Bunt im Kopf

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Bunt im Kopf episodes

  • Gratulation, es ist Autismus
    In dieser Folge sprechen Elena und Irina über ihre eigenen Autismus-Diagnosen als Frauen und darüber, wie unterschiedlich die Kommunikation zwischen Frauen mit ADHS und Frauen mit Autismus sein kann. Irina teilt eine persönliche Erfahrung aus der Zeit nach ihrer Diagnose – über das Bedürfnis, sich jemandem aus ihrem Umfeld anzuvertrauen, was leider nicht wie erhofft verlief. Elena erzählt, wie sie aufgrund ihrer Mimik von anderen wahrgenommen wird, und berichtet von ihrem Yoga-Retreat und einem persönlichen Wunsch, den sie daraus mitgenommen hat.

    Ausserdem geht es um ganz praktische Themen: Irina spricht über einen Wunsch bezüglich ihres Arztbesuchs, und Elena erklärt, wie Arztpraxen Notizen zu Patient:innen führen könnten, um besser auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Die beiden sprechen über das Sunflower Lanyard und wann Irina es trägt, sowie über die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei und weshalb Ersthelfer:innen, Polizei und andere Rettungskräfte im Umgang mit Autismus und Meltdowns besser aufgeklärt werden müssen. Auch Irinas Erfahrungen mit Concerta sowie das Thema Aufschieben und Energie kommen zur Sprache.

    Am Rande erzählen die beiden ausserdem von einer spontanen Marketing-Idee, die live im Podcast entstanden ist: eine Kampagne zur Entstigmatisierung von Autismus, gerade bei Frauen – inspiriert von Kampagnen wie "Stark gegen Depression" und Pro Infirmis, die zeigen, dass man Menschen ihre Behinderung oft nicht ansieht, ohne sie darauf zu reduzieren. Elena möchte die Idee weiterverfolgen.

    Als Buchempfehlung gibt es "Leben mit AuDHS: Wenn Autismus und ADHS zusammentreffen. Der Praxis-Guide!" von Florian Malicke, als Comic-Tipp "Herzlichen Glückwunsch, es ist Autismus! Selfcare-Tipps und mehr für neurodivergente Menschen: Bd. 1" von Daniela Schreiter .

    Umfrage & Aufruf:
    Wir überlegen, "Bunt im Kopf" künftig auf Hochdeutsch statt auf Schweizerdeutsch zu produzieren, damit uns noch mehr Menschen gut verstehen können – auch wenn wir das Schweizerdeutsch vermissen würden. Meldet euch gerne bei uns und lasst uns wissen, was ihr davon haltet! Wer vorab reinhören möchte, wie das auf Hochdeutsch klingt: In Irinas Solo-Podcast-Projekt Die Phoenixseele mit Resilienz neu entflammen, gibt es dazu bereits Folge 17 zum Testhören: Mein & Dein Hirn: Neurodivergenz erklärt.

    Themen im Überblick:
    • Autismus-Diagnose bei Frauen
    • Kommunikation zwischen Frauen mit ADHS und Autismus
    • Persönliche Erfahrungen nach der Diagnose
    • Wahrnehmung durch Mimik
    • Yoga-Retreat und persönliche Wünsche
    • Arztbesuche und Dokumentation in Arztpraxen
    • Das Sunflower Lanyard
    • Aufklärung von Polizei, Rettungskräften und Ersthelfer:innen zu Autismus & Meltdowns
    • Erfahrungen mit Concerta
    • Aufschieben und Energie
    • Marketing-Idee: Kampagne zur Entstigmatisierung von Autismus
    • Buchtipp: Leben mit AuDHS: Wenn Autismus und ADHS zusammentreffen. Der Praxis-Guide!" von Florian Malicke
    • Comic-Tipp: Herzlichen Glückwunsch, es ist Autismus! Selfcare-Tipps und mehr für neurodivergente Menschen: Bd. 1" von Daniela Schreiter
    • Umfrage: Hochdeutsch statt Schweizerdeutsch?

    Hinweis: In dieser Folge teilen wir persönliche Erfahrungen, Hypothesen und unsere eigenen Perspektiven. Sie ersetzt keine fachliche Beratung.

