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Mit ihr hat dieser Podcast begonnen, mit ihr endet er: Tahnee ist eine der erfolgreichsten Comedians unseres Landes.
Ob in der diesjährigen LOL-Staffel auf Amazon Prime oder ihrem aktuellen Bühnenprogramm "Vulvarine", sie beweist nicht nur komödiantisches Talent, sondern bezieht stets queer-feministisch Position.
Im Gespräch bei "Böttinger. Wohnung17" treffen zwei Frauen aus zwei Generationen aufeinander, die viel verbindet. Zum Jahreswechsel schauen wir zurück und möchten euch ein bisschen Leichtigkeit und Zuversicht für 2023 schenken.
Bleibt zart, kämpft mit Leidenschaft und zeigt weiter Haltung.
Cheers to the Queers!
Nach 50 bereichernden Folgen "Böttinger.Wohnung17" verabschieden wir uns mir einem lachenden und einem weinenden Auge von euch!
Ich hatte unglaublich interessante Begegnungen und sehr schöne Abende in meiner Kölner Wohnung.
Auch ich habe neue Impulse zu Identitätsfragen bekommen.
Wir hoffen, die Gespräche haben euch ebenso viel Freude, neue Perspektiven und Gedankenanstöße gebracht wie uns.
Bleibt kämpferisch, zuversichtlich und - um Maren Kroymann zu zitieren: "Habt guten Sex!"
"Ein Star sein bedeutet für mich, von der breiten Masse erkannt zu werden." - Modedesigner Harald Glööckler ist bei "Böttinger.Wohnung 17" zu Gast.
Im Gespräch mit Harald Glööckler geht es heiß her, denn der hat sich für 2023 so einiges vorgenommen: REVOLUTION – so feiert Harald Glööckler sein 35. Jubiläum im vergangenen September. Mit einer opulenten Modeschau im Wiener Stadtpalais Liechtenstein zelebriert er seine Haute Couture "Kunstwerke" und vor allem sich selbst.
Der selbst ernannte Modezar verkauft seine Kleidung in über 80 Länder. Vom Einzelhändler zum Großunternehmer. 1987 eröffnet er mit seinem heutigen Ehemann Dieter Schroth das erste Geschäft, den "Jeans Garden", und wird schon bald unter dem Label "Pompöös" zum Medienstar.
Wie viel von der Privatperson Harald noch in "Glööckler" steckt, wird im Februar 2022 im Dschungelcamp deutlich: Mit Verletzlichkeit, Ehrgeiz und Kampfgeist schafft er es auf Platz 4 der Realityshow. Die Zuschauer*innenschaft dankt es ihm mit Bewunderung und RTL widmet dem Designer direkt eine fünfteilige Doku-Serie, in der sich der Modemacher gewohnt glitzernd und schillernd in Szene setzt.
Diese Podcast-Folge ist übrigens eine ganz besondere: Es gibt sie auch als Video in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/wdr/boettinger-wohnung-17-harald-gloeoeckler-3-4/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWMzZWU5NDUxLTc3NmEtNDU3NS1hMjcxLTg1Y2IyOThjM2Y3Nw
Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht seelische Erkrankungen in unserer Gesellschaft zu entstigmatisieren: Miriam Junge ist Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie, Life-Coach, Mediatorin, Gründerin. Sie ist die deutschsprachige Botschafterin der Meditationsapp Headspace und bringt deren Vision für Achtsamkeit und Mentale Gesundheit nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gemeinsam mit Jochen Schropp schreibt sie das Buch „Queer as f*ck“ für Toleranz und Akzeptanz queerer Lebensentwürfe.
Sie ist die deutschsprachige Botschafterin der Meditationsapp Headspace und bringt deren Vision für Achtsamkeit und Mentale Gesundheit nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gemeinsam mit Jochen Schropp schreibt sie das Buch „Queer as f*ck“ für Toleranz und Akzeptanz queerer Lebensentwürfe.
Im Alter von 18 Jahren hat sie einen heftigen Auto-Unfall, der ihr Leben nachhaltig erschüttert und durch den sie das erste Mal selbst eine Therapie beginnt.
Sie, die in ihrem Alltag häufig die Zuhörende ist, lässt sich in diesem Gespräch auf sehr persönliche Fragen ein: zum Beispiel wie sie mit queerer Scham, Selbstzweifeln und Herausforderungen umgegangen ist. All das erzählt sie im Gespräch mit Bettina Böttinger.
