CD-Tipp

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By Bayerischer RundfunkMusic
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CD-Tipp episodes

  • Elliott Sharp: "Dispersion"
    Er spielt in Rockbands und in Jazzclubs, mit Beduinen und mit klassischen Orchestern: Elliott Sharp lässt sich in keine Schublade stecken. Seine Musik verbindet die Energie des Rock, die Freiheit des Jazz, die konstruktive Strenge der Klassik mit dem Mut der Avantgarde. Diese CD beim Label Mode porträtiert einen der spannendsten Komponisten der Gegenwart.
    5 min
  • Mieczyslaw Weinberg: Symphonien Nr. 2 & 21
    Mirga Grazinyte-Tyla zählt zu den vielversprechendsten jungen Dirigentinnen. Seit drei Jahren leitet sie das City of Birmingham Orchestra. Außerdem ist sie die erste Dirigentin, die von der Deutschen Grammophon mit einem Exklusivvertrag geadelt wurde. Für ihre Debüt-Einspielung hat sich Grazinyte-Tyla gleich ein ziemlich spezielles Programm ausgesucht: zwei Symphonien von Mieczyslaw Weinberg. Ein Großer des 20. Jahrhunderts, der erst in letzter Zeit wiederentdeckt wird. Auch und besonders von Gidon Kremer, den Grazinyte-Tyla für ihre Aufnahme mit an Bord geholt hat.
    7 min
  • Sergej Rachmaninow: Klaviertrios
    Das Trio Wanderer ist eine französische Institution; es exisitiert seit über 30 Jahren. Studiert haben die Musiker einst bei Menahem Pressler und von diesem legendären Pianisten auch gelernt, wie man sich zu dritt über Jahrzehnte künstlerisch frisch hält und eine harmonische Arbeitsbeziehung pflegt. Keine Wechsel, keine Streits, stattdessen eine fantastische Aufnahme nach der anderen. Gefehlt hat bislang der Osten Europas, aber auch das können die drei Franzosen perfekt, wie diese bei harmonia mundi erschienene CD mit Rachmaninows Klaviertrios beweist.
    4 min
  • "Quasi morendo" - Brahms, Sciarrino, Pesson
    Eine CD mit dem Titel "Quasi mordendo - wie ersterbend". Will man das hören? Eindeutig "Ja", wenn es sich um diese Neuerscheinung des Labels ECM handelt. Keine andere Kunstform als die Musik ist in der Lage, uns derart schön und zugleich unerbittlich an den Tod zu erinnern. Produzent Manfred Eicher hat mit Reto Bieri, Klarinette, und dem finnischen Streichquartett Meta4 ein Programm zusammengestellt, in dem Klänge um den Gedanken an den Tod kreisen. Das Klarinettenquintett op. 115 von Brahms im Zentrum, darum je ein Stück Zeitgenössisches von Salvatore Sciarrino und Gérard Pesson. Musik an der Grenze zum Jenseits.
    4 min
  • Lise Davidsen singt Wagner und Strauss
    Im letzten Jahr erhielt die norwegische Sopranistin Lise Davidsen von der Zeitschrift "Gramophone" die Auszeichnung als "Junge Künstlerin des Jahres", und es sieht so aus, als mache sich die 32-Jährige tatsächlich auf, den Parnass der großen Wagner- und Strauss-Partien zu erobern. Das tut sie zumindest auf ihrer aktuellen CD für das Label Decca - mit Lieder und Arien dieser beiden Komponisten.
    9 min
  • François-Xavier Roth dirigiert Mahlers "Titan"
    Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, hat sich der französische Dirigent François-Xavier Roth mit seinem Originalklang-Orchester Les Siècles jetzt erstmals an Gustav Mahler gewagt - und die Erste Symphonie für das Label harmonia mundi in einer fünfsätzigen Vorstufe eingespielt, die Mahler unter dem Titel "Titan. Eine Tondichtung in Symphonieform" 1893 in Hamburg vorgestellt hat. Die Aufnahme ermöglicht einen spannenden Blick in die Werkstatt des Komponisten auf seinem Weg zum bahnbrechenden Symphoniker. Die frühe Tondichtung Mahlers bietet bei Roth einen ganz neuen, lustvoll entschlackten Höreindruck.
    5 min
  • CD-Tipp 11.06.2019 Heinrich Schütz: Psalmen & Friedensmusiken
    Nach 10-jähriger Produktionszeit findet mit Folge 20 die welterste Schütz-Gesamteinspielung ihren krönenden Abschluss. "Psalmen und Friedensmusiken" ist die Doppel-CD überschrieben - eine gute Umschreibung des Genius Heinrich Schütz. Denn sein Schaffen spielte sich zwischen tiefer Gläubigkeit und größtmöglicher Einflussnahme auf die politischen Machthaber ab. Und vitaler als hier von Hans-Christoph Rademann und seinem Dresdner Kammerchor samt Solisten präsentiert kann man Schütz kaum darbieten.
    5 min
  • Andrei Ionita - "Oblique Strategies"
    Es ist eine ganz besondere Magie, die vom Cellospiel des 25-jährigen Andrei Ionita ausgeht. Eine betörende Mischung aus lichtdurchfluteter Transparenz im Ton und aberwitzig souveräner Technik. Auf seiner Debut-CD, die beim Label Orchid Classics erschien, widmet sich der Cellist Solowerken von Johann Sebastian Bach und Zoltán Kodály sowie den zeitgenössischen Komponisten Brett Dean und Svante Henryson. Andrei Ionitas Cellospiel glänzt in jedem dieser sehr unterschiedlichen Werke durch sprühende Virtuosität und musikalische Intelligenz.
    4 min

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