    Ton: Ehrlich, persönlich, reflektiert – und wie immer mit einer guten Portion Humor.
    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
    Elena Retica – Dipl. Autismus- & ADHS-Coachin
    Website: https://www.audhs-coaching.ch/Kontakt
    E-Mail: [email protected]
    Instagram: https://www.instagram.com/audhs_coaching
                                        &
    Irina Moeschlin - Zert. Mental Coachin & Psychosoziale Beraterin i. A.
    Webseite: https://diephoenixseele.ch
    Instagram: https://www.instagram.com/diephoenixseele/
    E-Mail: [email protected]
    1 hr 13 min
  • People Pleasing, Hitzewelle im Schulkontext & Tierisches Yoga
    In dieser Folge sprechen Elena und Irina über People Pleasing – woher es kommen kann, wie es sich im Alltag zeigt und welche Auswirkungen der ständige Wunsch hat, es allen recht machen zu wollen. Dabei teilen sie persönliche Erfahrungen und sprechen darüber, welche Erwartungen von aussen – insbesondere an Frauen – häufig eine Rolle spielen.

    Ausserdem geht es um die Stressreaktion Fawning, den Zusammenhang mit RSD (Rejection Sensitive Dysphoria) sowie um eine einfache Nein-Technik, die dabei helfen kann, besser eigene Grenzen zu setzen.

    Die beiden sprechen darüber, wie sich People Pleasing auch im Berufsleben zeigen kann und diskutieren die Zusammenarbeit zwischen Klassenassistenz, Schulischer Heilpädagogik und Lehrpersonen. Auch die Hitzewelle im Juni und ihre Auswirkungen auf Kinder, Fachpersonen und den Schulalltag werden thematisiert.

    Zum Abschluss wird es etwas leichter: Elena und Irina sprechen über Yoga mit Tieren und gehen der Frage nach, ob solche Angebote tatsächlich sinnvoll sind.

    Podcast-Empfehlung:
    Passend zu dieser Folge empfehlen wir Irina's frühere Episode zum Thema People Pleasing:
    https://phoenixseele.letscast.fm/episode/people-pleasing-wenn-es-allen-recht-sein-muss

    Themen im Überblick:
    People Pleasing – Ursachen und Auswirkungen
    Persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Erwartungen
    Fawning als Stressreaktion
    Zusammenhang mit RSD
    Eine einfache Nein-Technik
    People Pleasing im Arbeitsleben
    Schulalltag: Klassenassistenz, Schulische Heilpädagogik & Lehrpersonen
    Die Hitzewelle im Juni und ihre Auswirkungen
    Tierisches Yoga – sinnvoll oder nur ein Trend?

    Hinweis: In dieser Folge teilen wir persönliche Erfahrungen, Hypothesen und unsere eigenen Perspektiven. Sie ersetzt keine fachliche Beratung.

    Ton: Ehrlich, persönlich, reflektiert – und wie immer mit einer guten Portion Humor.
    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
    Elena Retica – Dipl. Autismus- & ADHS-Coachin
    Website: https://www.audhs-coaching.ch/Kontakt
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    Irina Moeschlin - Zert. Mental Coachin & Psychosoziale Beraterin i. A.
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    53 min
  • PDA – Das Autismus-Profil
    In dieser Folge widmen sich Elena und Irina einem Thema, das noch viel zu wenig bekannt ist: dem PDA-Profil (Pathological Demand Avoidance). Elena erklärt, was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt, beantwortet die Fragen von Irina und zeigt auf, wie sich PDA im Alltag äussern kann.

    Gemeinsam sprechen sie darüber, wodurch Anforderungsvermeidung ausgelöst werden kann, welche Strategien und Hilfen Betroffene unterstützen und weshalb die Beziehung zwischen Kindern mit PDA und ihrem Umfeld eine entscheidende Rolle spielt. Auch die Themen Selbstfürsorge für Eltern sowie der Schulalltag von Kindern mit PDA werden beleuchtet.

