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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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Business News episodes

  • Giants Chairperson/Präsidentin geht in den Ruhestand
    Giants Chairperson/Präsidentin geht in den Ruhestand
    Am vergangenen Freitag, den 27.12.2024 hat Bonnie Tu (杜綉珍), Chairperson von Giant Group (巨大集團), ihren Rücktritt erklärt. Damit geht eine Ikone der taiwanischen Fahrradindustrie in den Ruhestand.
    2017 hatte Tu, die Nichte des Giant Gründers, King Liu, als Chairperson, zusammen mit King Lius Sohn, Young Liu (劉湧昌), als CEO die Führung des taiwanischen Fahrradherstellers von King Liu und Tony Lo übernommen.
    Doch schon Jahre davor hatte Bonnie Tu dem Unternehmen Giant Group ihren Stempel aufgedrückt. Nicht zuletzt durch die Gründung von Liv, „die erste Fahrradmarke, die sich ausschließlich an Frauen richtet“.
    Wie man sich erzählt, sei der Ursprung der Marke durch eine Fahrradtour inspiriert worden, die King Liu rund um Taiwan unternahm. Tu sei dabei die einzige Frau in dem Team gewesen. Eine Version der Geschichte besagt, dass sie kein für sie passendes Fahrrad gefunden habe. Trotzdem habe sie die Tour mitgemacht und bis zum Schluss durchgehalten.
    Diese Erfahrung soll Tu jedoch dazu inspiriert haben, einen neuen, unerschlossenen Markt zu erschließen - Fahrräder, die ausschließlich für Frauen bestimmt sind.
    Nvidia erwägt Taipeh als Hauptsitz in Übersee
    Nvidia konzentriert sich auf Taipeh für seinen neuen Hauptsitz in Übersee, steht aber vor der Herausforderung, ausreichend Land zu sichern, da die Optionen auf städtische Umwidmungsgebiete beschränkt sind, wie die Commercial Times berichtet.
    Das Unternehmen hat den größten Teil des Ruentex Yu Cheng Office Building in Nangang für seine taiwanische Niederlassung und sein Forschungs- und Entwicklungszentrum gemietet und ist damit von Neihu umgezogen. Dieser Standort bietet einen bequemen Zugang zur MRT und zum Hochgeschwindigkeitszug. CEO Jensen Huang hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von fünf Jahren ein großes Entwicklungszentrum mit 1.000 Ingenieuren zu errichten. Obwohl Taipeh bevorzugt wird, werden Alternativen wie New Taipei, Taoyuan oder Hsinchu in Betracht gezogen, falls kein geeignetes Grundstück gefunden werden kann. Die Pläne werden derzeit noch geprüft.
    2 min
  • Giants Chairperson/Präsidentin geht in den Ruhestand
    Giants Chairperson/Präsidentin geht in den Ruhestand
    Am vergangenen Freitag, den 27.12.2024 hat Bonnie Tu (杜綉珍), Chairperson von Giant Group (巨大集團), ihren Rücktritt erklärt. Damit geht eine Ikone der taiwanischen Fahrradindustrie in den Ruhestand.
    2017 hatte Tu, die Nichte des Giant Gründers, King Liu, als Chairperson, zusammen mit King Lius Sohn, Young Liu (劉湧昌), als CEO die Führung des taiwanischen Fahrradherstellers von King Liu und Tony Lo übernommen.
    Doch schon Jahre davor hatte Bonnie Tu dem Unternehmen Giant Group ihren Stempel aufgedrückt. Nicht zuletzt durch die Gründung von Liv, „die erste Fahrradmarke, die sich ausschließlich an Frauen richtet“.
    Wie man sich erzählt, sei der Ursprung der Marke durch eine Fahrradtour inspiriert worden, die King Liu rund um Taiwan unternahm. Tu sei dabei die einzige Frau in dem Team gewesen. Eine Version der Geschichte besagt, dass sie kein für sie passendes Fahrrad gefunden habe. Trotzdem habe sie die Tour mitgemacht und bis zum Schluss durchgehalten.
    Diese Erfahrung soll Tu jedoch dazu inspiriert haben, einen neuen, unerschlossenen Markt zu erschließen - Fahrräder, die ausschließlich für Frauen bestimmt sind.
    Nvidia erwägt Taipeh als Hauptsitz in Übersee
    Nvidia konzentriert sich auf Taipeh für seinen neuen Hauptsitz in Übersee, steht aber vor der Herausforderung, ausreichend Land zu sichern, da die Optionen auf städtische Umwidmungsgebiete beschränkt sind, wie die Commercial Times berichtet.
    Das Unternehmen hat den größten Teil des Ruentex Yu Cheng Office Building in Nangang für seine taiwanische Niederlassung und sein Forschungs- und Entwicklungszentrum gemietet und ist damit von Neihu umgezogen. Dieser Standort bietet einen bequemen Zugang zur MRT und zum Hochgeschwindigkeitszug. CEO Jensen Huang hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von fünf Jahren ein großes Entwicklungszentrum mit 1.000 Ingenieuren zu errichten. Obwohl Taipeh bevorzugt wird, werden Alternativen wie New Taipei, Taoyuan oder Hsinchu in Betracht gezogen, falls kein geeignetes Grundstück gefunden werden kann. Die Pläne werden derzeit noch geprüft.
