Bon voyage, bagage!

Bon voyage, bagage!

By Daniela Bubel & Jens JohnSociety & CultureKids & Family
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Bon voyage, bagage! episodes

  • #148 Die Würde ist abwaschbar
    Würde? Abgegeben! Es gibt Dinge, von denen hätte man vor dem Elternsein geschworen: NIEMALS! Und dann kommt ein Kind und die persönliche Ekelgrenze wird kurzerhand abgeschafft. Das Auto nach einer ausgewachsenen Magen-Darm-Attacke reinigen? Klar. Den Nachwuchs auf einer fragwürdigen Raststättentoilette abhalten? Selbstverständlich. Eine angekaute Brezel fertigessen? Warum nicht, ist ja noch was dran! Dani und Jens sprechen über die würdelosesten Dinge des Elternalltags – und darüber, wie selbstverständlich man plötzlich Sachen macht, bei denen man früher vermutlich rückwärts in der Hecke verschwunden wäre. 
    Vorher gibt’s eine ordentliche Portion Nostalgie: Pokémon! Wer erinnert sich noch an die große Sammel-, Tausch- und Jagdzeit? Und wie schnell wird man eigentlich wieder zum Kind, wenn alte Erinnerungen wach werden? 
    Außerdem beobachtet Dani einen Vater im Bürojob, der sein acht Monate altes Baby mit zur Arbeit bringt. Eine schöne Entwicklung, die zeigt, dass sich Familienfreundlichkeit und Arbeitswelt verändern. Aber Hand aufs Herz: Wäre es eine Mutter gewesen, hätte vermutlich niemand groß darüber gesprochen. Genau da liegt noch einiges im Argen. 
    Zum Schluss wird der innere Knigge ausgepackt: Wann müssen Manieren sitzen? Wo gibt es keine Gnade? Und welche Verhaltensweisen bringen die persönliche Kniggepolizei zuverlässig auf Betriebstemperatur? 
    59 min
  • #147 Ich kleb‘ mich kurz raus
    Jens hat Scrapbooking für sich entdeckt, andere stricken, basteln oder werkeln an kleinen Projekten. Solche Hobbys sind mehr als nur Zeitvertreib: Sie geben dem Kopf eine Pause vom Familienalltag, schenken Ruhe und lassen einen vielleicht sogar gelassener auf die lieben Menschen reagieren, die einen regelmäßig an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen. Ein bisschen Miniaturarbeit für den Hausfrieden – wenn das nicht sinnvoll investierte Freizeit ist! 
    Danach sprechen Dani und Jens über ein dunkles Kapitel deutscher Schulgeschichte: die Prügelstrafe. Viele Menschen, die in den 1950er-Jahren geboren wurden, haben in ihrer Schulzeit körperliche Gewalt durch Lehrkräfte erlebt. Manche können diese Situationen noch Jahrzehnte später erschreckend genau schildern. Was wurde Kindern damals angetan – und warum bleiben solche Erlebnisse so lange im Gedächtnis? Dani und Jens sprechen über traumatische Erfahrungen, die Macht von Erwachsenen und darüber, was es bedeutet, wenn ausgerechnet ein Ort des Lernens zu einem Ort der Angst wird. 
    Passend dazu geht es in der Freundebuchrubrik um prägende Lehrerinnen und Lehrer. Wer hat uns ermutigt, an uns geglaubt und etwas fürs Leben mitgegeben? Und wer hat mit einem einzigen verletzenden Satz mehr kaputtgemacht, als ihm vielleicht bewusst war? Denn Lehrkräfte können Kindern Türen öffnen oder den Selbstwert nachhaltig ausbremsen.
    1 hr 1 min
  • #146 Wo Doofsein Heimat hatte
    Ein Raum ohne Erwachsene, ein Geschwisterwunsch mit Ablaufdatum und ein Konzert, das das Herz aufmacht. Dani und Jens reisen in dieser Folge zurück an Orte und zu Erlebnissen, die man manchmal erst vermisst, wenn man längst woanders lebt. 
