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Afiyet olsun und herzlich willkommen zu Çay mal ehrlich! In dieser Folge dreht sich - schon wieder - alles ums Essen. Diesmal aber weniger um unsere Lieblingsgerichte der türkischen Küche (hört dafür unbedingt in Teil 1 dieser Episode), sondern vielmehr um unsere Rassismuserfahrungen während unserer Kindheit und Jugend in Bezug auf "ausländisches" Essen. Wir teilen mit euch, auf welche Art und Weise wir rassistisch angefeindet wurden aufgrund der türkischen Esskultur und welche Vorurteile wir wiederum gegenüber Almans und deren Essgewohnheiten haben.
Erwähntes Restaurant: Mamas Küche Altstadt
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Herzlich willkommen zum zweiten Mal aus der Galerie Einwand des Münchner Stadtmuseums! Im Dezember 2021 wurden wir zum ersten Mal von Tunay Önder hierher eingeladen. Aus dieser zunächst einmaligen Kooperation ist jetzt etwas Langfristigeres entstanden! Dieses Jahr laden wir deshalb immer mal wieder Gäste in die Galerie Einwand ein und nehmen hier live unseren Podcast auf.
Unser Gast für diese Folge war Mete Gür. Mete ist ein türkeistämmiger Münchner Gastronom, Weinexperte und betreibt seinen eigenen Wein & Meze Pop-Up Laden GÜRMET - aktuell noch im Münchner Stadtteil Alt Bogenhausen.
Was hat Wein eigentlich mit gesellschaftspolitischen Themen zu tun, fragt ihr euch vielleicht? Eine ganze Menge! Wir fragen Mete: Kann sich die türkische Weinkultur neben der Döner-Imbisskultur behaupten? Inwiefern lässt sich die türkisch-deutsche Community überhaupt auf Weinverkostungen ein? Wie sieht die postmigrantische Gastrolandschaft in München aus? Euch erwartet ein sinnlich-soziologisches Gespräch zu weniger bekannten Seiten der Gastarbeitergeschichte in München. Şerefe und viel Spaß beim Hören!
Diese Folge ist in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein / Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern und Bellevue di Monaco entstanden. Vielen Dank an alle Partner:innen.
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Afiyet olsun und herzlich willkommen zu Çay mal ehrlich! In dieser Folge dreht sich alles um die türkische Küche und Esskultur. Wir teilen mit euch unsere Lieblingsgerichte, verraten geheime Familienrezepte und liefern uns ein Ankara vs. Adana Food Battle. Bereitet euch für den vollen Genuss dieser Folge ein paar eurer Lieblings-Snacks vor, damit ihr beim Zuhören nicht verhungert. ;-)
Das erwähnte Rezept für chinesische, sauer-scharfe Kartoffelstreifen gibts hier: https://www.kitchenstories.com/de/rezepte/sauer-scharfe-kartoffelstreifen
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Merhaba und herzlich willkommen zu unserem dritten und letzten Teil der Anwerbeabkommen-Trilogie! Teil 3 dieser Podcastreihe wurde am 15.12.21 als Video-Livestream aufgezeichnet, der via Facebook ausgestrahlt wurde und hier online zu finden ist: https://fb.watch/adNTvZLEC1/
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern haben wir diese sehr coole, coronabedingte Online Veranstaltung durchführen können, die bauhaus filmwerkstatt für uns technisch umgesetzt hat. Einen großen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten!
