
Sign up to save your podcasts
Or


Zum Auftakt des Bottroper Stadtfestes 2026 ist ein außergewöhnliches Podcast-Projekt entstanden: Gemeinsam haben der Podcast der Stadtverwaltung „bottrop.lauscht“ und der „Bottcast“ den längsten Podcast Bottrops produziert. Sieben Stunden lang – bis kurz vor Mitternacht – haben Jeanette Kuhn, Jörg Kordus und Piet Metzen mehr als 30 Gäste im Infopunkt begrüßt. In jeweils 15-minütigen Gesprächen stellten Engagierte, Ehrenamtliche und Aktive aus der Stadtgesellschaft ihre Arbeit, ihre Projekte und ihre persönlichen Geschichten vor. Lustig, berührend, spannend, informativ – es ist alles dabei. Entstanden ist ein Podcast, der die Menschen und das Engagement in Bottrop in den Mittelpunkt stellt.
Reihenfolge der Gäste :
Das Museum Quadrat feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Museumsdirektorin Dr. Linda Walther und Stadtarchivarin Heike Biskup blicken im Podcast „bottrop.lauscht“ zurück auf die Anfänge im Jahr 1976. Außerdem erinnern sie an die Erweiterung im Jahr 1983, bei der der damalige Vizepräsident der USA George Bush und der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl eigens mit dem Hubschrauber im Stadtgarten eingeflogen wurden. Bis heute beherbergt das Museum die weltweit größte, öffentliche Sammlung mit Werken des Künstlers Josef Albers. Der 1888 in Bottrop geborene Maler, Bauhaus-Lehrer und spätere Kunstprofessor in den USA zählt weltweit zu den einflussreichsten Künstlern und Kunstpädagogen des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig besitzt auch die naturkundliche Sammlung im Museumszentrum internationale Strahlkraft. Damit vereint das Quadrat lokale und internationale Kunst und Geschichte.
Im Gespräch mit Gastgeberin Jeanette Kuhn betonen sowohl Dr. Linda Walther als auch Heike Biskup, die herausragende Bedeutung des Hauses, nicht nur für die Region. Dabei stehen beide Teile des Museums auf besondere Weise für Bottrop. Mit Albers, der hier geboren wurde und den spektakulären Eiszeitfunden, die in der Stadt gemacht wurden.
Vermessungen gab es bereits im Alten Ägypten, erklärt Achim Petri, der Leiter des Katasteramtes der Stadt Bottrop. Ganz so weit geht es in Bottrop nicht zurück. Grundlage ist hier das Preußische Liegenschaftskataster von 1822/1823, auch Urkataster genannt. Aber ist nicht irgendwann alles "durchvermessen" ? Im Prinzip schon, sagt der Experte, aber auch Veränderungen durch Neubauten oder Umwandlungen wie auf den ehemaligen Zechengeländen werden dokumentiert. Im Gespräch mit Gastgeberin Jeanette Kuhn berichtet Achim Petri, der auch gleichzeitig Vorsitzender der Gutachterausschusses ist, zudem über den Grundstücksmarktbericht. Ein wertvolles Instrument, um einen Überblick über den Immobilienmarkt und die Preisentwicklung zu bekommen. Das bringt Transparenz für Käufer und Verkäufer. Unterstützung bietet auch der kostenlose Immobilien-Preis-Kalkulator, der im Podcast erläutert wird.
Die vielfältigen und spannenden Aufgaben des Katasteramtes werden deutlich und Achim Petri verrät, ob er eine "innere Landkarte" von Bottrop im Kopf hat, warum er auch der "Herr der Straßen" genannt wird und wie man eigentlich zum Katasteramt kommt.
SUMP das steht für "Sustainable Urban Mobility Plan" - Nachhaltiger städtischer Mobilitätsplan. Für Christina Kleinheins, Leiterin des Stadtplanungsamtes, ist Mobilität eines der wichtigsten Themen bei der Stadtplanung, "denn alle bewegen sich auch in der Stadt, genau das macht eine Stadt aus. Dabei geht es um alle VerkehrsteilnehmerInnen und alle Verkehrsmittel, egal ob man zu Fuß mit dem Rad, mit dem Auto, dem öffentlichen Personennahverkehr oder auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs ist. Deshalb betrifft es wirklich generationenübergreifend alle und das macht es so spannend."
Im Podcast erläutert Christina Kleinheins, dass der Plan, der gerade unter Beteiligung der BürgerInnen in Bottrop entsteht, einer EU-Vorgabe entspricht. Städte mit mehr als 100tausend EinwohnerInnen, die an Knotenpunkten von transeuropäischen Verkehrsnetzen liegen, müssen einen solchen Mobilitätsplan vorlegen. Im Gespräch mit Podcast Gastgeberin Jeanette Kuhn berichtet Christina Kleinheins, wie die Menschen sich in Bottrop bereits beteiligt haben und wann die nächste Gelegenheit dazu besteht.
Sophia Löchteken hat ihre Ausbildung in der „Lebendigen Bibliothek“ der Stadt Bottrop absolviert. Und zwar als NRW-Jahrgangsbeste mit der Traumnote 1,0. Die Abkürzung FaMi steht für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Im Podcast berichtet die 31-jährige wie sie während ihres Studiums der Germanistik und Philosophie in Frankfurt in der Uni-Bibliothek gearbeitet und gemerkt hat, dass sie gerne in einer echten „Publikumsbibliothek“ arbeiten möchte.
