Maurice Ravel war ein Klangmagier, er schuf einen Orchesterklang von unfassbarer Farbigkeit, Raffinesse und Transparenz. Mit "Daphnis et Chloé" hinterließ er ein Jahrhundertwerk. Zum 150. Geburtstag hat das Orchestre National de France unter Cristian Măcelaru die wichtigsten Orchesterwerke aufgenommen. Eine glänzende Einspielung.
Musik eines 19-Jährigen trifft auf das Spätwerk eines Kollegen, eine Solistin auf ein Ensemble ohne Dirigenten. Diese aufregende musikalische Begegnung dokumentiert diese CD mit Musik von George Enescu und Benjamin Britten.
Dmitri Schostakowitsch und Henriëtte Bosmans haben ähnliche Schicksale erlitten. Dafür steht auch der Titel des Albums, "Silenced" - und das bedeutet "zum Schweigen gebracht, mundtot gemacht". Ein spannendes Konzept.
Mit mehr als 1,2 Milliarden Streams zählt das 2019 veröffentliche "Piano Book" zu den erfolgreichsten Crossover-Projekten von Lang Lang. Sechs Jahre später war der chinesische Star-Pianist erneut im Studio, um die Fortsetzung einzuspielen.
Schuberts "Winterreise" ist der letzte Weg eines Einsamen durch extreme Seelenlandschaften. Bis heute stellt er eine Herausforderung für jeden Sänger dar: Bariton Johannes Martin Kränzle legt ein bewegendes Hörerlebnis vor.
Der Countertenor Reginald Mobley bringt auf seinem neuen Album "Solitude" britische Songs von Dowland bis Purcell mit Werken afro-amerikanischer Künstler:Innen zusammen - ein poetischer Ruf nach universeller Menschlichkeit.
Hier ist Raphaël Pichon ein großer Wurf gelungen. Er zeigt es, wie Brahms seine Aussage erreicht, indem er alle Stimmen auf gleichem Rang miteinander verflicht - und damit ein Gesamtkunstwerk geschaffen hat.
Daniil Trifonov trifft genau den richtigen Ton. Er spielt das alles ohne Sentimentalität, ohne falsches Pathos oder überdrehte Virtuosität, sondern eher mit lässiger Selbstverständlichkeit und leichtem Understatement. Das bekommt Tschaikowskys Musik bestens.
Der Barockkomponist Johann Adolf Hasse erzählt in bewegenden Tönen die dramatische Geschichte von Piramo und Tisbe. Die Akademie für Alte Musik Berlin und überzeugende Vokalsolisten haben diese hörenswerte Oper nun neu aufgenommen.
Dobrinka Tabakovas Musik lädt dazu ein, sich fallen zu lassen und in sanften Harmonien zu schwelgen. Ein Album, das von der großen Neugier dieser Komponistin geprägt ist und neugierig macht, wohin ihr Weg sie wohl noch führen wird.
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