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Brauchen wir wieder mehr Hard Work? Haben wir es uns zu bequem gemacht in der New Work-Ecke und gefährden damit unseren Wohlstand?
In der Diskussion in Politik und Gesellschaft geht es momentan darum, dass wir mehr und effizienter arbeiten müssen. "Mit 4-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können." Das sagt Bundeskanzler Friedrich Merz.
Ist ein Ruck für mehr Leistung, mehr Arbeitsstunden die Lösung, um unseren Wohlstand zu sichern? Sind die jungen Generationen zu faul und wir müssen sie zu mehr Leistung motivieren, zu mehr Leidenschaft für das Arbeiten?
Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Leistung diskutieren? Kann Leistung im luftleeren Raum diskutiert werden und braucht es nicht viel mehr den Blick auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, um qualifiziert über Leistung zu sprechen?
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Dr. Thomas Kreiter darüber, wie Personalerinnen auf die Leistungsdebatte blicken. Dr. Thomas Kreiter ist Geschäftsführer der ÖBB Operative Services GmbH & Co. KG, einer Servicetochter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Außerdem ist er Mitglied im Vorstand des Bundesverbands der Personalmanagerinnen (BPM) und leitet dort die Landesgruppe Österreich.
Der BPM hat in den HR-Thesen 2026 Bezug auf das Thema Leistung genommen: "Ohne Leistungsprinzip kein Fortschritt – und ohne Fortschritt kein Zusammenhalt. HR muss für eine neue Balance sorgen." HR Thesen 2026 Was bedeutet das? Welche Diskussion möchte der BPM damit anstoßen?
Standort, Wettbewerb, Leistung. Darüber müssen wir sprechen sagt Dr. Kreiter. Er beleuchtet in unserem Gespräch unterschiedliche Layer von Leistung und betont, dass es für Personaler*innen immer darum gehen muss, mit den vorhandenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu arbeiten. Für Dr. Kreiter geht es nicht um Stundendiskussionen, vielmehr liegt der Fokus auf Ansätzen, wie ich die internen Zielgruppen in meinem Unternehmen so unterstützen kann, dass Leistung möglich wird - und dass Leistung Sinn macht. Thomas Kreiter sieht Sinn oder Purpose, als ein zentrales Element von Leistung.
Eine Folge für alle, die jenseits öffentlichkeitswirksamer Diskussionen differenziert auf das Thema Leistung schauen und Ansätze für die konkrete Personalarbeit im Unternehmen finden wollen.
LinkedIn Profil Dr. Thomas Kreiter
By Mechthild AlpersBrauchen wir wieder mehr Hard Work? Haben wir es uns zu bequem gemacht in der New Work-Ecke und gefährden damit unseren Wohlstand?
In der Diskussion in Politik und Gesellschaft geht es momentan darum, dass wir mehr und effizienter arbeiten müssen. "Mit 4-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können." Das sagt Bundeskanzler Friedrich Merz.
Ist ein Ruck für mehr Leistung, mehr Arbeitsstunden die Lösung, um unseren Wohlstand zu sichern? Sind die jungen Generationen zu faul und wir müssen sie zu mehr Leistung motivieren, zu mehr Leidenschaft für das Arbeiten?
Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Leistung diskutieren? Kann Leistung im luftleeren Raum diskutiert werden und braucht es nicht viel mehr den Blick auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, um qualifiziert über Leistung zu sprechen?
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Dr. Thomas Kreiter darüber, wie Personalerinnen auf die Leistungsdebatte blicken. Dr. Thomas Kreiter ist Geschäftsführer der ÖBB Operative Services GmbH & Co. KG, einer Servicetochter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Außerdem ist er Mitglied im Vorstand des Bundesverbands der Personalmanagerinnen (BPM) und leitet dort die Landesgruppe Österreich.
Der BPM hat in den HR-Thesen 2026 Bezug auf das Thema Leistung genommen: "Ohne Leistungsprinzip kein Fortschritt – und ohne Fortschritt kein Zusammenhalt. HR muss für eine neue Balance sorgen." HR Thesen 2026 Was bedeutet das? Welche Diskussion möchte der BPM damit anstoßen?
Standort, Wettbewerb, Leistung. Darüber müssen wir sprechen sagt Dr. Kreiter. Er beleuchtet in unserem Gespräch unterschiedliche Layer von Leistung und betont, dass es für Personaler*innen immer darum gehen muss, mit den vorhandenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu arbeiten. Für Dr. Kreiter geht es nicht um Stundendiskussionen, vielmehr liegt der Fokus auf Ansätzen, wie ich die internen Zielgruppen in meinem Unternehmen so unterstützen kann, dass Leistung möglich wird - und dass Leistung Sinn macht. Thomas Kreiter sieht Sinn oder Purpose, als ein zentrales Element von Leistung.
Eine Folge für alle, die jenseits öffentlichkeitswirksamer Diskussionen differenziert auf das Thema Leistung schauen und Ansätze für die konkrete Personalarbeit im Unternehmen finden wollen.
LinkedIn Profil Dr. Thomas Kreiter