Worum gehts in dieser Folge? Wir diskutieren zusammen mit Tunay Önder von der Galerie Einwand des Münchner Stadtmuseums über Lebensrealitäten von sog. „Gastarbeiter*innen“ und deren Nachkommen, über Begrifflichkeiten und Perspektiven der Migration. Tunay Önder arbeitet als Autorin, Publizistin, dramaturgische Beraterin und Kuratorin und hat ihr Magisterstudium der Soziologie in Heidelberg und an der Bosporus Universität Istanbul absolviert. Aktuell ist sie als Migrationsforscherin beim Münchner Stadtmuseum angestellt. Deshalb befinden wir uns auch in diesen Räumlichkeiten: Die POP-UP Galerie Einwand knüpft an die Dauerausstellung "Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln" an und bietet mitten in München Raum für Workshops, Veranstaltungen und kurzweilige Ausstellungen zur Geschichte und Gegenwart des migrantischen Münchens. Die partizipativ erstellten Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen in der Galerie sind selbst auch als Einwände zu verstehen. Durch experimentelle Museumsarbeit entstehen neue Ausstellungsformate und neue historische Narrative. Die Galerie Einwand ist vielschichtig, innovativ, spontan, multiperspektivisch, partizipativ und antirassistisch. Ebenerdig und kostenfrei zugänglich, bietet das Münchner Stadtmuseum einen für alle offenen Kulturraum.
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Merhaba und herzlich willkommen zu unserem zweiten Teil der Anwerbeabkommen-Trilogie! Warum setzen wir in dieser Folge bewusst einen Fokus auf die sog. “Gastarbeiterinnen”? Bis heute überwiegt ja das Bild der männlich geprägten Gastarbeitermigration. Dabei ist die Rekrutierung von Arbeitsmigrantinnen ein zentraler Bestandteil der deutschen Anwerbepolitik gewesen. Die Frauen hatten nicht nur mit den generellen Unannehmlichkeiten der Emigration zu kämpfen, sondern waren zusätzlich durch z.B. den geschlechtsspezifischen Arbeitsmarkt diskriminiert: Niedrige Löhne, niedere Arbeiten sowie Arbeit in Vollzeit, obwohl man sich noch um die Familie und Kinder kümmern musste - wenn man diese überhaupt mit nach Deutschland bzw. Österreich nehmen konnte. In vielen Fällen, waren die Frauen aufgrund des Systems gezwungen, ihre Kinder in der Heimat zu lassen, was enorme psychische Schäden bei den Betroffenen hinterlassen hat. Auf diese und noch viel mehr Fakten gehen wir in dieser Episode ein anhand von den Geschichten der zwei starken Frauen Resmiye Sönmezler (Şahikas Oma) und Ömür Ayaz (Familienfreundin und Bekannte von Hülya).
Anmerkung: Die genannte Schwägerin, die Şahikas Oma ermutigt hat nach Deutschland zu gehen, war die Frau von Resmiye Sönmezlers Onkel mütterlicherseits. In der Folge wird das Verwandtschaftsverhältnis falsch erzählt.
Quellen & Empfehlungen:
https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/289051/gastarbeiterinnen-in-der-bundesrepublik-deutschland
https://www.ardaudiothek.de/episode/das-feature/als-frau-alleine-nach-almanya-geschichte-der-ersten-gastarbeiterinnen/radio-bremen/94136562/
https://www.br.de/mediathek/video/schichtdienst-in-deggendorf-der-alltag-von-tuerkischen-gastarbeitern-av:5a3c544bef719c001888d2de
Dokumentarfilm Gleis 11
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Tekrar hoş geldiniz! Willkommen zurück! Wir haben die ausgedehnte Sommerpause genutzt und die letzten Monate an einer Trilogie anlässlich 60 Jahre Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei gearbeitet. Am 30. Oktober 1961 vereinbarte das Auswärtige Amt in Bonn mit der türkischen Botschaft die Entsendung von Arbeitskräften aus der Türkei nach Deutschland. Dieses bilaterale Abkommen prägt bis heute die Gesellschaften in beiden Ländern und auch die Biographien unserer eigenen Familien.Das 60-jährige Jubiläum ist für uns ein Anlass zu feiern und die Lebensleistung der sog. Gastarbeiter:innen und der Folgegenerationen zu würdigen. In drei Teilen möchten wir bis Ende des Jahres die herausragenden Leistungen und oft schmerzvollen Erfahrungen dieser Menschen würdigen und mithilfe unserer eigenen Familiengeschichten, rechten und rassistischen Narrativen entschieden die Stirn bieten. Wir, die dritte Generation, also die Enkelinnen von sog. Gastarbeiter:innen, erzählen euch im ersten Teil dieser Reihe unsere eigenen, ganz persönlichen Familiengeschichten.
