgesellschaft im Wandel: Lust auf Veränderung, Optimismus und Sicherheit

    Welche politischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen sind für die Zukunft der Arbeitsgesellschaft jetzt nötig?

    Zitat der Folge

    "Wir müssen doch eine Gesellschaft schaffen, die so viel Sicherheit bietet, so viele Möglichkeiten bietet. Dass Wandel dann mit Optimismus verbunden ist und vielleicht sogar mit einer Hoffnung auf besser."

    Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag

    Episodenbeschreibung

    Die Gegenwart ist unübersichtlich. Unsere Gesellschaft und auch wir müssen uns auf vielen Ebenen neu sortieren. Es gibt geopolitische Realitäten, demografischen Wandel, wirtschaftliche Verflechtungen und Reformdruck auf die sozialen Sicherheitssysteme. Hinzu kommt die Frage, wie Künstliche Intelligenz unser Arbeitsleben schon jetzt verändert. Wohin die Reise gehen kann, darüber haben Expert*innen in der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen. Dabei ging es um politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, aber auch um die Rolle von Sicherheit und Zuversicht.

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00:00) – Intro und Ausgangslage: Warum sich die Arbeitsgesellschaft angesichts von KI, Demografie, Klimawandel und geopolitischen Krisen grundlegend verändert

    • (00:03:39) – Deutschlands Erneuerungskrise: Stagnation, Fachkräftemangel, sinkende Industrieproduktion und fehlende Investitionen als zentrale Herausforderungen

    • (00:07:57) – Chancen durch Transformation: Energiewende, Wasserstoff und Künstliche Intelligenz als Motoren für neue Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum

    • (00:12:59) – Bewegung statt Stillstand: Welche politischen Weichen für Innovation, Infrastruktur, Qualifizierung und Gründungen jetzt gestellt werden müssen

    • (00:16:04) – Gute Arbeit in der Zukunft: Warum Arbeitsqualität, Mitbestimmung und demokratische Teilhabe wichtiger sind als reine Beschäftigungszahlen

    • (00:20:37) – Sicherheit statt Verunsicherung: Weiterbildung, neue Lebensläufe und soziale Absicherung als Grundlage für erfolgreichen Wandel

    • (00:23:03) – Ungenutzte Potenziale heben: Gleichstellung, Zuwanderung und bessere Entwicklungschancen als Antwort auf den Fachkräftemangel

    • (00:24:35) – Wandel gemeinsam gestalten: Warum Anerkennung, Zuversicht und gesellschaftlicher Zusammenhalt entscheidend für die Arbeitswelt der Zukunft sind

    Unsere Expert*innen

    Katharina Dröge

    • Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag

    Jan Philipp Albrecht

    • Vorstand Heinrich-Böll- Stiftung

    Felix Banaszak

    • Parteivorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen

    Enzo Weber

    • Leiter des Forschungsbereiches Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Inhaber des Lehrstuhls für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg

    Lisa Herzog

    • Professorin für Politische Philosophie an der Universität Groningen

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • Hintergrund: Potenziale für mehr Beschäftigung [🔗 https://politcal.de/event/arbeitsgesellschaft-im-wandel-potenziale-fuer-beschaeftigung-und-wohlstand]

    • Studie: Wohlstand sichern im Wandel [🔗 https://www.wirtschaftsdienst.eu/pdf-download/jahr/2026/heft/4/beitrag/arbeitszeit-im-wandel-wie-sich-wohlstand-trotz-sinkenden-arbeitskraefteangebots-sichern-laesst.html]

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    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.

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    30 min
  • Politikstile – wie Medien sie deuten und was das mit der Demokratie macht

    Wie beeinflussen Politikstile das Vertrauen der Bürger*innen in die Demokratie, und welche Rolle spielen Medien dabei?

    Zitat der Folge

    "Wer etwas für das Demokratievertrauen tun will in diesen Zeiten […], muss verstehen, wie das Bild von Politik eigentlich bei den Bürgerinnen und Bürgern entsteht, welches Bild sie erreicht."

    Ole Meinefeld, Referent Zeitdiagnostik und Diskursanalyse, Heinrich-Böll-Stiftung

    Episodenbeschreibung

    Der rote Lippenstift von Heidi Reichinnek und das Temperament von Friedrich März – was wir über die persönlichen Stile der Politikerinnen und Politikern wissen, erfahren wir aus den Medien. Emotionale und symbolische Aspekte spielen dabei die größte Rolle; sie prägen das Bild der Deutschen von der Politik. Sachkompetenz oder Erfahrung kommen dabei wenig vor. Außerdem sind die Deutungen von Politikstilen oft negativ eingefärbt. Eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung zeigt, auf welche Zusammenhänge zwischen Politikstilen und dem sinkenden Vertrauen in die Demokratie wir achten sollten: Welche Verantwortung tragen die Medien? Und wie kann man den Menschen ein Bild von Politik vermitteln, das Vertrauen stärkt? Was können Politikerinnen und Politiker dazu beitragen? Das alles wurde bei der Vorstellung der Studie in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert.

