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Mit dem Literaturwissenschaftler, Autor und Lyriker Johann Reißer spreche ich über seinen Roman " Pulver".
Es geht um Schießpulver, um den Aufstieg der deutschen Rüstungsindustrie, aber auch um sehr aktuelle Fragen: Wie hängen Fortschritt, Krieg und Profit zusammen – damals wie heute?
Franziska Hauser, Nomadin auf Zeit, Sammlerin flüchtiger Begegnungen im Gespräch über die Bedeutung des Hinschauens, über Mutter-Tochter-Beziehungen, über das Loslassen von Ballast. Aber auch über Ost und West. Sie ist Künstlerin, Fotografin und Autorin.
Armut ist kein Randphänomen. Sie ist mitten unter uns - oft unsichtbar, oft verschwiegen, oft beschämt. Mit der Autorin Sandra Weihs spreche och über ihren Roman "Bemühungspflicht", über eine Leben unter Bedingungen, die kaum Spielraum lassen. Über den Alltag von Sozialhilfeempfängern - Realität statt Klischee.
Mit der Schauspielerin, Musikerin und jetzt auch Autorin Vernesa Berbo spreche ich über ihren Roman "Der Sohn und das Schneeflöckchen". Über die Belagerung Sarajevos in de 1990er Jahren. Über weibliche Stärke und über die Kraft des Erzählens.
Mit dem Schriftsteller und Dramatiker Gerasimos Bekas spreche ich über das Schreiben zwischen den Kulturen, über Theater und Literatur. Aber auch über Erinnerungsarbeit, Verschmelzung historischer und ökonomischer Krisen, Begegnungen von Jugendlichen in Griechenland und Deutschland. Im Mittelpunkt seiner Werke steht die Auseinandersetzung verschiedener Kulturen und Identitäten.
In dieser Podcast-Episode begegne ich Christian Mitzenmacher, der einst Formeln und Beweise sammelte und heute Wörter und Welten. Knallkrebse, sein Roman, erzählt von Patenschaften für Geflüchtete, die weit über behördliche Zuordnungen hinausgehen – von Nähe, Verantwortung und der zarten Kraft von Freundschaften. Wir sprechen über den Weg vom wissenschaftlichen zum literarischen Schreiben, über Sprache als Brücke in der Liebe und über das, was zwischen Menschen mitschwingt, wenn Worte fehlen. Eine kleine Garnele mit einem großen Auftritt – der Knallkrebs, ein unscheinbares Tier mit einem Pistolenarm, das durch einen einzigen Knall seine Feinde betäubt. Das lauteste Tier der Welt als Symbol für jene Kraft, die in der Stille wohnt – und für Momente, in denen das Leben plötzlich und unerwartet laut wird.
In dieser Episode spreche ich mit Gianna Lange über die Unsicherheit und Sehnsucht, die hinter jedem Satz stehen kann. Und natürlich über ihren Roman "Und dann springen wir".
Über das Unwohlsein und Zweifeln vor der ersten Zeile und die Illusion, man müsse etwas „Solides“ machen (gesellschaftliche Normen) statt einfach nur zu schreiben. Gianna erzählt, wie sie als Quereinsteigerin ihr Studium der transnationalen Literaturwissenschaften abgeschlossen hat, aber auch,wie sich Kraft durch das Ausprobieren und der Austausch mit Gleichgesinnten in Bremens junger, vernetzter Literaturszene entfaltet.
Zwischen Brotjob und Schreibambitionen jonglierend, berichtet sie von den Stimmen im Kopf, die erst verklingen müssen, bevor die Figuren zu Wort kommen – und wie eine Schreibblockade die nächste jagt. Dabei bleibt immer die Frage: Wohin wollen meine Protagonist:innen?
Am Ende steht kein klassisches Happy End, sondern der mutige Schritt aus der Trauer ins leise Licht der Hoffnung. Springen sie – oder bleiben sie am Abgrund stehen? Eine Folge über Mut, Zweifel und das kleine Wunder des ersten Wortes.
Gehört der romantisierte Geniebegriff des einsamen Künstlers im Dachzimmer der Vergangenheit an? Könnte stattdessen das Alltagsleben - mit all seinen Herausforderungen und Freuden - zur wahren Inspirationsquelle werden? Mit den Autorinnen Antonia Bontscheva, Andrea Landfried und Yasmin Sibai diskutiere ich, wie Care-Arbeit und Kreativität mit einander verknüpft sind und welche Hürden durch die förderlandschaft im Literaturbetrieb enstehen.
Mit dem Autoren Hannes Köhler spreche ich über seinen Roman " Zehn Bilder einer Liebe". Hannes Köhler verdeutlicht mit seinen Perspektivwechseln zwischen den beiden HauptprotagonistInnen und den zeitlichen Rückblenden wie gegenwärtige Erlebnisse und Erinnerungen miteinander verknüpft sind. Bilder als literarische Momentaufnahmen, eine vielschichtige Betrachtung des Themas menschliche Verbundenheit.
Das Buch "Wir waren nur Kinder" von Rachel Jedinak, übersetzt von Rebecca Lyson kommt klein und zart daher. Und hat doch einen schweren Inhalt. Rachel Jedinak erzählt über ihre Kindheit im Paris des Nationalsozialismus. Über Antisemitismus, über ihre Flucht und die Herausforderungen des Schweigens nach dem Krieg.
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