    2 min
  • TRC könnte 12 Milliarden NT$ Verlust machenund andere BizNews
    Taiwans beurlaubte Arbeiter fallen auf 4-Monats-Tief
    Die Zahl der beurlaubten Arbeitnehmer sank in Taiwan zum 15. Dezember auf 4.474, den niedrigsten Stand seit August, erklärte das Arbeitsministerium (MOL).
    Dies entspricht einem Rückgang um 822 Arbeitnehmer gegenüber Ende November, wobei die Zahl der teilnehmenden Arbeitgeber auf 257 sank.
    Im verarbeitenden Gewerbe kam es zu einer deutlichen Verbesserung, da die gestiegenen Aufträge 120 Beschäftigte eines Werkzeugmaschinenherstellers wieder in Arbeit brachten. In Hualien verringerte sich die Zahl der entlassenen Arbeitnehmer nach den Naturkatastrophen von 814 auf 617.
    Die meisten Arbeitsniederlegungen betreffen kleine Unternehmen und dauern weniger als drei Monate, wobei die Beschäftigten fünf bis acht Tage unbezahlten Urlaub pro Monat nehmen.
    Infineon eröffnet Kaohsiung-Büro zur Vertiefung der Beziehungen zu Taiwans IC-Industrie
    Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG hat am Mittwoch ein Büro in Kaohsiung eröffnet, um seine Beziehungen zur taiwanischen IC-Lieferkette zu verstärken.
    In einer Erklärung erklärte Infineon, dass sich die Aktivitäten der Niederlassung in Kaohsiung darauf konzentrieren werden, eine Partnerschaft mit Taiwans IC-Assembly- und Testdienstleistern aufzubauen, indem Geschäfte an diese ausgelagert werden, und durch diese engen Beziehungen Innovation und Produktionseffizienz zu steigern und eine höhere Produktqualität anzustreben.
    Die Niederlassung in Kaohsiung liegt im Southern Semiconductor S Corridor, in dem viele Halbleiterunternehmen angesiedelt sind. Es wird erwartet, dass die Mitarbeiter in der Lage sein werden, mit IC-Assembly- und Testfirmen in Taiwan zu interagieren und die Beziehungen zu ihnen auszubauen.
    Infineon fügte hinzu, dass es in Zukunft mehr IC-Packaging- und Testgeschäfte bei seinen Zulieferern in Taiwan einführen wird, da das Land zu den weltweit führenden Halbleiterproduktionsclustern gehört und als wichtige Outsourcing-Basis für das Unternehmen dient.
    Seit 1999, als Infineon erstmals in den taiwanischen Markt eintrat, hat das Unternehmen enge Geschäftsbeziehungen zu Kaohsiung aufgebaut. Es wird erwartet, dass die Präsenz des Büros in Kaohsiung es dem Unternehmen ermöglichen wird, gemeinsam mit seinen lokalen Partnern die Verbesserung der Halbleitertechnologien voranzutreiben, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung der Entwicklung von kohlenstoffarmen Produkten und Anwendungen der künstlichen Intelligenz liegt.
    TRC könnte im ersten Jahr als Unternehmen 12 Milliarden NT$ Verlust machen
    Die Taiwan Railway Corp. (TRC) wird nach eigenen Angaben im Jahr 2024 wahrscheinlich Verluste in Höhe von 12 Milliarden NT$ (367 Millionen US-Dollar) verzeichnen. Dies ist das erste Jahr als staatliches Unternehmen, nachdem die Taiwan Railway Corp jahrzehntelang eine Regierungsbehörde war,
    Der prognostizierte Verlust würde den geschätzten Verlust von über 7,4 Mrd. NT$, der im letzten Jahr veranschlagt wurde, und den Verlust von 11,4 Mrd. NT$, den die frühere Taiwan Railways Administration für 2023 verzeichnete, übersteigen.
    Die Daten der Taiwan Railway Corp zeigen, dass das Kerngeschäft des Unternehmens, die Eisenbahn, im Jahr 2024 wahrscheinlich 13 Milliarden NT$ verlieren wird, das sind 379 Millionen NT$ mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen zusätzliche Ausgaben in Höhe von 2 Mrd. NT$, die nach Angaben des TRC-Vorsitzenden Du Wei (杜微) gegenüber CNA für die Umwandlung der ehemaligen Regierungsbehörde in ein kommerzielles Unternehmen erforderlich sind. Dazu gehörten die Aufstockung des Wohlfahrtsfonds für die Mitarbeiter von ursprünglich 1,2 Mrd. NT$ auf 2,3 Mrd. NT$, 600 Mio. NT$ mehr als im Jahr 2023 für die Abschreibung von Triebwagen und 200 Mio. NT$ an Gebühren im Zusammenhang mit der Übertragung von Vermögenswerten, sagte Du.
