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  • #70 | We have it totally under control.

    In der 70. Ausgabe des PODCAST ORANGE beantworten wir Eure Fragen rund um die Covid-19-Pandemie. Zusätzlich haben wir die Spieler und Fans der BSG zum persönlichen Umgang mit der aktuellen Situation befragt. Uns bleibt nur der Appell: Passt auf Euch auf, prüft bevor ihr Unsinn auf Euren Profilen teilt und bleibt gesund!



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    1 hr 7 min
  • #70 | We have it totally under control.

    In der 70. Ausgabe des PODCAST ORANGE beantworten wir Eure Fragen rund um die Covid-19-Pandemie. Zusätzlich haben wir die Spieler und Fans der BSG zum persönlichen Umgang mit der aktuellen Situation befragt. Uns bleibt nur der Appell: Passt auf Euch auf, prüft bevor ihr Unsinn auf Euren Profilen teilt und bleibt gesund!

    1 hr 7 min
  • Hopp, Infantino, Leipzig, Trump und der TFV.

    In der 70. Ausgabe des PODCAST ORANGE beantworten wir Eure Fragen rund um die Covid-19-Pandemie. Zusätzlich haben wir die Spieler und Fans der BSG zum persönlichen Umgang mit der aktuellen Situation befragt. Uns bleibt nur der Appell: Passt auf Euch auf, prüft bevor ihr Unsinn auf Euren Profilen teilt und bleibt gesund!



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    1 hr 7 min
  • #69 | HALTET ZUSAMMEN!

    In der 69. Ausgabe des Podcast Orange geht es um einen gefährlichen Coronavirus, verantwortungslose Fußballverbände und gesellschaftliche Verantwortung. Bleibt gesund und haltet zusammen!

    Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    infektionsschutz.de: „Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.“

    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

    Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    bundesgesundheitsministerium.de: „Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.“

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

    Welche Symptome ruft das Virus Sars-CoV-2 hervor?

    NDR Ratgeber: „Das Coronavirus löst eine Grippe-ähnliche Erkrankung aus, wobei die Symptome eher unspezifisch sind: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung führen. Eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es bislang nicht. Die Symptome können aber mit Medikamenten gemildert werden.“

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Fragen-und-Antworten,corona100.html

    Noch gibt es in Deutschland recht wenige Infizierte. Warum ist es denn so wichtig, die Ausbreitung des Virus zu bremsen?

    Christian Endt, Michael Mainka und Sören Müller-Hansen in

    der Süddeutschen Zeitung: „Um zu verstehen, warum das neue Coronavirus so
    gefährlich ist, muss man sich klarmachen, was exponentielles Wachstum bedeutet.
    Beim exponentiellen Wachstum dagegen findet in einem festen Zeitraum jeweils
    eine Verdopplung der Fallzahl statt. Exponentielles Wachstum ist gefährlich,
    weil man es am Anfang leicht unterschätzt. Denn zu Beginn läuft die Kurve
    gemächlich vor sich hin. Dann wird sie immer steiler und schießt bald nahezu
    senkrecht nach oben. Und die Kurve der Coronafälle sieht in allen Ländern mit
    größeren Ausbrüchen sehr ähnlich aus.“

    https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/coronavirus-die-wucht-der-grossen-zahl-e575082/

    Warum wird in Deutschland so

    eine „Panik“ gemacht? Jeder kann doch entscheiden, ob er an einer Veranstaltung
    mit 999 Gästen teilnimmt.

    Primar der Lungen-Abteilung im Krankenhaus von Bergamo,

    Fabiano di Marco, gegenüber Rai Südtirol: „Bei den Patienten hat eine große
    Anzahl eine schwere Lungenentzündung, die auf der Intensivstation behandelt
    werden muss. Und obwohl wir wirklich alles Menschenmögliche versucht haben,
    nicht nur das Krankenhaus von Bergamo, sondern die gesamte Lombardei, sind die
    benötigten Plätze mehr als wir zur Verfügung haben.“

    „Die italienische Gesellschaft für Intensivmedizin und

    Anästhesie hat Richtlinien verbreitet, nach welchen Kriterien die zu
    behandelnden Patienten ausgewählt werden sollen – für den Fall, dass die Zahl
    der Patienten höher ist als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Betten.“

    https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/03/tag-Fabiano-Di-Marco-Coronavirus-Bergamo-5281e052-4ae9-4664-a953-702dffa0f18c.html

    Welche Personengruppen haben

    wenig zu befürchten?

    Professor Ulf Dittmer, Direktor am Institut für Virologie in

    Essen, gegenüber derwesten.de: „Am wenigsten haben Kinder zu befürchten.
    Kinder, die in einem Umfeld mit infizierten Erwachsenen leben, waren teilweise
    gar nicht infiziert. Es hat nur ganz wenige schwere Verläufe bei Kindern
    gegeben, selbst in China.

    Mit dem Immunsystem von Kindern ist das nicht erklärbar. Es

    gibt ganz neue Befunde darüber, was eigentlich der Rezeptor des Coronavirus ist
    – also das Protein, das das Virus braucht, um in die nächste Zelle eindringen
    zu können. Zudem wird noch ein zweites Protein zur Infektion benötigt.
    Vielleicht liegt es an der Verteilung dieser beiden Proteine, dass Kinder
    besser vor dem Coronavirus geschützt sind.“

    https://www.derwesten.de/region/coronavirus-nrw-virologe-aus-essen-raeumt-mit-diesem-mythos-auf-es-ist-voellig-falsch-dass-covid-19-symptome-faelle-tote-id228662561.html

    Was sind die Riskogruppen?

    Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der

    Berliner Charité, im Podcast des NDRinfo: „Das haben wir ja schon besprochen,
    das sind vor allem die Älteren, und zwar vor allem über 65. Da steigt die
    Fallsterblichkeit rapide. Während wir in den Gruppen unterhalb von 60 (und dann
    noch viel deutlicher unterhalb von 50 Jahren) – ich will jetzt diesen Begriff
    einfach noch mal sagen – eine Erkältungskrankheit haben, auch wenn ich dafür
    wieder angegriffen werde. Aber irgendwie muss man sich die Dinge ja vorstellen
    können.

    Und so ist es nun mal: Wir haben in diesen jüngeren

    Bevölkerungsgruppen eine Erkrankung, die nicht sehr stark zu Buche schlägt, in
    Form von Todesfällen. Und wir haben weit überproportional ein Anwachsen der
    Todesfälle in den älteren Bevölkerungsgruppen.

    Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen

    wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten
    mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten
    mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die
    einfach einen hohen Körperfett-Index haben.

    Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge

    vorgeschädigt sind. Vor allem Herz-Vorgeschädigte scheinen betroffen zu sein.
    Wir haben also wenige, aber besonders zu schützende Personen in den jüngeren
    Bevölkerungsgruppen. Und wir haben eine gesamte ältere Bevölkerungsgruppe, wo
    wir sagen können, das Rentenalter ist ein guter Maßstab.

    Jenseits des Rentenalters muss man die Bevölkerung wirklich

    schützen. Dann haben wir eine neue Arbeitshypothese für all diese
    Planungsbereiche.“

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/9-Wir-muessen-die-aelteren-Menschen-schuetzen,audio650168.html

    Wie hoch ist der Anteil der komplikationslos verlaufenden

    Infektionen?

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verlaufen

    rund 80 Prozent der Covid-19-Infektionen mild. Knapp 14 Prozent der Betroffenen
    entwickeln schwere Symptome wie Lungenentzündungen, Atemnot oder Sepsis. Etwa 5
    Prozent erkranken so schwer, dass sie beatmungspflichtig werden.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/therapieempfehlungen-fuer-intensivpflichtige-patienten/

    Was bedeutet dies für

    Thüringen?

    Laut Statistik werde im Freistaat damit gerechnet, dass in

    den kommenden zwei Jahren 1,5 Millionen Menschen Träger des Coronavirus sein
    werden, so Ramelow nach einer Beratung der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt
    am Donnerstag. Bei 80 Prozent davon werde mit einem leichten Verlauf gerechnet.
    60.000 Menschen brauchen den Berechnungen nach eine akute Betreuung.

    https://www.mdr.de/thueringen/coronavirus-ramelow-ankuendigung-100.html

    Was ist bei COVID-19-Verdacht

    zu tun?

    TMASGFF: „Personen mit COVID-19-Symptomen, die sich in einem

    Risikogebiet aufgehalten haben, sollen bitte ihren Hausarzt telefonisch zur
    weiteren Abklärung kontaktieren. Nicht ins volle Wartezimmer setzen! Außerhalb
    der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der
    Rufnummer 116 117.

    Wer mit einer Person Kontakt hatte, bei der COVID-19 durch

    ein Labor nachgewiesen wurde, soll sich bitte unmittelbar an das zuständige
    Gesundheitsamt wenden.

    Wer dort keine Antwort findet, kann sich außerdem an die

    Hotline des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz wenden: 0361 57-3815099
    (Montag bis Freitag von 9:00 – 12:00 Uhr und von
    13:30 – 15:00 Uhr“.

    https://www.tmasgff.de/covid-19

    Virenpartys, Atemschutzmasken

    und Dosenravioli …

    Alina Schadwinkel bei spektrum.de: „Es gibt Gruppen, die

    Viren-Partys in Erwägung ziehen, damit man das Ganze durch hat und selbst immun
    ist. Einzelne kaufen und horten Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und
    Klopapier in Mengen, ohne Rücksicht auf andere. Oder stehlen all diese Dinge
    sogar. Und noch am Wochenende waren allein beim Fußballspiel Gladbach gegen den
    BVB aus Dortmund rund 54 000 Menschen im Stadion. Das ist unverantwortlich. Das
    ist egoistisch. Das ist beschämend.

    Eine Viren-Party in Kauf zu nehmen, bedeutet, bewusst das

    Risiko einzugehen, seine Eltern und Großeltern anzustecken. Menschen also, die
    bekanntlich besonders gefährdet sind, schwer zu erkranken. Gesunde haben Kranke
    und Pflegepersonal um ihre Masken gebracht. Und sich Schulter an Schulter erst
    in Regionalzüge und Bahnen und anschließend auf Tribünen zu drängen, bedeutet
    tausende Leute, die untereinander Schleim und Tröpfchen austauschen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/trotz-coronavirus-brauchen-wir-schulen-aber-keine-fussballspiele/1711770

    Sobald im Frühling die

    Temperaturen steigen, sinkt die Grippe- und Erkältungsgefahr. Gilt das auch für
    das neue Coronavirus?

    Spiegel.de: Bisher sind viele Wissenschaftler davon

    ausgegangen, dass Sars-CoV-2 – wie etwa auch Influenza-Erreger – in den
    Sommermonaten zurückgehen würde. Neue Studien weisen nun darauf hin, dass die
    Viren nicht so empfindlich auf die Temperaturunterschiede reagieren werden, wie
    anfangs gedacht.

    “Meine Einschätzung bezüglich der weiteren Entwicklung

    in Deutschland hat sich in der vergangenen Woche durch eine Studie geändert:
    Eine Modellstudie aus den USA prognostiziert, dass Temperatureffekte auf das
    Virus relativ klein sind”, sagte Drosten. “Der Studie nach zu
    urteilen glaube ich jetzt, dass wir eine durchlaufende Infektionswelle zu
    erwarten haben und das Maximum der Fälle zwischen Juni und August
    eintritt.” Also sehr viel früher als gedacht.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wie-geht-es-weiter-mit-sars-cov-2-a-73160cc3-8dbc-4a89-90b0-c489bfd53661

    Gibt es bald Medikamente zur

    Bekämpfung des Coronavirus?

