CCS – was ist das?

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CCS – was ist das? episodes

  • CCS – was ist das? // Folge 13 - Videopodcast 2: Was die Politik bedenken muss

    Deutschlands CO2-Speicherkapazitäten unter der deutschen Nordsee sind begrenzt und viel zu klein, um all jene Mengen CO2 aufzunehmen, die abgeschieden und gespeichert werden müssten, um Deutschlands Industrie zu dekarbonisieren und Speichervolumen für CO2-Entnahmeverfahren zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund diskutieren unsere Moderatorin Kristin Hamann und CCS-Experte Prof. Dr. Klaus Wallmann, Koordinator des Forschungsverbundes GEOSTOR am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel,

    • welche wichtigen Aspekte die deutsche Politik bedenken muss, wenn sie eine Carbon-Management-Strategie entwickelt;
    • warum CCS für Erdgas-Anwendungen ausgeschlossen werden sollte und
    • unter welchen Voraussetzungen sich CCS überhaupt finanzieren ließe.
    • Klaus Wallmann gibt dabei klare Handlungsempfehlungen, basierend auf fünf Jahren CCS-Forschung im Forschungsverbund GEOSTOR.


    #ccs , #podcast , #klimaschutz

    Moderation: Kristin Hamann

    Gesprächspartner: Prof. Dr. Klaus Wallmann

    Produktion: Starboard Visuals (starboardvisuals.de)

    Teil 1 unserer Video-Podcast-Miniserie zur Frage „Was fünf Jahre CCS-Forschung zeigen“ finden Sie hier:    • CCS – was ist das? // Folge 12 - Videopodc...  

    Timestamps:

    1:00 Wie ist der aktuelle Stand zu CCS in Deutschland?

    2:47 Deutschlands CO2-Speicherkapazitäten unter der Nordsee sind kleiner als der Speicherbedarf. Gibt es noch weitere Optionen, CO2 geologisch zu speichern?

    5:24 Warum steht die Bevölkerung Deutschlands Speicherprojekten an Land kritisch gegenüber?

    8:30 Warum ist der Einsatz von CCS in Erdgas-Projekten problematisch?

    9:58 Wie muss Deutschland seine Erdgas-Nutzung verändern, wenn unser aus den USA importiertes Gas mit hohen Methan-Emissionen belastet ist?

    11:40 Für welche Zwecke wird Erdgas bei der Herstellung von Wasserstoff benötigt?

    13:46 Wie teuer wird die Abscheidung und geologische Speicherung von CO2 unter der deutschen Nordsee sein?

    15:32 Wie sollen die hohen CCS-Kosten in Zukunft finanziert werden?

    18:20 Wer würde die Gelder aus den Differenzverträgen für eine geologische CO2-Speicherung erhalten?

    19:18 Welchen Einfluss haben die aktuell geplanten Änderungen am Europäischen Emissionsrechtehandel ETS auf die Umsetzung von CCS in Deutschland?

    20:33 Kritische Stimmen sagen, dass CCS als Feigenblatt genutzt werden soll, um fossile Geschäftsmodelle zu verlängern. Ist diese Kritik weiterhin berechtigt?

    22:12 Unter welchen Voraussetzungen können die Nutzung von CCS und die CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee dazu beitragen, die deutschen Klimaziele zu erreichen?

    Kontakt-Mailadresse: [email protected]

    24 min
  • CCS – was ist das? // Folge 12 - Videopodcast 1: Was fünf Jahre CCS-Forschung zeigen

    Es passiert aktuell viel in Sachen CO2-Speicherung im Untergrund der deutschen Nordsee. Das Speicherverfahren ist in Deutschland mittlerweile gesetzlich erlaubt. Der erste Antrag eines Unternehmens zur Erkundung eines potenziellen Speichergebiets in der deutschen Nordsee wurde eingereicht und wird derzeit von der zuständigen Behörde geprüft.