    5 min
  • Rekordzahl taiwanischer Arbeitskräfte in den USA und andere BizNews
    Rekordzahl taiwanischer Arbeitskräfte in den USA im Jahr 2023
    Taiwans Statistikamt (DGBAS) teilte vergangene Woche mit, dass im Jahr 2023 eine Rekordzahl taiwanischer Staatsangehöriger in den Vereinigten Staaten arbeiteten. Nach Angaben des Statistikamts waren im Jahr 2023 rund 128.000 Menschen in den USA beschäftigt was vor allem auf die Fabrik der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) im US-Bundesstaat Arizona zurückführen seit. Das Statistikamt teilte auch mit, dass 2023 eine große Zahl von Arbeitnehmern die Arbeitsmöglichkeiten in Japan genutzt haben, wobei er die neue Fabrik von TSMC in Kumamoto als Hauptgrund für die Abwanderung nannte. Unterdessen erklärte das Statistikamt, dass die Zahl der in China arbeitenden taiwanischen Staatsangehörigen leicht zurückgegangen sei, womit sich ein allmählicher Rückgang fortsetze. Der Anteil der Taiwaner, die in China, einschließlich Hongkong und Macao, arbeite, sei von 62,2 Prozent der Taiwaner, die im Ausland arbeiten, im Jahr 2011 auf 35 Prozent der Expat-Bevölkerung im Jahr 2023 gesunken. Dieser Rückgang sei auf Faktoren wie Kostensteigerungen und eine erneute Konzentration auf Taiwan durch lokale Investoren zurückzuführen. Auch die schwache chinesische Wirtschaft und die zunehmende internationale Besorgnis über Peking seien Gründe dafür, dass sich Taiwaner für eine Tätigkeit in anderen Ländern entschieden. Die Statistiken des Statistikamtes über das Arbeitsverhalten im Ausland zeigen auch, dass in den zehn Jahren von 2009 bis 2019 die Zahl der Taiwaner, die ins Ausland gehen, um dort Arbeit zu finden, von rund 662.000 auf etwa 739.000 gestiegen ist. Das Statistikamt sagte, dass die Zahl erst 2020 zu sinken begann, da verschiedene Faktoren ins Spiel kamen, darunter Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China. Veränderungen in der Lieferkette und die COVID-19-Pandemie führten dazu, dass die Zahl der Staatsangehörigen, die Taiwan zum Arbeiten verlassen, bis 2021 auf etwa 319.000 sank. Nach Angaben des Statistikamts stieg die Zahl erst wieder in den Jahren 2022 und 2023, nachdem die Beschränkungen nach COVID-19 gelockert worden waren, und zwar um 148.000 auf rund 621.000 im Jahr 2023. Zusätzlich zu den 128.000 Arbeitnehmern, die in den USA arbeiten wollten, gingen rund 217.000 nach China, 92.000 nach Südostasien und 68.000 nach Japan oder Südkorea.
    Regierung will private Investitionen in die öffentliche Infrastruktur fördern
    Die Regierung wird einen Mechanismus auf Ministerebene einrichten, um Investitionen des Privatsektors in öffentliche Infrastrukturprojekte zu fördern, sagte die Beamtin des Nationalen Entwicklungsrats (NDC) Chiu Chiu-ying (邱秋瑩) am Donnerstag. Bei einer Pressekonferenz des Kabinetts sagte Chiu, Leiterin der Abteilung für wirtschaftliche Entwicklung des Nationalen Entwicklungsrats, dass der geplante Mechanismus darauf abzielen werde, „die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und dem Privatsektor beim gemeinsamen Aufbau Taiwans zu fördern“. Sie fügte hinzu, dass der Mechanismus Beamte des Nationalen Entwicklungsrats, des Finanzministeriums und der Finanzaufsichtskommission (FSC) zusammenbringen werde, um mit privaten Unternehmen zusammenzuarbeiten, die an Investitionen in „große öffentliche Infrastrukturprojekte“ interessiert seien, die „stabile Renditen“ versprechen. Chiu wies darauf hin, dass die Einbringung von privatem Kapital für öffentliche Projekte dazu beitragen könnte, die finanzielle Belastung sowohl der Zentralregierung als auch der lokalen Regierungen zu mindern. Zu den geplanten öffentlichen Projekten, für die private Investoren gesucht werden könnten, gehören laut NDC unter anderem eine Langzeitpflegeeinrichtung in Taipeh, ein Freizeitpark in Tainan und ein Bahnhofsgebäude in Kaohsiung mit Büroflächen. Chiu sagte, dass der geplante Mechanismus darauf abzielt, privates Kapital in Höhe von insgesamt 682,9 Mrd. NT$ (21 Mrd.....
    8 min
  • BIP-Wachstumsprognose für 2024 auf 4,27% revidiert und andere BizNews
    Taiwan erhöht die steuerlich absetzbaren Freibeträge für 2025
    Das Finanzministerium (MOF) gab bekannt, dass der jährliche steuerlich absetzbare Freibetrag für grundlegende Lebenshaltungskosten pro Person im Jahr 2025 um NT$8.000 auf NT$210.000 erhöht wird. Diese Anpassung, die 2,08 Millionen Haushalten zugute komme, stehe im Einklang mit dem Gesetz zum Schutz der Rechte der Steuerzahler. Dieses solle sicherstellen, dass Einzelpersonen nicht auf wesentliche Lebenshaltungskosten besteuert werden. Darüber hinaus werden die Einkommenssteuerfreibeträge von 92.000 NT$ auf 97.000 NT$ und die Standardsteuerabzüge von 124.000 NT$ auf 131.000 NT$ angehoben. Es werde erwartet, dass diese Änderungen die Staatseinnahmen um 2,6 Milliarden NT$ verringern werden.
