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  • #51 | Posselts Erben - Die Preußen kommen

    Die Preußen aus Bad Langensalza führen im aktuellen Vereinsnamen die Jahreszahl 1996. Daher liegt der Schluss nah, dass es sich um einen jungen Verein handelt. Doch beim Blick in die Vereinschronik sowie auf die Fahnen und Choreografien der Fanszene wird schnell klar, dass bereits seit 1901 in der Kur- und Rosenstadt erfolgreich Fußball gespielt wird. Einen Einblick in die Erfolge und Niederlagen des Vereins geben Präsident Benno Harbauer und Vorstandsmitglied Markus Fromm.

    FSV 1996 Preußen Bad Langensalza
    Vereinshistorie – Die Namen
    14.03.1901 | Gründung SV Preußen Langensalza

    Als an jenem 14. März im Jahre 1901 einige Langensalzaer Sportkameraden den Sportverein gründeten, ahnte keiner von seiner Langlebigkeit. Der Name „Preußen“ leitete sich aus der Herkunft einiger preußischer Gründungsmitglieder ab.

    1903 | Umbenennung in FC Langensalza

    Protokolle aus dieser Zeit sprechen von einer Spaltung des Vereins. „Preußen“ verschwand für sechs Jahre aus dem Vereinsnamen. Ein eigenes Vereinswappen war zu teuer, als Symbol diente das schwarz-weiße Band.

    01.07.1909 | Umbenennung in FC Preußen Langensalza

    Die Umbenennung in den alten Namen mit dem FC ging einher

    mit dem Beitritt zum VMBV (Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine) Ende 1910.
    Außerdem vereinigte man sich 1911 mit dem FC Victoria und 1915 mit dem FC
    Teutonia.

    08.07.1921 | Umbenennung in SV Preußen Langensalza

    Mit der Angliederung der Hockey- und

    Leichtathletikabteilungen wurde aus dem FC der SV Preußen. Als neuer
    Vorsitzender fungierte Eduard Schmidt, Direktor der Kammgarnwerke. 1927
    erfolgte die Fertigstellung des Preußensportparkes.

    14.04.1938 | Zusammenschluss aller Stadtvereine zur TSG 1860 Langensalza

    Mit der Einheitssatzung des Reichsbundes für Leibesübungen

    wurden der SV Preußen, der Turnverein „Jahn“ und die Turngemeinde
    zusammengeschlossen. Der Spielbetrieb wurde wegen des Zweiten Weltkrieges 1943
    eingestellt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kehrten auch die Fußballer
    zurück und trugen erste Freundschaftsspiele als Volksmannschaft mit dem
    Stadtwappen auf der Brust aus. 1946 begann man wieder mit dem Punktspielbetrieb
    in der 1. Kreisklasse.

    02.08.1947 | Gründung SG Sportfreunde Langensalza

    Um alle Sportler in einer Gemeinschaft zusammenzufügen wurde

    die SG Sportfreunde gegründet, welche den Platz der Volksmannschaft in der
    Kreisklasse einnahm. Vor der Saison 49/50 kam es zum Zusammenschluss mit der SG
    Merxleben.

    28.07.1950 | Umbenennung in SG Werner-Seelenbinder/Gründung BSG Aufbau

    In einer erweiterten Vorstandssitzung wurde die Umbenennung

    beschlossen, um gleichermaßen einen fortschrittlichen Sportler und deutschen Antifaschisten
    zu ehren. 1950 wurde auch die BSG Aufbau Langensalza gegründet.

    01.01.1952

    Die volkseigenen Betriebe der DDR wurden beauftragt, als

    Trägerbetriebe die Demokratische Sportbewegung zu unterstützen. Die
    Verwaltungen des Rat des Kreises und des Rat der Stadt übernahmen die SG WS
    unter „Einheit“.

    07.10.1957 | BSG Werner Seelenbinder Bad Langensalza

    Durch die Vereinigung der Betriebssportgemeinschaften

    Rotation und Einheit kehrte man zum alten Namen zurück. Durch die Verleihung
    des Kurstadtstatus 1956 hieß man seitdem auch Bad Langensalza.

    03.04.1959 | Gründung BSG Empor Bad Langensalza

    Durch eine Neuaufteilung der Trägerbetriebe wechselte man im Herbst 1959 nochmals den Namen. Die Trägerbetriebe Konsum und Handelsorganisation übernahmen die BSG Werner Seelenbinder unter „Empor“.

    21.07.1970 | Fusion der Fußballabteilungen von Aufbau/Empor zur BSG Landbau
    Bad Langensalza

    Nach dem Abstieg von Empor und Aufbau in die Kreisklasse

    wurden die Kräfte in der Stadt gebündelt und der Zusammenschluss der beiden
    Fußballabteilungen unter Trägerschaft des Landbaukombinates beschlossen. Damit
    begann die erfolgreichste Etappe nach dem 2. Weltkrieg und innerhalb weniger
    Jahre entwickelte sich Landbau zu einem der Spitzenteams im damaligen Bezirk
    Erfurt. Zweimal (1977 und 1979) konnte hier der Meistertitel errungen werden,
    drei Jahre DDR-Liga folgten. Trainer damals war der einst für Lok Leipzig und
    Rot-Weiß Erfurt aktive 266-fache DDR-Oberligaspieler Reinhard Trölitzsch.

    23.06.1990 | Umbenennung
    in SV Preußen 01 Bad Langensalza e.V.

    Durch die politische Wende konnten auch die Vereinsnamen in

    alter Tradition und ohne Trägerbetrieb in der Bezeichnung geführt werden. So
    wurden die Preußen in Bad Langensalza wieder belebt.

    Nach ihrer Rückbenennung in ihren ursprünglichsten Namen SV

    Preußen 01 gingen die Kurstädter 1990 als eines der 14 Gründungsmitglieder der
    neuen Thüringer Landesliga ins Rennen und stellten im Auftaktspiel gegen den SV
    EK Veilsdorf in Eugen Michel den allerersten Torschützen der Spielklasse. Die
    Landesliga konnte zunächst auch gehalten werden, jedoch im darauf folgenden
    Jahr nicht mehr und es folgte der Abstieg in die damalige Bezirksliga West.

    15.06.1996 |
    Neugründung FSV 1996 Preußen Bad Langensalza e.V.

    Im Juni 1996 löste sich die Fußballabteilung aus dem SV

    Preußen 01 heraus und man gründete einen reinen Fußballverein. Hintergrund
    war, die Eigenständigkeit in der Sponsorengewinnung und Vermarktung zu
    erreichen.

    Nach teilweise „dürren“ Jahren, die die Preußen

    vorübergehend bis in den Kreisfußball abgleiten ließen, gaben sie 2015/16 ihr
    Comeback im Thüringer Oberhaus, das jedoch nur als Intermezzo in die Annalen
    des Vereins einging. Im Sommer 2017 kehrte das Team mit dem sofortigen
    Wiederaufstieg in die Elite des Freistaates zurück.

    Salza-Cup – Die bisherigen Endspiele

    1995: SV Preußen Bad Langensalza – SV Preußen Bad Langensalza II 4:0
    1996: FSV Behringen – FSV Preußen Bad Langensalza II 3:3; 7:6 nach 9m-Schießen
    1997: SV Borussia Eisenach – FSV Preußen Bad Langensalza 2:1
    1998: FSV Preußen Bad Langensalza – TSG 1861 Taucha 2:1
    1999: SV Normania Treffurt – SV Blau-Weiß Dachwig-Döllstädt 0:0; 3:2 nach 9m-Schießen
    2000: es fanden nur Nachwuchsturniere statt
    2001: FSV Preußen Bad Langensalza – SV Fortuna Gräfentonna 4:2
    2002: SG Fortuna Remstädt – SV 90 Altengottern 3:2
    2003: SV Grün-Weiß Schönstedt – SV Fortuna Remstädt 2:0
    2004: SV Nägelstedt – SG Großengottern/Seebach 1:1; 3:1 nach 9m-Schießen
    2005: FC Union Mühlhausen – FC Rot-Weiß Erfurt II 1:1; 2:0 nach 9m-Schießen
    2006: SG Altengottern/Welsbach – FSV Preußen Bad Langensalza 1:0
    2007: FSV Wacker Gotha – FC Union Mühlhausen 4:0
    2008: SSV Schlotheim – Kirchheilinger SV 3:2
    2009: SV Arnstadt – SG Großengottern/Seebach 4:0
    2010: FSV Preußen Bad Langensalza – FC Union Mühlhausen 2:1
    2011: FC BW Dachwig/Döllstedt vs. SC Großengottern 2:2, 4:3 nach 9m-Schießen
    2012: FC Eisenach vs. FC BW Dachwig/Döllstedt 4:0
    2013: FC BW Dachwig/Döllstädt vs. FC Eisenach 1:1, 2:1 nach 9m-Schießen
    2014: FC Rot-Weiß Erfurt II vs. FC BW Dachwig/Döllstädt 1:1, 3:2 nach 9m-Schießen
    2015: FC Union Mühlhausen vs. FSV Preußen Bad Langensalza 3:1
    2016: SV 09 Arnstadt vs. FC An der Fahner Höhe 3:0
    2017: FC Union Mühlhausen vs. FSV Ohratal 1:1, 4:2 nach 9m-Schießen
    2018: FSV Preußen Bad Langensalza vs. SV 09 Arnstadt 0:0, 3:2 nach 9m-Schießen

    Link-Empfehlung

    http://www.fsv-preussen.de/cms/news.html
    http://nacktereiter.blogsport.de/




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    1 hr 36 min
  • #51 | Posselts Erben – Die Preußen kommen

    Die Preußen aus Bad Langensalza führen im aktuellen Vereinsnamen die Jahreszahl 1996. Daher liegt der Schluss nah, dass es sich um einen jungen Verein handelt. Doch beim Blick in die Vereinschronik sowie auf die Fahnen und Choreografien der Fanszene wird schnell klar, dass bereits seit 1901 in der Kur- und Rosenstadt erfolgreich Fußball gespielt wird. Einen Einblick in die Erfolge und Niederlagen des Vereins geben Präsident Benno Harbauer und Vorstandsmitglied Markus Fromm.

    FSV 1996 Preußen Bad Langensalza
    Vereinshistorie – Die Namen
    14.03.1901 | Gründung SV Preußen Langensalza

    Als an jenem 14. März im Jahre 1901 einige Langensalzaer Sportkameraden den Sportverein gründeten, ahnte keiner von seiner Langlebigkeit. Der Name „Preußen“ leitete sich aus der Herkunft einiger preußischer Gründungsmitglieder ab.

    1903 | Umbenennung in FC Langensalza

    Protokolle aus dieser Zeit sprechen von einer Spaltung des Vereins. „Preußen“ verschwand für sechs Jahre aus dem Vereinsnamen. Ein eigenes Vereinswappen war zu teuer, als Symbol diente das schwarz-weiße Band.

