Nicht immer ist alles so, wie es scheint. Erfahren Sie, warum diese Musik von Johann Sebastian Bach bekannt unbekannt ist, und warum Rinaldo Allesandrini und Concerto Italiano mit der CD "More Bach, please" das Bachrepertoire erweitern.
Diese Bruckner-Aufnahme ist in ihrer Radikalität, Herbheit und ihrem knochentrockenen Klang außergewöhnlich: In ihrer Entschlackung von Bruckners "Romantischer" räumt Pablo Heras-Casado mit allen Klischees auf und wirft einen schonungslosen Blick auf die Brüche der Epoche.
Die technische Brillanz dieser Einspielung erschöpft sich nie im Schönklang, sondern zielt kompromisslos auf Ausdruck. Und die klug ausgewählten Einschübe in diesem Album lenken den Scheinwerfer auf die Bruchstellen.
Werner Ehrhardt, Leiter von "l'arte del mondo", ist vor einigen Jahren auf den Haydn-Zeitgenossen Anton Zimmermann und gestoßen und war begeistert von seinen Sinfonien. Jetzt ist bereits die zweite CD mit seiner Musik erschienen.
Rachmaninow, Bach und Chopin waren gestern. Der PIanist Daniil Trifonov widmet sich auf seinem neuen Album der Musik Nordamerikas. Und zwar des 20. Jahrhunderts. Jazz, Filmmusik und Minimal identifiziert Trifonov dabei als den genuinen Musikstil seiner Wahlheimat. Und sein Spiel begeistert auf ganzer Linie.
Als Einspringer kam Pianist Igor Levit in Kontakt mit Dirigent Christian Thielemann - die beiden verstanden sich auf Anhieb. Besiegelt haben sie ihre neue Freundschaft mit einer gemeinsamen CD-Aufnahme: die beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms. Ein furioser Auftakt zu Thielemanns Brahms-Zyklus mit den Wiener Philharmonikern.
Mal zerbrechlich, mal virtuos: das Duo Temmingh/Koell präsentiert ein Repertoire abseits der kitschigen Klischees vom sphärischen Harfen- und Flötenton.
Die Werke, die Claire Huangci hier spielt, könnten unterschiedlicher kaum sein - die Palette reicht von Gershwin über Amy Beach bis zu Samuel Barber. Und die Pianistin spielt das alles fantastisch: ein spannender Streifzug durch 50 Jahre amerikanische Musikgeschichte.
"Danzas - Vom Tabu zum Triumph" heißt die neue CD des Ensembles La Ninfea, ein Album voller Tänze wie Sarabande, Volta, Ciaccona, Walzer oder Tango, die es aus der musikalischen Schmuddelecke in die Sphären der Hochkultur schafften.
Der Pianist Mao Fujita hat gerade sein zweites Album veröffentlicht: "72 Préludes". Zu hören darauf: die berühmten 24 Préludes von Chopin, ergänzt um ähnliche Sammlungen von zwei weiteren Komponisten.Eine gelungene Mischung, findet Bernhard Neuhoff.
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