    Taiwans BIP-Wachstumsprognose für 2024 auf 4,27% revidiert
    Taiwans Statistikamt hat die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt 2024 von 3,9 % auf 4,27 % nach oben korrigiert, was nach Angaben des Statistikamtes (DGBAS) ein mögliches Dreijahreshoch bedeutet. Die Anpassung spiegle die unerwartet starken Exporte wider, die von der Nachfrage nach künstlicher Intelligenz (KI) angetrieben werden, sowie stetige inländische Investitionen. Die Exporte, insbesondere von elektronischen Bauteilen und Kommunikationsprodukten, werden voraussichtlich um 9,72 % gegenüber dem Vorjahr wachsen und 474,5 Mrd. USD erreichen. In der Zwischenzeit werden die Investitionen, gestützt durch Fortschritte in der Halbleiterindustrie, voraussichtlich um 4,47 % steigen. Trotz positiver Faktoren wie Lohnerhöhungen und einem starken Aktienmarkt sei das jährliche Konsumwachstum aufgrund des stagnierenden Bevölkerungswachstums leicht auf 2,72 % gesenkt worden. Der Inflationsdruck halte an, und der Verbraucherpreisindex (VPI) werde 2024 voraussichtlich auf 2,18 % steigen, sich aber bis 2025 auf 1,93 % abschwächen.
    TSMC beginnt früher als geplant mit der Installation der Anlagen für die 2nm-Fabrik
    TSMC hat sechs Monate früher als geplant mit der Installation der Anlagen für seine erste 2-Nanometer-Fabrik in Kaohsiung begonnen und reagiert damit auf die starke weltweite Nachfrage nach fortschrittlichen Chips. Die neue 2nm-Technologie wird die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und die lokale industrielle Transformation in Kaohsiung beschleunigen.
    TSMC plant den Bau von vier weiteren Fabriken in der Stadt, um Taiwans Halbleitercluster zu stärken. Das Unternehmen bestätigte, dass die Entwicklung der 2-Nanometer-Technologie gut voranschreite und die Massenproduktion im nächsten Jahr beginnen solle. Es werde erwartet, dass die Nachfrage nach 2nm-Chips die anfänglichen Prognosen übertreffen werde, da wichtige Kunden wie Apple und AMD die neue Technologie für Smartphones und Hochleistungscomputer einsetzen werden.
    GTO: Smarter E Europe mit taiwanischer Beteiligung
    Smarter E Europe, die weltweit größte Handelsplattform für die Energiewirtschaft, wird vom 7. bis 9. Mai 2025 auf der Messe München stattfinden, auf jeden Fall mit taiwanischer Beteiligung, wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei berichtet. Auch bei der Ausgabe 2025 organisiert das German Trade Office Taipei in Zusammenarbeit mit TAITRA den Taiwan-Pavillon auf der Intersolar Europe in Halle A3. 9 taiwanische Unternehmen haben bereits ihre Teilnahme an dem Pavillon bestätigt.
    Smarter E Europe vereint vier große Messen: Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe. Diese Messen decken die Bereiche erneuerbare Energien, Batterien und Energiespeichersysteme, Ladegeräte und E-Mobilität sowie Energiemanagement und integrierte Lösungen ab.
    Im Jahr 2024 zog die Intelligent Energy Europe mehr als 3.000 Aussteller, die eine breite Palette innovativer Produkte präsentierten, und fast 110.000 Facheinkäufer aus der ganzen Welt an. Mehr als 2.500 Teilnehmer meldeten sich für Branchenseminare und Geschäftsveranstaltungen während der Messe an und stellten damit einen neuen Rekord für den Geschäftsaustausch auf.....
    6 min
  • Taiwans Arbeitslosenquote auf 24-Jahres-Tief und andere BizNews
    Taiwans Arbeitslosenquote im Oktober auf 24-Jahres-Tief
    Die Arbeitslosenquote Taiwans ist im Oktober auf 3,4 % gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit 24 Jahren erreicht, berichtet Taiwans Statistikamt. Die Quote sank gegenüber September um 0,03 Prozentpunkte und setzte damit den saisonalen Rückgang nach dem Schulabschluss fort. Der stellvertretende Direktor Tan Wen-ling wies darauf hin, dass die Einkaufssaison zum Jahresende einen weiteren Rückgang begünstigen könnte. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote blieb im Oktober bei 3,38 %. Im weltweiten Vergleich lagen die Quoten in den USA bei 4,1%, in Kanada bei 6,5% und in Südkorea bei 2,7%. In Taiwan gab es im Oktober 408.000 Arbeitslose, 4.000 weniger als im September. Die Jugendarbeitslosigkeit blieb mit 11,84% bei den 20- bis 24-Jährigen und 6,07% bei den 25- bis 29-Jährigen höher.