    01.07.1909 | Umbenennung in FC Preußen Langensalza

    Die Umbenennung in den alten Namen mit dem FC ging einher

    mit dem Beitritt zum VMBV (Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine) Ende 1910.
    Außerdem vereinigte man sich 1911 mit dem FC Victoria und 1915 mit dem FC
    Teutonia.

    08.07.1921 | Umbenennung in SV Preußen Langensalza

    Mit der Angliederung der Hockey- und

    Leichtathletikabteilungen wurde aus dem FC der SV Preußen. Als neuer
    Vorsitzender fungierte Eduard Schmidt, Direktor der Kammgarnwerke. 1927
    erfolgte die Fertigstellung des Preußensportparkes.

    14.04.1938 | Zusammenschluss aller Stadtvereine zur TSG 1860 Langensalza

    Mit der Einheitssatzung des Reichsbundes für Leibesübungen

    wurden der SV Preußen, der Turnverein „Jahn“ und die Turngemeinde
    zusammengeschlossen. Der Spielbetrieb wurde wegen des Zweiten Weltkrieges 1943
    eingestellt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kehrten auch die Fußballer
    zurück und trugen erste Freundschaftsspiele als Volksmannschaft mit dem
    Stadtwappen auf der Brust aus. 1946 begann man wieder mit dem Punktspielbetrieb
    in der 1. Kreisklasse.

    02.08.1947 | Gründung SG Sportfreunde Langensalza

    Um alle Sportler in einer Gemeinschaft zusammenzufügen wurde

    die SG Sportfreunde gegründet, welche den Platz der Volksmannschaft in der
    Kreisklasse einnahm. Vor der Saison 49/50 kam es zum Zusammenschluss mit der SG
    Merxleben.

    28.07.1950 | Umbenennung in SG Werner-Seelenbinder/Gründung BSG Aufbau

    In einer erweiterten Vorstandssitzung wurde die Umbenennung

    beschlossen, um gleichermaßen einen fortschrittlichen Sportler und deutschen Antifaschisten
    zu ehren. 1950 wurde auch die BSG Aufbau Langensalza gegründet.

    01.01.1952

    Die volkseigenen Betriebe der DDR wurden beauftragt, als

    Trägerbetriebe die Demokratische Sportbewegung zu unterstützen. Die
    Verwaltungen des Rat des Kreises und des Rat der Stadt übernahmen die SG WS
    unter „Einheit“.

    07.10.1957 | BSG Werner Seelenbinder Bad Langensalza

    Durch die Vereinigung der Betriebssportgemeinschaften

    Rotation und Einheit kehrte man zum alten Namen zurück. Durch die Verleihung
    des Kurstadtstatus 1956 hieß man seitdem auch Bad Langensalza.

    03.04.1959 | Gründung BSG Empor Bad Langensalza

    Durch eine Neuaufteilung der Trägerbetriebe wechselte man im Herbst 1959 nochmals den Namen. Die Trägerbetriebe Konsum und Handelsorganisation übernahmen die BSG Werner Seelenbinder unter „Empor“.

    21.07.1970 | Fusion der Fußballabteilungen von Aufbau/Empor zur BSG Landbau
    Bad Langensalza

    Nach dem Abstieg von Empor und Aufbau in die Kreisklasse

    wurden die Kräfte in der Stadt gebündelt und der Zusammenschluss der beiden
    Fußballabteilungen unter Trägerschaft des Landbaukombinates beschlossen. Damit
    begann die erfolgreichste Etappe nach dem 2. Weltkrieg und innerhalb weniger
    Jahre entwickelte sich Landbau zu einem der Spitzenteams im damaligen Bezirk
    Erfurt. Zweimal (1977 und 1979) konnte hier der Meistertitel errungen werden,
    drei Jahre DDR-Liga folgten. Trainer damals war der einst für Lok Leipzig und
    Rot-Weiß Erfurt aktive 266-fache DDR-Oberligaspieler Reinhard Trölitzsch.

    23.06.1990 | Umbenennung
    in SV Preußen 01 Bad Langensalza e.V.

    Durch die politische Wende konnten auch die Vereinsnamen in

    alter Tradition und ohne Trägerbetrieb in der Bezeichnung geführt werden. So
    wurden die Preußen in Bad Langensalza wieder belebt.

    Nach ihrer Rückbenennung in ihren ursprünglichsten Namen SV

    Preußen 01 gingen die Kurstädter 1990 als eines der 14 Gründungsmitglieder der
    neuen Thüringer Landesliga ins Rennen und stellten im Auftaktspiel gegen den SV
    EK Veilsdorf in Eugen Michel den allerersten Torschützen der Spielklasse. Die
    Landesliga konnte zunächst auch gehalten werden, jedoch im darauf folgenden
    Jahr nicht mehr und es folgte der Abstieg in die damalige Bezirksliga West.

    15.06.1996 |
    Neugründung FSV 1996 Preußen Bad Langensalza e.V.

    Im Juni 1996 löste sich die Fußballabteilung aus dem SV

    Preußen 01 heraus und man gründete einen reinen Fußballverein. Hintergrund
    war, die Eigenständigkeit in der Sponsorengewinnung und Vermarktung zu
    erreichen.

    Nach teilweise „dürren“ Jahren, die die Preußen

    vorübergehend bis in den Kreisfußball abgleiten ließen, gaben sie 2015/16 ihr
    Comeback im Thüringer Oberhaus, das jedoch nur als Intermezzo in die Annalen
    des Vereins einging. Im Sommer 2017 kehrte das Team mit dem sofortigen
    Wiederaufstieg in die Elite des Freistaates zurück.

    Salza-Cup – Die bisherigen Endspiele

    1995: SV Preußen Bad Langensalza – SV Preußen Bad Langensalza II 4:0
    1996: FSV Behringen – FSV Preußen Bad Langensalza II 3:3; 7:6 nach 9m-Schießen
    1997: SV Borussia Eisenach – FSV Preußen Bad Langensalza 2:1
    1998: FSV Preußen Bad Langensalza – TSG 1861 Taucha 2:1
    1999: SV Normania Treffurt – SV Blau-Weiß Dachwig-Döllstädt 0:0; 3:2 nach 9m-Schießen
    2000: es fanden nur Nachwuchsturniere statt
    2001: FSV Preußen Bad Langensalza – SV Fortuna Gräfentonna 4:2
    2002: SG Fortuna Remstädt – SV 90 Altengottern 3:2
    2003: SV Grün-Weiß Schönstedt – SV Fortuna Remstädt 2:0
    2004: SV Nägelstedt – SG Großengottern/Seebach 1:1; 3:1 nach 9m-Schießen
    2005: FC Union Mühlhausen – FC Rot-Weiß Erfurt II 1:1; 2:0 nach 9m-Schießen
    2006: SG Altengottern/Welsbach – FSV Preußen Bad Langensalza 1:0
    2007: FSV Wacker Gotha – FC Union Mühlhausen 4:0
    2008: SSV Schlotheim – Kirchheilinger SV 3:2
    2009: SV Arnstadt – SG Großengottern/Seebach 4:0
    2010: FSV Preußen Bad Langensalza – FC Union Mühlhausen 2:1
    2011: FC BW Dachwig/Döllstedt vs. SC Großengottern 2:2, 4:3 nach 9m-Schießen
    2012: FC Eisenach vs. FC BW Dachwig/Döllstedt 4:0
    2013: FC BW Dachwig/Döllstädt vs. FC Eisenach 1:1, 2:1 nach 9m-Schießen
    2014: FC Rot-Weiß Erfurt II vs. FC BW Dachwig/Döllstädt 1:1, 3:2 nach 9m-Schießen
    2015: FC Union Mühlhausen vs. FSV Preußen Bad Langensalza 3:1
    2016: SV 09 Arnstadt vs. FC An der Fahner Höhe 3:0
    2017: FC Union Mühlhausen vs. FSV Ohratal 1:1, 4:2 nach 9m-Schießen
    2018: FSV Preußen Bad Langensalza vs. SV 09 Arnstadt 0:0, 3:2 nach 9m-Schießen

    Link-Empfehlung

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    1 hr 36 min
  • #50 | Die Austria wird euch alle überleben!

    Aus Protest gegen die Interessen eines Konzerns gründeten Fans am 7. Oktober 2005 den Traditionsverein Austria Salzburg neu und fingen in der siebten Liga an. Bereits nach zehn Jahren gelang der neuen Austria die Rückkehr in den Profifußball. Doch nicht nur der Sportplatz war nicht Profiliga-tauglich. So musste der Klub aufrüsten. Das war zu viel. Nach einer Halbsaison meldet der Klub Insolvenz an. Doch der Spielbetrieb wurde gesichert und so spielt die Kampfmannschaft aktuell wieder in der Regionalliga. Über die bewegte Vergangenheit der Austria sowie die Perspektive des Traditonsvereins sprachen wir mit dem Obmann Stellvertreter David Rettenbacher und Beirat Fanwesen Stefan Schubert.

    Wie alles begann
    Gründung der Sportvereinigung Austria Salzburg

    Der Verein wird am 13. September 1933 im Hotel „Schwarzes Rössl“ im Zuge der Auflösung der beiden Salzburger Stadtvereine FC Hertha (ggr. 1923) und FC Rapid (ggr. 1928) durch deren Mitglieder als „Sportvereinigung Austria Salzburg“ offiziell gegründet.

    Auslösendes Moment für die Fusion ist die Schaffung einer Zweiländer-Zehnerliga Oberösterreich/Salzburg, an der Salzburg mit nur zwei Mannschaften teilnahmeberechtigt ist. Als zweiter Teilnehmer neben Abonnement-Landesmeister SAK 1914 (Salzburger Athletiksport Klub) wurde in einem Qualifikationsturnier überraschenderweise der FC Rapid ermittelt, der allerdings als zu schwach für diese Liga galt.

    Um ein Gegengewicht zum übermächtigen SAK zu schaffen, fusioniert daher an diesem 13. September der „Arbeiterverein“ Rapid mit der „bürgerlichen“ Hertha, was zu dieser Zeit (am Vorabend des Bürgerkriegs im Februar 1934) als ausgemachte politische Sensation gilt. Zwei Tage nach der von Josef Brandstätter inszenierten Fusion bestreitet die Austria sehr erfolgreich ihr erstes Spiel, der Heeressportverein Wien wird mit 6:0 deklassiert.

    Als Farben des neuen Vereins werden Violett und Weiß gewählt. Einige meinen noch heute, man habe damit bewusst parteipolitisch unbesetzte Farben gewählt und mit „Austria“ gerade in dieser Zeit ein Zeichen für ein unabhängiges Österreich setzen wollen.