    Unsere Moderatorin Kristin Hamann und CCS-Experte Prof. Dr. Klaus Wallmann, Koordinator des Forschungsverbundes GEOSTOR am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, nehmen diese Entwicklungen zum Anlass, in der ersten Videopodcast-Folge von „CCS-was ist das?“ noch einmal alle wichtigen Forschungsergebnisse zu den Potentialen und Risiken einer geologischen CO2-Speicherung tief unter der deutschen Nordsee vorzustellen – kompakt und verständlich, sodass am Ende alle mitdiskutieren können.

    Die beiden erläutern, wie viel CO2 tatsächlich unter der deutschen Nordsee gespeichert werden könnte, welche geologischen Strukturen dafür geeignet sind und welche rechtlichen, planerischen und ökologischen Herausforderungen es gibt. Außerdem geht es um die Unsicherheiten bei der Abschätzung der Speicherkapazitäten, um absehbare Nutzungskonflikte in der ohnehin intensiv genutzten Nordsee sowie um die Rolle von CCS als Baustein im Klimaschutz. Die erste Folge unseres Podcasts im Videoformat ist somit erneut der ideale Einstieg für alle, die sich bislang kaum mit dem Thema CO2-Speicherung tief unter dem Meer auseinandergesetzt haben.

    #ccs #podcast #klimaschutz

    Moderation: Kristin Hamann

    Gesprächspartner: Prof. Dr. Klaus Wallmann

    Produktion: Starboard Visuals (starboardvisuals.de/)

    Teil 2 unserer Video-Podcast-Miniserie zur Frage „Was die Politik bedenken muss“ finden Sie hier:    • CCS – was ist das? // Folge 13 - Videopodc...  

    Timestamps:

    0:49 Der kurze Überblick: Wo in der deutschen Nordsee kann CO2 im Meeresuntergrund gespeichert werden und welche geologischen Voraussetzungen braucht es für eine sichere CO2-Speicherung?

    2:32 Weshalb eignet sich Sandstein für eine CO2-Speicherung?

    3:14 Wie viel CO2 kann in den potenziellen Speichergebieten innerhalb der deutschen Nordsee gespeichert werden?

    3:55 Wie viel des berechneten Speicherpotenzials wird am Ende tatsächlich nutzbar sein?

    6:25 Ab wann könnte voraussichtlich CO2 in der deutschen Nordsee verpresst werden?

    7:10 Ist der vorhandene Speicherraum im Meeresuntergrund groß genug, um so viel CO2 zu verpressen, dass Deutschland seine Restemissionen ausgleichen kann?

    8:19 Wie kann in der heute schon intensiv genutzten Nordsee auch noch CO2 gespeichert werden? Lässt die Meeresraumplanung eine solche neue Aktivität zu?

    10:16 Welche Umweltrisiken gibt es bei der Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden?

    10:50 Unter welchen Voraussetzungen kann verpresstes CO2 wieder aus dem Speichergestein austreten und welche Folgen hätte ein solcher Austritt für das Ökosystem der Nordsee?

    13:47 Was ist eine sogenannte Störungszone im Meeresuntergrund und warum steigt die Erdbebengefahr bei der CO2-Verpressung?

    14:20 In welcher Stärke könnten Erdbeben bei der CO2-Verpressung auftreten?

    16:52 Wie entsteht beim Verpressen von CO2 im Meeresuntergrund Lärm im und auf dem Meer?

    17:55 Wie lassen sich die Leckage- und Erdbebenrisiken reduzieren?

    19:26 Wie kann ein Druckanstieg im Speichergestein überwacht werden?

    20:13 Welches Zwischenfazit ziehen Sie nach fünf Jahren Forschung zur CO2-Speicherung in der deutschen Nordsee?

    Kontakt-Mailadresse: [email protected]

    24 min
  • CCS – was ist das? // Folge 11 – Der GEOSTOR Bericht – Zwischenergebnis aus 3 Jahren Forschung

