CD-Tipp

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By Bayerischer RundfunkMusic
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CD-Tipp episodes

  • Ethel Smyth: The Prison
    Im Dialog mit seiner Seele bereitet sich ein Gefangener auf den Tod vor. Aus dem metaphysischen Stoff hat die britische Spätromantikerin Ethel Smyth tönende Philosophie gemacht. Mit seiner Ersteinspielung von "The Prison" leistet der amerikanische Dirigent James Blachly Pionierarbeit: Gekonnt lotet er die klangsinnliche Musik zwischen Verzweiflung und Verklärung aus.
    6 min
  • Georg Nigl - "Vanitas"
    Der Bariton Georg Nigl erzeugt durch sein unverwechselbar leichtes Timbre eine ungewöhnliche, manchmal ungewohnt klingende Nähe. Oft erzählt er seine Geschichten quasi mit halber Stimme - aber immer mit voller emotionaler Beteiligung. Deshalb wirkt diese Intimität so natürlich und glaubwürdig.
    5 min
  • Christian Thielemann dirigiert Schönbergs "Gurrelieder"
    Konservativer Revolutionär: Arnold Schönberg verstand sich darauf mit den Erwartungen des Publikums zu brechen. So auch in seinen "Gurreliedern": ein Mammutwerk, in dem Schönberg versucht Wagner, nun ja, zu überwagnern. Christian Thielemann hat mit der Staatskappelle Dresden nun eine glänzende Live-Aufnahme des selten gespielten Werks vorgelegt.
    4 min
  • Los Temperamentos - Entre dos tiempos
    Wenn sich draußen die Dunkelheit übers Land legt, wenn die Dezember-Tage trüb und schmuddelig werden, wenn der Corona-Blues alles andere zu übertönen droht - dann ist diese sonnendurchflutete CD das perfekte Gegenmittel.
    5 min
  • Nikolaus Harnoncourt dirigiert Schubert
    Schönheit liege an der Grenze zwischen Sicherheit und Katastrophe - diesen seinen Satz hat Harnoncourt mit Leben erfüllt, in Klänge verwandelt, die wirklich Geschichten erzählen. Sein früher Schubert-Zyklus, aufgenommen 1988 auf der Styriarte, ist ein großes Dokument.
    5 min
  • Jean Sibelius: "Kullervo"
    "Kullervo", das ist eine große nordische Sage aus dem finnischen Nationalepos "Kalevala". Vom abenteuerlichen Leben des tragischen Titelhelden hat sich der junge Jean Sibelius zu einer monumentalen Ballade inspirieren lassen. Das exzellente Minnesota Orchestra entwickelt unter seinem Chefdirigenten Osmo Vänskä einen unwiderstehlichen Sog, der uns sofort hineinzieht in den düsteren Mythos. Über 80 Minuten hin hält Vänskä die Spannung bis zum tödlichen Ende.
    6 min

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