    Jens erinnert sich an den legendären Partyraum aus seiner Jugend: ein Ort, an dem Jugendliche einfach mal völlig freidrehen, Quatsch machen und herrlich doof sein konnten – ohne dass Erwachsene ständig im Sichtfeld herumstanden oder fragten, ob das jetzt wirklich sein muss. Ein geschützter Raum zum Ausprobieren, Lautsein und Erwachsenwerden. Eigentlich unbezahlbar. Und heute? Fragt man sich, wo junge Menschen solche Freiräume überhaupt noch finden. 
    Außerdem geht’s um den Wunsch nach Geschwistern. Als Einzelkind schaut man manchmal neidisch auf Großfamilien und stellt sich vor, wie schön es sein muss, immer jemanden zum Spielen, Streiten und Geheimnisse-Teilen zu haben. Bis irgendwann die Erkenntnis reift: Nicht teilen zu müssen, hat durchaus seine Vorteile. Das eigene Zimmer, die eigenen Sachen und niemand, der ungefragt den letzten Keks nimmt. Man muss Prioritäten setzen. 
    Und es wird emotional: Jens’ älteste Tochter erlebt ihr erstes richtiges Konzert. Gemeinsam mit den Eltern abtanzen, Autogramme ergattern und mitten in einer ausgelassenen Menge spüren, dass man gerade Teil von etwas Besonderem ist. Für die Tochter ein großes Erlebnis – für die Eltern ein Moment, der das Herz ganz weit macht. Weil man plötzlich sieht, wie aus dem eigenen Kind ein Mensch wird, der seine eigenen Erinnerungen sammelt.
    1 hr 5 min
  • #145 Die Reste meiner Existenz
    Steine in der Handtasche, Windräder als Gesprächsthema und angekaute Brotränder als Hauptmahlzeit: Herzlichen Glückwunsch, du hast Kinder! 
    In dieser Folge sprechen Dani und Jens über zehn Situationen, an denen man unmissverständlich erkennt, dass man Eltern geworden ist. Zum Beispiel, wenn man in jeder Jacken- und Handtasche Muscheln, Steine oder andere vermeintliche Schätze findet, die man natürlich auf keinen Fall wegwerfen darf. Oder wenn man Autofahrten nicht mehr einfach absolviert, sondern kommentiert wie ein Naturdoku-Team auf Expedition: „Schau, ein Windrad! Schau, ein Zug! Guck mal, eine Baustelle!“ 
    Und dann wäre da noch die kulinarische Seite des Elternseins: Während man früher vielleicht ein richtiges Gericht gekocht hat, besteht der Speiseplan heute zuverlässig aus Randstücken, angebissenen Broten und den Resten, die auf den Kindertellern übrig bleiben. Man kocht nicht mehr für sich. Man verwertet. Und zwar mit einer Selbstverständlichkeit, die man früher niemals für möglich gehalten hätte. 
    Dani und Jens sammeln die kleinen, absurden und ziemlich eindeutigen Beweise dafür, dass Kinder das eigene Leben komplett verändern – von der Handtasche bis zum Abendessen. Eine Folge für alle, die schon einmal einen halben Felsbrocken durch die Gegend geschleppt haben, nur weil er für ein Kind etwas ganz Besonderes war.Elternsein erkennt man eben nicht am Familienfoto. Sondern am Tascheninhalt und daran, dass man sich wahnsinnig über einen Bagger freut.