    In dieser Podcastfolge spricht Kristin Hamann mit Prof. Dr. Klaus Wallmann, dem Koordinator des Forschungsverbundes GEOSTOR am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, über die Ergebnisse aus drei Jahren Forschung zur geologischen CO₂-Speicherung unter der deutschen Nordsee. Im Mittelpunkt steht der kürzlich veröffentlichte Zwischenbericht des Verbundes, der zentrale Fragen zur Machbarkeit, zu Risiken und Potenzialen einer CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee beleuchtet. Die beiden diskutieren, wie viel CO₂ tatsächlich unter der Nordsee gespeichert werden könnte, welche geologischen Strukturen dafür geeignet sind und welche rechtlichen, planerischen und ökologischen Herausforderungen es gibt. Außerdem geht es um die Unsicherheiten bei der Abschätzung der Speicherkapazitäten, um absehbare Nutzungskonflikte in der ohnehin stark beanspruchten Nordsee sowie um die Rolle von CCS als Baustein im Klimaschutz. Diese Folge unsere Podcasts ist somit auch der ideale Einstieg für alle, die sich bislang kaum mit dem Thema CO2-Speicherung tief unter dem Meer auseinandergesetzt haben. #CCS, #podcast , #klimaschutz Moderation: Kristin Hamann Gesprächspartner: Prof. Dr. Klaus WallmannProduktion: Ole DuggenTimestamps:01:19 – Welche Rolle spielt die CO₂-Speicherung im nationalen und internationalen Klimaschutz?03:01 – Welche Ziele und Fragestellungen verfolgt das Forschungsprojekt GEOSTOR?03:40 – Welche Themen behandelt der Zwischenbericht von GEOSTOR im Detail?07:13 – Warum wurde die deutsche Nordsee als Untersuchungsgebiet für CO₂-Speicherung ausgewählt?08:19 – Wie wurde die Speicherkapazität unter der deutschen Nordsee wissenschaftlich abgeschätzt?11:39 – Wie belastbar sind die ermittelten Zahlen zur CO₂-Speicherkapazität?13:22 – Welche Gebiete wurden bei der Abschätzung der Speicherkapazität einbezogen oder ausgeschlossen?13:58 – Wie verhält sich das CO₂-Speicherpotenzial zur jährlichen Emission z. B. der Zementindustrie?17:03 – Welche Erkenntnisse liefert die Simulation zur CO₂-Speicherung im Pilotgebiet A?17:19 – Wie wird ein geologisches Modell für CO₂-Speicherung aufgebaut und simuliert?20:35 – Welche Annahmen und Unsicherheiten beeinflussen die Aussagekraft des Modells?23:34 – Reicht das aktuelle Modell aus, um die Sicherheit der CO₂-Speicherung nachzuweisen?24:05 – Welche Chancen und Herausforderungen birgt die geplante Novelle des CO₂-Speichergesetzes?26:23 – Ist in der deutschen Nordsee überhaupt noch Platz für CO₂-Speicherprojekte?28:45 – Wie lassen sich Meeresschutz und CO₂-Speicherung miteinander vereinbaren?29:19 – Welche Umweltrisiken bestehen bei der Offshore-CO₂-Speicherung und wie wurden sie bewertet?36:53 – Wie kann ein Monitoring-Konzept gestaltet werden, das wissenschaftliche und ökologische Anforderungen erfüllt?39:19 – Wie lange muss das Monitoring nach Speicherschließung laufen und wer trägt die Kosten?42:06 – Fördert CCS ein „Weiter so“ mit fossilen Energien und wie lässt sich das verhindern?44:36 – Welche Rolle spielen fossile Unternehmen bei der Umsetzung von CCS?46:19 – Lohnt sich CCS trotz der hohen Kosten im Verhältnis zur Klimawirkung?48:06 – Wird CCS überschätzt und lenkt es von anderen Klimaschutzmaßnahmen ab?52:26 – Braucht Deutschland überhaupt Offshore-CO₂-Speicherung oder gibt es bessere Alternativen?Kontakt-Mailadresse: [email protected]: Songtitel & Künstler: “Astrisx”, von Blue Dot SessionsQuelle: Free Music Archivehttps://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

    1 hr 6 min
  • CCS – was ist das? // Folge 10 – In der Nordsee: CCS, Lärm und Schweinswale

