Oder warum Me-Time für mich Erhaltungsarbeit ist.
Drei Schwangerschaften haben Spuren hinterlassen. Und zwar nicht nur ein bisschen.
In dieser NoFilter-Folge spreche ich offen darüber, was Schwangerschaften mit meinem Körper gemacht haben – und warum ich mich unmittelbar danach manchmal gefühlt habe wie „nicht mehr“ und gleichzeitig „noch nicht“. Nicht mehr in meinem alten Körper. Aber auch noch lange nicht wieder angekommen in einem neuen.
Denn Schwangerschaft ist eine körperliche Höchstleistung. Der Körper erschafft einen komplett neuen Menschen, versorgt ihn und gibt dafür unglaublich viel. Energie. Nährstoffe. Kraft. Und zumindest bei mir war deutlich zu spüren: Jede Schwangerschaft hat an meinem Körper gezehrt.
Vor allem nach meinem dritten Kind habe ich gemerkt, dass Regeneration nicht mehr so funktioniert wie nach dem ersten. Mein Körper brauchte deutlich länger. Und heute, mit zunehmendem Alter, kommen immer mehr Vorsorgeuntersuchungen dazu. Manchmal denke ich deshalb scherzhaft: Mein Körper ist inzwischen wie ein älteres Auto – er läuft noch ziemlich gut, aber er muss regelmäßig zur Wartung.
Gleichzeitig hat sich mein Blick auf meinen Körper verändert. Ich möchte keinem Schönheitsideal mehr hinterherhecheln. Es geht mir nicht darum, möglichst jung, dünn oder makellos auszusehen. Es geht um Erhaltungsarbeit: gesund bleiben, fit bleiben, Kraft haben.
Und genau das verändert auch meinen Blick auf Me-Time.
Wenn heute ein Zeitfenster frei wird, muss ich entscheiden: Investiere ich es in Arbeit? In den Haushalt? Oder in mich und meine Gesundheit?
Sport, Vorsorge, Physiotherapie oder einfach Dinge, die meinem Körper guttun, sind für mich deshalb keine luxuriöse Me-Time mehr.
Sie sind eine Investition in meine Gesundheit. Und damit letztlich auch in mein zukünftiges Ich.
In dieser Folge geht es um:
meinen Körper nach drei Schwangerschaften und warum jede ihre Spuren hinterlassen hatdie deutlich längere Regeneration nach meinem dritten Kinddie körperliche Dimension von Schwangerschaft, über die wir erstaunlich wenig sprechenmeinen veränderten Umgang mit Älterwerden und Vorsorgewarum ich Schönheitsidealen immer weniger Bedeutung gebeden täglichen Kampf um freie Zeitfenster zwischen Arbeit, Haushalt, Familie und eigener Gesundheitund warum Me-Time für mich heute vor allem eines bedeutet: Erhaltungsarbeit.Eine sehr persönliche Folge über einen Körper, der drei Kinder hervorgebracht hat – und über die Erkenntnis, dass Selbstfürsorge manchmal ziemlich wenig mit Wellness und ziemlich viel mit Verantwortung zu tun hat.
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