    Quellen und weitere Informationen zur Historie

    SV Austria Salzburg 1933-2013: Die Geschichte des Salzburger Kultklubs
    von Hannes Krawagna und Michael Smejkal | Erschienen am 14. November 2013

    http://wiki.austria-salzburg.at/index.php?title=Geschichte

    https://www.austria-salzburg.at/category/geschichte/

    Weitere Podcasts, Texte und Videos zum Thema
    Initiative Violett-Weiß

    Die “Initiative Violett-Weiß” war ein österreichweiter Zusammenschluss von Fußballanhängern von Austria Salzburg und ist die erste derartige Vereinigung, welche auch bisher nicht organisierte Fans in großer Anzahl vereint. Das zentrale Anliegen war es, in Zukunft wieder eine Mannschaft in violett-weißen Dressen unterstützen zu können. Für uns erfolgt die Bindung zum Verein weniger über den sportlichen Erfolg als vielmehr über Identifikationsmerkmale. Ganz wesentlich sind hierbei die Vereinsfarben.

    http://www.violett-weiss.at/

    HRF 023 | im Gespräch mit Stephan

    Nach etwas Pause die 23.Episode, diesmal unterhalte ich mich

    mit Stephan über die Geschichte der Austria. Ganz ohne Dosen und ganz ohne
    Flügel. Leider stand auch diese Episode technisch nicht unter dem besten Stern,
    aber…ich arbeite dran :-).

    https://hörfehler.org/2018/11/15/hrf-023-im-gespraech-mit-stephan/

    Auffe Ohren #23: Bullshit!

    Es ist tatsächlich eine besondere Ausgabe von Auffe Ohren.

    Nicht nur, weil die Stammbesetzung wild durchgewürfelt wurde, sondern auch,
    weil es allen Teilnehmern ein besonderes Anliegen war, zum Nachdenken anzuregen
    und über RB Leipzig sowie die gängige Praxis von Red Bull zu informieren.

    https://www.schwatzgelb.de/artikel/2016/auffe-ohren/2016-09-01-unsa-senf-auffe-ohren-23-bullshit

    Tribünengespräch vom 12.04.2017: Rasenballsport Leipzig

    Versuch einer umfassenden Diskussion aller Kritikpunkte und

    Hintergründe zu diesem Verein, der so richtig gar kein Verein ist. Gäste sind
    Matthias Kießling, Andreas Bischof, Jens Buschmann und Alex Feuerherdt.

    https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/9

    DAZN trifft: Austria Salzburg

    Herausgekommen ist eine ehrliche und nahe Kurzdoku über den Verein und die Kommerzialisierung des Fußballs.




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    1 hr 44 min
  • #50 | SV Austria Salzburg
    Aus Protest gegen die Interessen eines Konzerns gründeten Fans am 7. Oktober 2005 den Traditionsverein Austria Salzburg neu und fingen in der siebten Liga an. Bereits nach zehn Jahren gelang der neuen Austria die Rückkehr in den Profifußball. Doch nicht nur der Sportplatz war nicht Profiliga-tauglich. So musste der Klub aufrüsten. Das war zu viel. […]
    1 hr 44 min
  • #50 | Die Austria wird euch alle überleben!

    Aus Protest gegen die Interessen eines Konzerns gründeten Fans am 7. Oktober 2005 den Traditionsverein Austria Salzburg neu und fingen in der siebten Liga an. Bereits nach zehn Jahren gelang der neuen Austria die Rückkehr in den Profifußball. Doch nicht nur der Sportplatz war nicht Profiliga-tauglich. So musste der Klub aufrüsten. Das war zu viel. Nach einer Halbsaison meldet der Klub Insolvenz an. Doch der Spielbetrieb wurde gesichert und so spielt die Kampfmannschaft aktuell wieder in der Regionalliga. Über die bewegte Vergangenheit der Austria sowie die Perspektive des Traditonsvereins sprachen wir mit dem Obmann Stellvertreter David Rettenbacher und Beirat Fanwesen Stefan Schubert.

    Wie alles begann
    Gründung der Sportvereinigung Austria Salzburg

    Der Verein wird am 13. September 1933 im Hotel „Schwarzes Rössl“ im Zuge der Auflösung der beiden Salzburger Stadtvereine FC Hertha (ggr. 1923) und FC Rapid (ggr. 1928) durch deren Mitglieder als „Sportvereinigung Austria Salzburg“ offiziell gegründet.

    Auslösendes Moment für die Fusion ist die Schaffung einer Zweiländer-Zehnerliga Oberösterreich/Salzburg, an der Salzburg mit nur zwei Mannschaften teilnahmeberechtigt ist. Als zweiter Teilnehmer neben Abonnement-Landesmeister SAK 1914 (Salzburger Athletiksport Klub) wurde in einem Qualifikationsturnier überraschenderweise der FC Rapid ermittelt, der allerdings als zu schwach für diese Liga galt.

    Um ein Gegengewicht zum übermächtigen SAK zu schaffen, fusioniert daher an diesem 13. September der „Arbeiterverein“ Rapid mit der „bürgerlichen“ Hertha, was zu dieser Zeit (am Vorabend des Bürgerkriegs im Februar 1934) als ausgemachte politische Sensation gilt. Zwei Tage nach der von Josef Brandstätter inszenierten Fusion bestreitet die Austria sehr erfolgreich ihr erstes Spiel, der Heeressportverein Wien wird mit 6:0 deklassiert.

    Als Farben des neuen Vereins werden Violett und Weiß gewählt. Einige meinen noch heute, man habe damit bewusst parteipolitisch unbesetzte Farben gewählt und mit „Austria“ gerade in dieser Zeit ein Zeichen für ein unabhängiges Österreich setzen wollen.

    Quellen und weitere Informationen zur Historie

    SV Austria Salzburg 1933-2013: Die Geschichte des Salzburger Kultklubs
    von Hannes Krawagna und Michael Smejkal | Erschienen am 14. November 2013

    http://wiki.austria-salzburg.at/index.php?title=Geschichte

    https://www.austria-salzburg.at/category/geschichte/

    Weitere Podcasts, Texte und Videos zum Thema
    Initiative Violett-Weiß

    Die “Initiative Violett-Weiß” war ein österreichweiter Zusammenschluss von Fußballanhängern von Austria Salzburg und ist die erste derartige Vereinigung, welche auch bisher nicht organisierte Fans in großer Anzahl vereint. Das zentrale Anliegen war es, in Zukunft wieder eine Mannschaft in violett-weißen Dressen unterstützen zu können. Für uns erfolgt die Bindung zum Verein weniger über den sportlichen Erfolg als vielmehr über Identifikationsmerkmale. Ganz wesentlich sind hierbei die Vereinsfarben.

    http://www.violett-weiss.at/

    HRF 023 | im Gespräch mit Stephan

    Nach etwas Pause die 23.Episode, diesmal unterhalte ich mich

    mit Stephan über die Geschichte der Austria. Ganz ohne Dosen und ganz ohne
    Flügel. Leider stand auch diese Episode technisch nicht unter dem besten Stern,
    aber…ich arbeite dran :-).

    https://hörfehler.org/2018/11/15/hrf-023-im-gespraech-mit-stephan/

    Auffe Ohren #23: Bullshit!

    Es ist tatsächlich eine besondere Ausgabe von Auffe Ohren.

    Nicht nur, weil die Stammbesetzung wild durchgewürfelt wurde, sondern auch,
    weil es allen Teilnehmern ein besonderes Anliegen war, zum Nachdenken anzuregen
    und über RB Leipzig sowie die gängige Praxis von Red Bull zu informieren.

    https://www.schwatzgelb.de/artikel/2016/auffe-ohren/2016-09-01-unsa-senf-auffe-ohren-23-bullshit

    Tribünengespräch vom 12.04.2017: Rasenballsport Leipzig

    Versuch einer umfassenden Diskussion aller Kritikpunkte und

    Hintergründe zu diesem Verein, der so richtig gar kein Verein ist. Gäste sind
    Matthias Kießling, Andreas Bischof, Jens Buschmann und Alex Feuerherdt.

    https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/9

    DAZN trifft: Austria Salzburg

    Herausgekommen ist eine ehrliche und nahe Kurzdoku über den Verein und die Kommerzialisierung des Fußballs.



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    1 hr 44 min
  • #49 | (K)eine Wahl - Im Gespräch mit Ute Groth

    Am 27. September 2019 wählt der DFB-Bundestag in Frankfurt am Main einen neuen Präsidenten. Mit Fritz Keller, dem langjährigen Präsidenten des SC Freiburg, wird es nur einen Kandidaten geben. Dabei hatte die Bewerbung einer „im deutschen Fußball praktisch unbekannten Frau“ für das Amt des DFB-Präsidenten bzw. der DFB-Präsidentin für große mediale Resonanz gesorgt.
    Berücksichtigt wurde die Bewerbung nicht. Doch in jedem Fall wirft sie die Frage auf, ob ein eingetragener gemeinnütziger Verein das passende Bild liefert, wenn dessen Spitze in erster Linie durch eine Findungskommission und weniger durch einen basisdemokratischen Prozess ermittelt wird. So schreibt Martin Krauss von der TAZ in einem Kommentar, „dass es bei der Wahl des DFB-Präsidenten undemokratisch zugeht, ist bekannt.“ Ein ziemlich harte Aussage für den größten Sport-Fachverband der Welt. Und dies in einer Zeit, wo wir zunehmend gezwungen sind, die Demokratie gegen Angriffe zu verteidigen.
    Jemand der die Prinzipien der Demokratie verstanden hat, ist ganz offensichtlich Frau Ute Groth. Als Vorsitzende eines Vereins will sie nicht nur kritisieren, sondern auch Dinge anders machen und wollte sich deshalb der Wahl für das Amt des DFB-Präsidenten stellen. Doch soweit kam es nicht. Umso schöner ist es, dass wir trotz des vollen Terminkalenders die Zeit finden konnten, um über die aktuelle Situation im PODCAST ORANGE zu sprechen.

    Informationen & Verweise

    Erklärung von Wolfgang Niersbach im Wortlaut (faz.net, 09.11.2015)

    https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/wortlaut-ruecktrittserklaerung-von-dfb-praesident-wolfgang-niersbach-13903015.html

    Wolfgang Niersbach: Ein

    Rücktritt als Anfang (Tagesspiegel, 09.11.2015)

    https://www.tagesspiegel.de/sport/affaere-um-wm-2006-wolfgang-niersbach-ein-ruecktritt-als-anfang/12563556.html

    Grindel zum DFB-Präsidenten

    gewählt (DFB, 15.04.2016)

    Reinhard Grindel war seit

    Oktober 2013 Schatzmeister des DFB, davor von 2011 bis 2013
    Anti-Korruptionsbeauftragter des Verbandes. Von 2011 bis 2014 fungierte Grindel
    als 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes. Zuvor hatte er
    sich im Vorstand seines Heimatvereins Rotenburger SV an der Fußballbasis
    engagiert. Seit 2002 sitzt Grindel als Abgeordneter für die CDU im Bundestag.

    Reinhard Grindel ist neuer Präsident des Deutschen

    Fußball-Bundes (DFB). Auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt
    am Main wurde der bisherige Schatzmeister von den 255 stimmberechtigten
    Delegierten an die Spitze des Verbandes gewählt. Grindel ist durch das
    gemeinsame Votum des Amateur- und Profifußballs der zwölfte Präsident in der Geschichte des DFB. Der
    54 Jahre alte Jurist folgt damit auf Wolfgang Niersbach, der am 9. November
    2015 zurückgetreten war.