    In dieser Episode sprechen wir mit Tim Taugnitz vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, der uns Einblicke in die Auswirkungen von Unterwasserlärm auf Schweinswale gibt. Tim erklärt, wie die Meeressäuger akustische Signale nutzen, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren, und warum sie besonders empfindlich auf menschliche Lärmquellen wie Schiffsverkehr, Bauarbeiten für Windkraftanlagen oder auch seismische Untersuchungen für eine mögliche CO2-Speicherung im tiefen Meeresuntergrund reagieren. Wir diskutieren, wie der Bau von Anlagen im Meer umweltverträglicher gestaltet werden kann, beispielsweise durch den Einsatz von Blasenschleiern, und welche Herausforderungen und Fortschritte es bei der Lärmminderung gibt. Zudem werfen wir einen Blick auf die Methoden der Forschung und den aktuellen Wissensstand zur langfristigen Wirkung von Lärm auf Schweinswalpopulationen.

    2:38 - Wie erforscht man Schweinswale? 

    8:02 - Regelmäßigkeit der Untersuchungen

    9:35 - Welche Herausforderungen gibt es bei der Nutzung von Hydrophonen?

    11:18 - Wie kann man sich ein Hydrophon vorstellen? 

    14:25 - Wie geht es Schweinwalen in der Nordsee?

    15:42 - Was gibt es für typische Lärmquellen in der Nordsee?

    21:19 - Verhält sich Lärm unter Wasser anders als in der Luft?

    23:58 - Wie wirkt sich Lärm auf Schweinswale aus?

    28:36 - Wie funktionieren Blasenschleier und wie effektiv sind sie?

    34:09 - Welcher Lärm entsteht bei CCS-Voruntersuchungen und ließe sich der Lärm reduzieren?

    43:29 - Lässt sich der hohe Frequenzbereich der Airguns optimieren, um den Schweinswalen weniger zu schaden?

    46:17 - Wie gut ist der Effekt von Lärm auf Schweinswale bereits erforscht und welche Lücken gibt es noch?

    47:29 - Wie sind die Auswirkungen der Ausfahrten langfristig auf die Population?

    53:08 - Wie läuft eine Untersuchung ab?

    1:06:48 - Gibt es in anderen Ländern schon Schutzvorgaben für Schweinswale?

    1:15:58 - Lärmmanagement unter der Nordsee

    #CCS, #podcast , #klimaschutz

    Moderation: Kristin Hamann

    Gesprächspartner: Tim Taugnitz

    Produktion: Ole Duggen

    Weitere Informationen unter folgendem Link:

    https://cdrmare.de/infomaterialien/

    Kontakt-Mailadresse: [email protected]

    Musik: Songtitel & Künstler: “Astrisx”, von Blue Dot Sessions

    Quelle: Free Music Archive

    https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/


    1 hr 23 min
  • CCS – was ist das? // Folge 9 – Technik & Kosten

    In dieser Episode unterhalten wir uns mit Dr. Sven Hoog vom Unternehmen Fichtner, das im Rahmen des Forschungsverbundes GEOSTOR eine erste Konzept- und Machbarkeitsstudie zur CO2-Verpressung unter der deutschen Nordsee erstellt hat. Es geht demzufolge um die Frage, welche Anlagen und Technologien benötigt werden, wenn abgeschiedenes CO2 auf das Meer hinaustransportiert und dort tief unter dem Meeresboden verpresst werden soll. Außerdem besprechen wir, was eine solche geologische CO2-Speicherung unter dem Meer kosten würde.