Die „Lebendige Bibliothek“ hat die gebürtige Münsterländerin gezielt ausgesucht. Mittlerweile ist die „beste FaMi“ NRWs nach ihrer Ausbildung fest übernommen worden. Sie berichtet im Podcast im Gespräch mit Jeanette Kuhn über den spannenden Beruf, über ihre Liebe zu Büchern und was die Bibliothek in Bottrop so besonders macht.
NIP - das steht für Notfall-Infopunkte und davon gibt es in Bottrop gleich 24 Stück. Wenn der Notruf (beispielsweise bei einem längeren Stromausfall) nicht mehr erreichbar ist, müssen Bürgerinnen und Bürger eine Anlaufstelle haben. Jeder sollte wissen, wo sich der Notfall-Infopunkt in seiner Nähe befindet. Auch Kinder sollten diesen Punkt kennen, erklären Jenny Wilms und Dirk Schulzke, bei der Feuerwehr Bottrop für den Bevölkerungsschutz zuständig. Die beiden waren das Jahr über auch bei Festen und Märkten unterwegs, um Bottroperinnen und Bottroper darüber aufzuklären. Dabei haben sie auch über die NINA Warn-App informiert und vielfach auch Menschen geholfen, diese herunterzuladen. Über die Warn-App des Bundes erhält man Meldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen. "Es geht nicht darum, Ängste zu verbreiten oder dass die Menschen sich Sorgen machen", betonen Dirk Schulzke und Jenny Wilms im Podcast. Wir wollen, dass jeder gut informiert und im Notfall vorbereitet ist. Zuhören und vorbereitet sein!
In dieser Podcastfolge geht es um Dachbegrünung, Regenwasserabkoppelung, Flächenentsiegelung und Muldenversickerung. All das sind Dinge, die man auf seinem Grundstück umsetzen kann. Mara Eisenblätter, vom Fachbereich Umwelt und Grün der Stadt Bottrop und Sebastian Mika von der Emschergenossenschaft erläutern, wie BürgerInnen Fördermittel erhalten können. Wer in den Stadtteilen Fuhlenbrock-Wald und Batenbrock-Süd in die Regenwasserversickerung investiert, bekommt sogar bis zu 90 Prozent der Kosten erstattet und spart danach bei den Abwassergebühren. Was man sonst noch für die blau-grüne Transformation tun kann, darüber sprechen Mara Eisenblätter und Sebastian Mika mit Gastgeberin Jeanette Kuhn. Dabei gibt es ganz konkrete Tipps und Beispiele zum Umsetzen auf dem eigenen Grundstück.
Gegenseitige Rücksichtnahme, das wünscht sich Fabian Fingerlin, der Leiter des Bottroper Straßenverkehrsamtes, am meisten. Denn jeder bewegt sich tagtäglich im Straßenverkehr, von Kindesbeinen an. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, dem E-Scooter oder im Bus.
Die Themen im Straßenverkehrsamt sind umfangreich. Eines betont Fabian Fingerlin: „Verkehrsüberwachung ist keine Schikane, sondern gehört zur Vision Zero, also dem sicheren Straßenverkehr.“ Außerdem gehört die Zulassung von Fahrzeugen und das Ausstellen von Fahrerlaubnissen zu den Aufgaben des Amtes. Im Gespräch mit Podcast-Gastgeberin Jeanette Kuhn geht es auch um die wichtige Arbeit der Unfallkommission. Es geht um Wartezeiten und wie man sie mit Online-Anmeldungen vermeiden kann, um einen Blitzer, der mal als Maus verkleidet war und wie man damit klarkommt, dass man „eine Dienstleistung anbietet, die nicht von jedem gewünscht wird“, wie Fabian Fingerlin es formuliert, die aber wichtig für die Sicherheit aller ist.
Mit der Gedächtnissprechstunde bietet das Gesundheitsamt der Stadt Bottrop einen ganz besonderen Service an. Sabine Scherwietes-Nowoczin ist regelmäßig in allen Stadtteilen unterwegs und nimmt sich Zeit für die Menschen, die Hilfe suchen. Das sind zum einen diejenigen, die bei sich selbst Veränderungen und Vergesslichkeit wahrnehmen, aber zum anderen auch Angehörige. Im Podcast erläutert die Demenzberaterin wie eine Sprechstunde abläuft, welche Tests sie macht und welche Unterstützung es für Angehörige gibt. Im Gespräch mit Gastgeberin Jeanette Kuhn beschreibt sie auch, was jeder für sich selbst tun kann, um vorzubeugen. Im Herbst 2025 gibt es in Bottrop außerdem eine Woche voller Informationen und Beratung. An der „Woche der Demenz“ vom 15.9 bis zum 21.9 nehmen AkteurInnen aus dem gesamten Stadtgebiet teil und stellen ihre Angebote vor.
Wenn am 14.09.2025 die Kommunalwahl stattfindet, wird gleichzeitig auch der Integrationsausschuss für Bottrop gewählt. Er steht für Vielfalt und Mitsprache.
Im Podcast sprechen Thomas Schwarzer vom Referat Migration und Carolin Paskuda, zuständig für Wahlen, darüber, wer eigentlich wahlberechtigt ist und wie man sich informieren kann. Da nicht alle Wahlberechtigten automatisch erfasst sind, (z.B. Menschen, die eingebürgert sind und erst später nach Bottrop gezogen sind, oder wer durch die Eltern auch Wurzeln in einem anderen Land hat), sollte jeder das auch einmal selbst prüfen.
Um alle auf ihr Wahlrecht aufmerksam zu machen, startet die Stadt eine breite Infokampagne zu dem Thema. Es geht im Gespräch mit Gastgeberin Jeanette Kuhn auch darum, wer sich in den Integrationsausschuss wählen lassen kann und wie das funktioniert.
From the publisher's feed