    Reinhard Grindel: “Ich empfinde es als eine große Ehre,

    dieses Amt ausfüllen zu dürfen. Der DFB steht vor zukunftweisenden Aufgaben,
    denen ich mich im Zusammenspiel mit den Kollegen aus Präsidium und Vorstand
    sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern der Zentrale stellen möchte. Ich freue
    mich über das gemeinsame Votum und den damit einhergehenden Vertrauensbeweis
    aus dem Amateur- und Profifußball. Ich sehe meine Aufgabe darin, als ehrlicher Mittler die Interessen der ehrenamtlich
    geführten Basis und der professionellen Spitze zusammenzuführen. Ich
    werde mich als Präsident dafür einsetzen, die Einheit
    des Fußballs weiter zu stärken.”

    Zu den zentralen Punkten auf der Agenda des zwölften

    DFB-Präsidenten gehören die Konsequenzen aus der Affäre um die Fußball-WM 2006.
    “Beim neuen DFB muss das gelten, was im Fußball selbstverständlich sein
    sollte: “Wir brauchen Fairplay, und wir brauchen Integrität”, so
    Grindel. “Um das zu gewährleisten, müssen wir unsere internen
    Kontrollmechanismen verbessern.”

    Dazu plant er beispielsweise

    • die Einrichtung einer eigenen Direktion Recht,
    • einer Stabsstelle
    für Compliance und Controlling sowie
  • einer Ethikkommission.
  • Des Weiteren hat Grindel im Sinne einer transparenten

    Verbandsorganisation die Veröffentlichung des Finanzberichtes sowie die Bündelung der wirtschaftlichen Aktivitäten des DFB in
    einer Tochtergesellschaft angekündigt. Zu seinem umfassenden Programm
    zählt als ein weiterer Schwerpunkt, frühzeitig interessante Fußballangebote für
    Kinder zu schaffen, sie in die Vereine zu holen und dort die Qualifikation der Jugendtrainer
    zu steigern.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=144026&cHash=bfbf547cc8675dd38c6587e4f72a38e2

    Grindel als DFB-Präsident

    wiedergewählt (DFB, 04.11.2016)

    Reinhard Grindel ist als Präsident des Deutschen

    Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. In Erfurt erhielt Grindel das
    einstimmige Votum der 258 Delegierten des 42. Ordentlichen DFB-Bundestags. Mit
    der Wiederwahl setzt Reinhard Grindel seine Präsidentschaft fort, die am 15.
    April 2016 mit seiner Wahl auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB in
    Frankfurt am Main begonnen hatte. Grindel ist der zwölfte Präsident in der
    Geschichte des DFB.

    Grindel sagt: “Ich sehe in dem klaren Votum der

    Delegierten eine Bestätigung des von uns eingeschlagenen Weges. Wir haben den
    DFB in den vergangenen Monaten neu aufgestellt, wir haben die angekündigten
    Maßnahmen für mehr Transparenz und Integrität umgesetzt – wir haben Wort
    gehalten und die notwendigen Konsequenzen aus der
    WM-Affäre gezogen. Diesen Weg werden wir vereint als Amateur- und
    Profifußball entschlossen fortsetzen. “

    DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball erklärt: “Wir sind

    bereit, mit Reinhard Grindel als Präsident die künftigen Aufgaben gemeinsam
    anzugehen im Sinne eines vertrauensvollen und verlässlichen Miteinanders. Er
    hat in den vergangenen Monaten unter Beweis gestellt, dass er dieses
    anspruchsvolle Amt unter Berücksichtigung der Interessen des gesamten deutschen
    Fußballs ausfüllen kann.”

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: “Die

    Amateurvertreter haben vor einem Jahr Reinhard Grindel für das Amt des
    DFB-Präsidenten vorgeschlagen, heute können wir sagen: Wir haben eine sehr gute
    Wahl getroffen. Der Amateurfußball steht
    geschlossen hinter Reinhard Grindel, bei den anstehenden Herausforderungen kann
    er sich der Unterstützung der Landesverbände sicher sein.”

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=157148&cHash=89cf716d9590bae8ce7a0064f6b30b29

    Bundestag stimmt neuem Grundlagenvertrag

    zwischen DFB und DFL zu (DFB, 04.11.2016)

    Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat der Verlängerung des Grundlagenvertrags zwischen dem DFB

    und der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH bis zum 30. Juni 2023 zugestimmt.
    Zuvor war das Vertragswerk von den Präsidien des DFB und der DFL einstimmig
    verabschiedet worden. Der Grundlagenvertrag regelt die wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie die Zahlungsflüsse zwischen
    DFB und DFL, er wird auch in der neuen Laufzeit in seiner bestehenden
    Grundkonstruktion beibehalten und enthält eine stärkere Unterstützung des
    Amateurfußballs.

    Der DFB gibt weiterhin fünf

    Millionen Euro jährlich an die Landesverbände und investiert zudem
    außerhalb des Grundlagenvertrages erstmals zusätzliche drei Millionen Euro
    jährlich für bessere Rahmenbedingungen der Arbeit an der Basis. Die DFL wird
    neben bestehenden Leistungen 2,5 Millionen Euro jährlich zweckgebunden für
    konkrete Projekte im Rahmen des Masterplans Amateurfußball bereitstellen.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=157150&cHash=a61b712ec56f282e175f497bc03aa3f2

    DFB-Bundestag bestätigt

    Grundlagenvertrag (DFB, 08.12.2017)

    Der DFB-Bundestag in Frankfurt am Main hat den

    Grundlagenvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der DFL
    Deutsche Fußball Liga vom 14. Oktober 2016 und den diesbezüglichen Beschluss
    des DFB-Bundestages vom 4. November 2016 unter Einschluss der
    Zusatzvereinbarung und der Leitlinien zur Verwendung von Persönlichkeitsrechten
    und anderer Rechte der A-Nationalspieler einstimmig bestätigt.

    Die Regelungen wurden den Delegierten des DFB-Bundestages

    erneut vorgelegt, weil ihnen bei der Abstimmung
    im November 2016 die Inhalte der Zusatzvereinbarung, auf die im
    Grundlagenvertrag Bezug genommen wird, zwar zugänglich waren, ihnen der
    Wortlaut der Zusatzvereinbarung aber nicht vorgelegen hatte. Der Grundlagenvertrag
    regelt die wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie die Zahlungsflüsse
    zwischen DFB und DFL.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=179332&cHash=56f45d958db2b7ce03633f44a337d0b4

    Bundestag stimmt für Bau des

    neuen DFB und seiner Akademie (DFB, 08.12.2017)

    Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in Frankfurt

    am Main einstimmig für die Errichtung des neuen DFB und seiner Akademie sowie
    das dafür vorgesehene Budget votiert. Auf dem Gelände der ehemaligen
    Galopprennbahn im Frankfurter Stadtteil Niederrad sollen künftig Verwaltung und
    Akademie unter einem Dach zusammenwachsen. Das Projekt dient der
    Weiterentwicklung des gesamten deutschen Fußballs.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=179293&cHash=86022c7e0896f2dacabfc4596b359529

    Fritz Keller Kandidat für das

    Amt des DFB-Präsidenten (DFB, 15.08.2019)

    Die Findungskommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB)

    schlägt den Regional- und Landesverbänden und der Deutschen Fußball Liga DFL
    einstimmig Fritz Keller zur Nominierung als Kandidat für das Amt des
    DFB-Präsidenten vor.

    Der Findungskommission gehören neben Dr. Rainer Koch und Dr.

    Reinhard Rauball folgende Personen an: DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge
    und DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann sowie seitens der DFL Peter Peters und
    Christian Seifert. Fritz Keller war der erste und
    einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission Gespräche geführt hat.

    Der Prozess zur Auswahl wurden

    von einer renommierten Personalberatung begleitet und umfasste zunächst
    eingehende Gespräche mit wichtigen Interessenvertretern aus den Bereichen des
    DFB sowie seiner Regional- und Landesverbände, des Profifußballs, der Partner
    des DFB sowie sonstiger Vertreter aus Gesellschaft und Politik. Basierend auf
    diesen Gesprächen, legte die Findungskommission schließlich das Suchprofil
    fest, dem Fritz Keller uneingeschränkt entspricht.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=206163&cHash=41bdc8c01990b3fe21bf15c1a2e39219

    DFB: Amateure und Profis

    votieren für Kandidatur von Fritz Keller (DFB, 21.08.2019)

    „In Berlin sprachen sich sowohl die Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten

    als auch die Generalversammlung der DFL Deutsche Fußball Liga für die
    Nominierung des Präsidenten von Bundesligist SC Freiburg aus, der zuvor in
    beiden Versammlungen die inhaltlichen Eckpunkte seiner Kandidatur vorgestellt
    hatte.“

    Fritz Keller: “Ich habe in den bisherigen Gesprächen

    nicht nur Wertschätzung gespürt, sondern auch den gemeinsamen Willen, etwas zu
    verändern und den DFB für die Zukunft aufzustellen. Das klare Votum empfinde
    ich als wichtige und notwendige Basis, denn die anstehenden Herausforderungen
    können wir nur gemeinsam erfolgreich angehen. Wir
    brauchen die Einheit des Fußballs. Ich sehe mich dabei als
    Teamplayer. Eine One-Man-Show wird es nicht geben. Es geht für den Verband vor allem darum,
    Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen. Als eine der ersten
    Maßnahmen würde ich einen Vergütungsausschuss
    vorschlagen, der unter Einbeziehung von Externen die Zahlungen an das Präsidium
    festlegt und transparent macht.”

    Ein wesentlicher Aspekt ist für Keller die strukturelle Entwicklung des Verbandes:

    “Ich habe in meinem Leben immer gute Erfahrungen damit gemacht, wenn
    Zuständigkeiten und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden. Ich
    halte das nicht für eine Schwäche, sondern ganz im Gegenteil für eine Stärke.
    Daneben sind eine effektive Organisationsleitung und strikte Trennung von wirtschaftlichem und ideellem
    Bereich im DFB für mich eine Grundvoraussetzung. Hier muss der
    eingeschlagene Weg fortgesetzt und eine Zukunft weisende, moderne Struktur
    geschaffen werden. Dabei gilt: Qualität vor Geschwindigkeit.”

    Keller hatte den Gremien ein Konzeptpapier

    vorgelegt, in dem er seine grundsätzlichen Ideen zusammengefasst und
    Fragestellungen aufgeworfen hat, die er gemeinsam mit den Regional- und
    Landesverbänden, der DFL und in einem Thinktank mit externer Expertise angehen
    will. Neben der

    • zentralen sportlichen Arbeit für erfolgreiche
    Nationalmannschaften,
  • bestmögliche Rahmenbedingungen für den
  • Lizenzfußball und Amateurfußball sowie einer
  • effektiven Nachwuchskonzeption sieht Keller die
  • inhaltlichen Schwerpunkte vor allem in der
  • konsequenten Förderung des Mädchen- und
  • Frauenfußballs,
  • einer Stärkung des Ehrenamtes und
  • dem Abbau von Verbandsbürokratie.
  • Außerdem stehen die Themen Nachhaltigkeit und
  • gesellschaftliche Verantwortung mit dem klaren Eintreten für Vielfalt,
    Integration, Inklusion und Menschenrechte auf seiner Agenda.