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00) – Einführung: Warum Politikstile und ihr Einfluss auf das Demokratievertrauen

    • (00:31) – Definition Politikstile: Emotionale, symbolische, substanzielle und deskriptive Dimensionen

    • (03:00) – Symbolik und Emotionen: Medienanalyse am Beispiel Alice Weidel

    • (03:41) – Medien und Politikstile: Wie Berichterstattung Vertrauen in Politik beeinflusst

    • (05:07) – Substanzielle und deskriptive Dimensionen: Fachkompetenz und gruppenspezifische Merkmale

    • (08:59) – Misstrauensgemeinschaften: Wie soziale Medien das Vertrauen in Demokratie untergraben

    • (13:04) – Geschlecht und Politikstile: Unterschiede in der Darstellung von Politikerinnen und Politikern

    • (14:41) – Lösungsansätze: Prozessorientierung als Weg zu mehr Vertrauen

    Unsere Expert*innen

    Ole Meinefeld

    • Referent Zeitdiagnostik und Diskursanalyse, Heinrich-Böll-Stiftung

    Kristina Weissenbach

    • Politikwissenschaftlerin an der Universität Duisburg-Essen

    Peter Unfried

    • Chefreporter der Taz

    Holger Michel

    • Geschäftsführer der Politikberatungsagentur „Laut und deutlich“

    Autorin der Folge: Susanne Balthasar

    Host: Mandy Schielke

    Hintergründe auf boell.de

    • Studie: „Politikstile. Wie Medien sie deuten und Emotionen und Symbole das Demokratievertrauen beeinflussen“: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/05/11/politikstile]

    Grafik: Adobe Stock / Bearbeitung hbs. All rights reserved.

    22 min
  • Globale Energieordnung: Quo vadis Europa?

    Wie kann die EU mit dem globalen Süden und China eine gerechte Energiewende gestalten, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen?

    Zitat der Folge

    „Die neue Energiekooperation muss sich in ihrer Struktur unterscheiden, nicht nur in ihrer Rhetorik. Sie muss auf Augenhöhe beruhen, nicht auf Unterordnung.“

    Gabriel Boric, ehemaliger Präsident von Chile

    Episodenbeschreibung

    Zwischen fossiler Machtdemonstration der USA, Chinas Vorsprung bei sauberen Technologien und Europas Suche nach einer eigenen Strategie stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann die EU gemeinsam mit Ländern des globalen Südens eine nachhaltige, sichere und gerechte Energiezukunft aufbauen? Im Mittelpunkt dieser Folge von böll.podcast stehen Debatten und Reden vom Berlin Forum on Global Cooperation der Heinrich-Böll-Stiftung, bei dem Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über neue Energiepartnerschaften, industrielle Wertschöpfung, geopolitische Abhängigkeiten und die Rolle Chinas in der globalen Energiewende diskutierten. Das Berlin Forum findet jährlich in Kooperation mit dem Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt Universität statt.

    Die Folge fragt, wie Europa seine Lieferketten absichern kann, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen, warum Partnerschaften mit dem globalen Süden nur auf Augenhöhe funktionieren und weshalb eine pragmatische China-Strategie für die Klimapolitik unverzichtbar ist. Es geht um Rohstoffe, Wertschöpfung, Energie-Souveränität und die politische Herausforderung, Klimaschutz, Sicherheit und globale Gerechtigkeit zusammenzudenken.

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00) – Einführung: Energiegeopolitik zwischen USA, China und Europa

    • (02:30) – Das Berlin Forum: Electrotech-Revolution vs. fossile Energiedominanz

    • (07:27) – Der Krieg im Iran und die Fragilität des fossilen Energiesystems

    • (10:30) – Gute Nachrichten: Die globale Energiewende gewinnt an Fahrt

    • (13:47) – Europas Dilemma: Abhängigkeit von China bei Schlüsseltechnologien

    • (17:13) – Der globale Süden als strategischer Partner

    • (22:59) – Partnerschaft auf Augenhöhe: Was der globale Süden wirklich fordert

    • (28:56) – Europas Strategie gegenüber China: Konkurrenz, Kooperation

    Unsere Gesprächspartner*innen

    Jürgen Trittin

    • ehemaliger Bundesumweltminister, Deutschland

    Gabriel Boric

    • ehemaliger Präsident von Chile

    Jennifer Morgan

    • ehemalige Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik, Deutschland

    Olumide Abimbola

    • Executive Director, Africa Policy Research Institute (APRI)

    Adriana Abdenur

    • Co-President, Global Fund for a New Economy; ehemalige Sonderberaterin für internationale Angelegenheiten der Präsidentschaft Brasiliens