    1 hr 2 min
  • #144 Rebellion bis 19:30 Uhr
    MummyDisco um 17 Uhr, Nachmittagsrave für die ganze Familie und Partyspaß mit betreuungsfreundlicher Endzeit. Klingt erstmal nach der perfekten Erfindung für Eltern: endlich wieder tanzen, ausflippen und Spaß haben – ohne am nächsten Morgen den kompletten Familienbetrieb gegen die Wand zu fahren. Aber kann ein Rave am Nachmittag wirklich mit durchrocken bis 3 Uhr, ausschlafen bis 12 und am nächsten Tag einfach nicht ansprechbar sein mithalten? Dani und Jens sind da eher skeptisch. Gut gemeint? Auf jeden Fall. Aber so richtig Party? Naja.  
    Vorher geht’s noch in den All-Inclusive-Urlaub. Oder, wie wir ihn nennen: "You can eat all" statt "All you can eat". Denn wenn schon rund um die Uhr Essen verfügbar ist, muss man diese Gelegenheit schließlich auch nutzen. Eine Folge über Buffetstrategien, Elternparty-Alternativen und die große Frage, ob Erwachsensein wirklich bedeutet, dass man jetzt schon um 20 Uhr wieder nach Hause muss.Und zum Schlus
    1 hr 3 min
  • #143 Brettspiel mit Blähungen
    Die Spielwarenindustrie hat endgültig alle Hemmungen verloren! Vergesst lehrreiche Bausteine – heute gilt: Je lauter, schriller und vor allem pupsender, desto besser. In der neuen Folge nehmen Dani und Jens die abgedrehtesten Spielzeug-Trends unter die Lupe: Teddybären, die 80 Lieder in fünf Sprachen trällern, durchgeknallte Roboter-Tiere auf Fluchtkatastrophe durchs Wohnzimmer und der absolute Megatrend Pipi-Kaka-Humor auf Knopfdruck. Klo-Geräusche, Pups-Soundboards und Brettspiele, bei denen sich alles nur noch um das Toilettengeschehen dreht – Wissen war gestern, Darmgeräusche sind die neue Währung im Kinderzimmer!
    Aber damit nicht genug: Dani und Jens blicken zurück auf das Abenteuer Klassenfahrt und Jugendherberge! Es geht um völlig übermüdete Lehrkräfte, Hausordnungen, die schon vor der Bettruhe komplett ignoriert werden, und die schmerzhafte Erkenntnis, wie viel Nachtschicht Lehrer eigentlich einlegen müssen, damit die Kids nicht den Flur abreißen.
    Und pikant wird es auch noch: Darf man eigentlich fremde Kinder maßregeln? Eltern kennen ihn: den Moment, in dem der eigene Geduldsfaden geradewegs reißt und man einem fremden Kind ein knallhartes „So nicht!“ entgegenschleudert. Wo hört unhöfliche Einmischung auf und wo fängt Zivilcourage an? Und warum kocht das eigene Blut eigentlich innerhalb von Millisekunden auf 180, sobald das eigene Kind im Spiel ist?Eine herrlich ehrliche und verdammt unterhaltsame Folge über abgedrehtes Spielzeug, Jugendherbergen-Sounddesign und die große Frage, wie viel Erziehungsauftrag wir fremden Kids gegenüber wirklich haben.
    1 hr 6 min
  • #142 Punktuell motiviert
    Smileys, Häkchen, Daumen hoch – und am Ende macht trotzdem keiner mit. Eltern lieben Belohnungssysteme: Wer aufräumt, bekommt einen Stern. Wer mithilft, bekommt ein Häkchen. Wer besonders fleißig ist, darf sich vielleicht sogar über einen Glitzer-Smiley freuen. Kurz gesagt: Wir versuchen, unsere Kinder mit einem Punktesystem zu kleinen Haushaltshelden zu machen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Denn meistens ist nicht der Nachwuchs das Problem – sondern die Erwachsenen, die nach drei Tagen vergessen haben, wo die Belohnungstabelle überhaupt hängt. Außerdem geht’s um ein ganz besonderes Kapitel des Elternseins: Mitgebsel. Diese kleinen Tüten voller Plastikfiguren, Gummizeug, Mini-Spielzeug und anderem Krimskrams, den wirklich niemand bestellt hat. Und irgendwo zwischen Glitzerstift und Plastikquietscher schwingt immer diese subtile Botschaft mit: „Schau, was du mir wert bist.“ Je größer die Tüte, desto größer offenbar die Liebe. Oder zumindest das schlechte Gewissen. In der Freundebuchrubrik reisen Dani und Jens zurück in die Kindergartenzeit: Was war eigentlich unser Lieblingsplatz? Puppenecke, Bauecke, Maltisch oder doch der große Luxus: draußen sein und einfach machen? 