Demis Volpi ist seit 2020 Direktor und Chefchoreograph der "Oper am Rhein" und hat seine Ballett-Compagnie erfolgreich durch die Pandemie manövriert. Seine narrativen und abstrakten Arbeiten zeichnen sich durch Form-Vielfalt und die Verschmelzung von Tradition und Moderne aus.
Der Deutsch-Argentinier begreift sich als Geschichtenerzähler und ist seit dem vierten Lebensjahr der Faszination des Tanzes verfallen. Begeisterst von John Cranko, kommt er als junger Tänzer nach seiner Ausbildung in Toronto ans Stuttgarter Ballett, wo er seine Leidenschaft zur Choreografie entdeckt.
Im Sommer 2024 wird er als Ballettdirektor ans Hamburger Ballett wechseln und in die großen Fußstapfen des renommierten Direktors John Neumeier treten.
Begabt, kampfbereit und radikal: Hengameh Yaghoobifarah ist die wohl polarisierendste Stimme der linken BIPoC-Community. Durch den Essayband "Eure Heimat ist unser Albtraum" und den Roman "Ministerium der Träume" etabliert Hengameh sich als Autor*in auf dem deutschen Buchmarkt.
Gehasst und gefeiert wird Hengameh Yaghoobifarah seit einer Kolumne über die Polizei und löst damit eine deutschlandweite Kontroverse aus. Dass die SZ Hengameh zur "Reizfigur" erkoren hat, gilt sicherlich als Kompliment. Als Journalist*in arbeitet Hengameh seit 2014 in Berlin und schreibt für das Missy Magazine, SPEX, an.schläge und die taz.
Inhaltlich widmet sich Hengameh Geschlechter- und Rollenbildern, Diskriminierungs- und Gewaltstrukturen und hält Vorträge über Antirassismus, Körperbilder, Mode und Medienästhetik aus einer nicht-weißen queer-feministischen Perspektive. In dem Podcast "Auf eine Tüte" lädt Hengameh Personen der Popkultur zum Seelen-Talk ein. Hengameh ist 31 Jahre jung und definiert sich als nicht-binär.
"Meine Verpflichtung ist es, meine Privilegien zu kennen und die zu nutzen und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen." - Sie ist seit 2016 "Tatort"-Kommissarin in Dresden und spielt neben zahlreichen Rollen in der queeren ZDF-Serie "Loving her".
Die gebürtige Berlinerin absolviert ihre Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut Berlin und hat ihr erstes Engagement von 2005-2008 am Jungen Theater Göttingen.
Als Initiatorin der SZ-Kampagne #ActOut outete sich Karin Hanczewski im Februar 2021 zusammen mit 185 Schauspieler:innen als queer. Gemeinsam mit Godehard Giese und Eva Meckbach initiiert sie das Manifest, um in ihrer Branche und in der Gesellschaft weitere Akzeptanz zu schaffen. "Es gab Personen, mit denen ich über Wochen gesprochen habe, damit sie sich trauen, sich öffentlich zu positionieren. Dabei ging es nicht nur um Rollenangebote, sondern auch um die Sorge vor Gewalt."
"Der liebe Gott hat mich ja so gemacht offensichtlich, er wird sich ja was dabei gedacht haben." - 2012 outet sich Jens Spahn als homosexuell, setzt sich in der CDU für die Debatte um die "Ehe für alle" ein und heiratet kurz darauf den Journalisten Daniel Funke. Trotzdem bleibt eine ungewöhnliche Entfremdung zwischen dem Politiker und der queeren Community. Die Skepsis ist berechtigterweise groß.
Kein Christdemokrat wird so kritisch beäugt und ist trotzdem so präsent wie er: Jens Spahn. Von der Kanzlerhoffnung zum Pannenminister. Ehrgeizig, aufstiegsorientiert und strategisch.
Aufgewachsen im dörflichen Ottenstein, zieht der Münsteraner mit gerade mal 22 Jahren in den Bundestag ein. Seit 2002 ist er in Berlin und legt eine steile politische Karriere hin. In der Pandemie löst er eine Welle der Entrüstung aus und sieht sich erstmals mit krassen Anfeindungen konfrontiert. Die Reihe der Vorwürfe eklatant hoch.
Mit seinem neuen Buch übers Verzeihen navigiert sich der Politiker nun zurück auf den Weg zur Macht...
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