    NDC-Chef zuversichtlich über Taiwans Wirtschaft
    Der Chef des Nationalen Entwicklungsrates (NDC), Liu Chin-ching, prognostiziert, dass Taiwans Wirtschaft im nächsten Jahr um mehr als 3 % wachsen wird, und verweist auf mögliche Vorteile der Politik von US-Präsident Donald Trump. Liu hob die von Trump vorgeschlagenen 60 %igen Zölle auf chinesische Waren als Chance für Taiwan hervor, da sie die Transferaufträge ankurbeln würden. Auch die Beschränkungen für den Technologietransfer zwischen den USA und China könnten die Zusammenarbeit zwischen den USA und Taiwan stärken. Liu warnte jedoch davor, dass Taiwans Exporte in die USA mit einem Zoll von 10 % belegt werden könnten. Im Hinblick auf den Mangel an Fachkräften in der Halbleiterindustrie sagte Liu, dass Taiwans 6.000 Absolventen pro Jahr ausreichen, räumte aber ein, dass in anderen Branchen ein Mangel an Arbeitskräften drohe. Er plant Gespräche mit den zuständigen Behörden. Liu kündigte außerdem eine Überarbeitung des Gesetzes zur Anwerbung und Beschäftigung ausländischer Fachkräfte an, deren Entwurf im Dezember veröffentlicht werden soll.
    TSMC expandiert mit neuen Fabriken in Kaohsiung, Tainan und Taichung
    Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) wird in den nächsten drei Jahren neue Fabriken in Kaohsiung, Tainan und Taichung errichten, kündigte der Chef des National Development Council (NDC), Liu Chin-ching, an. Liu bestätigte, dass die Regierung die notwendige Wasser- und Strominfrastruktur für diese Anlagen sicherstellen wird. Während die fortschrittliche 2-nm-Chipproduktion von TSMC in Taiwan verbleiben wird, könnte ein Teil der A16-Chipproduktion im 3-nm-Verfahren in die USA verlagert werden, was von politischen Erwägungen abhängt, wie Liu während einer Parlamentssitzung einräumte.
    Die Hälfte der taiwanischen Unternehmen will die Gehälter bis 2025 anheben
    Fast 50 % der taiwanischen Unternehmen planen für 2025 Gehaltserhöhungen, der höchste Anteil seit einem Jahrzehnt, so eine Umfrage von 104 Online-Jobbörsen. Die Umfrage ergab eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 3,2 %, d. h. rund 1.491 NT$ mehr als der derzeitige Monatslohn von 47.000 NT$. Der Arbeitskräftemangel ist der Grund für diese Erhöhungen, wobei Beratungs-, Buchhaltungs- und Rechtsfirmen mit einer Erhöhungsrate von 4,1 % führend sind. Bonuszahlungen zum Jahresende sind nach wie vor weit verbreitet: 99,5 % der Unternehmen werden sie anbieten. Der Finanzsektor führt die Liste mit Prämien in Höhe von 188 % der Monatsgehälter an, während das Beherbergungs- und Gaststättengewerbe mit 69 % am weitesten zurückliegt.
    4 min
  • US-Arbeitnehmer erheben Klage gegen TSMC und andere BizNews
    US-Arbeitnehmer erheben Klage gegen TSMC wegen Diskriminierung
    Mehr als ein Dutzend derzeitige und ehemalige Mitarbeiter der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) haben eine Sammelklage eingereicht, in der sie diskriminierende Beschäftigungspraktiken behaupten.
    TSMC hat auf die Vorwürfe reagiert und erklärt, es sei ein Arbeitgeber, der auf Chancengleichheit setzt und sich für Vielfalt am Arbeitsplatz einsetzt.
    Im August reichte der Leiter der Personalabteilung von TSMC in den USA eine Sammelklage ein, in der die Diskriminierung von Nicht-Ostasiaten (einschließlich nicht-taiwanesischer Staatsbürger) bei der Einstellung und Behandlung behauptet wurde. Letzte Woche schlossen sich weitere 12 derzeitige und ehemalige Mitarbeiter der Klage an, wie The Register berichtet.
    Die Kläger sind überwiegend weißer, schwarzer oder lateinamerikanischer Herkunft. Sie hatten bei den US-Tochtergesellschaften von TSMC Positionen auf verschiedenen Ebenen inne.
    Die Kläger behaupteten, dass die überwältigende Mehrheit der 2.668 Beschäftigten von TSMC in Nordamerika zum 31. Dezember 2023 aus Taiwan oder China stammte. Sie argumentierten, dies sei auf „vorsätzliche Muster und Praktiken der Beschäftigungsdiskriminierung von Personen zurückzuführen, die nicht der ostasiatischen Ethnie angehören, nicht taiwanesischer oder chinesischer Herkunft sind und nicht die Staatsbürgerschaft Taiwans oder Chinas besitzen.“
    Sie behaupteten, TSMC behandle Nicht-Ostasiaten regelmäßig unfair, mit Beschimpfungen und Gaslighting. Sie behaupteten, dass den misshandelten Personen „häufig die Möglichkeit verweigert wurde, bei TSMC voranzukommen und erfolgreich zu sein“. Sie sagten auch, dass sie häufiger als ihre ostasiatischen Kollegen entlassen oder „konstruktiv entlassen“ wurden und oft durch sie ersetzt wurden. Auf die Frage nach einer Stellungnahme zu dem Rechtsstreit antwortete ein TSMC-Sprecher gegenüber Forbes: „TSMC glaubt fest an den Wert einer vielfältigen Belegschaft und wir stellen ein und befördern ohne Rücksicht auf Geschlecht, Religion, Ethnie, Nationalität oder politische Zugehörigkeit, weil wir Unterschiede respektieren und glauben, dass gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken.“
    China Airlines erwägt Milliardenaufträge für Airbus und Boeing (https://www.airliners.de/)
    China Airlines steht kurz vor der Entscheidung, einen milliardenschweren Auftrag für Langstrecken-Passagierflugzeuge zwischen Airbus und Boeing aufzuteilen. Dies berichteten Branchenkenner gegenüber "Reuters".