    Lars Fischer bei spektrum.de: „Im Februar erklärte Bruce

    Aylward von der Weltgesundheitsorganisation, Remdesivir sei derzeit der einzige
    Wirkstoff, von dem die Organisation annimmt, dass sie eine Wirkung hat.
    Hochwillkommen wäre ein wirksames Mittel gegen das Virus trotzdem. Allein
    dadurch ließe sich die Auswirkung großer Ausbrüche aufs Gesundheitssystem
    deutlich senken, ganz abgesehen von der Erleichterung für Patientinnen und
    Patienten. Schon Anfang April sollen die ersten Studien mit Remdesivir und
    anderen Wirkstoffen abgeschlossen sein. Fachleute rechnen fest damit, dass die
    ersten Medikamente dann bald verfügbar sind. Zum Beispiel sagte Lothar Wieler,
    Präsident des Robert Koch-Instituts: Wir sind optimistisch, dass in den
    nächsten Wochen solche Medikamente dann auch in Deutschland eingesetzt werden.“

    https://www.spektrum.de/news/die-coronavirus-medikamente-kommen/1710678

    Gibt es bald einen Impfstoff?

    ZEIT ONLINE: Je mehr Menschen sterben, desto schneller geht

    die Suche nach einem Impfstoff?

    Bachmann: Absolut. Im Fall von Ebola etwa wurde ein

    Impfstoff innerhalb von knapp zwei Jahren zugelassen, was ein unglaubliches
    Tempo war. Die Angst war einfach so groß, dass sich die Krankheit mit einer
    Mortalitätsrate von 50 Prozent noch weiter ausbreiten würde. Je akuter die
    Gefahr ist, desto eher werden Nebenwirkungen in Kauf genommen. Im aktuellen
    Fall von Covid-19 muss man natürlich die Entwicklung abwarten. Viele
    Infektionen, gerade in Deutschland oder der Schweiz, verlaufen derzeit ja
    vergleichsweise glimpflich.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/impfstoff-coronavirus-immunologe-infektionen-virus-covid-19

    Sind drastische Maßnahmen wie

    Schulschließungen nötig, um das Virus zu stoppen?

    Birgit Herden bei welt.de: „Im Winter 1918/1919 starben

    allein in den USA 500.000 bis 675.000 Menschen an der Spanischen Grippe –
    allerdings verlief die Epidemie von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das
    lag unter anderem daran, ob die Städte früh Schulschließungen und andere
    Maßnahmen einführten – zu diesem Ergebnis kamen 2007 unabhängig voneinander
    sowohl eine amerikanische Studie und eine Arbeit aus Großbritannien.“

    Sebastian Funk, Centre for the Mathematical Modelling of

    Infectious Diseases der London School of Hygiene & Tropical Medicine, in
    welt.de: „Die Schulen in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt zu schließen, das
    wäre nur sinnvoll, wenn man bereit ist, sie über einen langen Zeitraum, also
    über Monate hinweg, geschlossen zu halten oder sie erneut zu schließen, wenn
    sich die Fallzahlen erhöhen.“

    https://www.welt.de/gesundheit/article206481679/Coronavirus-Helfen-Schulschliessungen-bei-der-Eindaemmung-des-Virus.html

    Müssen wir jetzt Kneipen und

    Unis schließen?

    Daniel Lingenhöhl bei spektrum.de: „Dafür versammeln sich

    hunderte Fans vor den Toren der Arenen, um dort gemeinsam zu singen, oder in
    Kneipen, wo sie die Spiele ihrer Mannschaft verfolgen. In Mannheim oder Berlin
    wurden Veranstaltungen mit 999 Besuchern organisiert oder »halbiert«, um
    unterhalb der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn formulierten Obergrenze
    von 1000 Besuchern pro Ereignis zu bleiben.

    Auf die Vernunft der Öffentlichkeit oder der Veranstalter zu

    hoffen, führt also in die Irre und zu mehr Erkrankten und Toten. Die Politik
    muss endlich vorangehen: Sie sollte jede öffentliche Veranstaltung in den
    nächsten Wochen verbieten und staatliche wie private Einrichtungen schließen,
    in denen sich größere Menschengruppen versammeln. Das sollte für Kneipen wie
    Universitäten gelten. Womöglich muss man sogar an umfassende Reisebeschränkungen
    an Flughäfen und im Bahnverkehr denken. Ja, das wird massive wirtschaftliche
    Einbußen verursachen und vor allem kleinere Betreiber in existenzielle Nöte
    bringen. Aber der Staat zeigt sich bislang zumindest gewillt, zu unterstützen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/deutschland-muss-alles-tun-um-das-coronavirus-einzudaemmen/1712330

    Der Fußball in seiner eigenen Welt.

    DFL: „Selbstverständlich werden sich die Clubs der

    Bundesliga und 2. Bundesliga mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen
    Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage
    abstimmen. Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen
    bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die
    Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten
    Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit
    Planungssicherheit.“

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/information-zum-thema-corona-virus/

    Ein Kommentar von Peter Ahrens auf spiegel.de: „Es ist eine

    Ausnahmezeit, in der wir uns befinden. Rund um das Thema Corona geht es um die
    ganz großen Fragen, um die Frage, wie solidarisch unsere Gesellschaft mit den
    Alten, mit den Kranken umgeht. Es geht tatsächlich, ohne übertreiben zu müssen,
    um Leben und Tod. Der Fußball scheint das jedoch noch nicht verstanden zu haben.“

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-und-der-fussball-in-seiner-eigenen-welt-a-959a819a-f86b-4ae5-a5d4-736e11346397

    Thüringer Fußballverband: „Bei Infektionen von einzelnen

    Spieler*innen ist wie im Fall von Erkrankungen zu verfahren. Erkrankungen
    stellen keinen Fall höherer Gewalt dar.“

    Thüringer Fußballverband: “Wir fällen als

    Fußball-Organisation keine unabhängigen Entscheidungen, sondern folgen den
    Entscheidungen der Kommunen und Behörden. “

    Felix Böhm: „Denn mal ganz ehrlich, was nutzt ein

    durchgezogener Kreisliga-Spielplan, wenn ein Gesundheitssystem nicht mehr Herr
    der Lage wird? Fußball ist auch für mich die wichtigste Nebensache, aber
    manchmal nehmen wir uns zu wichtig. Und manchmal gibt es sogar Dinge – dachte
    nie das das mal von mir kommt – die sind wichtiger als Fußball. Übernehmt
    Verantwortung und leistet euren Beitrag dafür, dass jeder der Hilfe braucht,
    auch die nötige Versorgung bekommen kann. Das ist nämlich alles auch oftmals
    nur solange übertrieben bis vielleicht der eigene Großvater am Beatmungsgerät
    ist.“

    https://www.fupa.net/berichte/verbandsliga-thueringen-kommentar-vorbilder-oder-vollidioten-2636179.html




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  • #69 | HALTET ZUSAMMEN!

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    Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    infektionsschutz.de: „Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.“

    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

    Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    bundesgesundheitsministerium.de: „Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.“

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

    Welche Symptome ruft das Virus Sars-CoV-2 hervor?

    NDR Ratgeber: „Das Coronavirus löst eine Grippe-ähnliche Erkrankung aus, wobei die Symptome eher unspezifisch sind: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung führen. Eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es bislang nicht. Die Symptome können aber mit Medikamenten gemildert werden.“

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Fragen-und-Antworten,corona100.html

    Noch gibt es in Deutschland recht wenige Infizierte. Warum ist es denn so wichtig, die Ausbreitung des Virus zu bremsen?

    Christian Endt, Michael Mainka und Sören Müller-Hansen in

    der Süddeutschen Zeitung: „Um zu verstehen, warum das neue Coronavirus so
    gefährlich ist, muss man sich klarmachen, was exponentielles Wachstum bedeutet.
    Beim exponentiellen Wachstum dagegen findet in einem festen Zeitraum jeweils
    eine Verdopplung der Fallzahl statt. Exponentielles Wachstum ist gefährlich,
    weil man es am Anfang leicht unterschätzt. Denn zu Beginn läuft die Kurve
    gemächlich vor sich hin. Dann wird sie immer steiler und schießt bald nahezu
    senkrecht nach oben. Und die Kurve der Coronafälle sieht in allen Ländern mit
    größeren Ausbrüchen sehr ähnlich aus.“

    https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/coronavirus-die-wucht-der-grossen-zahl-e575082/

    Warum wird in Deutschland so

    eine „Panik“ gemacht? Jeder kann doch entscheiden, ob er an einer Veranstaltung
    mit 999 Gästen teilnimmt.

    Primar der Lungen-Abteilung im Krankenhaus von Bergamo,

    Fabiano di Marco, gegenüber Rai Südtirol: „Bei den Patienten hat eine große
    Anzahl eine schwere Lungenentzündung, die auf der Intensivstation behandelt
    werden muss. Und obwohl wir wirklich alles Menschenmögliche versucht haben,
    nicht nur das Krankenhaus von Bergamo, sondern die gesamte Lombardei, sind die
    benötigten Plätze mehr als wir zur Verfügung haben.“

    „Die italienische Gesellschaft für Intensivmedizin und

    Anästhesie hat Richtlinien verbreitet, nach welchen Kriterien die zu
    behandelnden Patienten ausgewählt werden sollen – für den Fall, dass die Zahl
    der Patienten höher ist als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Betten.“

    https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/03/tag-Fabiano-Di-Marco-Coronavirus-Bergamo-5281e052-4ae9-4664-a953-702dffa0f18c.html

    Welche Personengruppen haben

    wenig zu befürchten?

    Professor Ulf Dittmer, Direktor am Institut für Virologie in

    Essen, gegenüber derwesten.de: „Am wenigsten haben Kinder zu befürchten.
    Kinder, die in einem Umfeld mit infizierten Erwachsenen leben, waren teilweise
    gar nicht infiziert. Es hat nur ganz wenige schwere Verläufe bei Kindern
    gegeben, selbst in China.

    Mit dem Immunsystem von Kindern ist das nicht erklärbar. Es

    gibt ganz neue Befunde darüber, was eigentlich der Rezeptor des Coronavirus ist
    – also das Protein, das das Virus braucht, um in die nächste Zelle eindringen
    zu können. Zudem wird noch ein zweites Protein zur Infektion benötigt.
    Vielleicht liegt es an der Verteilung dieser beiden Proteine, dass Kinder
    besser vor dem Coronavirus geschützt sind.“

    https://www.derwesten.de/region/coronavirus-nrw-virologe-aus-essen-raeumt-mit-diesem-mythos-auf-es-ist-voellig-falsch-dass-covid-19-symptome-faelle-tote-id228662561.html

    Was sind die Riskogruppen?

    Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der

    Berliner Charité, im Podcast des NDRinfo: „Das haben wir ja schon besprochen,
    das sind vor allem die Älteren, und zwar vor allem über 65. Da steigt die
    Fallsterblichkeit rapide. Während wir in den Gruppen unterhalb von 60 (und dann
    noch viel deutlicher unterhalb von 50 Jahren) – ich will jetzt diesen Begriff
    einfach noch mal sagen – eine Erkältungskrankheit haben, auch wenn ich dafür
    wieder angegriffen werde. Aber irgendwie muss man sich die Dinge ja vorstellen
    können.

    Und so ist es nun mal: Wir haben in diesen jüngeren

    Bevölkerungsgruppen eine Erkrankung, die nicht sehr stark zu Buche schlägt, in
    Form von Todesfällen. Und wir haben weit überproportional ein Anwachsen der
    Todesfälle in den älteren Bevölkerungsgruppen.

    Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen

    wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten
    mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten
    mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die
    einfach einen hohen Körperfett-Index haben.

    Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge

    vorgeschädigt sind. Vor allem Herz-Vorgeschädigte scheinen betroffen zu sein.
    Wir haben also wenige, aber besonders zu schützende Personen in den jüngeren
    Bevölkerungsgruppen. Und wir haben eine gesamte ältere Bevölkerungsgruppe, wo
    wir sagen können, das Rentenalter ist ein guter Maßstab.

