Mit Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, Leiter des Instituts für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
Künstliche Intelligenz kann heute schon Texte schreiben, Bilder erzeugen und komplexe Aufgaben lösen. Doch was passiert, wenn KI nicht nur Werkzeug bleibt, sondern selbst Entscheidungen trifft?
In der zweiten Folge des Cybercrime-Schwerpunkts spricht Moderator Jan Prüver mit Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, M.A., Leiter des Instituts für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg, über die Auswirkungen von KI auf Kriminalität, Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft.
Dabei geht es um Fragen, die heute noch wie Science-Fiction klingen – aber schon bald Realität werden könnten.
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Was ihr in dieser Folge erfahrt**
• Warum KI die vielleicht wichtigste Technologie der letzten 100 Jahre ist
• Wie KI Kriminellen dabei helfen kann, Straftaten zu begehen
• Warum Forscher bereits über KI als möglichen „Täter“ diskutieren
• Was passiert, wenn KI mit Robotern verbunden wird
• Warum autonome Fahrzeuge unsere Gesellschaft grundlegend verändern könnten
• Weshalb digitale Bildung bereits in der Grundschule beginnen sollte
• Welche Berufe durch KI gefährdet sein könnten
• Warum die Zukunft nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche Fragen aufwirft
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Von ChatGPT zum „Buddy im Crime“**
KI kann heute bereits Texte schreiben, programmieren und Informationen analysieren.
Prof. Dr. Rüdiger beschreibt, wie Künstliche Intelligenz künftig sogar zu einer Art „Buddy im Crime“ werden könnte – einem digitalen Helfer, der Straftaten erklärt, vorbereitet oder vereinfacht.
Damit verändert sich ein Grundprinzip der Kriminologie: Wissen über Straftaten muss nicht mehr von Menschen vermittelt werden.
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Warum digitale Bildung so wichtig wird**
Ein zentrales Anliegen von Prof. Dr. Rüdiger:
Digitale Bildung darf nicht erst beginnen, wenn Jugendliche soziale Netzwerke nutzen.
Wer in einer Welt mit KI, Algorithmen und Robotik leben wird, muss verstehen, wie diese Technologien funktionieren. Deshalb plädiert er für digitale Bildung bereits ab der ersten Klasse.
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Warum das Thema wichtig ist**
KI verändert nicht nur Computerprogramme.
Sie verändert Berufe, Kommunikation, Mobilität, Bildung und möglicherweise sogar unser Verständnis davon, was menschlich ist.