Fusion ist mehr als ein Festival. Aber was genau macht diesen Ort so besonders?
Für fünf Tage entsteht auf einem ehemaligen Militärflugplatz in Mecklenburg-Vorpommern eine ganz eigene Welt: Musik, Kunst, Theater, politische Gespräche, Workshops und zehntausende Menschen, die gemeinsam einen temporären Gegenentwurf zum Alltag schaffen.
Doch hinter den Bühnen steckt noch viel mehr. Über 200 Crews, tausende Supporter und unzählige Helfer machen die Fusion jedes Jahr überhaupt erst möglich. Sie kümmern sich um Floors, Duschen, Bars, Einlass, Infrastruktur und vieles mehr – weitgehend selbstorganisiert und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen aus Kunst, Subkultur, linker Politik und Jugendarbeit.
Wir schauen uns an, was hinter dem Begriff „Ferienkommunismus“ steckt, warum die Fusion für viele Menschen mehr als ein Festival ist und ob fünf Tage Utopie vielleicht tatsächlich etwas im Alltag verändern können.
Außerdem sprechen wir über die extreme Hitze der diesjährigen Fusion, darüber, wie ein Festival bei Temperaturen von fast 40 Grad funktionieren kann, und über die politischen und gesellschaftlichen Workshops, die auch außerhalb des Festivalgeländes online zugänglich sind.
Und zum Schluss wird es persönlich: Wir sprechen mit einem Paar, das seine Familie auf der Fusion geheiratet hat – und darüber, warum ausgerechnet dieser Ort für sie der richtige war.
Eine Folge über Utopie, Gemeinschaft, Politik, Selbstorganisation und die Frage: Wie könnte eine andere Welt eigentlich aussehen?
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