    #CCS, #podcast , #klimaschutz
    Moderation: Kristin Hamann
    Gesprächspartner: Dr. Sven Hoog
    Produktion: Ole Duggen
    Timestamps:
    01:17 - Was ist das Geschäftsfeld der Firma Fichtner und welche Dienstleistungen bieten sie an?
    03:36 - Was war die Aufgabe von Fichtner im Forschungsprojekt des Verbunds GEOSTOR?
    05:39 - Wie sieht der Ablauf des CO2-Transports vom Umschlagplatz bis zum Speicherort in der Nordsee aus?
    07:04 - Warum wurde der CO2-Transport in zwei Phasen aufgeteilt, und welche Technologien kommen in den verschiedenen Phasen zum Einsatz?
    10:14 - Welche Vorteile bietet die Verflüssigung von CO2 für den Transport?
    11:56 - Welche Technologien werden für den CO2-Transport und die Speicherung verwendet, und wie sehen die entsprechenden Anlagen aus?
    13:45 - Wie sieht der Transport von flüssigem CO2 auf dem Meer aus und welche Kapazitäten haben die Schiffe, die dafür genutzt werden?
    15:15 - Gibt es bereits bestehende Plattformen in der Nähe der untersuchten Speicherorte, die für CO2 genutzt werden könnten, oder müsste man längere Pipelines verlegen?
    15:53 - Muss die Plattform für die CO2-Speicherung direkt über dem Speicherort positioniert sein?
    17:00 - Gibt es Alternativen zu den herkömmlichen Oberflächenplattformen, wie zum Beispiel Unterwasserinstallationen?
    32:56 - Gibt es bereits Schätzungen der Kosten für die CO2-Abscheidung und den Transport, basierend auf anderen Studien?
    33:46 - Wie kommen die großen Unterschiede bei den Kosten für den CO2-Transport zustande, abhängig von Speicherorten und Transportmethoden?
    34:37 - Lohnt sich der Bau einer Pipeline langfristig gesehen, im Vergleich zu anderen Transportmöglichkeiten wie dem Export nach Norwegen?
    36:12 - Könnte man ein Lifecycle Assessment für die CO2-Speicherung und den Transport erstellen, um den Energiebedarf und die Kosten abzuschätzen?
    36:51 - Wie sieht die Zukunft von Fichtner im Projekt aus, nachdem die erste Phase abgeschlossen ist, und wie ist der aktuelle Marktstand?
    Weitere Informationen unter folgendem Link:
    https://cdrmare.de/infomaterialien/
    Kontakt-Mailadresse: [email protected]
    Musik:
    Songtitel & Künstler: “Astrisx”, von Blue Dot Sessions
    Quelle: Free Music Archive
    https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

    41 min
  • CCS – was ist das? // Folge 8 – Modellierung dynamischer Speicherkapazitäten

    In dieser Folge sprechen wir mit Professor Dr. Sebastian Bauer von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel über das Thema dynamische Speicherkapazität einer möglichen Speicherlokation. Wir erfahren, wie er und sein Team durch Modellierung die optimale Nutzung der Speicherkapazität ermittelt und welche technischen sowie geologischen Herausforderungen dabei gemeistert werden müssen. Im Gespräch erläutert er den Nutzen der dynamischen Modellierung für Überwachungsstrategien und geht auch auf die Frage ein, ob CCS unter dem Meeresboden ein Risiko für das Trinkwasser ist.

    #CCS, #podcast , #klimaschutz
    Moderation: Kristin Hamann
    Gesprächspartner: Prof. Dr. Sebastian Bauer
    Produktion: Ole Duggen

    48 min
  • CCS – was ist das? // Folge 7 – Hochdruckexperimente - Prozesse im marinen Untergrund simulieren

    In dieser Folge geht es um Hochdruckexperimente im Kontext von CCS (Carbon Capture and Storage). Dr. Christian Deusner erklärt, wie diese Experimente dazu beitragen, die Prozesse der CO2-Speicherung zu verstehen und potenzielle Risiken zu minimieren. Wir erfahren, wie die Untersuchungen die Eigenschaften des Untergrunds, wie mechanische, thermische, chemische und hydraulische Aspekte, unter verschiedenen Bedingungen erforschen. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um die Sicherheit und Effizienz der CO2-Speicherung zu verbessern und sicherzustellen, dass das CO2 dauerhaft im Untergrund verbleibt. Darüber hinaus diskutieren wir die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Formationen und Standorte sowie Fortschritte in der Experimentation mit Sandstein. Auch die Bedeutung wissenschaftlicher Vorarbeiten und die gesellschaftliche Debatte über CCS werden beleuchtet. Schließlich werfen wir einen Blick auf die nächsten Schritte nach den aktuellen Messungen und erste Beobachtungen zur Reaktion des Materials auf CO2-Einspritzungen.

    Moderation: Kristin Hamann 

    Gesprächspartner: Dr. Christian Deusner

    Produktion: Ole Duggen

    Time Stamps:

    00:00 - Intro

    00:21 - Einführung in die Folge

    00:46 - Warum arbeitet ein Ingenieur in den Meereswissenschaften? 

