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Burkhard Bilger und die Kinder der Kriegskinder


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Interview mit dem "New Yorker" Autor über sein neues Buch "Fatherland"

In Deutschland wächst seit einigen Jahren der Diskurs um die „Kinder der Kriegskinder“. Die Generation derer, deren Eltern als Kinder von Krieg und Nationalsozialismus traumatisiert wurden fragt sich laut, wie die Erlebnisse ihrer Eltern ihre Biografien geformt haben.

Nun gibt es aus überraschender Ecke einen Beitrag zu dieser rasch wachsenden Literatur. Der New Yorker Autor Burkhard Bilger, in Oklahoma als Sohn deutscher Eltern geboren hat sich auf die Spurensuche nach der Nazi-Vergangenheit seines Großvaters gemacht. Das Ergebnis ist „Fatherland“ eine wunderbar erzählte Familiengeschichte über Leid und Trauma und die Grenzen moralischer Gewissheit.

Ich habe mich mit Bilger in New York getroffen, um über die Kinder der Kriegskinder, über Schuld und Schmerz und über Vergangenheitsbewältigung in Deutschland und in den USA zu sprechen.

Das Buch gibt es hier zu kaufen

https://www.amazon.de/Fatherland-Burkhard-Bilger/dp/0008100756

Hier ist meine Rezension in der taz

https://taz.de/Archiv-Suche/!5938551&s=Burkhard%2BBilger&SuchRahmen=Print/

Und hier ist Bilgers Text dazu im New Yorker

https://www.newyorker.com/magazine/2016/09/12/familienaufstellung-germanys-group-therapy

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212By Christian Arndt & Sebastian Moll

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