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Aber es geschah, dass der kleine Prinz, nachdem er lange durch Sand, Felsen und Schnee gelaufen war, endlich eine Straße entdeckte. Und alle Straßen führen zu den Menschen.
»Guten Tag«, sagte er.
Es war ein Garten voller blühender Rosen.
»Guten Tag«, sagten die Rosen.
Der kleine Prinz sah sie an. Sie sahen alle aus wie seine Blume.
»Wer seid ihr?«, fragte er sie ganz verblüfft (verblüfft: baffled/amazed / 错愕的、大吃一惊的).
»Wir sind Rosen«, sagten die Rosen.
»Ah!«, sagte der kleine Prinz...
Und er fühlte sich sehr unglücklich (unglücklich: unhappy/miserable / 不幸的、极度伤心的). Seine Blume hatte ihm erzählt, sie sei die einzige ihrer Art (die einzige ihrer Art: the only of its kind / 同类中独一无二的) im ganzen Universum. Und nun gab es da fünftausend davon, alle gleich, in einem einzigen Garten!
»Sie wäre sehr ärgerlich«, sagte er sich, »wenn sie das sähe... sie würde fürchterlich husten und so tun, als stürbe sie (so tun, als ob: to pretend as if / 假装,装作...), um der Lächerlichkeit (die Lächerlichkeit: ridicule/absurdity / 嘲笑、难堪) zu entgehen (jemandem/etwas entgehen: to escape/avoid / 逃避、躲开). Und ich müsste so tun, als pflegte ich sie, denn sonst ließe sie sich wirklich sterben, um auch mich zu demütigen (demütigen: to humiliate / 羞辱、使丢脸)...«
Dann sagte er sich noch: »Ich glaubte, ich sei reich durch eine einzigartige (einzigartig: unique / 独一无二的) Blume, und ich besitze (besitzen: to own/possess / 拥有) nur eine gewöhnliche (gewöhnlich: ordinary/common / 普通的、寻常的) Rose. Das und meine drei Vulkane, die mir bis ans Knie reichen und von denen einer vielleicht für immer erloschen ist, das macht aus mir keinen sehr großen Prinzen...«
Und er warf sich ins Gras und weinte.
„Kapitel 32 zusammengefasst: Nach einer langen Wanderung entdeckt der kleine Prinz endlich eine Straße und einen Garten voller blühender Rosen. Er ist zutiefst erschüttert, denn sie sehen alle exakt so aus wie seine Blume. Seine Rose hatte ihm immer gesagt, sie sei einzigartig im Universum. Er erkennt, dass er nur eine ganz gewöhnliche Rose und drei kleine Vulkane besitzt. Aus Enttäuschung und Trauer wirft er sich ins Gras und weint bitterlich.“
By SherryAber es geschah, dass der kleine Prinz, nachdem er lange durch Sand, Felsen und Schnee gelaufen war, endlich eine Straße entdeckte. Und alle Straßen führen zu den Menschen.
»Guten Tag«, sagte er.
Es war ein Garten voller blühender Rosen.
»Guten Tag«, sagten die Rosen.
Der kleine Prinz sah sie an. Sie sahen alle aus wie seine Blume.
»Wer seid ihr?«, fragte er sie ganz verblüfft (verblüfft: baffled/amazed / 错愕的、大吃一惊的).
»Wir sind Rosen«, sagten die Rosen.
»Ah!«, sagte der kleine Prinz...
Und er fühlte sich sehr unglücklich (unglücklich: unhappy/miserable / 不幸的、极度伤心的). Seine Blume hatte ihm erzählt, sie sei die einzige ihrer Art (die einzige ihrer Art: the only of its kind / 同类中独一无二的) im ganzen Universum. Und nun gab es da fünftausend davon, alle gleich, in einem einzigen Garten!
»Sie wäre sehr ärgerlich«, sagte er sich, »wenn sie das sähe... sie würde fürchterlich husten und so tun, als stürbe sie (so tun, als ob: to pretend as if / 假装,装作...), um der Lächerlichkeit (die Lächerlichkeit: ridicule/absurdity / 嘲笑、难堪) zu entgehen (jemandem/etwas entgehen: to escape/avoid / 逃避、躲开). Und ich müsste so tun, als pflegte ich sie, denn sonst ließe sie sich wirklich sterben, um auch mich zu demütigen (demütigen: to humiliate / 羞辱、使丢脸)...«
Dann sagte er sich noch: »Ich glaubte, ich sei reich durch eine einzigartige (einzigartig: unique / 独一无二的) Blume, und ich besitze (besitzen: to own/possess / 拥有) nur eine gewöhnliche (gewöhnlich: ordinary/common / 普通的、寻常的) Rose. Das und meine drei Vulkane, die mir bis ans Knie reichen und von denen einer vielleicht für immer erloschen ist, das macht aus mir keinen sehr großen Prinzen...«
Und er warf sich ins Gras und weinte.
„Kapitel 32 zusammengefasst: Nach einer langen Wanderung entdeckt der kleine Prinz endlich eine Straße und einen Garten voller blühender Rosen. Er ist zutiefst erschüttert, denn sie sehen alle exakt so aus wie seine Blume. Seine Rose hatte ihm immer gesagt, sie sei einzigartig im Universum. Er erkennt, dass er nur eine ganz gewöhnliche Rose und drei kleine Vulkane besitzt. Aus Enttäuschung und Trauer wirft er sich ins Gras und weint bitterlich.“