    Jenseits des Rentenalters muss man die Bevölkerung wirklich

    schützen. Dann haben wir eine neue Arbeitshypothese für all diese
    Planungsbereiche.“

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/9-Wir-muessen-die-aelteren-Menschen-schuetzen,audio650168.html

    Wie hoch ist der Anteil der komplikationslos verlaufenden

    Infektionen?

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verlaufen

    rund 80 Prozent der Covid-19-Infektionen mild. Knapp 14 Prozent der Betroffenen
    entwickeln schwere Symptome wie Lungenentzündungen, Atemnot oder Sepsis. Etwa 5
    Prozent erkranken so schwer, dass sie beatmungspflichtig werden.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/therapieempfehlungen-fuer-intensivpflichtige-patienten/

    Was bedeutet dies für

    Thüringen?

    Laut Statistik werde im Freistaat damit gerechnet, dass in

    den kommenden zwei Jahren 1,5 Millionen Menschen Träger des Coronavirus sein
    werden, so Ramelow nach einer Beratung der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt
    am Donnerstag. Bei 80 Prozent davon werde mit einem leichten Verlauf gerechnet.
    60.000 Menschen brauchen den Berechnungen nach eine akute Betreuung.

    https://www.mdr.de/thueringen/coronavirus-ramelow-ankuendigung-100.html

    Was ist bei COVID-19-Verdacht

    zu tun?

    TMASGFF: „Personen mit COVID-19-Symptomen, die sich in einem

    Risikogebiet aufgehalten haben, sollen bitte ihren Hausarzt telefonisch zur
    weiteren Abklärung kontaktieren. Nicht ins volle Wartezimmer setzen! Außerhalb
    der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der
    Rufnummer 116 117.

    Wer mit einer Person Kontakt hatte, bei der COVID-19 durch

    ein Labor nachgewiesen wurde, soll sich bitte unmittelbar an das zuständige
    Gesundheitsamt wenden.

    Wer dort keine Antwort findet, kann sich außerdem an die

    Hotline des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz wenden: 0361 57-3815099
    (Montag bis Freitag von 9:00 – 12:00 Uhr und von
    13:30 – 15:00 Uhr“.

    https://www.tmasgff.de/covid-19

    Virenpartys, Atemschutzmasken

    und Dosenravioli …

    Alina Schadwinkel bei spektrum.de: „Es gibt Gruppen, die

    Viren-Partys in Erwägung ziehen, damit man das Ganze durch hat und selbst immun
    ist. Einzelne kaufen und horten Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und
    Klopapier in Mengen, ohne Rücksicht auf andere. Oder stehlen all diese Dinge
    sogar. Und noch am Wochenende waren allein beim Fußballspiel Gladbach gegen den
    BVB aus Dortmund rund 54 000 Menschen im Stadion. Das ist unverantwortlich. Das
    ist egoistisch. Das ist beschämend.

    Eine Viren-Party in Kauf zu nehmen, bedeutet, bewusst das

    Risiko einzugehen, seine Eltern und Großeltern anzustecken. Menschen also, die
    bekanntlich besonders gefährdet sind, schwer zu erkranken. Gesunde haben Kranke
    und Pflegepersonal um ihre Masken gebracht. Und sich Schulter an Schulter erst
    in Regionalzüge und Bahnen und anschließend auf Tribünen zu drängen, bedeutet
    tausende Leute, die untereinander Schleim und Tröpfchen austauschen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/trotz-coronavirus-brauchen-wir-schulen-aber-keine-fussballspiele/1711770

    Sobald im Frühling die

    Temperaturen steigen, sinkt die Grippe- und Erkältungsgefahr. Gilt das auch für
    das neue Coronavirus?

    Spiegel.de: Bisher sind viele Wissenschaftler davon

    ausgegangen, dass Sars-CoV-2 – wie etwa auch Influenza-Erreger – in den
    Sommermonaten zurückgehen würde. Neue Studien weisen nun darauf hin, dass die
    Viren nicht so empfindlich auf die Temperaturunterschiede reagieren werden, wie
    anfangs gedacht.

    “Meine Einschätzung bezüglich der weiteren Entwicklung

    in Deutschland hat sich in der vergangenen Woche durch eine Studie geändert:
    Eine Modellstudie aus den USA prognostiziert, dass Temperatureffekte auf das
    Virus relativ klein sind”, sagte Drosten. “Der Studie nach zu
    urteilen glaube ich jetzt, dass wir eine durchlaufende Infektionswelle zu
    erwarten haben und das Maximum der Fälle zwischen Juni und August
    eintritt.” Also sehr viel früher als gedacht.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wie-geht-es-weiter-mit-sars-cov-2-a-73160cc3-8dbc-4a89-90b0-c489bfd53661

    Gibt es bald Medikamente zur

    Bekämpfung des Coronavirus?

    Lars Fischer bei spektrum.de: „Im Februar erklärte Bruce

    Aylward von der Weltgesundheitsorganisation, Remdesivir sei derzeit der einzige
    Wirkstoff, von dem die Organisation annimmt, dass sie eine Wirkung hat.
    Hochwillkommen wäre ein wirksames Mittel gegen das Virus trotzdem. Allein
    dadurch ließe sich die Auswirkung großer Ausbrüche aufs Gesundheitssystem
    deutlich senken, ganz abgesehen von der Erleichterung für Patientinnen und
    Patienten. Schon Anfang April sollen die ersten Studien mit Remdesivir und
    anderen Wirkstoffen abgeschlossen sein. Fachleute rechnen fest damit, dass die
    ersten Medikamente dann bald verfügbar sind. Zum Beispiel sagte Lothar Wieler,
    Präsident des Robert Koch-Instituts: Wir sind optimistisch, dass in den
    nächsten Wochen solche Medikamente dann auch in Deutschland eingesetzt werden.“

    https://www.spektrum.de/news/die-coronavirus-medikamente-kommen/1710678

    Gibt es bald einen Impfstoff?

    ZEIT ONLINE: Je mehr Menschen sterben, desto schneller geht

    die Suche nach einem Impfstoff?

    Bachmann: Absolut. Im Fall von Ebola etwa wurde ein

    Impfstoff innerhalb von knapp zwei Jahren zugelassen, was ein unglaubliches
    Tempo war. Die Angst war einfach so groß, dass sich die Krankheit mit einer
    Mortalitätsrate von 50 Prozent noch weiter ausbreiten würde. Je akuter die
    Gefahr ist, desto eher werden Nebenwirkungen in Kauf genommen. Im aktuellen
    Fall von Covid-19 muss man natürlich die Entwicklung abwarten. Viele
    Infektionen, gerade in Deutschland oder der Schweiz, verlaufen derzeit ja
    vergleichsweise glimpflich.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/impfstoff-coronavirus-immunologe-infektionen-virus-covid-19

    Sind drastische Maßnahmen wie

    Schulschließungen nötig, um das Virus zu stoppen?

    Birgit Herden bei welt.de: „Im Winter 1918/1919 starben

    allein in den USA 500.000 bis 675.000 Menschen an der Spanischen Grippe –
    allerdings verlief die Epidemie von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das
    lag unter anderem daran, ob die Städte früh Schulschließungen und andere
    Maßnahmen einführten – zu diesem Ergebnis kamen 2007 unabhängig voneinander
    sowohl eine amerikanische Studie und eine Arbeit aus Großbritannien.“

    Sebastian Funk, Centre for the Mathematical Modelling of

    Infectious Diseases der London School of Hygiene & Tropical Medicine, in
    welt.de: „Die Schulen in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt zu schließen, das
    wäre nur sinnvoll, wenn man bereit ist, sie über einen langen Zeitraum, also
    über Monate hinweg, geschlossen zu halten oder sie erneut zu schließen, wenn
    sich die Fallzahlen erhöhen.“

    https://www.welt.de/gesundheit/article206481679/Coronavirus-Helfen-Schulschliessungen-bei-der-Eindaemmung-des-Virus.html

    Müssen wir jetzt Kneipen und

    Unis schließen?

    Daniel Lingenhöhl bei spektrum.de: „Dafür versammeln sich

    hunderte Fans vor den Toren der Arenen, um dort gemeinsam zu singen, oder in
    Kneipen, wo sie die Spiele ihrer Mannschaft verfolgen. In Mannheim oder Berlin
    wurden Veranstaltungen mit 999 Besuchern organisiert oder »halbiert«, um
    unterhalb der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn formulierten Obergrenze
    von 1000 Besuchern pro Ereignis zu bleiben.

    Auf die Vernunft der Öffentlichkeit oder der Veranstalter zu

    hoffen, führt also in die Irre und zu mehr Erkrankten und Toten. Die Politik
    muss endlich vorangehen: Sie sollte jede öffentliche Veranstaltung in den
    nächsten Wochen verbieten und staatliche wie private Einrichtungen schließen,
    in denen sich größere Menschengruppen versammeln. Das sollte für Kneipen wie
    Universitäten gelten. Womöglich muss man sogar an umfassende Reisebeschränkungen
    an Flughäfen und im Bahnverkehr denken. Ja, das wird massive wirtschaftliche
    Einbußen verursachen und vor allem kleinere Betreiber in existenzielle Nöte
    bringen. Aber der Staat zeigt sich bislang zumindest gewillt, zu unterstützen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/deutschland-muss-alles-tun-um-das-coronavirus-einzudaemmen/1712330

    Der Fußball in seiner eigenen Welt.

    DFL: „Selbstverständlich werden sich die Clubs der

    Bundesliga und 2. Bundesliga mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen
    Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage
    abstimmen. Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen
    bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die
    Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten
    Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit
    Planungssicherheit.“

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/information-zum-thema-corona-virus/

    Ein Kommentar von Peter Ahrens auf spiegel.de: „Es ist eine

    Ausnahmezeit, in der wir uns befinden. Rund um das Thema Corona geht es um die
    ganz großen Fragen, um die Frage, wie solidarisch unsere Gesellschaft mit den
    Alten, mit den Kranken umgeht. Es geht tatsächlich, ohne übertreiben zu müssen,
    um Leben und Tod. Der Fußball scheint das jedoch noch nicht verstanden zu haben.“

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-und-der-fussball-in-seiner-eigenen-welt-a-959a819a-f86b-4ae5-a5d4-736e11346397

    Thüringer Fußballverband: „Bei Infektionen von einzelnen

    Spieler*innen ist wie im Fall von Erkrankungen zu verfahren. Erkrankungen
    stellen keinen Fall höherer Gewalt dar.“

    Thüringer Fußballverband: “Wir fällen als

    Fußball-Organisation keine unabhängigen Entscheidungen, sondern folgen den
    Entscheidungen der Kommunen und Behörden. “

    Felix Böhm: „Denn mal ganz ehrlich, was nutzt ein

    durchgezogener Kreisliga-Spielplan, wenn ein Gesundheitssystem nicht mehr Herr
    der Lage wird? Fußball ist auch für mich die wichtigste Nebensache, aber
    manchmal nehmen wir uns zu wichtig. Und manchmal gibt es sogar Dinge – dachte
    nie das das mal von mir kommt – die sind wichtiger als Fußball. Übernehmt
    Verantwortung und leistet euren Beitrag dafür, dass jeder der Hilfe braucht,
    auch die nötige Versorgung bekommen kann. Das ist nämlich alles auch oftmals
    nur solange übertrieben bis vielleicht der eigene Großvater am Beatmungsgerät
    ist.“

    https://www.fupa.net/berichte/verbandsliga-thueringen-kommentar-vorbilder-oder-vollidioten-2636179.html

    0 min
  • #69 | HALTET ZUSAMMEN!