    Der DFB-Bundestag kommt am 27. September 2019 in Frankfurt

    am Main zusammen. Bewerbungen um das Amt des Präsidenten oder der Präsidentin
    können noch bis zum 29. August 2019 von den antragsberechtigten Verbänden
    eingebracht werden. Die Delegierten wählen einen Präsidenten oder eine
    Präsidentin für eine Legislaturperiode von jeweils drei Jahren. Zur Wahl steht
    auf dem 43. Ordentlichen Bundestag der 13. Präsident der Geschichte des DFB.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=206364&cHash=6f0f7806f18e3605de0358ec2715c35d

    Stimmen zur Vorstellung von

    Fritz Keller (21.08.2019)

    Dr. Wolfhardt Tomaschewski (Präsident des Thüringischen

    Fußball-Verbandes): “Ich habe Fritz Keller bisher
    nicht gekannt. Er kommt sympathisch und angenehm rüber. Das war eine
    gute Vorstellung.”

    Bernd Neuendorf (Präsident des Fußball-Verbandes

    Mittelrhein): “Fritz Keller hat eine breite Unterstützung. Auch meine ganz
    persönlich. Ich habe ihn vorher nicht gekannt. Alles, was man über ihn gehört
    und gelesen hat, hat sich heute bestätigt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass
    er jemand ist, der den Amateurfußball voranbringen will und gute Ideen hat. Ich
    glaube, er ist jemand, der eine hohe Integrationskraft hat.”

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=206367&cHash=74253cb27d54fecc19b2fcbd4a76e35f

    Weitere Links

    DFB-Satzung

    https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/159360-02_Satzung.pdf

    Revier: Die Gründung der DJK-Vereine (03.07.2008)

    https://www.reviersport.de/artikel/55852—revier-gruendung-djk-vereine

    Wahl des Fifa-Präsidenten Die deutsche Stimme für Infantino ist Heuchelei (05.06.2019)

    https://www.tagesspiegel.de/sport/wahl-des-fifa-praesidenten-die-deutsche-stimme-fuer-infantino-ist-heuchelei/24421546.html

    Aleksander Čeferin (05.06.2019)

    https://de.uefa.com/insideuefa/about-uefa/president/

    DFL-Generalversammlung 2019: Besetzung von Präsidium, Aufsichtsrat und Lizenzierungsausschuss für die nächsten drei Jahre (21.08.2019)

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/dfl-generalversammlung-2019-besetzung-von-praesidium-aufsichtsrat-und-lizenzierungsausschuss-fuer-die-naechsten-drei-jahre/

    Groth: “In der

    DFB-Struktur muss etwas verändert werden” (Sportschau, 28.08.2019)

    Das Erste: Ute Groth hat sich als DFB-Präsidentin beworben.

    Sie ist unzufrieden, wie der DFB sich um den Amateurbereich kümmert und möchte
    das ändern. Der DFB präsentiert allerdings nur Fritz Keller als Kandidaten –
    ohne, dass Groth eine Absage erhält.

    https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/video-groth-in-der-dfb-struktur-muss-etwas-veraendert-werden-100.html

    Der DJK Sportverband Köln …

    schreibt in einem Kommentar: „Ist die kleine DJK, der

    Nischenverband der kath. Kirche, nun vollständig abgehoben, indem sich eines
    seiner Mitglieder zutraut, das „höchste“ deutsche Sportamt anzustreben? Ganz
    und gar nicht. Es macht lediglich deutlich, dass Kompetenz das
    Entscheidungskriterium für eine Wahl in ein Spitzenamt sein sollte. Und diese
    haben durchaus auch andere neben den DFB Mitglieder aus der Bundesliga und eben
    nicht nur Männer. Dies darf und sollte die DJK insgesamt für sich in Anspruch
    nehmen. Auch wenn man nicht mit Spitzensport ständig in der Öffentlichkeit
    steht, so kann man gute, erfolgreiche und sehr kompetente Arbeit leisten.
    Insofern hat Ute Groth mit ihrem Schritt persönlich viel gewagt. Dem Verband
    hat sie Aufmerksamkeit und ein gutes Stück Anerkennung erbracht. Dafür sollten
    wir dankbar sein und uns dies zu Herzen nehmen, ja nutzen für unsere weitere,
    erfolgreiche Arbeit.“

    https://www.djk.de/images/Mediathek/Bildergalerien/Newsletter/September_2019/Kommentar_Ute_Groth.pdf

    „Als ob ich mich als

    Reinigungskraft bewerbe“ (welt.de, 12.08.2019)

    „Ich habe die Vertreter der Landes- und Regionalverbände

    angeschrieben, und die Rückmeldung kam von der Personalabteilung vom DFB, als
    würde ich mich um eine Stelle als Sekretärin oder Reinigungskraft bewerben. Ich
    weiß nicht, ob die sich beim DFB schon mit mir beschäftigt haben“, sagte Groth.

    https://www.welt.de/sport/fussball/article198358423/Ute-Groth-Als-ob-ich-mich-beim-DFB-als-Reinigungskraft-bewerbe.html

    (12.08.2019)

    Ärger über DFB-Führung

    (Stern, 12.08.2019)

    Ute Groth war im deutschen Fußball praktisch unbekannt. Mit

    ihrer Initiativbewerbung als DFB-Präsidentin sorgt die Chefin eines
    Düsseldorfer Amateurklubs für Aufsehen. Der aktuellen Führungscrew stellt sie
    ein miserables Zeugnis aus.

    https://www.stern.de/sport/fussball/ute-groth-will-dfb-praesidentin-werden-und-stellt-fuehrung-schlechtes-zeugnis-aus-8844052.html

    (12.08.2019)




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    50 min
  • #49 | (K)eine Wahl - Im Gespräch mit Ute Groth

    Am 27. September 2019 wählt der DFB-Bundestag in Frankfurt am Main einen neuen Präsidenten. Mit Fritz Keller, dem langjährigen Präsidenten des SC Freiburg, wird es nur einen Kandidaten geben. Dabei hatte die Bewerbung einer „im deutschen Fußball praktisch unbekannten Frau“ für das Amt des DFB-Präsidenten bzw. der DFB-Präsidentin für große mediale Resonanz gesorgt.
    Berücksichtigt wurde die Bewerbung nicht. Doch in jedem Fall wirft sie die Frage auf, ob ein eingetragener gemeinnütziger Verein das passende Bild liefert, wenn dessen Spitze in erster Linie durch eine Findungskommission und weniger durch einen basisdemokratischen Prozess ermittelt wird. So schreibt Martin Krauss von der TAZ in einem Kommentar, „dass es bei der Wahl des DFB-Präsidenten undemokratisch zugeht, ist bekannt.“ Ein ziemlich harte Aussage für den größten Sport-Fachverband der Welt. Und dies in einer Zeit, wo wir zunehmend gezwungen sind, die Demokratie gegen Angriffe zu verteidigen.
    Jemand der die Prinzipien der Demokratie verstanden hat, ist ganz offensichtlich Frau Ute Groth. Als Vorsitzende eines Vereins will sie nicht nur kritisieren, sondern auch Dinge anders machen und wollte sich deshalb der Wahl für das Amt des DFB-Präsidenten stellen. Doch soweit kam es nicht. Umso schöner ist es, dass wir trotz des vollen Terminkalenders die Zeit finden konnten, um über die aktuelle Situation im PODCAST ORANGE zu sprechen.

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    Erklärung von Wolfgang Niersbach im Wortlaut (faz.net, 09.11.2015)

    https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/wortlaut-ruecktrittserklaerung-von-dfb-praesident-wolfgang-niersbach-13903015.html

    Wolfgang Niersbach: Ein

    Rücktritt als Anfang (Tagesspiegel, 09.11.2015)

    https://www.tagesspiegel.de/sport/affaere-um-wm-2006-wolfgang-niersbach-ein-ruecktritt-als-anfang/12563556.html

    Grindel zum DFB-Präsidenten

    gewählt (DFB, 15.04.2016)

    Reinhard Grindel war seit

    Oktober 2013 Schatzmeister des DFB, davor von 2011 bis 2013
    Anti-Korruptionsbeauftragter des Verbandes. Von 2011 bis 2014 fungierte Grindel
    als 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes. Zuvor hatte er
    sich im Vorstand seines Heimatvereins Rotenburger SV an der Fußballbasis
    engagiert. Seit 2002 sitzt Grindel als Abgeordneter für die CDU im Bundestag.

    Reinhard Grindel ist neuer Präsident des Deutschen

    Fußball-Bundes (DFB). Auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt
    am Main wurde der bisherige Schatzmeister von den 255 stimmberechtigten
    Delegierten an die Spitze des Verbandes gewählt. Grindel ist durch das
    gemeinsame Votum des Amateur- und Profifußballs der zwölfte Präsident in der Geschichte des DFB. Der
    54 Jahre alte Jurist folgt damit auf Wolfgang Niersbach, der am 9. November
    2015 zurückgetreten war.

    Reinhard Grindel: “Ich empfinde es als eine große Ehre,

    dieses Amt ausfüllen zu dürfen. Der DFB steht vor zukunftweisenden Aufgaben,
    denen ich mich im Zusammenspiel mit den Kollegen aus Präsidium und Vorstand
    sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern der Zentrale stellen möchte. Ich freue
    mich über das gemeinsame Votum und den damit einhergehenden Vertrauensbeweis
    aus dem Amateur- und Profifußball. Ich sehe meine Aufgabe darin, als ehrlicher Mittler die Interessen der ehrenamtlich
    geführten Basis und der professionellen Spitze zusammenzuführen. Ich
    werde mich als Präsident dafür einsetzen, die Einheit
    des Fußballs weiter zu stärken.”

    Zu den zentralen Punkten auf der Agenda des zwölften

    DFB-Präsidenten gehören die Konsequenzen aus der Affäre um die Fußball-WM 2006.
    “Beim neuen DFB muss das gelten, was im Fußball selbstverständlich sein
    sollte: “Wir brauchen Fairplay, und wir brauchen Integrität”, so
    Grindel. “Um das zu gewährleisten, müssen wir unsere internen
    Kontrollmechanismen verbessern.”

