
Sign up to save your podcasts
Or


Die Berliner Regisseurin und Multimediakünstlerin Evy Schubert arbeitet gerne an der Schnittstelle von Theater, Film und Text, mit bisherigen Engagements am Schauspielhaus Wien, Landestheater Niederösterreich, Ballhaus Ost Berlin, Theater an der Parkaue Berlin. Sie kuratiert und gestaltet Websites und Social- Media-Projekte wie zuletzt www.katastrophehatchance.today, www.ballaballa.solutions oder www.worldwidenap.org. Außerdem ist sie als Dramaturgin für Herbert Fritsch am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich und am Schauspielhaus Bochum tätig. Ihre Programmhefte gestaltet sie als illustrierte Kunstbücher.
Schmuck ist ein Statement mit viel Ausdruckskraft, eine Botschaft, die uns strahlen und selbstbewusst wirken lässt. Luise Zücker entwirft extravaganten Schmuck. Weil Schmuck zeitlos ist. Und sie ist erfolgreich damit. In der Mode ging ihr alles zu schnell, alles schnell entwertet. Im Schmuck ist es was anderes. Ein Schmuckstück reicht im Zweifel für das ganze Leben, vielleicht wird es ein Erbstück. Es besitzt eine andere Wertigkeit, eine ganz andere Ruhe.
Luise befasst sich viel mit femininen Themen. Auch mit Aussagen der inneren Stärke und des Selbstbewusstseins. Ihr Anliegen: wer ihren Schmuck trägt soll sich dadurch stark fühlen – gewappnet für das, was kommt.
»Mein erstes Wort war Birra.«
Inka Löwendorf spricht im Podcast mit Alessandra Arduini über die Vor- und Nachteile des Reinheitsgebots, dem Bier als deutsches Kulturgut, das Brauen im Kiez und über den noch viel zu geringen Anteil weiblicher Brauer*innen.
Autor Behzad Karim Khani ist mit »Hund, Wolf, Schakal« (Hanser Berlin) ein großartiges Debüt gelungen. Er war noch keine zehn Jahre alt, als seine Familie von Teheran nach Deutschland exilierte, ins Ruhrgebiet, nach Bochum, in den Kohl-Jahren. Nach seinem Studium (Kunstgeschichte und Medienwissenschaft) an der Ruhr-Universität, verließ Behzad Karim Khani im Jahr 2001 Bochum Richtung Berlin, wo er der Mitbegründer der Bar 25 war. 2012 eröffnete er die Lugosi-Bar in Kreuzberg. Nach Tätigkeiten als Drehbuchautor, Essayist und freier Journalist (Numeró, Fräulein, Neues Deutschland, Die Welt, Die Zeit, Die Rheinische Post) hat er nun sein literarisches Debüt (im August 2022 erschienen) vorgelegt, das laut Literaturkritiker Ijoma Mangold »zehnmal besser als jedes 4 Blocks« ist.
Matija Vlatković studierte Politik, Philosophie und Wirtschaft an der Universität Oxford und erwarb einen Master-Abschluss in Menschenrechtsrecht an der School of Oriental & African Studies in London. Er arbeitete für das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, INQUEST und das Innocence Project und ist Dozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Neben seiner Arbeit als Jurist wirkte er in diversen Theater- und Filmproduktion in Oxford, London, Rom und am Landestheater Salzburg mit.
Im Rahmen unserer Sommerbühne empfing die Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leiterin am Heimathafen Neukölln, Inka Löwendorf, nicht nur die Musikerin und Aktivistin Sookee, nein, auch der Autor und Musiker Thorsten Nagelschmidt (früher »Nagel«) war Gast im Saal des Heimathafen Neukölln.
Inka Löwendorf hat in ihrem allerersten Live-Podcast Nora Hantzsch, besser bekannt als Sookee auf der Bühne des Heimathafen Neukölln zu Gast.
Seit über 15 Jahren in der Rap-Szene aktiv, spricht Sookee über ihre Sozialisation, den Ekel der Quantifizierung in der Musikindustrie, ihr Projekt »Sukini« und das Album »Schmetterlingskacke«, auf dem traditionelle Geschlechterrollen der Vergangenheit angehören. Sookee hat mit ihrer langjährigen Erfahrung in diskriminierungssensiblen und machtkritischen Diskursen begriffen, dass das Monothematische dem Multiperspektivischen Platz machen muss, wenn gesellschaftliche Veränderung das Vorzeichen unserer Handlungen sein soll. Ihr geht es um die Selbstverständlichkeit von Selbstbestimmung. Mit ihrem Engagement gegen Homophobie und Sexismus im deutschen Hip-Hop hat sich Sookee nicht nur Freunde gemacht. Zuletzt erschien die Buchpublikation »Awesome HipHop Humans« (2021 im Ventil Verlag), die einen guten Überblick und Einblick in die queerfeministische Rap-Szene gibt.