    01:49 - Welche Aspekte des Bauingenieurwesens finden sich bei CCS wieder? 

    03:10 - Was ist ein Hochdruckexperiment und was kann man damit herausfinden?

    05:17 - An welchem Punkt der Einspeisung werden die Ergebnisse deiner Arbeit wichtig? 

    07:42 - Experimentierst du direkt mit Sandstein und Tonschichten?

    08:48 - Wo kommen die Proben her? 

    09:11 - Wer braucht die Ergebnisse deiner Experimente? 

    14:41 - Wie machst du die Ergebnisse sichtbar? 

    18:10 - Was für Informationen enthält dein Datensatz? 

    19:32 - Helfen deine Experimente, die Sicherheit der Einspeisung und der dauerhaften Lagerung zu gewähren?

    20:27 - Können deine Ergebnisse auch über euren Standort hinweg genutzt werden? 

    21:57 - Gibt es unterschiede zu den Untersuchungen aus Norwegen? 

    23:50 - Wie bringt man einen Riss in die Probe ein? 

    25:54 - Was ist ein gekoppelter Prozess? 

    26:28 - Wie Umfangreich und Zeitaufwendig sind deine Arbeiten?

    28:11 - Was ist das Spannende an der Arbeit? 

    29:17 - Wie ist der Forschungsstand? 

    32:03 - Was ist Raman-Spektroskopie

    32:57 - Was ist der Nutzen davon?

    33:58 - Wenn du deine aktuellen Proben fertig hast, ist deine Arbeit dann fertig? 

    36:17 - Geht das Material schnell kaputt? / Reagiert das Material stark mit dem CO2?

    37:58 - Welche Lücken bleiben?

    38:45 - Was ist deine Meinung zu CCS? 

    40:45 - Zusammenfassung und Outro

    Weitere Informationen unter folgendem Link:

    https://cdrmare.de/materialtype/forschungsverbund/geostor/

    Kontakt-Mailadresse: [email protected]

    Musik: 

    Songtitel & Künstler: “Astrisx”, von Blue Dot Sessions

    Quelle: Free Music Archive

    Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/



    42 min
  • CCS – was ist das? // Folge 6 – CCS - darf man das? Rechtliche Aspekte der CO2-Speicherung

    In dieser Folge unterhalten wir uns mit Prof. Dr. Alexander Proelß über die rechtlichen Aspekte der CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee, einschließlich des Genehmigungsprozesses, der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie der Umweltauswirkungen. Sie beleuchten die Rolle von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie die Herausforderungen bei der Überwachung und langfristiger Sicherheit. Außerdem wird die Haftung für potenzielle Risiken und Schäden behandelt sowie die Relevanz von CCS-Projekten angesichts des Klimawandels betont.

    Moderation: Kristin Hamann 

    Gesprächspartner: Prof. Dr. Alexander Proelss

    Produktion: Ole Duggen

    Time Stamps:

    00:00 - Intro

    00:20 - Aktualitätsbezug

    00:40 - Einführung in die Folge

    01:06 - Der Lehrstuhl Internationales Seerecht & Umweltrecht der Universität Hamburg & Der Bezug zu GEOSTOR

    02:37 - Was bedeutet eine Leckage im rechtlichen Sinne?

    04:46 - Was besagt das KSBG?

    07:46 - Wann wird dieses Gesetz das nächste mal evaluiert?

    08:23 - Warum wurde das Gesetz so restriktiv aufgebaut?

    10:37 - Was ist noch rechtlich zu beachten bei einem CO2-Speichervorhaben in der deutschen Nordse?

    13:39 - Obliegt dem Staat die Gesetzgebung über die Allgemeine Wirtschaftszone?

    18:24 - Wie verläuft das Verfahren, wenn ein Betreiber eine CO2-Speicherung in der deutschen Nordsee vornehmen möchte?

    21:45 - Ist klar definiert, ab wann man von einem “Erheblichen Schaden für Mensch und Umwelt” spricht?

