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By Bayerischer RundfunkMusic
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CD-Tipp episodes

  • Album der Woche - 27. Juni 2020 Verdis "Otello" mit Jonas Kaufmann
    Wenn einer der beliebtesten Opernsänger überhaupt auf eine der schwersten Opernpartien überhaupt trifft, ist die Neugierde nicht nur bei Fans groß. Verdis "Otello" mit Jonas Kaufmann beeindruckt in der römischen Neueinspielung nicht nur wegen des Star-Tenors, sondern auch deshalb, weil mit Carlos Alvarez ein fantastischer Jago aufgeboten ist, mit Federica Lombardi eine wunderbare Desdemona - und mit Antonio Pappano ein hinreißender Dirigent.
    4 min
  • Hermann Scherchen dirigiert Beethoven
    Der Dirigent Hermann Scherchen war eine der aufregendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts - immer dem Neuen zugewandt. So ist auch sein Beethoven-Zyklus aus den frühen 1950-er Jahren, der jetzt in hervorragend restaurierter Klangqualität vorliegt, ein spannendes Hörerlebnis. Denn Scherchen hat nicht nur Beethovens Tempovorstellungen werkgetreu umgesetzt, sondern intuitiv schon Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis vorweggenommen. Ein etwas anderer Beethoven zum Jubiläumsjahr.
    5 min
  • Album der Woche - 06. Juni 2020 Tabea Zimmermann - "Cantilena"
    Der Bratschistin Tabea Zimmermann und dem spanischen Pianisten Javier Perianes gelingt mit diesem bewegenden Album der musikalische Brückenschlag zwischen Lateinamerika und Europa. Die herausfordernde Gratwanderung zwischen frei inspiriertem Musizieren und perfektem Zusammenspiel meistern die Beiden ausgezeichnet.
    4 min
  • Das Chiaroscuro Quartet spielt Haydns op. 76
    Das Chiaroscuro-Quartett spielt das auf historischen Instrumenten. Sein Spiel trifft das Ohr wie ein Schock, schrieb der "Observer". Nun macht sich das Ensemble an Joseph Haydns Streichquartette Opus 76. Die ersten drei davon sind soeben erschienen - und sie halten das Ohr unter Hochspannung.
    4 min
  • Riccardo Muti dirigiert Schostakowitsch - Symponie Nr. 13
    Mit seiner 13. Symphonie hat Dmitrij Schostakowitsch ein Mahnmal für die Opfer der Nazi-Barbarei geschaffen. Einen besseren Solisten als den Bass Alexey Tikhomirov wird man für diese monumentale Vokalsymphonie kaum finden. Und was Riccardo Muti aus seinem Chicago Symphony Orchestra an Brillanz und Ausdrucksintensität herausholt, ist kaum zu toppen - 75 Jahre nach Kriegsende ein Fanal.
    6 min
  • Franco Fagioli - "Veni, Vidi, Vinci"
    Irre Virtuosenstücke sind in diesem Recital dabei, Bravour-Schauspiele, Koloraturen-Feuerwerke im Überschalltempo. Mehr noch reizen die Stücke, die ruhiger, nachdenklicher sind. Hier zeigt sich der Countertenor Franco Fagioli mit all seinen Stimmkünsten: dem bruchlosen Übergang zwischen den Registern, der grandiosen Atemführung, wunderbar langen Phrasen, traumwandlerisch sicher gestaltet und wie an einem unsichtbaren Faden entlang gezogen.
    5 min
  • Les Siecles mit den "Bildern einer Ausstellung"
    Im Jahr 2003 gründete François-Xavier Roth Les Siècles, ein Orchester, das ausschließlich auf Instrumenten musizieren sollte, die der Entstehungszeit der jeweils aufgeführten Werke entsprechen. Längst hat sich dieses Ensemble zu einem der führenden in der sogenannten Originalklagszene entwickelt, nimmt dabei vor allem der Musik des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts unter die Lupe. Auf der jüngsten CD sind es Mussorgskys berühmte "Bilder einer Ausstellung" - natürlich in Ravels Orchestrierung.
    4 min
  • Album der Woche - 2. Mai 2020: Dima Slobodeniouk dirigiert Prokofiew
    Dass im Werkkatalog von Sergej Prokofjew noch echte Entdeckungen zu machen sind, demonstriert der russisch-finnische Dirigent Dima Slobodeniouk mit diesem Album exemplarisch. Darauf kombiniert er Konzertsuiten aus Prokofjews erster Oper "Der Spieler" und seinem letzten Ballett "Das Märchen von der steinernen Blume". Slobodeniouk trifft genau die richtige Balance zwischen Prokofjews kühler Eleganz und seiner suggestiven Emotionalität. Und was die Sinfonia Lahti an Orchesterfarben, Präzision und Brillanz aufbietet - alle Achtung!
    5 min
  • David Nebel spielt Glass und Strawinsky
    Die Violinkonzerte von Phil Glass und Igor Strawinsky - über fünfzig Jahre liegen zwischen ihren Uraufführungen. Trotzdem haben sie vieles gemeinsam, zum Beispiel ein Suchtpotenzial. Jedenfalls, wenn sie so lustvoll und verwegen aufgeführt werden wie vom Geiger David Nebel und dem Dirigenten Kristjan Järvi ...
    4 min

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