    Dazu plant er beispielsweise

    • die Einrichtung einer eigenen Direktion Recht,
    • einer Stabsstelle
    für Compliance und Controlling sowie
  • einer Ethikkommission.
  • Des Weiteren hat Grindel im Sinne einer transparenten

    Verbandsorganisation die Veröffentlichung des Finanzberichtes sowie die Bündelung der wirtschaftlichen Aktivitäten des DFB in
    einer Tochtergesellschaft angekündigt. Zu seinem umfassenden Programm
    zählt als ein weiterer Schwerpunkt, frühzeitig interessante Fußballangebote für
    Kinder zu schaffen, sie in die Vereine zu holen und dort die Qualifikation der Jugendtrainer
    zu steigern.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=144026&cHash=bfbf547cc8675dd38c6587e4f72a38e2

    Grindel als DFB-Präsident

    wiedergewählt (DFB, 04.11.2016)

    Reinhard Grindel ist als Präsident des Deutschen

    Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. In Erfurt erhielt Grindel das
    einstimmige Votum der 258 Delegierten des 42. Ordentlichen DFB-Bundestags. Mit
    der Wiederwahl setzt Reinhard Grindel seine Präsidentschaft fort, die am 15.
    April 2016 mit seiner Wahl auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB in
    Frankfurt am Main begonnen hatte. Grindel ist der zwölfte Präsident in der
    Geschichte des DFB.

    Grindel sagt: “Ich sehe in dem klaren Votum der

    Delegierten eine Bestätigung des von uns eingeschlagenen Weges. Wir haben den
    DFB in den vergangenen Monaten neu aufgestellt, wir haben die angekündigten
    Maßnahmen für mehr Transparenz und Integrität umgesetzt – wir haben Wort
    gehalten und die notwendigen Konsequenzen aus der
    WM-Affäre gezogen. Diesen Weg werden wir vereint als Amateur- und
    Profifußball entschlossen fortsetzen. “

    DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball erklärt: “Wir sind

    bereit, mit Reinhard Grindel als Präsident die künftigen Aufgaben gemeinsam
    anzugehen im Sinne eines vertrauensvollen und verlässlichen Miteinanders. Er
    hat in den vergangenen Monaten unter Beweis gestellt, dass er dieses
    anspruchsvolle Amt unter Berücksichtigung der Interessen des gesamten deutschen
    Fußballs ausfüllen kann.”

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: “Die

    Amateurvertreter haben vor einem Jahr Reinhard Grindel für das Amt des
    DFB-Präsidenten vorgeschlagen, heute können wir sagen: Wir haben eine sehr gute
    Wahl getroffen. Der Amateurfußball steht
    geschlossen hinter Reinhard Grindel, bei den anstehenden Herausforderungen kann
    er sich der Unterstützung der Landesverbände sicher sein.”

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=157148&cHash=89cf716d9590bae8ce7a0064f6b30b29

    Bundestag stimmt neuem Grundlagenvertrag

    zwischen DFB und DFL zu (DFB, 04.11.2016)

    Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat der Verlängerung des Grundlagenvertrags zwischen dem DFB

    und der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH bis zum 30. Juni 2023 zugestimmt.
    Zuvor war das Vertragswerk von den Präsidien des DFB und der DFL einstimmig
    verabschiedet worden. Der Grundlagenvertrag regelt die wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie die Zahlungsflüsse zwischen
    DFB und DFL, er wird auch in der neuen Laufzeit in seiner bestehenden
    Grundkonstruktion beibehalten und enthält eine stärkere Unterstützung des
    Amateurfußballs.

    Der DFB gibt weiterhin fünf

    Millionen Euro jährlich an die Landesverbände und investiert zudem
    außerhalb des Grundlagenvertrages erstmals zusätzliche drei Millionen Euro
    jährlich für bessere Rahmenbedingungen der Arbeit an der Basis. Die DFL wird
    neben bestehenden Leistungen 2,5 Millionen Euro jährlich zweckgebunden für
    konkrete Projekte im Rahmen des Masterplans Amateurfußball bereitstellen.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=157150&cHash=a61b712ec56f282e175f497bc03aa3f2

    DFB-Bundestag bestätigt

    Grundlagenvertrag (DFB, 08.12.2017)

    Der DFB-Bundestag in Frankfurt am Main hat den

    Grundlagenvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der DFL
    Deutsche Fußball Liga vom 14. Oktober 2016 und den diesbezüglichen Beschluss
    des DFB-Bundestages vom 4. November 2016 unter Einschluss der
    Zusatzvereinbarung und der Leitlinien zur Verwendung von Persönlichkeitsrechten
    und anderer Rechte der A-Nationalspieler einstimmig bestätigt.

    Die Regelungen wurden den Delegierten des DFB-Bundestages

    erneut vorgelegt, weil ihnen bei der Abstimmung
    im November 2016 die Inhalte der Zusatzvereinbarung, auf die im
    Grundlagenvertrag Bezug genommen wird, zwar zugänglich waren, ihnen der
    Wortlaut der Zusatzvereinbarung aber nicht vorgelegen hatte. Der Grundlagenvertrag
    regelt die wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie die Zahlungsflüsse
    zwischen DFB und DFL.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=179332&cHash=56f45d958db2b7ce03633f44a337d0b4

    Bundestag stimmt für Bau des

    neuen DFB und seiner Akademie (DFB, 08.12.2017)

    Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in Frankfurt

    am Main einstimmig für die Errichtung des neuen DFB und seiner Akademie sowie
    das dafür vorgesehene Budget votiert. Auf dem Gelände der ehemaligen
    Galopprennbahn im Frankfurter Stadtteil Niederrad sollen künftig Verwaltung und
    Akademie unter einem Dach zusammenwachsen. Das Projekt dient der
    Weiterentwicklung des gesamten deutschen Fußballs.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=179293&cHash=86022c7e0896f2dacabfc4596b359529

    Fritz Keller Kandidat für das

    Amt des DFB-Präsidenten (DFB, 15.08.2019)

    Die Findungskommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB)

    schlägt den Regional- und Landesverbänden und der Deutschen Fußball Liga DFL
    einstimmig Fritz Keller zur Nominierung als Kandidat für das Amt des
    DFB-Präsidenten vor.

    Der Findungskommission gehören neben Dr. Rainer Koch und Dr.

    Reinhard Rauball folgende Personen an: DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge
    und DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann sowie seitens der DFL Peter Peters und
    Christian Seifert. Fritz Keller war der erste und
    einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission Gespräche geführt hat.

    Der Prozess zur Auswahl wurden

    von einer renommierten Personalberatung begleitet und umfasste zunächst
    eingehende Gespräche mit wichtigen Interessenvertretern aus den Bereichen des
    DFB sowie seiner Regional- und Landesverbände, des Profifußballs, der Partner
    des DFB sowie sonstiger Vertreter aus Gesellschaft und Politik. Basierend auf
    diesen Gesprächen, legte die Findungskommission schließlich das Suchprofil
    fest, dem Fritz Keller uneingeschränkt entspricht.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=206163&cHash=41bdc8c01990b3fe21bf15c1a2e39219

    DFB: Amateure und Profis

    votieren für Kandidatur von Fritz Keller (DFB, 21.08.2019)

    „In Berlin sprachen sich sowohl die Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten

    als auch die Generalversammlung der DFL Deutsche Fußball Liga für die
    Nominierung des Präsidenten von Bundesligist SC Freiburg aus, der zuvor in
    beiden Versammlungen die inhaltlichen Eckpunkte seiner Kandidatur vorgestellt
    hatte.“

    Fritz Keller: “Ich habe in den bisherigen Gesprächen

    nicht nur Wertschätzung gespürt, sondern auch den gemeinsamen Willen, etwas zu
    verändern und den DFB für die Zukunft aufzustellen. Das klare Votum empfinde
    ich als wichtige und notwendige Basis, denn die anstehenden Herausforderungen
    können wir nur gemeinsam erfolgreich angehen. Wir
    brauchen die Einheit des Fußballs. Ich sehe mich dabei als
    Teamplayer. Eine One-Man-Show wird es nicht geben. Es geht für den Verband vor allem darum,
    Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen. Als eine der ersten
    Maßnahmen würde ich einen Vergütungsausschuss
    vorschlagen, der unter Einbeziehung von Externen die Zahlungen an das Präsidium
    festlegt und transparent macht.”

    Ein wesentlicher Aspekt ist für Keller die strukturelle Entwicklung des Verbandes:

    “Ich habe in meinem Leben immer gute Erfahrungen damit gemacht, wenn
    Zuständigkeiten und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden. Ich
    halte das nicht für eine Schwäche, sondern ganz im Gegenteil für eine Stärke.
    Daneben sind eine effektive Organisationsleitung und strikte Trennung von wirtschaftlichem und ideellem
    Bereich im DFB für mich eine Grundvoraussetzung. Hier muss der
    eingeschlagene Weg fortgesetzt und eine Zukunft weisende, moderne Struktur
    geschaffen werden. Dabei gilt: Qualität vor Geschwindigkeit.”

    Keller hatte den Gremien ein Konzeptpapier

    vorgelegt, in dem er seine grundsätzlichen Ideen zusammengefasst und
    Fragestellungen aufgeworfen hat, die er gemeinsam mit den Regional- und
    Landesverbänden, der DFL und in einem Thinktank mit externer Expertise angehen
    will. Neben der

    • zentralen sportlichen Arbeit für erfolgreiche
    Nationalmannschaften,
  • bestmögliche Rahmenbedingungen für den
  • Lizenzfußball und Amateurfußball sowie einer
  • effektiven Nachwuchskonzeption sieht Keller die
  • inhaltlichen Schwerpunkte vor allem in der
  • konsequenten Förderung des Mädchen- und
  • Frauenfußballs,
  • einer Stärkung des Ehrenamtes und
  • dem Abbau von Verbandsbürokratie.
  • Außerdem stehen die Themen Nachhaltigkeit und
  • gesellschaftliche Verantwortung mit dem klaren Eintreten für Vielfalt,
    Integration, Inklusion und Menschenrechte auf seiner Agenda.

    Der DFB-Bundestag kommt am 27. September 2019 in Frankfurt

    am Main zusammen. Bewerbungen um das Amt des Präsidenten oder der Präsidentin
    können noch bis zum 29. August 2019 von den antragsberechtigten Verbänden
    eingebracht werden. Die Delegierten wählen einen Präsidenten oder eine
    Präsidentin für eine Legislaturperiode von jeweils drei Jahren. Zur Wahl steht
    auf dem 43. Ordentlichen Bundestag der 13. Präsident der Geschichte des DFB.

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=206364&cHash=6f0f7806f18e3605de0358ec2715c35d

    Stimmen zur Vorstellung von

    Fritz Keller (21.08.2019)

    Dr. Wolfhardt Tomaschewski (Präsident des Thüringischen

    Fußball-Verbandes): “Ich habe Fritz Keller bisher
    nicht gekannt. Er kommt sympathisch und angenehm rüber. Das war eine
    gute Vorstellung.”