    24:43 - Können wissenschaftliche Erkenntnisse in den Gesetzgebungsprozess mit einbezogen werden?

    27:30 - Inwieweit sind Begriffe wie “Umweltverträglichkeitsprüfung” und “Monitoring” rechtlich definiert?

    32:22 - Schranken und Hürden des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz für die CO2-Speicherung

    34:04 - Der rechtliche Rahmen für das Monitoring

    36:16 - Könnten Monitoringkonzepte aus GEOSTOR einen Nährwert für rechtliche Grundlagen bilden?

    38:15 - Welche rechtlichen Mechanismen gibt es, um Nachsorge für den Zeitpunkt nach der Speicherung sicherzustellen? 

    40:17 - Was passiert, wenn ein Betreiber z.B. insolvent geht?

    41:00 - Wie kann die Einhaltung der Pflichten für Betreiber sichergestellt werden? 

    42:48 - Eine Prognose, inwiefern und bis wann sich die Gesetzgebung in Zukunft in Richtung CO2-Speicherung entwickeln wird

    46:26 - Emissionszertifikate und Emissionshandel

    48:21 - Könnte es eine Gesetzliche Festlegung für Quellen geben, aus welcher das CO2 für die Speicherung stammen darf

    49:22 - Kann man die CO2-Speicherung rechtlich auf die sog. “Unvermeidbaren Emissionen” beschränken? 

    50:23 - Welche Haftungsregeln könnten für potenzielle Risiken und Schäden im Zusammenhang mit CCS-Projekten gelten? 

    54:25 - Rechtlichen Aspekte, welche noch geklärt werden müssen und die Rolle vom politischen Willen

    56:40 - Inwiefern wird die Bevölkerung mit einbezogen, ob und wie eine CO2-Speicherung durchgeführt wird?

    59:14 - Wie kann ich mich zum Thema CCS engagieren? 

    1:00:00 - Ist der Export von CO2 nach z.B. Norwegen rechtlich einfacher? 

    1:04:40 - Einschätzung zu CCS von Prof. Dr. Alexander Proelß

    1:08:23 - Zusammenfassung und Outro

    Weitere Informationen unter folgendem Link:

    https://cdrmare.de/materialtype/forschungsverbund/geostor/

    Kontakt-Mailadresse: [email protected]

    Musik: 

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    Quelle: Free Music Archive

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    1 hr 10 min
  • CCS – was ist das? // Folge 5 – Leckagerisiko - verlassene Bohrlöcher

    In der fünften Episode unterhalten wir uns mit Dr. Matthias Haeckel über verlassene #Bohrlöcher in der Nordsee. Welche Rolle werden sie als eine Methode zur marinen #CO2-Speicherung (#CCS) spielen und welche Effekte auf die Umwelt sind zu erwarten? Ebenso wird erörtert, wie Bohrlöcher eigentlich untersucht werden und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um das Risiko von CO2-#Leckagen zu vermindern.