    In der 69. Ausgabe des Podcast Orange geht es um einen gefährlichen Coronavirus, verantwortungslose Fußballverbände und gesellschaftliche Verantwortung. Bleibt gesund und haltet zusammen!

    Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    infektionsschutz.de: „Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.“

    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

    Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    bundesgesundheitsministerium.de: „Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.“

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

    Welche Symptome ruft das Virus Sars-CoV-2 hervor?

    NDR Ratgeber: „Das Coronavirus löst eine Grippe-ähnliche Erkrankung aus, wobei die Symptome eher unspezifisch sind: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung führen. Eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es bislang nicht. Die Symptome können aber mit Medikamenten gemildert werden.“

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Fragen-und-Antworten,corona100.html

    Noch gibt es in Deutschland recht wenige Infizierte. Warum ist es denn so wichtig, die Ausbreitung des Virus zu bremsen?

    Christian Endt, Michael Mainka und Sören Müller-Hansen in

    der Süddeutschen Zeitung: „Um zu verstehen, warum das neue Coronavirus so
    gefährlich ist, muss man sich klarmachen, was exponentielles Wachstum bedeutet.
    Beim exponentiellen Wachstum dagegen findet in einem festen Zeitraum jeweils
    eine Verdopplung der Fallzahl statt. Exponentielles Wachstum ist gefährlich,
    weil man es am Anfang leicht unterschätzt. Denn zu Beginn läuft die Kurve
    gemächlich vor sich hin. Dann wird sie immer steiler und schießt bald nahezu
    senkrecht nach oben. Und die Kurve der Coronafälle sieht in allen Ländern mit
    größeren Ausbrüchen sehr ähnlich aus.“

    https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/coronavirus-die-wucht-der-grossen-zahl-e575082/

    Warum wird in Deutschland so

    eine „Panik“ gemacht? Jeder kann doch entscheiden, ob er an einer Veranstaltung
    mit 999 Gästen teilnimmt.

    Primar der Lungen-Abteilung im Krankenhaus von Bergamo,

    Fabiano di Marco, gegenüber Rai Südtirol: „Bei den Patienten hat eine große
    Anzahl eine schwere Lungenentzündung, die auf der Intensivstation behandelt
    werden muss. Und obwohl wir wirklich alles Menschenmögliche versucht haben,
    nicht nur das Krankenhaus von Bergamo, sondern die gesamte Lombardei, sind die
    benötigten Plätze mehr als wir zur Verfügung haben.“

    „Die italienische Gesellschaft für Intensivmedizin und

    Anästhesie hat Richtlinien verbreitet, nach welchen Kriterien die zu
    behandelnden Patienten ausgewählt werden sollen – für den Fall, dass die Zahl
    der Patienten höher ist als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Betten.“

    https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/03/tag-Fabiano-Di-Marco-Coronavirus-Bergamo-5281e052-4ae9-4664-a953-702dffa0f18c.html

    Welche Personengruppen haben

    wenig zu befürchten?

    Professor Ulf Dittmer, Direktor am Institut für Virologie in

    Essen, gegenüber derwesten.de: „Am wenigsten haben Kinder zu befürchten.
    Kinder, die in einem Umfeld mit infizierten Erwachsenen leben, waren teilweise
    gar nicht infiziert. Es hat nur ganz wenige schwere Verläufe bei Kindern
    gegeben, selbst in China.

    Mit dem Immunsystem von Kindern ist das nicht erklärbar. Es

    gibt ganz neue Befunde darüber, was eigentlich der Rezeptor des Coronavirus ist
    – also das Protein, das das Virus braucht, um in die nächste Zelle eindringen
    zu können. Zudem wird noch ein zweites Protein zur Infektion benötigt.
    Vielleicht liegt es an der Verteilung dieser beiden Proteine, dass Kinder
    besser vor dem Coronavirus geschützt sind.“

    https://www.derwesten.de/region/coronavirus-nrw-virologe-aus-essen-raeumt-mit-diesem-mythos-auf-es-ist-voellig-falsch-dass-covid-19-symptome-faelle-tote-id228662561.html

    Was sind die Riskogruppen?

    Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der

    Berliner Charité, im Podcast des NDRinfo: „Das haben wir ja schon besprochen,
    das sind vor allem die Älteren, und zwar vor allem über 65. Da steigt die
    Fallsterblichkeit rapide. Während wir in den Gruppen unterhalb von 60 (und dann
    noch viel deutlicher unterhalb von 50 Jahren) – ich will jetzt diesen Begriff
    einfach noch mal sagen – eine Erkältungskrankheit haben, auch wenn ich dafür
    wieder angegriffen werde. Aber irgendwie muss man sich die Dinge ja vorstellen
    können.

    Und so ist es nun mal: Wir haben in diesen jüngeren

    Bevölkerungsgruppen eine Erkrankung, die nicht sehr stark zu Buche schlägt, in
    Form von Todesfällen. Und wir haben weit überproportional ein Anwachsen der
    Todesfälle in den älteren Bevölkerungsgruppen.

    Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen

    wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten
    mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten
    mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die
    einfach einen hohen Körperfett-Index haben.

    Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge

    vorgeschädigt sind. Vor allem Herz-Vorgeschädigte scheinen betroffen zu sein.
    Wir haben also wenige, aber besonders zu schützende Personen in den jüngeren
    Bevölkerungsgruppen. Und wir haben eine gesamte ältere Bevölkerungsgruppe, wo
    wir sagen können, das Rentenalter ist ein guter Maßstab.

    Jenseits des Rentenalters muss man die Bevölkerung wirklich

    schützen. Dann haben wir eine neue Arbeitshypothese für all diese
    Planungsbereiche.“

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/9-Wir-muessen-die-aelteren-Menschen-schuetzen,audio650168.html

    Wie hoch ist der Anteil der komplikationslos verlaufenden

    Infektionen?

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verlaufen

    rund 80 Prozent der Covid-19-Infektionen mild. Knapp 14 Prozent der Betroffenen
    entwickeln schwere Symptome wie Lungenentzündungen, Atemnot oder Sepsis. Etwa 5
    Prozent erkranken so schwer, dass sie beatmungspflichtig werden.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/therapieempfehlungen-fuer-intensivpflichtige-patienten/

    Was bedeutet dies für

    Thüringen?

    Laut Statistik werde im Freistaat damit gerechnet, dass in

    den kommenden zwei Jahren 1,5 Millionen Menschen Träger des Coronavirus sein
    werden, so Ramelow nach einer Beratung der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt
    am Donnerstag. Bei 80 Prozent davon werde mit einem leichten Verlauf gerechnet.
    60.000 Menschen brauchen den Berechnungen nach eine akute Betreuung.

    https://www.mdr.de/thueringen/coronavirus-ramelow-ankuendigung-100.html

    Was ist bei COVID-19-Verdacht

    zu tun?

    TMASGFF: „Personen mit COVID-19-Symptomen, die sich in einem

    Risikogebiet aufgehalten haben, sollen bitte ihren Hausarzt telefonisch zur
    weiteren Abklärung kontaktieren. Nicht ins volle Wartezimmer setzen! Außerhalb
    der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der
    Rufnummer 116 117.

    Wer mit einer Person Kontakt hatte, bei der COVID-19 durch

    ein Labor nachgewiesen wurde, soll sich bitte unmittelbar an das zuständige
    Gesundheitsamt wenden.

    Wer dort keine Antwort findet, kann sich außerdem an die

    Hotline des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz wenden: 0361 57-3815099
    (Montag bis Freitag von 9:00 – 12:00 Uhr und von
    13:30 – 15:00 Uhr“.

    https://www.tmasgff.de/covid-19

    Virenpartys, Atemschutzmasken

    und Dosenravioli …

    Alina Schadwinkel bei spektrum.de: „Es gibt Gruppen, die

    Viren-Partys in Erwägung ziehen, damit man das Ganze durch hat und selbst immun
    ist. Einzelne kaufen und horten Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und
    Klopapier in Mengen, ohne Rücksicht auf andere. Oder stehlen all diese Dinge
    sogar. Und noch am Wochenende waren allein beim Fußballspiel Gladbach gegen den
    BVB aus Dortmund rund 54 000 Menschen im Stadion. Das ist unverantwortlich. Das
    ist egoistisch. Das ist beschämend.

    Eine Viren-Party in Kauf zu nehmen, bedeutet, bewusst das

    Risiko einzugehen, seine Eltern und Großeltern anzustecken. Menschen also, die
    bekanntlich besonders gefährdet sind, schwer zu erkranken. Gesunde haben Kranke
    und Pflegepersonal um ihre Masken gebracht. Und sich Schulter an Schulter erst
    in Regionalzüge und Bahnen und anschließend auf Tribünen zu drängen, bedeutet
    tausende Leute, die untereinander Schleim und Tröpfchen austauschen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/trotz-coronavirus-brauchen-wir-schulen-aber-keine-fussballspiele/1711770

    Sobald im Frühling die

    Temperaturen steigen, sinkt die Grippe- und Erkältungsgefahr. Gilt das auch für
    das neue Coronavirus?

    Spiegel.de: Bisher sind viele Wissenschaftler davon

    ausgegangen, dass Sars-CoV-2 – wie etwa auch Influenza-Erreger – in den
    Sommermonaten zurückgehen würde. Neue Studien weisen nun darauf hin, dass die
    Viren nicht so empfindlich auf die Temperaturunterschiede reagieren werden, wie
    anfangs gedacht.

    “Meine Einschätzung bezüglich der weiteren Entwicklung

    in Deutschland hat sich in der vergangenen Woche durch eine Studie geändert:
    Eine Modellstudie aus den USA prognostiziert, dass Temperatureffekte auf das
    Virus relativ klein sind”, sagte Drosten. “Der Studie nach zu
    urteilen glaube ich jetzt, dass wir eine durchlaufende Infektionswelle zu
    erwarten haben und das Maximum der Fälle zwischen Juni und August
    eintritt.” Also sehr viel früher als gedacht.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wie-geht-es-weiter-mit-sars-cov-2-a-73160cc3-8dbc-4a89-90b0-c489bfd53661

    Gibt es bald Medikamente zur

    Bekämpfung des Coronavirus?

    Lars Fischer bei spektrum.de: „Im Februar erklärte Bruce

    Aylward von der Weltgesundheitsorganisation, Remdesivir sei derzeit der einzige
    Wirkstoff, von dem die Organisation annimmt, dass sie eine Wirkung hat.
    Hochwillkommen wäre ein wirksames Mittel gegen das Virus trotzdem. Allein
    dadurch ließe sich die Auswirkung großer Ausbrüche aufs Gesundheitssystem
    deutlich senken, ganz abgesehen von der Erleichterung für Patientinnen und
    Patienten. Schon Anfang April sollen die ersten Studien mit Remdesivir und
    anderen Wirkstoffen abgeschlossen sein. Fachleute rechnen fest damit, dass die
    ersten Medikamente dann bald verfügbar sind. Zum Beispiel sagte Lothar Wieler,
    Präsident des Robert Koch-Instituts: Wir sind optimistisch, dass in den
    nächsten Wochen solche Medikamente dann auch in Deutschland eingesetzt werden.“

    https://www.spektrum.de/news/die-coronavirus-medikamente-kommen/1710678

    Gibt es bald einen Impfstoff?

    ZEIT ONLINE: Je mehr Menschen sterben, desto schneller geht

    die Suche nach einem Impfstoff?