    Während die Wahl der Frachtflugzeuge noch offen sei, könnte der Auftrag für Passagierjets bis zu 20 Flugzeuge umfassen, die sich nahezu gleichmäßig auf beide Hersteller verteilen. Die Entscheidung wird voraussichtlich nach den Präsidentschaftswahlen in den USA fallen. China Airlines erwägt die Boeing 777X und den Airbus A350-1000 als Ersatz für ihre Boeing 777-300ER-Flotte, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Branchenexperten schätzen den Wert des Deals auf fast vier Milliarden US-Dollar nach branchenüblichen Rabatten. Laut Insidern wird der endgültige Beschluss vom Vorstand der Fluggesellschaft abhängen. Es gebe derzeit keine Garantie für die genaue Anzahl oder den Typ der bestellten Flugzeuge. Im Jahr 2022 hatte China Airlines bereits 16 Boeing 787-9 bestellt, um ihre älteren Airbus A330 zu ersetzen. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die Auswahl der Flugzeuge auf Marktnachfrage und Unternehmensentwicklung basiere.
    CPU-Fertigungsprobleme: Intel soll verstärkt an TSMC auslagern
    Intels neue Arrow-Lake-Prozessoren der Core-Ultra-200-Reihe sind nicht gerade erfolgreich an den Start gegangen und dazu gesellen sich angeblich auch Fertigungsprobleme. Wie Techpowerup unter Berufung auf die taiwanische Commercial Times berichtet, lagere Intel die Produktion der CPUs verstärkt an TSMC aus. Das sei dem Bericht zufolge ein strategischer Schritt, da man mit anhaltenden Problemen in der eigenen Foundry-Abteilung zu kämpfen habe.....
    6 min
  • Delegation der DIHK in Taiwan und andere BizNews
    Umsatz und Gewinn bei Giant rückläufig
    Der konsolidierte Umsatz des taiwanischen Fahrradherstellers Giant ging in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres um 7,1 Prozent zurück, berichtet die SAZBike.
    Aufgrund des Umsatzrückgangs und des Anstiegs der Ausgaben sei auch der Nettogewinn bei Giant vor Steuern um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Giant berichte, dass die Lagerbestände in Europa und Nordamerika weiter sinken, aber die Auftragsvergabe sowohl durch Einzelhandels- als auch durch Erstausrüstungskunden bleibe sehr zurückhaltend, was die Umsatzerholung beeinträchtige.
    Giant siehe das globale Umfeld nach wie vor voller Herausforderungen, so die SAZBike. Das Unternehmen wolle dennoch auch weiterhin für Produktinnovationen sorgen und seine Marktposition stärken.
    USA vergeben 6,6 Milliarden Dollar für Chips an TSMC vor der Rückkehr Trumps
    Das US-Handelsministerium teilte Mitte November mit, dass es eine staatliche Subvention in Höhe von 6,6 Mrd. USD für die US-Einheit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. für die Halbleiterproduktion in Phoenix, Arizona, verabschiedet habe. Der verbindliche Vertrag - nach einer im April bekannt gegebenen vorläufigen Vereinbarung - ist die erste größere Vergabe, die im Rahmen des im Jahr 2022 aufgelegten 52,7-Milliarden-Dollar-Programms abgeschlossen wurde. Er kommt nur wenige Wochen vor dem Amtsantritt des gewählten Präsidenten Donald Trump, der das Programm kritisiert hat. Im April stimmte TSMC zu, seine geplanten Investitionen um 25 Milliarden Dollar auf 65 Milliarden Dollar zu erhöhen und bis 2030 eine dritte Produktionsstätte in Arizona zu errichten. Das taiwanische Unternehmen wird die weltweit fortschrittlichste 2-Nanometer-Technologie in seiner zweiten Produktionsstätte in Arizona herstellen, die voraussichtlich 2028 in Betrieb gehen wird. TSMC hat sich außerdem bereit erklärt, in Arizona seine fortschrittlichste Chipfertigungstechnologie namens „A16“ einzusetzen.
    „Als wir damit begannen, gab es viele Neinsager, die sagten, dass TSMC vielleicht 5 oder 6 Nanometer in den Vereinigten Staaten herstellen wird“, sagte Handelsministerin Gina Raimondo in einem Interview. „Tatsächlich stellen sie ihre anspruchsvollsten Chips in den Vereinigten Staaten her.“
    Der TSMC-Zuschlag umfasst auch bis zu 5 Milliarden Dollar an günstigen staatlichen Krediten. Im Rahmen der Vereinbarung wird TSMC Bargeld erhalten, wenn das Unternehmen die Projektmeilensteine erreicht. Das Handelsministerium rechnet damit, TSMC bis zum Jahresende mindestens 1 Milliarde Dollar zur Verfügung zu stellen, sagte ein hochrangiger Beamter gegenüber Reportern. TSMC hat zugestimmt, fünf Jahre lang auf Aktienrückkäufe zu verzichten - vorbehaltlich einiger Ausnahmen - und überschüssige Gewinne mit der US-Regierung im Rahmen einer „Upside-Sharing-Vereinbarung“ zu teilen. Der CEO von TSMC, C.C. Wei, sagte in einer Erklärung, dass die Vereinbarung „uns hilft, die Entwicklung der fortschrittlichsten Halbleiterfertigungstechnologie in den USA zu beschleunigen“.