    Bernd Neuendorf (Präsident des Fußball-Verbandes

    Mittelrhein): “Fritz Keller hat eine breite Unterstützung. Auch meine ganz
    persönlich. Ich habe ihn vorher nicht gekannt. Alles, was man über ihn gehört
    und gelesen hat, hat sich heute bestätigt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass
    er jemand ist, der den Amateurfußball voranbringen will und gute Ideen hat. Ich
    glaube, er ist jemand, der eine hohe Integrationskraft hat.”

    https://www.dfb.de/verbandsstruktur/bundestag/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=206367&cHash=74253cb27d54fecc19b2fcbd4a76e35f

    Weitere Links

    DFB-Satzung

    https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/159360-02_Satzung.pdf

    Revier: Die Gründung der DJK-Vereine (03.07.2008)

    https://www.reviersport.de/artikel/55852—revier-gruendung-djk-vereine

    Wahl des Fifa-Präsidenten Die deutsche Stimme für Infantino ist Heuchelei (05.06.2019)

    https://www.tagesspiegel.de/sport/wahl-des-fifa-praesidenten-die-deutsche-stimme-fuer-infantino-ist-heuchelei/24421546.html

    Aleksander Čeferin (05.06.2019)

    https://de.uefa.com/insideuefa/about-uefa/president/

    DFL-Generalversammlung 2019: Besetzung von Präsidium, Aufsichtsrat und Lizenzierungsausschuss für die nächsten drei Jahre (21.08.2019)

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/dfl-generalversammlung-2019-besetzung-von-praesidium-aufsichtsrat-und-lizenzierungsausschuss-fuer-die-naechsten-drei-jahre/

    Groth: “In der

    DFB-Struktur muss etwas verändert werden” (Sportschau, 28.08.2019)

    Das Erste: Ute Groth hat sich als DFB-Präsidentin beworben.

    Sie ist unzufrieden, wie der DFB sich um den Amateurbereich kümmert und möchte
    das ändern. Der DFB präsentiert allerdings nur Fritz Keller als Kandidaten –
    ohne, dass Groth eine Absage erhält.

    https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/video-groth-in-der-dfb-struktur-muss-etwas-veraendert-werden-100.html

    Der DJK Sportverband Köln …

    schreibt in einem Kommentar: „Ist die kleine DJK, der

    Nischenverband der kath. Kirche, nun vollständig abgehoben, indem sich eines
    seiner Mitglieder zutraut, das „höchste“ deutsche Sportamt anzustreben? Ganz
    und gar nicht. Es macht lediglich deutlich, dass Kompetenz das
    Entscheidungskriterium für eine Wahl in ein Spitzenamt sein sollte. Und diese
    haben durchaus auch andere neben den DFB Mitglieder aus der Bundesliga und eben
    nicht nur Männer. Dies darf und sollte die DJK insgesamt für sich in Anspruch
    nehmen. Auch wenn man nicht mit Spitzensport ständig in der Öffentlichkeit
    steht, so kann man gute, erfolgreiche und sehr kompetente Arbeit leisten.
    Insofern hat Ute Groth mit ihrem Schritt persönlich viel gewagt. Dem Verband
    hat sie Aufmerksamkeit und ein gutes Stück Anerkennung erbracht. Dafür sollten
    wir dankbar sein und uns dies zu Herzen nehmen, ja nutzen für unsere weitere,
    erfolgreiche Arbeit.“

    https://www.djk.de/images/Mediathek/Bildergalerien/Newsletter/September_2019/Kommentar_Ute_Groth.pdf

    „Als ob ich mich als

    Reinigungskraft bewerbe“ (welt.de, 12.08.2019)

    „Ich habe die Vertreter der Landes- und Regionalverbände

    angeschrieben, und die Rückmeldung kam von der Personalabteilung vom DFB, als
    würde ich mich um eine Stelle als Sekretärin oder Reinigungskraft bewerben. Ich
    weiß nicht, ob die sich beim DFB schon mit mir beschäftigt haben“, sagte Groth.

    https://www.welt.de/sport/fussball/article198358423/Ute-Groth-Als-ob-ich-mich-beim-DFB-als-Reinigungskraft-bewerbe.html

    (12.08.2019)

    Ärger über DFB-Führung

    (Stern, 12.08.2019)

    Ute Groth war im deutschen Fußball praktisch unbekannt. Mit

    ihrer Initiativbewerbung als DFB-Präsidentin sorgt die Chefin eines
    Düsseldorfer Amateurklubs für Aufsehen. Der aktuellen Führungscrew stellt sie
    ein miserables Zeugnis aus.

    https://www.stern.de/sport/fussball/ute-groth-will-dfb-praesidentin-werden-und-stellt-fuehrung-schlechtes-zeugnis-aus-8844052.html

    (12.08.2019)



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    50 min
  • #48 | Der traurige Maciej & Boxers Wadenkrampf

    Philip, Remmidemmi, Wolfgang und Paparazzo diskutieren iim PODCAST ORANGE die Erfolge der BSG gegen Heiligenstadt und in Teistungen. Auch die Friedensfahrt zum Derby in Weida ist Thema bei der 48. Ausgabe.

    Shownotes
    BSG Wismut Gera – SC 1911 Heiligenstadt 3:1 (1:1)

    Es „heuschkelt“ weiterhin in der Thüringenliga (OTZ, Jens Lohse, 02.09.2019)
    https://www.otz.de/regionen/gera/es-heuschkelt-weiterhin-in-der-thueringenliga-id226962637.html

    FC Wacker 14 Teistungen – BSG Wismut Gera 1:4 (0:1)

    Auswärtsdreier nach kleinen Wacklern (OTZ, Jens Lohse, 16.09.2019)
    https://www.otz.de/regionen/gera/auswaertsdreier-nach-kleinen-wacklern-id227100483.html

    Der Unglückstag des traurigen Maciej Wolanski (TA, Jochen Meyer, 16.09.2019)
    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/eichsfeld/der-unglueckstag-des-traurigen-maciej-wolanski-id227100377.html

    Ex-Wismut
    Jegor Jagupov

    Jegor Jagupov schießt SF Lotte zum Sieg gegen VfB Homberg
    Mann des Tages war Jegor Jagupov. In der vergangenen Saison kickte der Angreifer noch für BSG Wismut Gera in der sechsten Liga, am Samstag erzielte er den entscheidenden Treffer. „Es ist ein tolles Gefühl. Ich bin sehr glücklich“, meinte der 23-Jährige. Zum Liga-Auftakt gegen Haltern hatte Jagupov 90 Minuten durchgespielt. In der Vorwoche in Dortmund war er eingewechselt worden, am Samstag ebenso. Und nicht einmal eine Minute später schlenzte er das Leder vom linken Strafraumeck in den oberen rechten Winkel.
    https://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/3913231-Fussball-Regionalliga-West-Jegor-Jagupov-schiesst-SF-Lotte-zum-Sieg-gegen-VfB-Homberg

    SF Lotte zieht souverän ins Achtelfinale ein
    Das war schon ziemlich souverän: Keine Probleme hatten die Sportfreunde Lotte am Mittwochabend in der zweiten Runde des Verbandspokals. Sicher mit 4:0 blieb der Regionalligist siegreich und steht in Runde drei. Atalan hatte die gleiche Startelf ins Rennen geschockt wie am Samstag gegen Oberhausen, mit einer Ausnahme: Für Jaroslaw Lindner spielte Jegor Jagupov.
    https://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/3955681-Fussball-Verbandspokal-SF-Lotte-zieht-souveraen-ins-Achtelfinale-ein

    Joseph Gröschke

    Bei der 1:3 Niederlage des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Drittligisten FSV Zwickau stand Josph Gröschke in den Reihen der Rot-Weißen. Laut Thüringer Allgemeine war es Thomas Brdaric, der sich „Joseph Grösche genauer anschauen will“.
    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/rot-weiss-erfurt-verliert-test-gegen-zwickau-mit-1-3-1-1-id226448835.html

    Budissas Kader nimmt Konturen an
    Budissas Trainer Thomas Hentschel hat mit Abwehrspieler Joseph Gröschke einen 25 Jahre alten Abwehrspieler nach Bautzen gelockt. Der gebürtige Görlitzer kommt von Wismut Gera und bestritt bereits 120 Regionalliga- und Oberliga-Spiele.
    https://www.saechsische.de/budissas-kader-nimmt-konturen-an-5094518.html

    Romario Hajrulla wechselt wieder nach Leipzig

    Der 1. FC Lok Leipzig verstärkt weiter seine Offensive und sichert sich die Dienste von Romario Hajrulla. Der 20-jährige Mittelstürmer albanisch-griechischer Abstammung kommt vom NOFV-Regionalligakonkurrenten ZFC Meuselwitz nach Leipzig-Probstheida. Er unterschreibt einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2020. Romario Hajrulla wurde am 12. Dezember 1998 in der griechischen Haupt-stadt Athen geboren. Seine Fußballkarriere begann er in der Jugend von Atromitos Athen. Seine erste Station in Deutschland war der FC International Leipzig wovon er im Anschluss zur BSG Wismut Gera wechselte. Im Sommer 2018 schloss er sich dann dem ZFC Meuselwitz an. Der ehemalige U19-Nationalspieler Albaniens absolvierte für den ZFC Meuselwitz 27 Pflichtspiele, erzielte acht Tore und gab vier Torvorlagen.
    Romario Hajrulla: „Yeah, Ich bin verdammt happy, dass ich bei Lok Leipzig unterschrieben habe, einer der besten Mannschaften in der Regionalliga. Und lieber Trainer, ich werde das Beste für das Team geben und dabei versuchen, so oft es geht zu netzen.”
    Teamchef Björn Joppe: „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Offensivspieler mit hohem Tempo und Robustheit gesucht und in Romario gefunden. Er kennt die Liga und hat schon hier auch schon seine Tore gemacht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.”
    https://www.lok-leipzig.com/verein/news/detail/article/endlich-ein-romario-fuer-lok/

    Sabri Vaizov, Ramision dos Santos und Lampros Gkouvas

    „Sabri Vaizow ist die neue Nummer Eins im INTER-Tor. Der 27jährige Bulgare spielte zuletzt beim FC Oberlausitz Neugersdorf, zuvor unter anderem bei Wismut Gera und Anker Wismar. Nicht nur wegen seiner 1,95 Meter soll er einen unübersehbare Größe im Kasten werden.“
    „Mit Raimison Draiton dos Santos bekommt die INTER-Defensive eine weitere Korsettstange verpasst. Der gebürtige Brasilianer hat bereits Oberliga-Luft bei Wismut Gera geschnuppert, bringt deshalb mit seinen 24 Jahren bereits einige Erfahrung mit und soll mit seiner Schnelligkeit auch immer wieder Akzente nach vorn setzen.
    “Einen kurzen Anreiseweg hat Lampros Gkouvas. Der 30jährige Grieche wechselt vom SV Naunhof zu INTER.“
    https://fc-inter.com/news/allgemein/nach-erfolgreicher-woche-im-trainingslager-steht-der-kader-fuer-die-neue-saison/