    Bachmann: Absolut. Im Fall von Ebola etwa wurde ein

    Impfstoff innerhalb von knapp zwei Jahren zugelassen, was ein unglaubliches
    Tempo war. Die Angst war einfach so groß, dass sich die Krankheit mit einer
    Mortalitätsrate von 50 Prozent noch weiter ausbreiten würde. Je akuter die
    Gefahr ist, desto eher werden Nebenwirkungen in Kauf genommen. Im aktuellen
    Fall von Covid-19 muss man natürlich die Entwicklung abwarten. Viele
    Infektionen, gerade in Deutschland oder der Schweiz, verlaufen derzeit ja
    vergleichsweise glimpflich.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/impfstoff-coronavirus-immunologe-infektionen-virus-covid-19

    Sind drastische Maßnahmen wie

    Schulschließungen nötig, um das Virus zu stoppen?

    Birgit Herden bei welt.de: „Im Winter 1918/1919 starben

    allein in den USA 500.000 bis 675.000 Menschen an der Spanischen Grippe –
    allerdings verlief die Epidemie von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das
    lag unter anderem daran, ob die Städte früh Schulschließungen und andere
    Maßnahmen einführten – zu diesem Ergebnis kamen 2007 unabhängig voneinander
    sowohl eine amerikanische Studie und eine Arbeit aus Großbritannien.“

    Sebastian Funk, Centre for the Mathematical Modelling of

    Infectious Diseases der London School of Hygiene & Tropical Medicine, in
    welt.de: „Die Schulen in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt zu schließen, das
    wäre nur sinnvoll, wenn man bereit ist, sie über einen langen Zeitraum, also
    über Monate hinweg, geschlossen zu halten oder sie erneut zu schließen, wenn
    sich die Fallzahlen erhöhen.“

    https://www.welt.de/gesundheit/article206481679/Coronavirus-Helfen-Schulschliessungen-bei-der-Eindaemmung-des-Virus.html

    Müssen wir jetzt Kneipen und

    Unis schließen?

    Daniel Lingenhöhl bei spektrum.de: „Dafür versammeln sich

    hunderte Fans vor den Toren der Arenen, um dort gemeinsam zu singen, oder in
    Kneipen, wo sie die Spiele ihrer Mannschaft verfolgen. In Mannheim oder Berlin
    wurden Veranstaltungen mit 999 Besuchern organisiert oder »halbiert«, um
    unterhalb der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn formulierten Obergrenze
    von 1000 Besuchern pro Ereignis zu bleiben.

    Auf die Vernunft der Öffentlichkeit oder der Veranstalter zu

    hoffen, führt also in die Irre und zu mehr Erkrankten und Toten. Die Politik
    muss endlich vorangehen: Sie sollte jede öffentliche Veranstaltung in den
    nächsten Wochen verbieten und staatliche wie private Einrichtungen schließen,
    in denen sich größere Menschengruppen versammeln. Das sollte für Kneipen wie
    Universitäten gelten. Womöglich muss man sogar an umfassende Reisebeschränkungen
    an Flughäfen und im Bahnverkehr denken. Ja, das wird massive wirtschaftliche
    Einbußen verursachen und vor allem kleinere Betreiber in existenzielle Nöte
    bringen. Aber der Staat zeigt sich bislang zumindest gewillt, zu unterstützen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/deutschland-muss-alles-tun-um-das-coronavirus-einzudaemmen/1712330

    Der Fußball in seiner eigenen Welt.

    DFL: „Selbstverständlich werden sich die Clubs der

    Bundesliga und 2. Bundesliga mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen
    Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage
    abstimmen. Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen
    bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die
    Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten
    Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit
    Planungssicherheit.“

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/information-zum-thema-corona-virus/

    Ein Kommentar von Peter Ahrens auf spiegel.de: „Es ist eine

    Ausnahmezeit, in der wir uns befinden. Rund um das Thema Corona geht es um die
    ganz großen Fragen, um die Frage, wie solidarisch unsere Gesellschaft mit den
    Alten, mit den Kranken umgeht. Es geht tatsächlich, ohne übertreiben zu müssen,
    um Leben und Tod. Der Fußball scheint das jedoch noch nicht verstanden zu haben.“

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-und-der-fussball-in-seiner-eigenen-welt-a-959a819a-f86b-4ae5-a5d4-736e11346397

    Thüringer Fußballverband: „Bei Infektionen von einzelnen

    Spieler*innen ist wie im Fall von Erkrankungen zu verfahren. Erkrankungen
    stellen keinen Fall höherer Gewalt dar.“

    Thüringer Fußballverband: “Wir fällen als

    Fußball-Organisation keine unabhängigen Entscheidungen, sondern folgen den
    Entscheidungen der Kommunen und Behörden. “

    Felix Böhm: „Denn mal ganz ehrlich, was nutzt ein

    durchgezogener Kreisliga-Spielplan, wenn ein Gesundheitssystem nicht mehr Herr
    der Lage wird? Fußball ist auch für mich die wichtigste Nebensache, aber
    manchmal nehmen wir uns zu wichtig. Und manchmal gibt es sogar Dinge – dachte
    nie das das mal von mir kommt – die sind wichtiger als Fußball. Übernehmt
    Verantwortung und leistet euren Beitrag dafür, dass jeder der Hilfe braucht,
    auch die nötige Versorgung bekommen kann. Das ist nämlich alles auch oftmals
    nur solange übertrieben bis vielleicht der eigene Großvater am Beatmungsgerät
    ist.“

    https://www.fupa.net/berichte/verbandsliga-thueringen-kommentar-vorbilder-oder-vollidioten-2636179.html



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  • #68 | Derbyfieber am Steg

    Am 18. Spieltag der Thüringenliga steht das zweite Stadtderby zwischen der BSG Wismut Gera und der SG TSV Westvororte/JFC Gera auf dem Spielplan. Seit dem 3:2 Hinspiel-Erfolg der Orange-Schwarzen in Scheubengrobsdorf gab es zahlreiche Veränderungen bei der Spielgemeinschaft. So hat Frank Schäfer, Trainer der A-Junioren des JFC Gera, das Training der gemeinsamen Männermannschaft übernommen. Von Mike Baumann, der zu Saisonbeginn noch “sehr gut ins Anforderungsprofil der SG” passte, erfolgte die Trennung im Dezember ganz “ohne Worte”. Auch in der Mannschaft gibt es zahlreiche Neuzugänge, so dass der Klassenerhalt realisierbar scheint. Dazu will das junge Team drei Punkte am Steg gewinnen. Ob dies möglich ist, diskutieren BSG-Kapitän Florian Schubert, Dimitri Puhan, Remmidemmi und Paparazzo in der 68. Ausgabe des PODCAST ORANGE.

    Florian Schubert

    Geburtsort: Jena
    Alter: 24
    Position: Zentrales Mittelfeld
    Stationen
    01.07.2010        FC Carl Zeiss Jena U17
    01.07.2012        FC Carl Zeiss Jena II
    01.07.2013        Chemnitzer FC U19
    01.07.2014        Chemnitzer FC II
    01.07.2015        BSG Wismut Gera

    Rückblick
    BSG Wismut Gera – BSV Eintracht Sondershausen 2:0 (2:0)

    Bericht: http://www.wismutgera.de/spielbericht.php?paarung=1563303328&call_script=spielplan&oliga=1340282920&mannschaft=

    Bilder: https://brennpunkt-orange.de/bsg-wismut-gera-bsv-eintracht-sondershausen-20-20/

    BSG Wismut Gera – SG TSV Westvororte
    Neuzugänge bei den Gästen

    Steve Tlusty wird ab dem 01.07.2020 für unsere

    Männer-Spielgemeinschaft der SG TSV Gera-Westvororte/JFC Gera und unsere
    U19–Junioren als Großfeldkoordinator verantwortlich sein.

    Franz Gruber, der bereits für die A-Junioren in der

    Hinrunde auflief wird nun auch die 1. Mannschaft verstärken. Franz ist offensiv
    flexibel einsetzbar und soll langsam an das Team herangeführt werden.

    Max Stürmer ist vornehmlich auf der linken Außenbahn

    daheim und wechselt von Langenwetzendorf zu uns. Max spielte schon in der
    Jugend beim JFC Gera. Auch er soll langsam an das Team herangeführt werden und
    die Offensive verstärken.

    Bosse Struz, der in der Saison 2017/2018 schon für

    unsere Männerschaft auflief und davor die Nachwuchsakadmie des JFC Gera
    besuchte, wird die 1. Mannschaft in der Rückrunde verstärken. Nachdem der
    quirlige Offensivspieler zur Saison 2018/2019 studienbedingt zu Rotation
    Leipzig wechselte, war nun die Sehnsucht zu groß und die SG-Verantwortlichen
    ließen sich nicht zweimal bitten.Bosse soll der Mannschaft besonders im
    Offensivspiel helfen und dort mit seiner unbekümmerten Art die gegnerischen
    Abwehrreihen zur Verzweiflung treiben.

    Felix Kühn wechselte in der Winterpause von Silbitz zu unserer SG. Der 22-jährige spielte schon in der Jugend beim JFC Gera, wo er zum Beispiel gemeinsam mit Tim Richter, Philipp Rehnelt und Lukas Kokott kickte. Seine erste Männersaison spielte er bei Motor Altenburg in der Verbandsliga. Nach dem Abstieg zog es ihn dann nach Silbitz, wo er sich sogar als Mannschaftskapitän etablierte.

    Tom Fuchs wechselt an den Saarbach: Fuchser wechselt von Rotation Leipzig zu uns. Der Flügelspieler ist 22 Jahre alt und hinterließ in den ersten Trainingseinheiten sowie den Spielen einen super Eindruck. Dabei ist er kein Unbekannter im Thüringer Fußball. Seine Ausbildung absolvierte er beim SV Schott Jena, ehe er zum SV Eintracht Eisenberg wechselte und dort auch schon regelmäßig in der Verbandsliga spielte.

    Trainer

    Nach langen Überlegungen und vielen internen Gesprächen setzen die Verantwortlichen der SG auf eine interne Lösung. Dabei wird Frank Schäfer seine Trainertätigkeit bei den A-Junioren des JFC Gera nicht aufgeben. Um diese Doppelbelastung realisieren zu können wird ihn Philipp Schlebe als Co-Trainer unterstützen. Olaf Wenzel wird in der SG den Part des sportlichen Leiters einnehmen. Die personellen Entscheidungen sind jedoch erstmal interimsweise bis zum Ende der Saison angedacht.

    Schwachsinn der Woche
    … ganz normales Leben …

    MDR: Julian Nagelsmann ist übrigens beim Verkehrsmittel

    innovativ unterwegs. Der 32-Jährige nutzt bisweilen ein elektrisches Skateboard
    für den Heimweg. “Wenn die Fans mich durch die Stadt fahren sehen, fangen
    sie an zu lachen. Sie können nicht glauben, dass der Trainer mit dem Skateboard
    unterwegs ist”, sagte Nagelsmann in einem Interview der englischen
    “Daily Mail” (Freitag). “Die Leute mögen das. Sie merken, dass
    ich ein ganz normales Leben führe.”

    https://www.mdr.de/sport/fussball_1bl/spieltag-bl/vorschau-bundesliga-rb-leipzig-vor-wolfsburg-mehr-praesenz-und-wieder-einmal-poulsen-100.html

    Drei-Stufen-Plan

    Der Drei-Stufen-Plan sieht nach Angaben des NOFV folgendes

    vor:

    • das Spiel zu stoppen (gefolgt von einer
    Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, den
    diskriminierenden Vorfall zu unterbinden);
  • das Spiel auszusetzen, indem die Spieler für
  • eine angemessene Zeit zurück in die Umkleidekabine geschickt werden (gefolgt
    von einer Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, den diskriminierenden
    Vorfall zu unterbinden);
  • das Spiel abzubrechen (gefolgt von einer
  • Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, das Stadion gemäß
    den Anordnungen des Sicherheitspersonals zu verlassen).