    Ausserdem geht es darum, wie häufig PDA im AuDHS-Spektrum vorkommt, wie sich das Profil im Erwachsenenalter zeigen kann und welche Stärken Menschen mit PDA mitbringen. Abschliessend wird erläutert, wodurch sich das PDA-Profil von anderen Erscheinungsformen im Autismus-Spektrum unterscheidet.

    Was ist Pathological Demand Avoidance (PDA)?
    Die englische Abkürzung PDA steht für Pathological Demand Avoidance und beschreibt ein Autismus-Profil, das durch eine intensive Vermeidung von Anforderungen geprägt ist. Betroffene entwickeln unterschiedliche Strategien, um Anforderungen auszuweichen. Diese können bis zu Stress-, Flucht-, Kampf- oder Erstarrungsreaktionen führen. Vereinfacht beschrieben handelt es sich um eine neurologisch bedingte, für die betroffene Person nicht kontrollierbare Anforderungsvermeidung.

    Die PANDA-Strategie – ein Überblick:
    P – Pick Battles: Kämpfe weise auswählen
    A – Anxiety Management: Angstmanagement
    N – Negotiation & Collaboration: Verhandlung & Zusammenarbeit
    D – Disguise & Manage Demands: Anforderungen verschleiern und managen
    A – Adaptation: Anpassung

    Empfehlungen & weiterführende Informationen:
    SRF-Dokumentation: Familien am Limit – Wenn Kinder alle Grenzen sprengen
    https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/familien-am-limit---wenn-kinder-alle-grenzen-sprengen?urn=urn:srf:video:05fa55a5-dbbf-40a2-9029-4b8f5b81f2b8

    Fachverein PDA – Autismus Profil:
    https://pda-autismus-verein.org/

    Informationen zu PDA:
    https://pda-autismus-verein.org/was-ist-pda/

    Literatur & Buchempfehlungen:
    https://pda-autismus-verein.org/literatur/

    In der Folge erwähnte Bücher:
    Zirkus im Kopf – Diagnose: Autismus-Störung – Der tägliche Kampf im System – Liv Cadler & Saskia Susanne Neu
    PDA – anders autistisch? – Dr. med. Nicole Agathe Chou-Knecht & Elisabeth Carl (B. A.)
    How to Handle PDA Burnout – Pathological Demand Avoidance: Autism

    Themen im Überblick:
    Was ist das PDA-Profil?
    Wie zeigt sich PDA im Alltag?
    Auslöser, Hilfen und Strategien
    Die PANDA-Strategie einfach erklärt
    Selbstfürsorge für Eltern
    Schule und PDA
    PDA im AuDHS-Spektrum
    PDA im Erwachsenenalter
    Stärken von Menschen mit PDA
    Unterschiede zwischen PDA und anderen Autismus-Profilen

    Hinweis: Diese Folge behandelt ein ernstes und wichtiges Aufklärungsthema rund um das PDA-Profil innerhalb des Autismus-Spektrums.

    Ton: Informativ, empathisch und fundiert – mit dem Ziel, Wissen zu vermitteln und Verständnis für das PDA-Profil zu schaffen.
    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
    Elena Retica – Dipl. Autismus- & ADHS-Coachin
    Website: https://www.audhs-coaching.ch/Kontakt
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    Instagram: https://www.instagram.com/audhs_coaching
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    Irina Moeschlin - Zert. Mental Coachin & Psychosoziale Beraterin i. A.
    Webseite: https://diephoenixseele.ch
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    58 min
  • Social Media, Vorurteile & problematische Trends
    In dieser Folge nehmen Elena und Irina verschiedene Themen rund um Neurodivergenz unter die Lupe und hinterfragen dabei so manche Behauptung, die auf Social Media kursiert. Was ist tatsächlich fundiert, und was dient eher dazu, Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen?

    Dabei geht es unter anderem um Online-Freundschaften und die Frage, ob digitale Beziehungen genauso echte Freundschaften sein können wie Begegnungen im realen Leben. Auch Bildschirmzeit wird thematisiert – sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen. Und stimmt es wirklich, dass Kinder ohne feste Bildschirm-Limits nur noch am Zocken wären?

    Ausserdem sprechen die beiden darüber, wie Serien und Filme zur Regulation genutzt werden können, was mit selbst geschaffenen Kunstwerken passiert und welche Rolle Bildschirm- und Handyverträge im Familienalltag spielen können.