    Reporterin der Folge: Sarah Ribbert - Referentin für globale Kooperation und Transformation, Heinrich-Böll-Stiftung

    Produktion: Kevin Caners

    Host: Mandy Schielke

    Hintergründe auf boell.de

    •⁠ ⁠Studie mit Germanwatch: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/05/15/complementary-cooperative-or-competitive-eus-and-chinas-engagement-global-net-zero]

    •⁠ ⁠Berlin Forum on Global Cooperation: [🔗 https://www.boell.de/en/global-cooperation]

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    35 min
  • Social Media Academy #3: Digitale Aufholjagd für die Demokratie

    Wie gewinnen progressive Kräfte die digitale Öffentlichkeit zurück?

    Zitat der Folge

    „Es geht um Storytelling. Wir müssen die besten Geschichten erzählen. Wir müssen nicht nur die beste Politik machen, die besten Ansätze haben, die besten Lösungen haben, sondern wir müssen sie auch so gut verkaufen, dass Leute Teil von unserer Party sein wollen und mitmachen wollen bei der kommunalen Wärmewende und bei den Windrädern und so weiter, bei der Verkehrswende.“

    Benedikt Döllmann, Grüner Stadtrat in Tübingen, Klimaaktivist und Content Creator

    Episodenbeschreibung

    Rechte Akteure dominieren viele Plattformen - doch wie kann progressive Kommunikation dagegenhalten? In dieser Folge von böll.podcast geht es um die „Digitale Aufholjagd für die Demokratie“. Die Social Media Academy der Heinrich-Böll-Stiftung bringt Strateg*innen, Politiker*innen und Content-Creator zusammen, die zeigen, wie politische Inhalte auf TikTok, Instagram oder YouTube Menschen erreichen können. Mit dabei: Erfolgsbeispiele aus den USA, Großbritannien und Deutschland, Diskussionen über Authentizität, Storytelling, Algorithmen, Hate Speech und politische Wirkung. Wie entsteht Vertrauen im Netz? Und was braucht progressive Kommunikation heute?

    Kapitel mit Zeitmarkierungen

    • (00:00) – Einführung: Die Social Media Academy der Heinrich-Böll-Stiftung

    • (02:36) – Kernfrage: Reichweite vs. Vertrauen – Wie erreicht progressive Politik die Menschen?

    • (06:28) – Best Practice New York: Zohran Mamdani Mikro-Influencer-Strategie

    • (13:25) – Storytelling: Hooks, Narrative und kommunalpolitische Inhalte

    • (17:46) – Humor und Haltung: Ricarda Lang über Selbstironie und Glaubwürdigkeit

    • (27:34) – Dilemma Social Media: Plattformen, Algorithmen und progressive Werte

    • (29:32) – Plattformstrategie: X, YouTube, TikTok – welche Plattform wofür?

    • (31:57) – Fazit und Outro

    Unsere Expert*innen

    Benedikt Döllmann

    • Grüner Stadtrat in Tübingen, Klimaaktivist und Content Creator

    Annette Maennel

    • Leiterin Kommunikation der Heinrich-Böll-Stiftung

    Philipp Töllner

    • Social-Media-Berater

    Morris Katz

    • Wahlkampfstratege der Kampagne von Zohran Mamdani

    Ross Hanson-Lowe

    • Social Media Manager von Zack Polanski und Gründer von Bold Politics

    Ricarda Lang

    • Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, ehemalige Parteivorsitzende

    Daniela Sepehri

    • Aktivistin und Publizistin

    Emma Willisch

    • Initiative „Nur Ja heißt Ja“

    Charlotte Obermeier

    • Stellvertretende Leiterin Presse Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

    Hannes Kreschel

    • Content Creator, Aktivist und Gewerkschafter

    Luna Möbius

    • Digital Creator und Social-Media-Managerin von Ricarda Lang

    Gavin Karlmeier

    • Journalist

    Arun Chaudhary

    • ehemaliger Videograph von Barack Obama

    Autorin der Folge: Bettina Ritter

    Host: Mandy Schielke

    Hintergründe auf boell.de

    • Dossier „Digitalpolitik - Debatten und Positionen“: [🔗 https://www.boell.de/de/kategorien/digitale-ordnungspolitik]

    Weiterführende Artikel und Quellen

    • Spiegel-Artikel über Benedikt Döllmann: [🔗 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/influencer-aus-tuebingen-dieser-junge-mann-will-kommunalpolitik-auf-instagram-cool-machen-a-017fbe53-8d46-4282-bc09-c8b8de1d0c40]

    • Politico-Beitrag über Morris Katz: [🔗 https://www.politico.com/news/2026/03/06/mamdani-aide-british-progressives-00814876]

    • Hate Aid für Menschenrechte im digitalen Raum: [🔗 https://hateaid.org/]

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    34 min

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