    54 min
  • Schnief-und Hustpause
    Die Viren haben zugeschlagen und Dani die Stimme geklaut – deshalb fällt die Folge diese Woche leider aus.
    Wir schicken ein fettes "Gute Besserung" rüber! Übersteht die podcastfreie Zeit gut und bleibt gesund. Bis nächste Woche!
    1 min
  • #141 Sieben Zwerge, ein Bett
    Warum war es bei unseren Eltern eigentlich immer sauber? Freier Esstisch, ordentliche Schränke, kein Spielzeug-Tsunami. Haben die heimlich nachts geputzt? Oder hatten sie einfach noch keine Kinder, die mit drei Socken, einem Legostein und einem halben Apfel durchs Wohnzimmer marschieren?
    Dann kommt der nächste Eltern-Meilenstein: Trockenwerden. Und plötzlich wird aus der Toilette ein Freizeitpark. Töpfchen mit Applaus, Trittleiter mit integrierter Klobrille, Belohnungssysteme – fehlt eigentlich nur noch eine Toiletten-App mit Punkteprogramm. Alles ausprobiert. Alles gehabt. Alles gescheitert. 
    Und wenn der Nachwuchs dann irgendwann trocken ist, wartet schon das Familienbett. Schneewittchen und die sieben Zwerge lassen grüßen: alle schön nebeneinander, kuschelig aufgereiht – bis nachts ein Fuß im Gesicht landet und man sich fragt, ob das noch Familiennähe oder schon Körperverletzung mit Kuschelfaktor ist. 
    Dani und Jens sprechen über Elternalltag, Erziehung, Trockenwerden, Familienbett, Schlafmangel und die absurden Dinge, die Eltern tun, um ihre Kinder zu irgendetwas zu bewegen.
    1 hr 6 min
  • #140 Bitte Abstand halten!
    Irgendwann kommt dieser Moment, in dem man als Mama oder Papa merkt: Das Kind kann das jetzt alleine. Es braucht keinen Elternrat, keine Einmischung und schon gar nicht den peinlichen Auftritt von Mama oder Papa vor den Freunden. Was früher selbstverständlich war, wird plötzlich zum absoluten Cringe-Faktor. Ein gut gemeinter Kommentar? Bitte nicht. Mitkommen? Auf gar keinen Fall. Und bloß nicht vor anderen erzählen, was das eigene Kind als Kleinkind so gemacht hat. Dani und Jens sprechen über den schwierigen Spagat zwischen Loslassen, Vertrauen und der Erkenntnis, dass der Nachwuchs immer selbstständiger wird. Warum fällt es uns Eltern eigentlich so schwer, uns zurückzunehmen, obwohl wir genau wissen, dass das Großwerden dazugehört? Da ist der elterliche Kontrollverlust, da sind peinliche Momente, da ist ganz viel Wehmut und die vermutlich wichtigste Elternkompetenz überhaupt: akzeptieren, dass man irgendwann nicht mehr gebraucht wird. Oder zumindest nicht mehr so, wie man es gerne hätte. 
    1 hr 5 min

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„Bon voyage, bagage! – der Podcast für Familien über Kindheit, Erziehung und Familienzeit. Jens John & Daniela Bubel laden dich ein zu einer humorvollen und emotionalen Reise durch…