Quellen:
https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/anwerbeabkommen/
https://www.boell.de/de/60-jahre-anwerbeabkommen-deutschland-tuerkei-eine-familiengeschichte
https://www.ted.com/talks/chimamanda_ngozi_adichie_the_danger_of_a_single_story?language=de
Empfehlungen für einen noch tieferen Einstieg in das Thema (es gibt natürlich noch viel, viel mehr):
https://www.zdf.de/kultur/aspekte/gastarbeiter-deutschland-almanya-60jahre-100.html
https://www.kiwi-verlag.de/buch/guenter-wallraff-ganz-unten-9783462305913
https://de.wikipedia.org/wiki/Almanya_–_Willkommen_in_Deutschland
https://cocktailfilms.de/almanya-03/
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Heute heißt es ein letztes Mal Merhaba und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Çay mal ehrlich…vor der Sommerpause! Wir verabschieden uns bis zum Herbst von der Podcastbildfläche und nutzen die freie Zeit zum Ideen entwickeln, recherchieren, umsetzen und natürlich zum produzieren von neuen Folgen.
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Willkommen zu unserer allerersten Folge mit Gast! Dr. Sezgin İnceel ist Singer-Songwriter, Dozent, (Musik-)Lehrer und nicht zuletzt selbst Podcaster. Wir sprechen u.a. über seinen Podcast "Yine Yeni Yeniden 90´lar", sein Dissertationsthema „Bilingualism and Music Education: A Turkish-German Perspective“ und über sog. Almancıs.
Wenn ihr wissen wollt, ob Sezgin seinen Çay mit oder ohne Zucker trinkt, ob er lieber Simit oder Breze isst und welche Arabesk-Songs und Schlager er in unsere begleitende Playlist gepackt hat (JA! Es gibt eine Playlist zu dieser Folge), dann hört rein!
Erwähnte Literatur und wo Sezgin zu finden ist:
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In dieser Folge behandeln wir ein für uns sehr krasses Triggerthema: Die korrekte Aussprache von "ausländischen" Namen. Wir wollen euch daran teilhaben lassen, warum das ein extrem sensibles Thema ist, das Schmerz und Scham auslöst und warum die Bemühung um eine korrekte Aussprache des Namens mit dem Recht auf Individualität und Respekt zusammenhängt. Wir haben Tipps und Tricks zusammengetragen, die uns allen helfen können, einander wertschätzend und auf Augenhöhe zu begegnen. Denn Respekt und auch Rassismus beginnen schon beim Namen! In dieser Folge kommen nicht nur wir, Hülya und Şahika, zu Wort, sondern unsere Community selbst. Tausend Dank für die zahlreichen Einsendungen eurer Sprachnachrichten! Eure Geschichten bekommen die Premiere in unserem Podcast, die sie verdienen!
Erwähnte Literatur:
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In dieser Folge nehmen wir euch mit auf den Weg durch unseren "Haardschungel": Es geht unter anderem um den Druck, den wir uns bzgl. Enthaarung selbst machen und gemacht haben, um verschiedene Enthaarungskulturen auf der ganzen Welt und um die historische Entwicklung der weiblichen Intimrasur. Außerdem gehen wir auf Geschlechterrollen, Sexualität und den Begriff der Schönheit im Iran des 19. Jahrhunderts unter der Kadscharen Dynastie ein. Wie immer reflektieren wir anhand unserer persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen auch bei diesem Thema die rassistischen, sexistischen und diskriminierenden Komponenten.
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