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    59 min
  • #68 | Derbyfieber am Steg

    Am 18. Spieltag der Thüringenliga steht das zweite Stadtderby zwischen der BSG Wismut Gera und der SG TSV Westvororte/JFC Gera auf dem Spielplan. Seit dem 3:2 Hinspiel-Erfolg der Orange-Schwarzen in Scheubengrobsdorf gab es zahlreiche Veränderungen bei der Spielgemeinschaft. So hat Frank Schäfer, Trainer der A-Junioren des JFC Gera, das Training der gemeinsamen Männermannschaft übernommen. Von Mike Baumann, der zu Saisonbeginn noch “sehr gut ins Anforderungsprofil der SG” passte, erfolgte die Trennung im Dezember ganz “ohne Worte”. Auch in der Mannschaft gibt es zahlreiche Neuzugänge, so dass der Klassenerhalt realisierbar scheint. Dazu will das junge Team drei Punkte am Steg gewinnen. Ob dies möglich ist, diskutieren BSG-Kapitän Florian Schubert, Dimitri Puhan, Remmidemmi und Paparazzo in der 68. Ausgabe des PODCAST ORANGE.

    Florian Schubert

    Geburtsort: Jena
    Alter: 24
    Position: Zentrales Mittelfeld
    Stationen
    01.07.2010        FC Carl Zeiss Jena U17
    01.07.2012        FC Carl Zeiss Jena II
    01.07.2013        Chemnitzer FC U19
    01.07.2014        Chemnitzer FC II
    01.07.2015        BSG Wismut Gera

    Rückblick
    BSG Wismut Gera – BSV Eintracht Sondershausen 2:0 (2:0)

    Bericht: http://www.wismutgera.de/spielbericht.php?paarung=1563303328&call_script=spielplan&oliga=1340282920&mannschaft=

    Bilder: https://brennpunkt-orange.de/bsg-wismut-gera-bsv-eintracht-sondershausen-20-20/

    BSG Wismut Gera – SG TSV Westvororte
    Neuzugänge bei den Gästen

    Steve Tlusty wird ab dem 01.07.2020 für unsere

    Männer-Spielgemeinschaft der SG TSV Gera-Westvororte/JFC Gera und unsere
    U19–Junioren als Großfeldkoordinator verantwortlich sein.

    Franz Gruber, der bereits für die A-Junioren in der

    Hinrunde auflief wird nun auch die 1. Mannschaft verstärken. Franz ist offensiv
    flexibel einsetzbar und soll langsam an das Team herangeführt werden.

    Max Stürmer ist vornehmlich auf der linken Außenbahn

    daheim und wechselt von Langenwetzendorf zu uns. Max spielte schon in der
    Jugend beim JFC Gera. Auch er soll langsam an das Team herangeführt werden und
    die Offensive verstärken.

    Bosse Struz, der in der Saison 2017/2018 schon für

    unsere Männerschaft auflief und davor die Nachwuchsakadmie des JFC Gera
    besuchte, wird die 1. Mannschaft in der Rückrunde verstärken. Nachdem der
    quirlige Offensivspieler zur Saison 2018/2019 studienbedingt zu Rotation
    Leipzig wechselte, war nun die Sehnsucht zu groß und die SG-Verantwortlichen
    ließen sich nicht zweimal bitten.Bosse soll der Mannschaft besonders im
    Offensivspiel helfen und dort mit seiner unbekümmerten Art die gegnerischen
    Abwehrreihen zur Verzweiflung treiben.

    Felix Kühn wechselte in der Winterpause von Silbitz zu unserer SG. Der 22-jährige spielte schon in der Jugend beim JFC Gera, wo er zum Beispiel gemeinsam mit Tim Richter, Philipp Rehnelt und Lukas Kokott kickte. Seine erste Männersaison spielte er bei Motor Altenburg in der Verbandsliga. Nach dem Abstieg zog es ihn dann nach Silbitz, wo er sich sogar als Mannschaftskapitän etablierte.

    Tom Fuchs wechselt an den Saarbach: Fuchser wechselt von Rotation Leipzig zu uns. Der Flügelspieler ist 22 Jahre alt und hinterließ in den ersten Trainingseinheiten sowie den Spielen einen super Eindruck. Dabei ist er kein Unbekannter im Thüringer Fußball. Seine Ausbildung absolvierte er beim SV Schott Jena, ehe er zum SV Eintracht Eisenberg wechselte und dort auch schon regelmäßig in der Verbandsliga spielte.

    Trainer

    Nach langen Überlegungen und vielen internen Gesprächen setzen die Verantwortlichen der SG auf eine interne Lösung. Dabei wird Frank Schäfer seine Trainertätigkeit bei den A-Junioren des JFC Gera nicht aufgeben. Um diese Doppelbelastung realisieren zu können wird ihn Philipp Schlebe als Co-Trainer unterstützen. Olaf Wenzel wird in der SG den Part des sportlichen Leiters einnehmen. Die personellen Entscheidungen sind jedoch erstmal interimsweise bis zum Ende der Saison angedacht.

    Schwachsinn der Woche
    … ganz normales Leben …

    MDR: Julian Nagelsmann ist übrigens beim Verkehrsmittel

    innovativ unterwegs. Der 32-Jährige nutzt bisweilen ein elektrisches Skateboard
    für den Heimweg. “Wenn die Fans mich durch die Stadt fahren sehen, fangen
    sie an zu lachen. Sie können nicht glauben, dass der Trainer mit dem Skateboard
    unterwegs ist”, sagte Nagelsmann in einem Interview der englischen
    “Daily Mail” (Freitag). “Die Leute mögen das. Sie merken, dass
    ich ein ganz normales Leben führe.”

    https://www.mdr.de/sport/fussball_1bl/spieltag-bl/vorschau-bundesliga-rb-leipzig-vor-wolfsburg-mehr-praesenz-und-wieder-einmal-poulsen-100.html

    Drei-Stufen-Plan

    Der Drei-Stufen-Plan sieht nach Angaben des NOFV folgendes

    vor:

    • das Spiel zu stoppen (gefolgt von einer
    Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, den
    diskriminierenden Vorfall zu unterbinden);
  • das Spiel auszusetzen, indem die Spieler für
  • eine angemessene Zeit zurück in die Umkleidekabine geschickt werden (gefolgt
    von einer Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, den diskriminierenden
    Vorfall zu unterbinden);
  • das Spiel abzubrechen (gefolgt von einer
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    59 min
  • #67 | Er ist wieder da.

    Nach der 0:10 Testspielniederlage in Zipsendorf startet die BSG Wismut Gera am kommenden Samstag in die Rückrunde. Der Gegner auf dem Kunstrasen im Stadion am Steg ist der BSV Eintracht Sondershausen. Im Team der ehemaligen “BSG Glückauf” steht mit Sebastian Caspar der Führende der ewigen Torjägerliste der Thüringenliga. Der 39-Jährige ist nach einer längeren verletzungsbedingten Auszeit seit August 2019 wieder zurück und wird aller Voraussicht nach die Geraer Abwehr vor einige Herausforderungen stellen. Doch nicht nur der Auftakt der 1. Mannschaft sondern auch die Auszeichnung von Carola Conrad und das spannende Rechtsverständnis des Verbandes sind Themen der 67. Ausgabe des PODCAST ORANGE.

    Informationen zur Sendung
    Vorbereitung

    Fr., 31.01. | BSB Wismut Gera – Chemie Kahla 7:1
    Sa., 01.02. | BSB Wismut Gera – FC CZ Jena II 1:2
    So., 02.02. | BSB Wismut Gera – Meeraner SV 4:2
    Sa., 08.02. | BSB Wismut Gera – FCI Leipzig 3:5
    Sa., 15.02. | BSB Wismut Gera – Jena Zwätzen 1:3
    Sa., 22.02. | Meuselwitz – BSG Wismut Gera 10:0

    Abgänge/Zugänge
    Torwart Maximilian Paul [09.08.1998 (21)]

    OTZ: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich Fußball-Torwart

    Maximilian Paul (21) dem Verbandsligisten BSG Wismut Gera angeschlossen. Bei
    seinem Ex-Verein SV Eintracht Eisenberg war man überrascht. „Die Abmeldung ist
    uns ins Haus geflattert. Wir konnten nicht mehr reagieren. Es gab kein Gespräch
    vorher mit uns“, sagte Eintracht-Präsident Mike Weber. Er bedauerte den
    Schritt, er trauere aber dem Sportfreund nicht nach, „dann soll es so sein. Wir
    wünschen ihm alles Gute“, sagte Weber.

    https://www.otz.de/sport/maximilian-paul-hat-eintracht-eisenberg-verlassen-id227937821.html

    Zuvor wechselte Maximilian Paul in der Winterpause 2019 von

    Grün-Weiß Stadtroda zu Eintracht Eisenberg. Eineinhalb Jahre spielte der
    Hermsdorfer in der Landesklasse, davor spielte er für den SV Schott Jena in der
    A-Junioren Verbandsliga.

    Robert Paul 17.10.1984 (35) – 44 Punktspiele

    OTZ: Mit 35 Jahren hat der Wismut-Innenverteidiger seinen

    Vertrag in Gera im Winter aufgelöst. Gegen Jena-Zwätzen läuft er letztmals auf.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/robert-paul-kickte-lange-in-der-2-bundesliga-id228416701.html

    OTZ: Kein Abschiedsgeschenk für Robert Paul: Wismut

    unterliegt im Test dem SV Jena-Zwätzen 1:3

    Im vorletzten Testspiel der Wintervorbereitung zogen die

    Geraer Wismut-Kicker nach einer enttäuschenden Vorstellung gegen Landesklassist
    SV Jena-Zwätzen mit 1:3 den Kürzeren. Die Zwätzener hatten zuvor schon gegen
    zwei Thüringenliga-Vertreter getestet und da gegen Eintracht Eisenberg (3:10)
    und Preußen Bad Langensalza (3:5) verloren.

    Im Abschiedsspiel für den 35-jährigen Robert Paul, dessen Vertrag in der Winterpause vorfristig aufgelöst und der in der 68. Minute mit viel Applaus durch Youngster Niklas Rauh ersetzt wurde, fanden die Orange-Schwarzen ohne Torjäger Rico Heuschkel nie zu ihrem Spiel.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1581971983

    Auftakt in die Rückrunde
    Samstag, 29.02.2020 14:00 Uhr: BSG Wismut Gera (4.) – BSV Eintracht
    Sondershausen (10.)
    Vorbereitung

    SG SC Leinefelde (LK) – BSV Eintracht Sondershausen 2:0
    FC Union Mühlhausen (LK) – BSV Eintracht Sondershausen 2:2
    SG Leimbach (KOL) – BSV Eintracht Sondershausen 3:1

    Abgänge

    Der BSV Eintracht Sondershausen hat sich nach den Abgängen

    von Mittelfeldmotor Adam Jan Grisgraber (Brandenburger SC Süd 05 in die Oberliga)
    und Nachwuchsakteur Robin Strohmeyer (FSV Holzthaleben in die Kreisliga) noch
    einmal verstärkt.

    Neuzugänge

    Gleich vier Neuzugänge können die Sondershäuser vermelden,

    allesamt junge Spieler aus dem Kosovo, welche beruflich bedingt nach
    Deutschland gekommen sind und in einer Sondershäuser Firma eine Anstellung
    finden konnten. Diese berufliche Chance wollen die jungen Männer nutzen, die
    eigentlich als fünfer Gruppe nach Thüringen gekommen sind.

    In der Abwehr einsetzbar ist mit Geart Latifi (22) ein hoch

    gewachsener Spieler, der 2017 mit KF Trepça 1989 kosovarischer Landesmeister
    wurde und nun vom Stadtrivalen KF Trepça aus der zweiten Liga Kosovos zum BSV
    Eintracht wechselt.