    Kann Autismus durch Traumata entstehen? Und was wird sonst noch alles als vermeintliche Ursache genannt? Traumata und deren Zusammenhang mit hypersensibler Wahrnehmung. Sie sprechen ebenfalls auch über Pilze, fragwürdige Versprechen auf Social Media und angebliche Heilungsansätze, die immer wieder vermarktet werden.
    Elena erzählt von ihrem Ausflug im Europapark und die Reizüberflutung durch auditive Reize. Sowie um die Herausforderung, in Geschäften von fremden Menschen angesprochen zu werden.
    Zum Abschluss werden wichtige gesellschaftliche Themen angesprochen: Gewalt an Frauen, die neue Notfallnummer 142, Femizide sowie Sexualität und Aufklärung.
    All das – ehrlich, kritisch und mit einer guten Portion Humor – von zwei Frauen, die unterschiedliche Themen miteinander verbinden und dabei Denkanstösse liefern.

    Themen im Überblick:
    * Social Media & Neurodivergenz: Fakten, Vorurteile und schlechtes Gewissen
    * Online-Freundschaften: Sind digitale Freundschaften echte Freundschaften?
    * Bildschirmzeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
    * Serien und Filme zur Regulation
    * Kunstwerke, Bildschirmverträge und Handyregeln
    * Autismus, Traumata und weitere verbreitete Mythen
    * Pilze, Heilversprechen und fragwürdige Social-Media-Trends
    * Hypersensible Wahrnehmung und Reizüberflutung
    * Angesprochen werden in Geschäften
    * Gewalt an Frauen, Notfallnummer 142 und Femizide
    * Sexualität und Aufklärung
    Folgendes wurde in der Folge erwähnt an «Werbung»:

    • Minecraftserver für neurodivergente Kinder: https://infinity-butterfly.de/minecraft-server/

    • Autismus, Trauma und Bindung – von Philippe Stöckli https://shop.kohlhammer.de/autismus-trauma-und-bindung-46437.html#147=22


    Ton: Informativ, kritisch, persönlich – mit Humor, Reflexion und offenem Austausch.
    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
    Elena Retica – Dipl. Autismus- & ADHS-Coachin
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    Irina Moeschlin - Zert. Mental Coachin & Psychosoziale Beraterin i. A.
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    1 hr 6 min
  • Erfolge, RSD Aufklärung & Real Talk
    In dieser Folge sprechen wir über Rejection Sensitive Dysphoria (RSD), auf Deutsch auch Ablehnungs- und Kritik-Dysphorie oder Zurückweisungsempfindlichkeit genannt.
    Der Begriff wurde im Zusammenhang mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) vom amerikanischen Psychiater William Dodson geprägt.Wir beleuchten:
    • Wie RSD entstehen kann
    • Wie es in zwischenmenschlichen Beziehungen auftritt und diese beeinflusst
    • Was Betroffenen helfen kann
    Erwähnte Medien & RessourcenBücher
    • "Why Does Everybody Hate Me? Living and Loving with Rejection Sensitivity Dysphoria" – Alex Partridge (englisch)
    • "Fawning" – Ingrid Clayton
    • Verfügbar auf Englisch, Deutsch, Französisch (Print, E-Book, Hörbuch) 
    • Triggerwarnung: Kann sehr emotional wirken, besonders für Menschen mit komplexen Traumata. Bitte achtet auf euch.
    PodcastsADHD Chatter – von Alex Partridge
    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
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    1 hr 3 min
  • Zwischen Kaffee, Safe Foods & Spezialinteressen
    In dieser Folge wird es wieder bunt, lecker und voller Aha-Momente. Elena und Irina tauchen ein in die Welt von Kaffee, Safe Foods und Spezialinteressen. Warum wirkt Koffein bei manchen anders – oder gar nicht?

    Weiter geht’s mit Safe Foods – jenen vertrauten Lebensmitteln, die Sicherheit und Wohlbefinden geben. Welche das bei Elena und Irina sind, warum sie in stressigen Zeiten (oder einfach so) unverzichtbar sind und was Chili-Flocken sowie scharfes Essen damit zu tun haben.