    Moderation: Kristin Hamann
    Gesprächspartner: Dr. Matthias Haeckel, GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Produktion: Ole Duggen
    Timestamps:
    00:00 – Intro
    00:50 – Warum sind Bohrlöcher ein Risiko bei der CO2-Speicherung unter der Nordsee?
    01:52 – Wie viele Bohrlöcher gibt es in der Nordsee?
    02:23 – Wie viele liegen im deutschen Gebiet der Nordsee und im GEOSTOR-Untersuchungsgebiet?
    02:41 – Wie genau ist ein Bohrloch aufgebaut?
    03:32 – Wie wird ein Bohrloch nach der Nutzung hinterlassen?
    04:37 – Was ist das “Casing?”
    04:56 – Wie kann Methan austreten, wenn die Bohrlöcher mit Zement verschlossen sind?
    06:28 – Warum sind die Methanleckagen, welche an Bohrlöchern entstehen, relevant für die CO2-Speicherung?
    07:34 – Ist ausschließlich die Beobachtung der betroffenen Bohrlöcher geplant oder ist es auch möglich, die Risiken mit bestimmten Methoden zu minimieren?
    08:34 – Ist es möglich, dass das CO2 komplett wieder entweicht, wenn es in ein verlassenes Bohrloch gelangt?
    10:30 – Welchen Einfluss hat diese CO2 Leckage auf die Umwelt?
    11:22 – Ist der Auftrieb von CO2 und Methan vergleichbar?
    11:55 – Was war das Ziel der Forschungsausfahrt zum Untersuchungsgebiet von GEOSTOR in die deutsche Nordsee im Sommer 2022?
    12:41 – Wie seid ihr bei den Untersuchungen vorgegangen?
    15.37 – Könnt ihr feststellen, ob ein Bohrloch in das Untersuchungsbebiet reinreicht?
    18:15 – Hattet ihr die Möglichkeit alle Bohrlöcher anzusehen?
    18:38 – Was war die größte Erkenntnis der Ausfahrt?
    19:15 – Was ist bei der Auswahl einer Speicherstätte zu beachten, wenn man verlassene Bohrlöcher wählt und welche Risiken gehen damit einher?
    21:37 – Können die Bohrlöcher, die für die CCS-Speicherung gebohrt und dann als Speicher genutzt werden, im Anschluss auch potenzielle Leckagen hervorrufen?
    22:31 – Wodurch können noch CO2 Leckagen entstehen?
    23:26 – Wie ist deine Meinung zum Thema CCS?
    25:07 – Outtro
    Weitere Informationen unter folgendem Link:
    https://cdrmare.de/materialtype/forschungsverbund/geostor/
    Kontakt-Mailadresse: [email protected]
    Musik:
    Songtitel & Künstler: “Astrisx”, von Blue Dot Sessions
    Quelle: Free Music Archive
    Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

    26 min
  • CCS – was ist das? // Folge 4 – Passives Monitoring

    In der 4.  Podcastepisode geht es um das passive Monitoring bei der Speicherung von CO2. Im Gespräch mit Dr. Florian Schmid erfahren wir,  wie genau das passive Monitoring funktioniert, was der Unterschied zwischen passivem und aktivem Monitoring ist und welche Sicherheitsaspekte das passive Monitoring genau beiträgt. 


    Moderation: Kristin Hamann 

    Gesprächspartner: Dr. Florian Schmid 

    Produktion: Ole Duggen


    00:00 – Intro

    01:13 – die Firma KUM

    02:04 – Was ist Seismologie?

    03:10 – Wo werden Seismometer genutzt?

    03:50 – Was ist Seismizität unter dem Meeresboden? 

    05:10 – Seismizität der Nordsee / Gibt es Erdbeben in der Nordsee?

    07:45 – Was genau ist der Beitrag von K.U.M. bei der Untersuchung der natürlichen Seismizität?

    11:20 – Wenn keine mikroseismischen Events mehr sichtbar sind, heißt das, dass sich das CO2 nicht mehr ausbreitet? 

    12:18 – Was ist der Unterschied zwischen Mikroseismizität und Erdbeben? 

    14:10 – Wird also die Veränderung der Mikroseismizität durch die Einspeisung von CO2 gemessen? 

    15:55 – Welche Risiken werden durch das seismologische Netzwerk beobachtet?

    19: 52 – Wie lässt sich vermeiden, dass Störungen auftreten? 

    20:24 – Wie funktioniert aktive Seismik? 

    21:34 – Was genau ist der Unterschied zwischen passiver und aktiver Seismik? 

    22:25 – Ist passives Monitoring schon der Status Quo? 

    24:41 – Wie wird eine seismologische Baseline erstellt? 

    27:47 – Wie kommt ihr an die Daten der Seismometer ran? 

    29:03 – Welche Sicherheitsaspekte trägt das passive Monitoring bei? 

    30:23 – Was braucht ihr, um eure Arbeit durchführen zu können? 

    31:46 – Outtro



    33 min

About CCS – was ist das?

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Der Infopodcast des Forschungsverbundes GEOSTOR aus CDRmare. In diesem Podcast beschäftigen wir uns gemeinsam im Gespräch mit verschiedenen Experten mit Offshore-CCS und setzen uns mit den Themen und Fragen auseinander, die für die Umsetzung eines CO2-Speichervorhabens unter der deutschen Nordsee eine Rolle spielen.