    Besart Veseli (27) ist ein erfahrener Mittelfeldspieler, der

    in den letzten zehn Jahren in den 1. Ligen in Albanien und im Kosovo eine
    feste Größe war. Mit dem KF Kosova Vushtrri konnte er 2014 die kosovarische
    Meisterschaft sowie den Supercup gewinnen und wechselt nun aus der Super
    League Kosovo nach Sondershausen.

    Ebenfalls vom KF Kosova Vushtrri kommend wird sein Bruder

    Blenard Veseli (21) zukünftig für die Eintracht auflaufen. Er ist ebenso im
    Mittelfeld beheimatet und beiden wollen nun versuchen, die von Grisgraber
    hinterlassene Lücke zu schließen.

    Der vierte Spieler im Bunde ist Nazif Mulaku (22), ein

    Stürmer, der die Trefferquote der Sonderhäuser aufbessern soll. Auch er spielte
    in den letzten Jahren in Kosovos höchster Liga und wechselt nun vom FK Ferizaj
    nach Nordthüringen.

    https://www.eintracht-sondershausen.de/news.php?newsid=1581687044

    Sonntag, 01.03.2020 14:00 Uhr: BSG Wismut Gera II – SV Roschütz

    Hinspiel 6:2 Erfolg für Roschütz

    Schwachsinn der Woche
    TFV – ich mach mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt

    Der Rückzug des Pokalhalbfinalisten FC Rot-Weiß Erfurt zeigt

    ein kaum nachzuvollziehendes Rechtsverständnis des Thüringer Fußball-Verbandes

    TFV-Durchführungsbestimmungen Abschnitt 4.1: Der

    Verlierer scheidet aus dem Wettbewerb aus. (D.h. eine Mannschaft, die aus
    dem Wettbewerb ausgeschieden ist, darf nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen.)

    2. Februar 2020: Der Thüringer Fußball-Verband

    entschied sich dafür den freien Platz im Halbfinale dem SV 1879 Ehrenhain zu
    geben.

    Dirk Keller (Sportlicher Leiter FSV Martinroda) gegenüber

    FUPA.net: “Es ist wie es ist. Wir wollten es gerne sportlich ausspielen.
    Natürlich spielen wir auswärts. Aber es ist ganz klar, dass wir in der Oberliga
    sind. Und das wollen wir zeigen. Es hätte auch schlimmer kommen können.”

    Jörg Böckel (Trainer SV 1879 Ehrenhain) gegenüber FUPA.net:

    “Es war für uns auch eine Überraschung, dass wir jetzt mit in der
    Lostrommel waren. Wir freuen uns. Natürlich haben wir uns das Los gewünscht.
    Sportlich ist es eine einmalige Chance auf das Finale.”

    https://www.fupa.net/berichte/fc-carl-zeiss-jena-halbfinale-gelost-ein-underdog-sicher-im-2613917.html

    6. Februar 2020 (TFV): Wie uns Bernd Kruse, der

    Vorsitzende des Sportgerichts des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), mitteilt,
    hat der FSV Martinroda Beschwerde gegen die Entscheidung des Spielausschusses
    bezüglich der Zulassung des SV 1879 Ehrenhain zum Halbfinale im Köstritzer
    Landespokal eingelegt.

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/fsv-martinroda-legt-beschwerde-gegen-entscheidung-des-spielausschusse-im-landespokal-ein/

    20. Februar 2020 (TFV): Das Sportgericht des

    Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) beschäftigte sich in einer über eineinhalbstündigen
    mündlichen Verhandlung in Erfurt mit einer Beschwerde des FSV Martinroda. Die
    richtete sich gegen die Entscheidung des Spielausschusses des Verbandes
    bezüglich der Auslosung des Halbfinales im Köstritzer Thüringen Pokal.

    Der Beschwerde des FSV Martinroda wird stattgegeben.

    Der Spielausschuss war nicht berechtigt, den durch den

    Rückzug des FC Rot-Weiß Erfurt freigewordenen Platz im Halbfinale des
    Landespokals neu zu besetzen.

    Der FSV Martinroda zieht in das Pokalfinale des Thüringer

    Landespokals 2019/20 ein.

    In einer kurzen Begründung hieß es: Der Antrag von

    Martinroda beruhe auf den Rechtsgrundlagen der Durchführungsbestimmungen zum
    Landespokal (Punkt 4.1), nach dem der Verlierer aus dem Wettbewerb ausscheidet.

    Eine rechtliche Grundlage für die Entscheidung des

    Spielausschusses sieht das Sportgericht nicht. Die sportliche Entscheidung des
    Spielausschusses sei aber für die Sportrichter durchaus nachvollziehbar.

    Der Beschwerdeführer, der mit zwei Vereinsvertretern an der

    Sitzung teilnahm, nahm das Urteil an. Sven Wenzel, der Vorsitzende des
    TFV-Spielausschusses und Staffelleiter für den Köstritzer Thüringen Pokal, der
    gemeinsam mit Joachim Zeng, dem Leiter Spielbetrieb in der Geschäftsstelle,
    anwesend war, sagte, dass er das Urteil zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht
    annehme. Damit ist es noch nicht rechtskräftig.

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/fsv-martinroda-zieht-in-das-finale-des-koestritzer-landespokals-ein/

    Präsident Andreas Hergert (Martinroda) gegenüber Thüringer

    Allgemeinen: „Sportliche Fairness bedeutet für uns, das bestehende Regelwerk
    anzuwenden – und das lässt ein Nachrücken des SV 1879 Ehrenhain eben nicht zu.“

    Vorstand Thomas Rath (SV Ehrenhain) gegenüber Thüringer

    Allgemeinen: „Wir sind entsetzt über das Urteil des Sportgerichts des TFV. Ein
    Armutszeugnis für einen Oberligisten, der vor einem unterklassigen Verein Angst
    hat.“

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/ehrenhain-stichelt-im-pokalstreit-heftig-gegen-martinroda-id228498249.html

    Respektding des Monats
    Carola Conrad

    Seit 2003 ist Carola Conrad aus dem Vereinsleben des BSG

    Wismut Gera nicht mehr wegzudenken. Die gelernte Physiotherapeutin, die fast 40
    Jahre im Geraer Krankenhaus arbeitet, kümmert sich seit sechzehn Jahren um die
    körperlichen Beschwerden der Fußballspieler des Vereins, und das in allen
    Altersklassen.

    Angefangen hatte alles damit, dass sie bei Kindersportfesten

    des 1. SV Gera mithalf und sich zunächst vor allem im Leichtathletik-Bereich
    engagierte. Bald wurden auch die Fußballer bei der Suche nach einem
    Physiotherapeuten auf sie aufmerksam. Angesprochen vom ehemaligen
    Vereinsvorsitzenden Hermann Just, erklärte sich Carola Conrad bereit, für ein
    Spiel die physiotherapeutische Betreuung übernehmen.

    Als sie am Ende des Spiels gefragt wurde, „Aber du kommst

    doch wieder?”, stand fest, dass es nicht bei einem Spiel bleiben sollte.
    So erlebte sie dann auch die Insolvenz und den Neuaufbau des Vereins mit.
    Zunächst betreute Carola Conrad nur die erste Männermannschaft. Nach kurzer
    Zeit übernahm sie immer mehr Aufgaben.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1576689502

    Ein paar Tränen kullerten. „Ich war so überrascht und mein

    Kopf plötzlich leer“, sagte Carola Conrad mit belegter Stimme. Die
    Physiotherapeutin wurde am Freitagabend zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Sie
    bekam zur Auszeichnungsveranstaltung im Fischerdorf das gläserne Herz und die
    Ehrenurkunde überreicht. Seit 2003 kümmert sich die Geraerin um die muskulären
    Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört
    sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

    https://www.otz.de/regionen/gera/carola-conrad-ist-der-held-2019-id228366567.html

    Heracles Almelo – Ajax Amsterdam 1:0

    Es ist das dritte Mal in Folge, dass Ajax in Almelo

    verliert.

    Spitzenreiter Ajax kassiert die 4. Niederlage der Saison.

    Cyriel Dessers bester Torschütze der Liga. Wechselte im

    Sommer vom FC Utrecht nach Almelo.

    Express: Beneliga – Neue Liga geplant

    „Niederländische Fußball-Experten berichteten, der Plan sehe

    zehn niederländische und acht belgische Klubs in der gemeinsamen Ersten Liga
    vor. Jedes Jahr würden demnach ein niederländischer und ein belgischer Verein
    ab- beziehungsweise aufsteigen.“

    „…der gesamte belgische und niederländische Profifußball von

    der Beneliga profitieren kann, sowohl sportlich als auch finanziell“

    https://www.express.de/sport/fussball/neue-liga-geplant-gibt-es-bald-neue-konkurrenz-fuer-die-bundesliga–33795008

    Spiegel: Geldwäsche, Korruption, organisierte Kriminalität –

    im Rahmen des belgischen Fußballskandals sind 29 Personen festgenommen worden,
    19 wurden angeklagt.

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/belgien-skandal-im-belgischen-fussball-19-personen-festgenommen-a-1232977.html




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    46 min
  • #67 | Er ist wieder da.

    Nach der 0:10 Testspielniederlage in Zipsendorf startet die BSG Wismut Gera am kommenden Samstag in die Rückrunde. Der Gegner auf dem Kunstrasen im Stadion am Steg ist der BSV Eintracht Sondershausen. Im Team der ehemaligen “BSG Glückauf” steht mit Sebastian Caspar der Führende der ewigen Torjägerliste der Thüringenliga. Der 39-Jährige ist nach einer längeren verletzungsbedingten Auszeit seit August 2019 wieder zurück und wird aller Voraussicht nach die Geraer Abwehr vor einige Herausforderungen stellen. Doch nicht nur der Auftakt der 1. Mannschaft sondern auch die Auszeichnung von Carola Conrad und das spannende Rechtsverständnis des Verbandes sind Themen der 67. Ausgabe des PODCAST ORANGE.

    Informationen zur Sendung
    Vorbereitung

    Fr., 31.01. | BSB Wismut Gera – Chemie Kahla 7:1
    Sa., 01.02. | BSB Wismut Gera – FC CZ Jena II 1:2
    So., 02.02. | BSB Wismut Gera – Meeraner SV 4:2
    Sa., 08.02. | BSB Wismut Gera – FCI Leipzig 3:5
    Sa., 15.02. | BSB Wismut Gera – Jena Zwätzen 1:3
    Sa., 22.02. | Meuselwitz – BSG Wismut Gera 10:0

    Abgänge/Zugänge
    Torwart Maximilian Paul [09.08.1998 (21)]

    OTZ: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich Fußball-Torwart

    Maximilian Paul (21) dem Verbandsligisten BSG Wismut Gera angeschlossen. Bei
    seinem Ex-Verein SV Eintracht Eisenberg war man überrascht. „Die Abmeldung ist
    uns ins Haus geflattert. Wir konnten nicht mehr reagieren. Es gab kein Gespräch
    vorher mit uns“, sagte Eintracht-Präsident Mike Weber. Er bedauerte den
    Schritt, er trauere aber dem Sportfreund nicht nach, „dann soll es so sein. Wir
    wünschen ihm alles Gute“, sagte Weber.

    https://www.otz.de/sport/maximilian-paul-hat-eintracht-eisenberg-verlassen-id227937821.html

    Zuvor wechselte Maximilian Paul in der Winterpause 2019 von

    Grün-Weiß Stadtroda zu Eintracht Eisenberg. Eineinhalb Jahre spielte der
    Hermsdorfer in der Landesklasse, davor spielte er für den SV Schott Jena in der
    A-Junioren Verbandsliga.