Cordula Heckmann leitet die Gemeinschaftsschule Campus Rütli in Neukölln. Im Jahr 2006 richteten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Rütli-Schule wegen unhaltbarer Zustände mit einem Brandbrief an die Öffentlichkeit. Seitdem gilt Rütli ist Chiffre für eine Brennpunktschule und Inbegriff misslungener Integration. Der Alltag in der Schule hat sich seither stark verändert, auch das Kollegium. Heute gilt der Campus als moderne Vorzeigeschule im Herzen Neuköllns.
Im Jahr 2007 startete das Modellprojekt Campus Rütli - CR², eine Initiative des Bezirks Neukölln gemeinsam mit den Senatsverwaltungen für Bildung und Stadtentwicklung und einem Bündnis von Stiftungen. Mit dem Umbau zu einer Gemeinschaftsschule im Jahr 2009 übernahm Cordula Heckmann die Leitung dieser und gestaltete dort gemeinsam mit ihrem Team einen Wandel von der Problemschule hin zu einem Erfolgsmodell.
Als Schulleiterin hat Cordula Heckmann über das letzte Jahrzehnt diesen Wandel aktiv gestaltet. Wie sie das geschafft, welche Widerstände es dabei zu überwinden gibt und gab, darüber berichtet sie im Podcast mit Inka Löwendorf. Die beiden sprechen über Eigenverantwortung, Chancengerechtigkeit, Hürden im System und unbürokratische Lösungen.
Ken Yamamoto ist Autor, Moderator, Slammer und Spoken Word Poet. Und Gastgeber des Best of Poetry Slam bei uns am Heimathafen Neukölln.
»Als ich damals nach Neukölln zog, dachte ich mir: Genau hier will ich eine Show machen! Genau 10 Jahre später ist es soweit und ich moderiere endlich den Best of Poetry Slam mit den besten deutschsprachigen Slammer*innen auf der schönsten Bühne der Stadt.«
Die Buntheit seiner Biografie macht sofort klar: die Wurzeln liegen in weit mehr als einem Land und einer Sprache. 1977 in Paris als Sohn eines japanischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, ist Ken französischsprachig aufgewachsen. Er arbeitete als Synchronsprecher, Fließbandarbeiter, Kurierfahrer, Diamantenverkäufer, Büroangestellter, Ausstellungsführer und Regieassistent. Yamamoto hat Kunstgeschichte und Germanistik studiert. Seit einigen Jahren ist er als Spoken Word Poet in der ganzen Republik unterwegs. Er gibt Workshops im Bereich Slam Poetry und Kreatives Schreiben.
Mit Inka Löwendorf spricht Ken Yamamoto über Pathos, Poesie, den Unterschied zwischen Spoken Word und Poetry Slam, den Stellenwert der deutschsprachigen Lyrik und die Schönheit der Deutschen Sprache.
Die nächste Möglichkeit, Ken zu erleben, ist der 19.8. auf unserer Open-Air Sommerbühne. Dann, wenn wir gemeinsam mit euch den Berliner Sommer poetisch ausklingen lassen. Mit Ken und weiteren Berliner Slam Poet*innen. Ein maximal entspannter Spätsommerabend mit Texten und Musik. Es wird schön. Versprochen.
Janette Mickan, 1983 in Brandenburg an der Havel geboren, studierte Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Sie ist freie Theatermacherin, Autorin und Kuratorin. Seit 2016 leitet sie zusammen mit Michael Müller das Monologfestival am TD Berlin. 2018 und 2019 kuratierte sie das Rahmenprogramm des Performing Arts Festival, Berlin. Ihre Theaterstücke entwickelt sie hauptsächlich zusammen mit dem Theaterkollektiv lunatiks. Von 2009 bis 2012 war sie am Centraltheater Leipzig (Intendanz: Sebastian Hartmann) als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin engagiert. Seit 2014 legt sie zudem als DJ Daisy d‘ Or Schallplatten auf, mit Fokus auf Musik der 60er Jahre.
Mit Inka Löwendorf spricht Janette Mickan über die Unterschiede der Arbeit in der Freien Szene und der an einem städtischen Theater, über die Arbeit an sich und das Pensum von Arbeit und über ihre kommende, für den Herbst geplante Produktion am Heimathafen Neukölln, die sich mit der Musik der 50er und 60er Jahre beschäftigt, insbesondere der von Caterina Valente.
From the publisher's feed