    Timo Slawik

    DJK Bamberg verstärkt sich: Kurz vor dem Schließen des Transferfensters hat die DJK Don Bosco Bamberg auf das bisher schwache Abschneiden in der Fußball-Bayernliga reagiert und sich mit zwei neuen Spielern verstärkt. Neuzugang Nummer eins heißt Timo Slawik. “Timo ist eher in der Defensive zu Hause. Ausgebildet wurde er im Nachwuchs des FC Schweinfurt und dann bei Rot Weiß Erfurt, wo er auch auf U19-Bundesliga-Einsätze kam”, so Denzler. Der quirlige Akteur spielte in den letzten beiden Spielzeiten für die BSG Wismut Gera in der fünftklassigen Oberliga Süd. Gebürtig stammt Slawik aus Königsberg bei Haßfurt. “Er wird in Bamberg ein Studium beginnen und bringt eine tolle fußballerische Qualität mit”, so die Einschätzung von Denzler.
    https://www.infranken.de/regional/bamberg/sport/aus-der-karibik-und-gera-djk-bamberg-verstaerkt-sich-doppelt;art287,4416873

    Marco Pusch

    Der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Stürmer Marco Pusch beim Landespokalspiel des Fußball-Oberligisten FSV Martinroda in Gospenroda (7:0) hat sich als ein Kreuzbandriss herausgestellt. Pusch, der vor der Saison vom Oberliga-Aussteiger Wismut Gera kam, traf dort zur 2:0-Führung und knickte nach einer halben Stunde um. Damit reißt die Pechsträhne bei den „Sandhasen“ einfach nicht ab. Pusch wird lange ausfallen.
    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/arnstadt/kreuzbandriss-bei-marco-pusch-id227042779.html

    David Himmer …

    … übernahm mit 26 Jahren die Aufgabe als Spielertrainer und spielt nun mit seinem SV Blau-Weiß 90 Greiz in der Kreisoberliga. Dabei dürfte der Verein wieder mehr Zuschauer nach Greiz-Pohlitz locken als der Stadtrivale auf den Tempelwald.
    https://www.otz.de/regionen/greiz/der-torjaeger-bleibt-auch-der-trainer-id226430117.html




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    1 hr 5 min
  • #48 | Der traurige Maciej & Boxers Wadenkrampf

    Philip, Remmidemmi, Wolfgang und Paparazzo diskutieren iim PODCAST ORANGE die Erfolge der BSG gegen Heiligenstadt und in Teistungen. Auch die Friedensfahrt zum Derby in Weida ist Thema bei der 48. Ausgabe.

    Shownotes
    BSG Wismut Gera – SC 1911 Heiligenstadt 3:1 (1:1)

    Es „heuschkelt“ weiterhin in der Thüringenliga (OTZ, Jens Lohse, 02.09.2019)
    https://www.otz.de/regionen/gera/es-heuschkelt-weiterhin-in-der-thueringenliga-id226962637.html

    FC Wacker 14 Teistungen – BSG Wismut Gera 1:4 (0:1)

    Auswärtsdreier nach kleinen Wacklern (OTZ, Jens Lohse, 16.09.2019)
    https://www.otz.de/regionen/gera/auswaertsdreier-nach-kleinen-wacklern-id227100483.html

    Der Unglückstag des traurigen Maciej Wolanski (TA, Jochen Meyer, 16.09.2019)
    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/eichsfeld/der-unglueckstag-des-traurigen-maciej-wolanski-id227100377.html

    Ex-Wismut
    Jegor Jagupov

    Jegor Jagupov schießt SF Lotte zum Sieg gegen VfB Homberg
    Mann des Tages war Jegor Jagupov. In der vergangenen Saison kickte der Angreifer noch für BSG Wismut Gera in der sechsten Liga, am Samstag erzielte er den entscheidenden Treffer. „Es ist ein tolles Gefühl. Ich bin sehr glücklich“, meinte der 23-Jährige. Zum Liga-Auftakt gegen Haltern hatte Jagupov 90 Minuten durchgespielt. In der Vorwoche in Dortmund war er eingewechselt worden, am Samstag ebenso. Und nicht einmal eine Minute später schlenzte er das Leder vom linken Strafraumeck in den oberen rechten Winkel.
    https://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/3913231-Fussball-Regionalliga-West-Jegor-Jagupov-schiesst-SF-Lotte-zum-Sieg-gegen-VfB-Homberg

    SF Lotte zieht souverän ins Achtelfinale ein
    Das war schon ziemlich souverän: Keine Probleme hatten die Sportfreunde Lotte am Mittwochabend in der zweiten Runde des Verbandspokals. Sicher mit 4:0 blieb der Regionalligist siegreich und steht in Runde drei. Atalan hatte die gleiche Startelf ins Rennen geschockt wie am Samstag gegen Oberhausen, mit einer Ausnahme: Für Jaroslaw Lindner spielte Jegor Jagupov.
    https://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/3955681-Fussball-Verbandspokal-SF-Lotte-zieht-souveraen-ins-Achtelfinale-ein

    Joseph Gröschke

    Bei der 1:3 Niederlage des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Drittligisten FSV Zwickau stand Josph Gröschke in den Reihen der Rot-Weißen. Laut Thüringer Allgemeine war es Thomas Brdaric, der sich „Joseph Grösche genauer anschauen will“.
    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/rot-weiss-erfurt-verliert-test-gegen-zwickau-mit-1-3-1-1-id226448835.html

    Budissas Kader nimmt Konturen an
    Budissas Trainer Thomas Hentschel hat mit Abwehrspieler Joseph Gröschke einen 25 Jahre alten Abwehrspieler nach Bautzen gelockt. Der gebürtige Görlitzer kommt von Wismut Gera und bestritt bereits 120 Regionalliga- und Oberliga-Spiele.
    https://www.saechsische.de/budissas-kader-nimmt-konturen-an-5094518.html

    Romario Hajrulla wechselt wieder nach Leipzig

    Der 1. FC Lok Leipzig verstärkt weiter seine Offensive und sichert sich die Dienste von Romario Hajrulla. Der 20-jährige Mittelstürmer albanisch-griechischer Abstammung kommt vom NOFV-Regionalligakonkurrenten ZFC Meuselwitz nach Leipzig-Probstheida. Er unterschreibt einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2020. Romario Hajrulla wurde am 12. Dezember 1998 in der griechischen Haupt-stadt Athen geboren. Seine Fußballkarriere begann er in der Jugend von Atromitos Athen. Seine erste Station in Deutschland war der FC International Leipzig wovon er im Anschluss zur BSG Wismut Gera wechselte. Im Sommer 2018 schloss er sich dann dem ZFC Meuselwitz an. Der ehemalige U19-Nationalspieler Albaniens absolvierte für den ZFC Meuselwitz 27 Pflichtspiele, erzielte acht Tore und gab vier Torvorlagen.
    Romario Hajrulla: „Yeah, Ich bin verdammt happy, dass ich bei Lok Leipzig unterschrieben habe, einer der besten Mannschaften in der Regionalliga. Und lieber Trainer, ich werde das Beste für das Team geben und dabei versuchen, so oft es geht zu netzen.”
    Teamchef Björn Joppe: „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Offensivspieler mit hohem Tempo und Robustheit gesucht und in Romario gefunden. Er kennt die Liga und hat schon hier auch schon seine Tore gemacht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.”
    https://www.lok-leipzig.com/verein/news/detail/article/endlich-ein-romario-fuer-lok/

    Sabri Vaizov, Ramision dos Santos und Lampros Gkouvas

    „Sabri Vaizow ist die neue Nummer Eins im INTER-Tor. Der 27jährige Bulgare spielte zuletzt beim FC Oberlausitz Neugersdorf, zuvor unter anderem bei Wismut Gera und Anker Wismar. Nicht nur wegen seiner 1,95 Meter soll er einen unübersehbare Größe im Kasten werden.“
    „Mit Raimison Draiton dos Santos bekommt die INTER-Defensive eine weitere Korsettstange verpasst. Der gebürtige Brasilianer hat bereits Oberliga-Luft bei Wismut Gera geschnuppert, bringt deshalb mit seinen 24 Jahren bereits einige Erfahrung mit und soll mit seiner Schnelligkeit auch immer wieder Akzente nach vorn setzen.
    “Einen kurzen Anreiseweg hat Lampros Gkouvas. Der 30jährige Grieche wechselt vom SV Naunhof zu INTER.“
    https://fc-inter.com/news/allgemein/nach-erfolgreicher-woche-im-trainingslager-steht-der-kader-fuer-die-neue-saison/

    Timo Slawik

    DJK Bamberg verstärkt sich: Kurz vor dem Schließen des Transferfensters hat die DJK Don Bosco Bamberg auf das bisher schwache Abschneiden in der Fußball-Bayernliga reagiert und sich mit zwei neuen Spielern verstärkt. Neuzugang Nummer eins heißt Timo Slawik. “Timo ist eher in der Defensive zu Hause. Ausgebildet wurde er im Nachwuchs des FC Schweinfurt und dann bei Rot Weiß Erfurt, wo er auch auf U19-Bundesliga-Einsätze kam”, so Denzler. Der quirlige Akteur spielte in den letzten beiden Spielzeiten für die BSG Wismut Gera in der fünftklassigen Oberliga Süd. Gebürtig stammt Slawik aus Königsberg bei Haßfurt. “Er wird in Bamberg ein Studium beginnen und bringt eine tolle fußballerische Qualität mit”, so die Einschätzung von Denzler.
    https://www.infranken.de/regional/bamberg/sport/aus-der-karibik-und-gera-djk-bamberg-verstaerkt-sich-doppelt;art287,4416873

    Marco Pusch

    Der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Stürmer Marco Pusch beim Landespokalspiel des Fußball-Oberligisten FSV Martinroda in Gospenroda (7:0) hat sich als ein Kreuzbandriss herausgestellt. Pusch, der vor der Saison vom Oberliga-Aussteiger Wismut Gera kam, traf dort zur 2:0-Führung und knickte nach einer halben Stunde um. Damit reißt die Pechsträhne bei den „Sandhasen“ einfach nicht ab. Pusch wird lange ausfallen.
    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/arnstadt/kreuzbandriss-bei-marco-pusch-id227042779.html

    David Himmer …

    … übernahm mit 26 Jahren die Aufgabe als Spielertrainer und spielt nun mit seinem SV Blau-Weiß 90 Greiz in der Kreisoberliga. Dabei dürfte der Verein wieder mehr Zuschauer nach Greiz-Pohlitz locken als der Stadtrivale auf den Tempelwald.
    https://www.otz.de/regionen/greiz/der-torjaeger-bleibt-auch-der-trainer-id226430117.html



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    1 hr 5 min
  • #47 | Derbysieger

    Mit 3:2 gewinnt die BSG Wismut Gera das Stadtderby bei Aufsteiger SG Gera-Westvororte. Vor 556 Zuschauern erzielte Rico Heuschkel in der 85. Minuten den vielumjubelten Siegtreffer. Über das erste Derby in der Saarbach-Arena diskutieren Dimitri Puhan, Remmidemmi, SuperG und Paparazzo. Zum Abschluss erläutert auch Trainer Marcus Dörfer seine Bewertung der aktuellen sportlichen Situation.




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