mit Ulrike Gerstmann, Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam
Zucker ist mehr als nur das weiße Pulver im Streuer. Er steckt in Getränken, Fertigprodukten, Wurstwaren, Joghurts und sogar in Lebensmitteln, die als „gesund“ vermarktet werden.
Im Gespräch mit Minel (12 Jahre) erklärt Ulrike Gerstmann, Diplom-Biochemikerin sowie Ernährungs- und Diabetesberaterin am St. Josefs-Krankenhaus Potsdam, was Zucker im Körper bewirkt – und warum die Menge entscheidend ist.
Was ihr in dieser Folge erfahrt:
• Warum Zucker nicht automatisch Diabetes verursacht
• Die Unterschiede zwischen Typ 1, Typ 2 und Typ 3
• Wie sich Zucker hinter Begriffen wie Glucose, Saccharose, Maltose oder Dextrose versteckt
• Warum Obstsmoothies und Apfelsaft Zuckerfallen sein können
• Weshalb „Zero“-Produkte höchst problematisch sind
• Was Energydrinks im Körper auslösen können
• Warum der ganze Tag zählt – und nicht nur das Stück Kuchen
• Welche Alternativen es in der Küche gibt (und warum „alternativ“ nicht automatisch „gesünder“ heißt)
📊 Wie viel Zucker ist erlaubt?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass maximal 10 % der täglichen Energiezufuhr aus Zucker stammen sollten. Bei einer groben Orientierung von 2.000 kcal pro Tag entspricht das etwa 50 Gramm Zucker täglich.
👉 Mehr zur Empfehlung der DGE:
https://www.dge.de/wissenschaft/stellungnahmen-und-positionspapiere/stellungnahmen/quantitative-empfehlung-zur-zuckerzufuhr-in-deutschland/