    Delegation der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Taiwan
    Am vergangenen vergangenen Mittwoch besuchte eine Delegation der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Taiwan und hatte die Gelegenheit, die Merck Group Taiwan zu besuchen, berichtet das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Dort traf die Delegation mit John Lee, Direktor von Merck Taiwan, herzlich begrüßt wurde. Zu der DIHK-Delegation gehörten Alexandra Voss, AHK-Koordinatorin und Asienreferentin, Andrea Hideg, Ostasienreferentin, Dr. Nicole Renvert, Geschäftsführerin Internationale Märkte, und Rafael Pekmezovic, Referent für Asien, Afrika und Auslandsmarketing. Die Delegation hatte die Gelegenheit, die hochmoderne Flüssigkristalltechnologie von Merck zu erkunden, die in der Displayindustrie eine Schlüsselrolle spielt, so das Deutsche Wirtschaftsbüro.....
    6 min
  • Abhängigkeit von der Taiwanstraße und andere BizNews
    Starlux-Aktien steigen beim Börsendebüt um über 53%
    Die Aktien von Starlux Airlines stiegen an ihrem ersten Handelstag an der taiwanischen Börse um 53,75 % auf 30,75 NT$ und erreichten damit kurzzeitig einen Spitzenwert von 60 % gegenüber dem IPO-Preis von 20 NT$. Chairman Chang Kuo-wei kündigte die weitere Expansion der Fluggesellschaft an, einschließlich neuer Lang- und Kurzstrecken, wobei der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Flüge in die USA und nach Europa liegt. Bis Ende 2024 will Starlux 31 Strecken mit 27 Zielen bedienen und plant, seine Flotte von 24 auf 26 Flugzeuge zu erweitern. Bis 2026 strebt die Fluggesellschaft eine Flotte von mehr als 50 Flugzeugen an, wobei zusätzliche A320-Flugzeuge die neuen Flüge ab Taichung und Kaohsiung unterstützen sollen. Starlux plant auch eine Stärkung ihres Frachtgeschäfts und hat sich bereits fünf A350-Frachtflugzeuge mit einer Option auf fünf weitere Flugzeuge gesichert. Starlux verzeichnete im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 149 Millionen NT$ und damit sein erstes profitables Jahr und konnte in der ersten Hälfte des Jahres 2024 ein deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum verzeichnen. Das Unternehmen bereitet sich darauf vor, bis Ende 2025 der globalen Airline-Allianz Oneworld beizutreten, um seine internationale Reichweite zu erweitern.
    G7 vs. BRICS: Abhängigkeit von der Taiwanstraße
    Neue Forschungsergebnisse des CSIS schätzen, dass im Jahr 2022 Waren im Wert von etwa 2,45 Billionen US-Dollar – über ein Fünftel des weltweiten Seehandels – die Taiwanstraße passierten. Angesichts des (militärischen) Drucks Chinas auf Taiwan stellt sich die Frage, wie sich mögliche chinesische Aktionen in der Region auf den globalen Handel über die Taiwanstraße auswirken könnten. Laut einer Studie des Centers for Strategic and International Studies (CSIS) würden die BRICS-Länder insgesamt stärker von Störungen der Handelswege in der Taiwanstraße betroffen, insbesondere China, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Iran. Die beiden letztgenannten Länder lassen 24 % oder mehr ihrer Exporte durch die Meerenge fließen.
    China und Japan sind sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten am stärksten von der Taiwanstraße abhängig. Fast ein Drittel der Einfuhren beider Länder werden über die Taiwanstraße abgewickelt.
    Nach Angaben des Centers for Strategic and International Studies stammen über 95 % des japanischen Rohöls aus einer ausgewählten Gruppe von Ländern des Nahen Ostens, von denen ein großer Teil durch die Taiwanstraße transportiert wird, was diese Route zu einem wesentlichen Bestandteil der japanischen Energiesicherheit macht.
    Was China betrifft, so schätzt CSIS, dass 15 % seiner Exporte über diese Wasserstraße abgewickelt werden - ein relativ geringerer Anteil als in anderen Ländern -, aber der Gesamtwert dieser Exporte liegt immer noch bei über 551 Milliarden Dollar.
    Die Taiwanstraße ist nicht nur für den internationalen Handel Chinas von entscheidender Bedeutung, sondern spielt auch eine Schlüsselrolle für den Binnenhandel des Landes. Mehr als die Hälfte der Fahrten durch die Meerenge verbinden die zahlreichen Häfen entlang der chinesischen Ostküste, das Center for Strategic and International Studies. Abgesehen von Japan sind die G7-Länder im Allgemeinen weit weniger auf die Taiwanstraße angewiesen. Die USA, Großbritannien, Kanada, Italien, Deutschland und Frankreich haben jeweils einen einstelligen Prozentsatz an Importen und Exporten über die Meerenge.