    Robert Paul 17.10.1984 (35) – 44 Punktspiele

    OTZ: Mit 35 Jahren hat der Wismut-Innenverteidiger seinen

    Vertrag in Gera im Winter aufgelöst. Gegen Jena-Zwätzen läuft er letztmals auf.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/robert-paul-kickte-lange-in-der-2-bundesliga-id228416701.html

    OTZ: Kein Abschiedsgeschenk für Robert Paul: Wismut

    unterliegt im Test dem SV Jena-Zwätzen 1:3

    Im vorletzten Testspiel der Wintervorbereitung zogen die

    Geraer Wismut-Kicker nach einer enttäuschenden Vorstellung gegen Landesklassist
    SV Jena-Zwätzen mit 1:3 den Kürzeren. Die Zwätzener hatten zuvor schon gegen
    zwei Thüringenliga-Vertreter getestet und da gegen Eintracht Eisenberg (3:10)
    und Preußen Bad Langensalza (3:5) verloren.

    Im Abschiedsspiel für den 35-jährigen Robert Paul, dessen Vertrag in der Winterpause vorfristig aufgelöst und der in der 68. Minute mit viel Applaus durch Youngster Niklas Rauh ersetzt wurde, fanden die Orange-Schwarzen ohne Torjäger Rico Heuschkel nie zu ihrem Spiel.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1581971983

    Auftakt in die Rückrunde
    Samstag, 29.02.2020 14:00 Uhr: BSG Wismut Gera (4.) – BSV Eintracht
    Sondershausen (10.)
    Vorbereitung

    SG SC Leinefelde (LK) – BSV Eintracht Sondershausen 2:0
    FC Union Mühlhausen (LK) – BSV Eintracht Sondershausen 2:2
    SG Leimbach (KOL) – BSV Eintracht Sondershausen 3:1

    Abgänge

    Der BSV Eintracht Sondershausen hat sich nach den Abgängen

    von Mittelfeldmotor Adam Jan Grisgraber (Brandenburger SC Süd 05 in die Oberliga)
    und Nachwuchsakteur Robin Strohmeyer (FSV Holzthaleben in die Kreisliga) noch
    einmal verstärkt.

    Neuzugänge

    Gleich vier Neuzugänge können die Sondershäuser vermelden,

    allesamt junge Spieler aus dem Kosovo, welche beruflich bedingt nach
    Deutschland gekommen sind und in einer Sondershäuser Firma eine Anstellung
    finden konnten. Diese berufliche Chance wollen die jungen Männer nutzen, die
    eigentlich als fünfer Gruppe nach Thüringen gekommen sind.

    In der Abwehr einsetzbar ist mit Geart Latifi (22) ein hoch

    gewachsener Spieler, der 2017 mit KF Trepça 1989 kosovarischer Landesmeister
    wurde und nun vom Stadtrivalen KF Trepça aus der zweiten Liga Kosovos zum BSV
    Eintracht wechselt.

    Besart Veseli (27) ist ein erfahrener Mittelfeldspieler, der

    in den letzten zehn Jahren in den 1. Ligen in Albanien und im Kosovo eine
    feste Größe war. Mit dem KF Kosova Vushtrri konnte er 2014 die kosovarische
    Meisterschaft sowie den Supercup gewinnen und wechselt nun aus der Super
    League Kosovo nach Sondershausen.

    Ebenfalls vom KF Kosova Vushtrri kommend wird sein Bruder

    Blenard Veseli (21) zukünftig für die Eintracht auflaufen. Er ist ebenso im
    Mittelfeld beheimatet und beiden wollen nun versuchen, die von Grisgraber
    hinterlassene Lücke zu schließen.

    Der vierte Spieler im Bunde ist Nazif Mulaku (22), ein

    Stürmer, der die Trefferquote der Sonderhäuser aufbessern soll. Auch er spielte
    in den letzten Jahren in Kosovos höchster Liga und wechselt nun vom FK Ferizaj
    nach Nordthüringen.

    https://www.eintracht-sondershausen.de/news.php?newsid=1581687044

    Sonntag, 01.03.2020 14:00 Uhr: BSG Wismut Gera II – SV Roschütz

    Hinspiel 6:2 Erfolg für Roschütz

    Schwachsinn der Woche
    TFV – ich mach mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt

    Der Rückzug des Pokalhalbfinalisten FC Rot-Weiß Erfurt zeigt

    ein kaum nachzuvollziehendes Rechtsverständnis des Thüringer Fußball-Verbandes

    TFV-Durchführungsbestimmungen Abschnitt 4.1: Der

    Verlierer scheidet aus dem Wettbewerb aus. (D.h. eine Mannschaft, die aus
    dem Wettbewerb ausgeschieden ist, darf nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen.)

    2. Februar 2020: Der Thüringer Fußball-Verband

    entschied sich dafür den freien Platz im Halbfinale dem SV 1879 Ehrenhain zu
    geben.

    Dirk Keller (Sportlicher Leiter FSV Martinroda) gegenüber

    FUPA.net: “Es ist wie es ist. Wir wollten es gerne sportlich ausspielen.
    Natürlich spielen wir auswärts. Aber es ist ganz klar, dass wir in der Oberliga
    sind. Und das wollen wir zeigen. Es hätte auch schlimmer kommen können.”

    Jörg Böckel (Trainer SV 1879 Ehrenhain) gegenüber FUPA.net:

    “Es war für uns auch eine Überraschung, dass wir jetzt mit in der
    Lostrommel waren. Wir freuen uns. Natürlich haben wir uns das Los gewünscht.
    Sportlich ist es eine einmalige Chance auf das Finale.”

    https://www.fupa.net/berichte/fc-carl-zeiss-jena-halbfinale-gelost-ein-underdog-sicher-im-2613917.html

    6. Februar 2020 (TFV): Wie uns Bernd Kruse, der

    Vorsitzende des Sportgerichts des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), mitteilt,
    hat der FSV Martinroda Beschwerde gegen die Entscheidung des Spielausschusses
    bezüglich der Zulassung des SV 1879 Ehrenhain zum Halbfinale im Köstritzer
    Landespokal eingelegt.

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/fsv-martinroda-legt-beschwerde-gegen-entscheidung-des-spielausschusse-im-landespokal-ein/

    20. Februar 2020 (TFV): Das Sportgericht des

    Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) beschäftigte sich in einer über eineinhalbstündigen
    mündlichen Verhandlung in Erfurt mit einer Beschwerde des FSV Martinroda. Die
    richtete sich gegen die Entscheidung des Spielausschusses des Verbandes
    bezüglich der Auslosung des Halbfinales im Köstritzer Thüringen Pokal.

    Der Beschwerde des FSV Martinroda wird stattgegeben.

    Der Spielausschuss war nicht berechtigt, den durch den

    Rückzug des FC Rot-Weiß Erfurt freigewordenen Platz im Halbfinale des
    Landespokals neu zu besetzen.

    Der FSV Martinroda zieht in das Pokalfinale des Thüringer

    Landespokals 2019/20 ein.

    In einer kurzen Begründung hieß es: Der Antrag von

    Martinroda beruhe auf den Rechtsgrundlagen der Durchführungsbestimmungen zum
    Landespokal (Punkt 4.1), nach dem der Verlierer aus dem Wettbewerb ausscheidet.

    Eine rechtliche Grundlage für die Entscheidung des

    Spielausschusses sieht das Sportgericht nicht. Die sportliche Entscheidung des
    Spielausschusses sei aber für die Sportrichter durchaus nachvollziehbar.

    Der Beschwerdeführer, der mit zwei Vereinsvertretern an der

    Sitzung teilnahm, nahm das Urteil an. Sven Wenzel, der Vorsitzende des
    TFV-Spielausschusses und Staffelleiter für den Köstritzer Thüringen Pokal, der
    gemeinsam mit Joachim Zeng, dem Leiter Spielbetrieb in der Geschäftsstelle,
    anwesend war, sagte, dass er das Urteil zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht
    annehme. Damit ist es noch nicht rechtskräftig.

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/fsv-martinroda-zieht-in-das-finale-des-koestritzer-landespokals-ein/

    Präsident Andreas Hergert (Martinroda) gegenüber Thüringer

    Allgemeinen: „Sportliche Fairness bedeutet für uns, das bestehende Regelwerk
    anzuwenden – und das lässt ein Nachrücken des SV 1879 Ehrenhain eben nicht zu.“

    Vorstand Thomas Rath (SV Ehrenhain) gegenüber Thüringer

    Allgemeinen: „Wir sind entsetzt über das Urteil des Sportgerichts des TFV. Ein
    Armutszeugnis für einen Oberligisten, der vor einem unterklassigen Verein Angst
    hat.“

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/ehrenhain-stichelt-im-pokalstreit-heftig-gegen-martinroda-id228498249.html

    Respektding des Monats
    Carola Conrad

    Seit 2003 ist Carola Conrad aus dem Vereinsleben des BSG

    Wismut Gera nicht mehr wegzudenken. Die gelernte Physiotherapeutin, die fast 40
    Jahre im Geraer Krankenhaus arbeitet, kümmert sich seit sechzehn Jahren um die
    körperlichen Beschwerden der Fußballspieler des Vereins, und das in allen
    Altersklassen.

    Angefangen hatte alles damit, dass sie bei Kindersportfesten

    des 1. SV Gera mithalf und sich zunächst vor allem im Leichtathletik-Bereich
    engagierte. Bald wurden auch die Fußballer bei der Suche nach einem
    Physiotherapeuten auf sie aufmerksam. Angesprochen vom ehemaligen
    Vereinsvorsitzenden Hermann Just, erklärte sich Carola Conrad bereit, für ein
    Spiel die physiotherapeutische Betreuung übernehmen.

    Als sie am Ende des Spiels gefragt wurde, „Aber du kommst

    doch wieder?”, stand fest, dass es nicht bei einem Spiel bleiben sollte.
    So erlebte sie dann auch die Insolvenz und den Neuaufbau des Vereins mit.
    Zunächst betreute Carola Conrad nur die erste Männermannschaft. Nach kurzer
    Zeit übernahm sie immer mehr Aufgaben.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1576689502

    Ein paar Tränen kullerten. „Ich war so überrascht und mein

    Kopf plötzlich leer“, sagte Carola Conrad mit belegter Stimme. Die
    Physiotherapeutin wurde am Freitagabend zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Sie
    bekam zur Auszeichnungsveranstaltung im Fischerdorf das gläserne Herz und die
    Ehrenurkunde überreicht. Seit 2003 kümmert sich die Geraerin um die muskulären
    Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört
    sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

    https://www.otz.de/regionen/gera/carola-conrad-ist-der-held-2019-id228366567.html

    Heracles Almelo – Ajax Amsterdam 1:0

    Es ist das dritte Mal in Folge, dass Ajax in Almelo

    verliert.

    Spitzenreiter Ajax kassiert die 4. Niederlage der Saison.

    Cyriel Dessers bester Torschütze der Liga. Wechselte im

    Sommer vom FC Utrecht nach Almelo.

    Express: Beneliga – Neue Liga geplant

    „Niederländische Fußball-Experten berichteten, der Plan sehe

    zehn niederländische und acht belgische Klubs in der gemeinsamen Ersten Liga
    vor. Jedes Jahr würden demnach ein niederländischer und ein belgischer Verein
    ab- beziehungsweise aufsteigen.“

    „…der gesamte belgische und niederländische Profifußball von

    der Beneliga profitieren kann, sowohl sportlich als auch finanziell“

    https://www.express.de/sport/fussball/neue-liga-geplant-gibt-es-bald-neue-konkurrenz-fuer-die-bundesliga–33795008

    Spiegel: Geldwäsche, Korruption, organisierte Kriminalität –

    im Rahmen des belgischen Fußballskandals sind 29 Personen festgenommen worden,
    19 wurden angeklagt.

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/belgien-skandal-im-belgischen-fussball-19-personen-festgenommen-a-1232977.html



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