    Doch Ernährung ist nicht immer einfach: Eingefärbte Lebensmittel, gesunde Ernährung und eingeschränkte Auswahl werden und wieso es voll Okey ist.Warum schmeckt Wasser für viele alles andere als neutral – und weshalb sich viele neurodivergente Menschen schwer damit tun, es pur zu trinken?

    Dann wird es persönlicher: Spezialinteressen. Warum ist Psychologie bei vielen weiblich sozialisierten Menschen im Autismus-Spektrum ein häufiges Thema? Welche Leidenschaften bewegen Irina, und welche Erfahrungen hat sie damit gemacht? So bereichernd Spezialinteressen sind – sie führen oft auch zu Unverständnis oder Ausschluss.Zum Abschluss geht es um Freundschaften: Warum fällt es vielen neurodivergenten Menschen leichter, online echte Verbindungen aufzubauen? Und was braucht es für eine inklusivere, neurodiversere Welt, in der Akzeptanz nicht verhandelbar ist?

    All das – fundiert, ehrlich und mit viel Humor – von zwei Frauen, die zeigen: Neurodiversität ist Realität, und sie bringt mehr Vielfalt, als viele denken.

    Themen im Überblick:
     • Fasten & Kaffee: Koffein-Wirkung bei Neurodivergenz
     • Safe Foods: Was Sicherheit gibt – und warum
     • Chili, Schärfe & Sensorik
     • Ernährung zwischen Einschränkungen und Alltagstauglichkeit
     • Spezialinteressen: Psychologie, Leidenschaften & Ausschlusserfahrungen
     • Freundschaften: Warum online oft zugänglicher ist
     • Safe Getränke & das „neutrale“ Wasser-Dilemma
     • Wünsche für eine inklusivere Welt

    Ton: Informativ, humorvoll, persönlich – mit einer klaren Haltung und einer Prise Selbstironie.
    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
    Elena Retica – Dipl. Autismus- & ADHS-Coachin
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    57 min
  • Vorstellung: Verband Neurodiversität
    Herzlich willkommen zu unserer Charityfolge im Rahmen des Podcasthon 2026! Heute stellen wir euch den Verband Neurodiversität vor und begrüßen dazu Bruno Blume und Noemi Sacher.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, wie der Verband entstanden ist und welche Vision dahintersteht. Bruno erklärt uns, was es mit den drei Standbeinen Vernetzung, Veränderung und Verankerung auf sich hat und für wen der Verband da ist. Ihr Ziel: Ein Miteinander, das für alle funktioniert.

    Wir fragen nach, wo das System aktuell am stärksten scheitert, ob in der Schule, bei der Arbeit, in der Medizin oder bei Behörden und warum. Außerdem sprechen wir über Barrieren, die für neurotypische Menschen oft unsichtbar bleiben, und welche Problematiken sich daraus ergeben.Ein besonderes Anliegen des Verbandes ist die aktive Mitwirkung der Mitglieder, zum Beispiel in Fachgruppen. Die Fachgruppe Bildung engagiert sich konkret für Schulen, und viele weitere Fachgruppen freuen sich über deine Unterstützung. Melde dich gerne direkt unter [email protected]

    Neben regelmäßigen Onlinetreffen – wie dem exklusiven Mitgliedertreffen am 18. um 18 Uhr – gibt es spannende Ankündigungen, was in Zukunft für Mitglieder möglich sein wird. Welche das sind und welche Projekte der Verband bereits umgesetzt hat, erfahrt ihr in dieser Folge.Zum Abschluss sprechen wir darüber, wie ihr den Verband neben aktiver Mitarbeit noch unterstützen könnt und wofür Spenden künftig eingesetzt werden sollen – ein Herzensprojekt des Verbandes. Kontakt & Unterstützung:
    • Webseite: www.neurodivers-dach.org
    • E-Mail: [email protected]
    • Spendenkonto: in der Schweiz: CH89 0839 2000 1604 1330 3, in der EU: AT41 2011 1850 9768 6400