    Taiwans F&E-Ausgaben der Unternehmen erreichen trotz Abschwächung einen Rekordwert von 800 Milliarden NT$ im Jahr 2023
    Mit 801,5 Milliarden NT$ erreichten die jährlichen F&E-Ausgaben der taiwanischen Unternehmen überstiegen im Jahr 2023 zum ersten Mal 800 Milliarden NT$ (ca. 24,6 Milliarden US$). Dies bedeutet einen Anstieg von 3,7 % gegenüber dem Vorjahr und macht 85,1 % der gesamten F&E-Ausgaben des Landes aus, wie aus einer am 31. Oktober vom Nationalen Wissenschafts- und Technologierat (NSTC) veröffentlichten Studie hervorgeht.....
    6 min
  • TSMC schließt mindestens zwei Kunden aus und andere BizNews
    TSMC schließt mindestens zwei Kunden aus
    Wie kürzlich bekannt wurde, fanden die Halbleiterexperten von Techinsights in Huaweis KI-Beschleuniger Ascend 910B Chips von TSMC. Eigentlich hatte TSMC 2020 die Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen aufgrund der US-Sanktionen gegen Huawei eingestellt. Seitdem untersucht TSMC, wie dennoch dies aus der 7-nm-Fertigung in den gegen Nvidias A100 positionierten Beschleuniger gelangen konnten. Einige Verdächtige sollen bereits ausgemacht sein: Wie die Wirtschaftszeitung Nikkei Asia berichtet, soll TSMC die Geschäftsbeziehungen zu mindestens zwei Kunden beendet haben. Die sollen durch einen Anstieg ihrer Bestellmengen aufgefallen sein. Bei einem davon soll es sich um das chinesische Unternehmen Sophgo handeln, das KI-Beschleuniger für Edge-Anwendungen und RISC-V-Prozessoren entwickelt und vertreibt. Allerdings dementierte Sophgo umgehend und drohte Klagen an. Offizielle Bestätigungen seitens der betroffenen Unternehmen liegen nicht vor, alle Berichte berufen sich auf informierte, aber ungenannte Quellen. Aber es gibt laut Medienberichten andere Anhaltspunkte, wie die TSMC-Chips in Huawei-Produkte gelangten. Und zwar nicht bei Sophgo, sondern bei Bitmain, einem Unternehmen, das eigentlich für Beschleuniger zum Minen von Kryptowährungen bekannt ist. Laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft New Taipei City finanzierte Bitmain über ein verzweigtes Geflecht von Tochterfirmen die Wisecore Technology Corporation und IC Link Limited. Diese Verbindungen wurden den taiwanischen Behörden verschwiegen, beide Firmen ließen im Auftrag von Bitmain bei TSMC fertigen. Ein ähnliches Konstrukt könnte bei Sophgo vorliegen, das, wie Bitmain, von Micree Zhan gegründet wurde, der mit Mining-Chips zum Milliardär wurde.
    Denkfabrik hebt Taiwans BIP-Wachstumsprognose für 2024 auf 3,96% an
    Laut einer Prognose des Chung-Hua Wirtschaftsforschungsinstituts wird die taiwanische Wirtschaft im Jahr 2024 voraussichtlich um etwa 3,96 % wachsen, was 0,15 Prozent höher als vorherige Schätzungen ist. Diese Entwicklung werde durch eine starke interne Nachfrage und eine anhaltende Exportdynamik, insbesondere im Bereich der KI-Industrie, unterstützt. Der Direktor des Instituts, Lien Hsien-Ming (連賢明), betonte, dass die interne Nachfrage und Investitionen jeweils 1,5 und 0,77 Prozentpunkte zum Wachstum beitragen werden, während die Exporte etwa 0,89 Prozentpunkte ausmachen. Für 2025 wird ein langsameres Wachstum von 3,03 % prognostiziert, da geopolitische Risiken und eine stagnierende globale Wirtschaft anhalten würden. Inflationsbedingt werde der Verbraucherpreisindex für das Jahr 2024 einen Anstieg von 2,17 % aufweisen. 2023 lag das Wachstum bei 2,49 %. Es sei das dritte Jahr in Folge, in dem das Wachstum des Verbraucherpreisindexes bei über 2 % liegt. Für 2025 wird eine Steigerung des Verbraucherpreisindexes von etwa 1,96 % erwartet. Lien wies darauf hin, dass das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen Auswirkungen auf die taiwanische Wirtschaft haben könnte, insbesondere wegen der Zins- und der Industriepolitik. Dennoch werde erwartet, dass die taiwanische Halbleiterindustrie, insbesondere im Bereich KI, weiterhin stark bleiben und somit die negativen Auswirkungen begrenzt würden.
    Taiwans Arbeitslosenquote fällt auf 24-Jahres-Tief
    Nach Angaben des taiwanischen Statistikamtes (DGBAS) sank die Arbeitslosenquote in Taiwan im September auf 3,43 % und damit auf den niedrigsten Stand seit 24 Jahren. Das Statistikamt führte dies u.a. darauf zurück, dass die sogenannte Saison der Schulabschlüsse zu Ende gegangen sei und sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt stabilisiert habe. Dies bedeutete einen Rückgang um 0,05 Prozentpunkte gegenüber August und stoppte den dreimonatigen Anstieg in Folge. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 7.000 auf 412.000, was auf einen Rückgang sowohl bei den unzufriedenen Arbeitnehmern als auch bei den erstmaligen Arbeitssuchenden zurückzuführen sei.....
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