Aleksandra Baca wollte nie in der Schweiz leben. In Polen hatte sie alles – Familie, Freund*innen, Karriere. Doch der Arbeitgeber ihres Mannes schickte ihn „nur für ein paar Monate“ nach Zürich.
So landete Aleksandra in der Schweiz – ohne Sprachkenntnisse, ohne Aussicht auf einen Job, mit einem kleinen Kind, erneut schwanger und völlig allein, denn ihr Mann verbrachte ganze Tage im Büro.
Und diese „paar Monate“ verlängerten sich immer weiter.
Sie wollte oft zurückkehren, aber letztlich blieb sie.
Heute, nach über 18 Jahren, hat Aleksandra den Schweizer Pass, spricht Deutsch und Schweizerdeutsch, führt ihr eigenes Unternehmen, hat hier Bekannte und Freund*innen, und ihre Kinder sind in die lokale Kultur hineingewachsen.
Aber reicht das, um sich wirklich „zuhause“ zu fühlen? Wie fühlt es sich an, in der Rolle der Hausfrau und Mutter festzustecken? Welchen Weg musste sie gehen – vom Reisen mit einem Klapptisch für mobile Massagen bis hin zur eigenen Physiotherapiepraxis?
Darüber spricht sie im Interview auf Polnisch.
Moderation und Redaktion: Katarzyna Zachariasz-Podolak
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