    Kontaktdaten der Gastgeberinnen:
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    43 min
  • Autismus, Selbstfürsorge & die Liebe zu Wasser
    In dieser Folge sprechen wir über Autismus-Spektrum-Störung. Einerseits aus Sicht einer Fachperson und andererseits aus Sicht einer Selbstbetroffenen. Und weil auch Menschen in unserem direkten Umfeld Teil dieses Spektrums sind, wissen wir: Die Realität ist komplexer, als Social Media sie zeigt, zwischen Romantisierung und Pathologisierung.Wir reden über Diagnostik-Fragen, Sprache und Identität. Über den Wunsch nach Hoffnung nach der Diagnose. Wir thematisieren Selbstfürsorge, die kein Nice-to-have ist. Gerade für Mütter ist sie strukturell notwendig. Wir sprechen konkret über realistische Me-Time-Möglichkeiten und darüber, was man gemeinsam mit Kindern tun kann, ohne zusätzlichen Druck zu erzeugen.Wir thematisieren Reizüberforderung im Schwimmbad und gleichzeitig die oft intensive Wasserliebe vieler Autist:innen. Ebenso sprechen wir über Wellness-Optionen, die wir ausprobieren möchten, und über die Rolle von Stille: Ressource oder Herausforderung?
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    52 min
  • Vorsätze, Freundschaft & Tindergeflüster
     In dieser Folge sprechen wir über unsere Vorsätze fürs Podcasten und sagen Danke für euer bisheriges Feedback. Wir laden euch ein, uns weiterhin Rückmeldungen, Likes, Bewertungen und Themenwünsche zu schicken – per Instagram, Mail oder direkt über eure Podcast-Plattform.

    Danach beantworten wir die letzten vier Fragen aus Arthur Aron „36 Fragen zum Verlieben“ und nutzen sie als Einstieg in ehrliche Gespräche über Freundschaft, Liebe und Bindung.

    Wir sprechen darüber,
    – was uns in Freundschaften wirklich wichtig ist
    – wie Kommunikation in Freundschaften durch Neurodiversität beeinflusst wird
    – welche Rolle Nähe, Zuneigung und unterschiedliche Bedürfnisse in Beziehungen spielen
    – warum Versprechen in Freundschaften mit Vorsicht zu äussern sind
    – welche Ängste bei Bindungen entstehen können
    – Ghosting in Freundschaften und auf Tinder und was den Unterschied ausmacht

    Zum Abschluss geht es um das Kennenlernen neuer Menschen und um Irinas neues Hobby: Pen & Paper.

    Schickt uns eure Fragen, Gedanken und Themenwünsche.
    Schreibt uns auf Instagram oder per Mail.
    Bewertet und kommentiert unsere Folgen auf eurer Podcast-Plattform.
    Euer Feedback gestaltet die nächsten Episoden.
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    52 min
  • Special Folge mit Elena Retica
    Eine kleine Weihnachtliche Überraschung: Wir haben beim Podcast Adventskalender 2025 mitgemacht und diese beiden Folgen, fassen wir, nun in eine Special Folge für dich zusammen. Dich erwartet folgendes: Elena Retica klärt darüber auf, wie Menschen mit ADHS, ASS oder anderer Neurodiversität, ein schönes Weihnachten feiern können. Was brauchst es und was können alle Beteiligten dazu beitragen? Die Bedürnisse aller Ernst zunehmen ist sehr wichtig, wir sind eine Gemeinschaft und zusammen stärker. Sowie eine Weihnachtliche Geschichte: Eine besondere Gruppe schmückt in einem kleinen Dorf den Weihnachtsbaum, und Claras selbstgebastelter Stern wird zum Symbol für Einzigartigkeit. Am nächsten Morgen findet der Junge Emil den Stern, der ihm Ruhe schenkt und ihn zur Gruppe führt. Eine berührende Geschichte über Vielfalt, Zugehörigkeit und das Leuchten, das entsteht, wenn jeder sein darf, wie er ist. 
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    29 min

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Zwei Frauen, verschieden und doch verbunden, nehmen euch mit auf ihre bunten Lebenswege. Beide neurodivergent und mit einem Blick auf die Welt, die mehr Farben gebrauchen kann.